Surround Sound mit PA Material

  • Moin,


    "Marcel" schrieb:


    Jetzt hab ich 6 dB-Tech Arena 8 hier stehen, die als Surroundablösung gedacht sind, also 2 links, 2 rechts und 2 hinten in der Mitte.


    Versteh ich das richtig das du jeweils 2 Arena nebeneinander, für die gleiche Aufgabe, stellen willst ? Wenn dem so ist, so kann ich dir sagen das alle Erfahrung gegen diese Idee spricht.
    Die einzige reale Anwendung die ich mir da vorstellen kann ist das du jeweils einen von 2 Hochtönern "killst". Wie auch immer. Ablöten, 2 getrennte Kanäle vom Controller her......
    So das du am Ende pro 2 Arena 2 x 8" aber nur einmal HT hast. Ansonsten geht das imho in die Hose.


    Ich hab das mal ausprobiert mit 2 Mini Creative Brüllwürfeln. Auf beide dasselbe Signal geschickt und dann gehört was da passiert wenn man die Würfel ( groß wie ne Handfläche ) rumschiebt. Von ganz zusammen bis etwa 20 cm auseinander. Da passieren die lustigsten Sachen. Nur selten bis nie was Postives.
    Selbst ganz zusammen gestellt war ein Würfel immer besser als 2.


    Gruß,
    Kurt

  • Hi,
    Nein, natürlich packe ich die Boxen nicht direkt nebeneinander. Die werden quer aufgehängt und haben dann Mitte - Mitte ca. 1,5 - 2m Abstand, mal sehen. Letztendlich ist das dann ähnlich wie im Kino beim Surround - wenn wir jetzt von 5.1 oder 6.1 ausgehen. Ganz viele Surroundspeaker die aber alle gleich angesteuert werden und so für ein gewisses diffuses Soundfeld sorgen.


    Im Heimkino (im Beisammen Forum) haben das auch etliche User in ihren Heimkinoräumen umgesetzt, teils sogar mit 3 Speakern rechts / links / mitte. Im Heimbereich gibts ja z.b. bei Teufel auch die sogenannten Dipole. Die nagelst du an die Wand und die strahlen dich nicht an, sondern nach vorne und hinten, quasi 2 Boxen Rücken an Rücken. Da passiert im Grunde das gleiche, nur in Sparversion (diffuses Soundfeld).


    Ich hab das mit mehreren Surrounds mal vor langer Zeit ausprobiert mit einer Sammlung alter Hifiboxen, der grundsätzliche Eindruck war nicht übel. Das Klangbild ist schön geschlossen und Effekte kommen nicht so knallhart aus einer Ecke sondern stehen eher im Raum. Gerade bei Film finde ich das von Vorteil. Bei Musik wo wie bei der Eagles - Hell freezes over DVD auch Instrumente hart auf die Surrounds gepannt sind weiss ich nicht wie sich das auswirkt. Für Audio sind ja am besten 5 gleiche Boxen die nach diesem Kreisdiagramm um einen herum aufgestellt sind. Nunja, ich hoffe ich komme nächstes Wochenende dazu den Krempel an die Decke zu nageln bzw. zu fliegen :grin: Bericht folgt :wink:


    Gruß,
    Marcel

  • Moin,


    "Marcel" schrieb:

    Bericht folgt :wink:


    Da bin ich echt gespannt. Finde das interessant das wir 2 verschiedene Konzepte verfolgen. Ich eher minimalistisch und du eher bombastisch.


    "Marcel" schrieb:

    Ganz viele Surroundspeaker die aber alle gleich angesteuert werden und so für ein gewisses diffuses Soundfeld sorgen.


    Auf die Idee käm ich in Jahren nicht. Normalerweise sagt man, wenn ein Top Winkel und Lautstärke abdeckt, sollte man kein 2tes danebenstellen. Aber das von dir genannte Konzept scheint ja bewusst mit Interferenzen zu arbeiten.


    "Marcel" schrieb:

    Im Heimkino (im Beisammen Forum) haben das auch etliche User in ihren Heimkinoräumen umgesetzt, teils sogar mit 3 Speakern rechts / links / mitte. Im Heimbereich gibts ja z.b. bei Teufel auch die sogenannten Dipole. Die nagelst du an die Wand und die strahlen dich nicht an, sondern nach vorne und hinten, quasi 2 Boxen Rücken an Rücken. Da passiert im Grunde das gleiche, nur in Sparversion (diffuses Soundfeld).


    Ich stelle es mir sehr schwierig vor so ein Sytem korrekt an den Start zu bekommen. Werde aber nicht bezweifeln das es geht. Schließlich funzt es ja praktisch bei Leuten....


    Apropo Genauigkeit. Nachdem irgendwem letztes Jahr bei ner VA das Hilti Messdingens noch besser gefiel als mir war ich mal wieder auf Zollstock angewiesen. :( 
    Das hat sich nun geändert. :) Hab ich ein recht günstiges Bosch GLM-80 erworben.


    Und, was soll ich sagen, das hievt die ganze Sache nochmal deutlich. Die TPs ( Center, HL, HR ) fügen sich ein. Wo ich vorher dachte das die TPs wohl nie stimmig mit den CX und dem Sub zusammen arbeiten hat sich das nun wesentlich gebessert.
    Eigentlich ist es so wie du es anstrebst. Der Sound kommt nicht hart aus den LS. Sondern löst sich von Diesen.
    Natürlich sind die in den Ecken stehenden CX ( VL, VR ) das horizontale Ende der Fahnenstange. Wie soll es auch anders gehen ?
    Aber was sich dazwischen abspielt ist enorm.


    Ohne die, jetzt superexakten Delays, schaute ich Filme etc. nur mit den CX an. Die können sooo viel in der Mitte das die Center TP das nur kaputt gemacht hat. Das hat sich nun geändert. Der Center fügt sich ein.
    Der Subi kommt aus der Mitte. Nuja, fast.


    "KurtSchuster" schrieb:

    Hey Marius Sommer, sag mal, wie soll man eine CX bei 140 Hz trennen ohne einen 2ten Filter per externem Controller zu nutzen ?
    Gibts da Geheimeinstellungen ?


    Die Trennung bei 140 Hz ohne externen Controller ist einfach Preset2 an der CX. Keine Ahnung wie ich das übersehen konnte. :roll:
    Also 140 Hz Setup gefunden und gleich mal mutig mit der 4x15" ausprobiert. Wobei der Sub bis 132Hz mitspielt. Also 8 Hz Luft.Und, ich war wirklich erstaunt, mit exakten Delays ( Boschdingens ) klappt das richtig gut.
    Für eine 20 Jahre alte Kiste.
    Allerdings werden die Tops durch die 140 Hz Trennung natürlich ziemlich dünn. Diese Trennung ist dafür gedacht die CX1 mit einem MF-15 auszulasten.
    Noch eine erstaunliche Sache ist das ich das "mehr Bass im sitzen auf dem Sofa"- Problem damit löste. Bzw. sehr stark entschärfte.
    Insgesamt ist der Sound, bei Stereo und 5.1 so homogen wie nie. Auch beim rumlaufen im Raum.


    Sieht so aus als bekäm ich in 2 Wochen oder so gleich ein ganzes Rudel an Lambdas zum testen. CXe um die 5 Tops komplett zu machen, sowie MF-15 als Sub und dann noch TXe zum gegentesten mit den CX.
    Auf den MF-15 bin ich echt gespannt. Ein Subi der angeblich von ganz tief bis richtig hoch ( 200 Hz ) spielen kann.


    Hab ich ein Behringer Messmicro beim T. bestellt. Mal gucken was da noch so geht. Weites Feld.


    Soweit,


    Gruß,
    Kurt

  • Horido :grin:

    "KurtSchuster" schrieb:


    Da bin ich echt gespannt. Finde das interessant das wir 2 verschiedene Konzepte verfolgen. Ich eher minimalistisch und du eher bombastisch.


    Was heisst denn hier bombastisch?!? Mit den paar Böxchen? :grin: 8) 
    Ich setze halt in erster Linie mehr Hardware ein, auch vor den Boxen. Ansonsten kann ich immer wieder nur sehr deutlich betonen, dass der gigantische Headroom einfach nur (sorry) saugeil ist. Das ist auch schwer zu beschreiben, dass muss man einfach mal hören finde ich.


    Ansonsten hab ich meine 5 Stück Arena 8 am Wochenende mal aufgehängt. 2 links, 2 rechts und Eine hinten mittig. Die Boxen links und rechts hängen quer und haben wohl so zwischen 1,5 und 2m Abstand zueinander (Mitte Box zu Mitte Box)...habs nicht gemessen. Theoretisch könnte man die 2 pro Seite auch parallel an einen Ampkanal klemmen da sie eh mit dem gleichen Pegel und Delay angesteuert werden. Da ich aber noch genügend Ampkanäle frei habe hat jetzt jede Box ihren eigenen Kanal - so bin ich auch flexibler. Theoretisch könnte ich mir im Mixer ein Preset basteln wo ich dann einfach zwischen einer Rearbox und den Zweien pro Seite umschalten könnte...müsste gehen, aber benötige ich nicht.


    Erste Soundtests wie immer ohne groß Messen und Einstellen - wenn nur mal eben kurz nach Gehör. Mein Eindruck von damals bestätigt sich aber absolut. Ganz ehrlich? Der Sound ist ein Traum! Alles was dir sonst an Effekten von hinten um die Ohren ballert war (zumindest bei mir) immer recht deutlich ortbar, je nachdem wo sich die Surroundlautsprecher befinden. Jetzt? Der Klang von den Surrounds steht einfach im Raum. Ich meine, rechts / links merkt man immernoch deutlich, auch ob der Sound gerade aus der Front oder den Surrounds kommt. Aber diese genaue Ortung da hinten rechts oben ist komplett weg.


    Wenn man da jetzt noch dran schraubt und das mal genauer einmisst...uuuiiihhh 8) Und das ganze Geraffel ist doch um Einiges pegelfester und bei höherer Lautstärke klirrärmer als vorher mit den Behringer Studiomonitoren. Ich hab mir mal testweise den Prolog und das Feuerwerk von Lord of the Rings reingezogen...alter Schwede...ich hätte ja nicht gedacht, dass ich nochmal Gänsehaut bekomme beim >70sten Mal Gucken :shock:


    Wie dem auch sei, bei Musik funktioniert das Ganze übrigens auch hervorragend, auch bei der Hell freezes over wo einzelne Instrumente überwiegend direkt auf die Surrounds gepannt sind. Ich bin jedenfalls schwer begeistert wie man wahrscheinlich merkt. Wenn du zufällig mal an der Nordseeküste bist kannst ja mal vorbeischneien und reinhören :wink:

    Zitat

    Auf die Idee käm ich in Jahren nicht. Normalerweise sagt man, wenn ein Top Winkel und Lautstärke abdeckt, sollte man kein 2tes danebenstellen. Aber das von dir genannte Konzept scheint ja bewusst mit Interferenzen zu arbeiten.


    Wie gesagt, der 2. Surroundlautsprecher auf jeder Seite steht ja nicht neben dem ersten, die sind ein gutes Stück auseinander, sonst würde das auch nicht funktionieren. In wie weit das Interferenzen gibt weiss ich ehrlich gesagt nicht. Natürlich hat man leicht unterschiedliche Laufzeiten von jeder Box zum Hörplatz. In wie weit sich außerdem durch überlagernde Abstrahlung noch was auslöscht kann ich nicht sagen, das sollte sich aber eigentlich in Grenzen halten bei dem Hörabstand. Rein vom Höreindruck her funktioniert es jedenfalls super.


    Zitat


    Ich stelle es mir sehr schwierig vor so ein Sytem korrekt an den Start zu bekommen. Werde aber nicht bezweifeln das es geht. Schließlich funzt es ja praktisch bei Leuten....


    Ja, bei etlichen Heimkinofreaks mit eigenem großen Raum dafür und natürlich im richtigen Kino wo noch viel mehr Surroundlautsprecher hängen. Wie gesagt, ich rede hier über normales 5.1 oder 6.1 wo man max. 3 Kanäle hinten hat und pro Kanal dann eben zig Lautsprecher. Natürlich gibts mittlerweile Konzepte die mit z.b. 192 Kanälen arbeiten und wo dann quasi jede Box einzeln angesteuert wird. Das ist aber ein ganz anderes Thema und das werde ich erst gar nicht angehen. Auch das ganze neue Formatzeugs mit Deckenkanal und dem ganzen Krempel kann mir auch gestohlen bleiben.


    Ich hab mein Pult jetzt auf 6.1 gestellt, damit wird hinten mittig die Lücke auch noch mit einem Kanal gefült und das muss reichen - tut es auch wenn du mich fragst.

    Zitat


    Sieht so aus als bekäm ich in 2 Wochen oder so gleich ein ganzes Rudel an Lambdas zum testen. CXe um die 5 Tops komplett zu machen, sowie MF-15 als Sub und dann noch TXe zum gegentesten mit den CX.
    Auf den MF-15 bin ich echt gespannt. Ein Subi der angeblich von ganz tief bis richtig hoch ( 200 Hz ) spielen kann.


    Hehe, aber mein Ansatz ist bombastisch :grin: Na dann auch viel Spass beim Testen. Ich sag dir nur, sowas macht süchtig, besonders wenn du auch etwas lauter hören kannst. Na denn viel Spass.


    Gruß,
    Marcel


    P.S.: Wegen Bombast....ich hab ja auf längere Sicht im Hinterkopf immernoch 2 von diesen netten günstigen Infrahörnern mit den 12"n vom großen T. Wenn man da halbwegs linear mit etwas Entzerrung in Richtung 25-30Hz kommt...ähem... :twisted: Für 2 Stück hätte ich auch gerade noch Platz vorne...hihi

  • Wünsche erstmal frohe Ostern gehabt zu haben,
    ich hoffe du/ihr hattet ne Menge dicke Eier. :grin:


    Wie unschwerlich zu erwarten war hab ich in letzter Zeit wieder rumgebastelt. Und zwar unter dem Aspekt der ursprünglich den Namen dieses Freds bestimmte. Weniger AD/DA Wandlungen.


    Angeregt durch den Beitrag von Jürgen Klingel schaute ich nochmal auf die PCs. Wie sehr kann ich die Zahl der Wandlungen reduzieren ? Meine alte Audiokette war: Fiio X3 mit Flacs auf die Teufel Decoderstation3. Von da aus aufs FF und dann auf den/die Xilicas. Anschließend die aktiven Kisten bzw. das Ampf für den Sub.
    Das sind 5 Wandlungen bis eine CX den Sound wieder gibt.


    Annahme:
    Es scheint so zu sein das mehrere Raster ( also Samplingraten ) die in "Serie" geschaltet werden eine deutlich geringere resultierende Rasterung haben als die gröbste Rasterung in der Kette der Wandlungen.
    Das hab ich so im Netz rumgelesen. KA ob das stimmt. Hört sich aber schlüssig an. Ums kurz zu machen heißt das " Je weniger Wandlungen desto besser".


    Nun spiel ich von dem vorhanden Rechner, der eh mit dem FF verbunden ist, direkt per VLC und FLAC aufs Fireface. Von da aus auf Controller und dann die aktiven Boxen bzw. Amp für den Sub. Also die Wandlungen von 5 auf 3 bzw 2. reduziert.
    2 Wandlungen für das Amp des Subi. Aber die CX haben ja nochmal nen DSP drin. Da also immer noch 3.


    Die Frage der Fragen....klingts denn nun besser ? Ist wirklich schwer zu sagen.
    Mir kommt es sauberer, auflösender und "explosiver" vor.
    Allerdings hab ich auch an den Stellschrauben des Subi rumgedreht. Der Sub http://www.communitypro.com/si…t/files/CSX60-S2_spec.pdf.
    Wie man unten im Diagram sieht hat der Subi bei rund 80Hz ein Maximum in Sachen Wirkungsgrad. Irgendwie fand ich das immer cool mit den Tops die ich bis dato mit der Box kombinierte.
    Mit den CX wollte das aber alles nicht so recht. Drum hab ich nun den Sub "linearisiert". Will heißen die 80 Hz Spitze bekommt -3dB. Und nach unten gibts, je nach Sound, mal was zusätzlich um die 60Hz drauf, oder auch im Low Mid Bereich bis so 130Hz.
    Das macht die alte Gurke recht gutmütig mit.
    Trennung der CX ist Preset2 bei 140Hz. Klappt schlußendlich am besten. Kein 2ter Filter für die CX per Xilica.Das ist wirklich ein merklicher Unterschied.


    Was ich noch entdeckt habe; und was wieder in die Richtung "möglichst wenige Wandlungen geht", sind diverse HDMI Extraktoren. Die gabs, als dieser Fred begann so noch nicht.
    Die erhoffte Extraktion auf Mehrkanal PCM. Welche dann per ADAT übertragen würde.
    Allerdings sind die Bewertungen sehr durchwachsen. 5.1 PCM per Toslink ginge gar nicht, sagen manche. Ich glaub das ist auch so.
    Aber ADAT mit 8 Kanälen geht ja auch. Angeblich funzt das so. Ich glaub da muss ich einfach mal was bestellen und selbst testen.
    Auf jeden Fall das einzige an HW das das tut was wir mal anstrebten.


    Eine weitere Option, mit der ich gerade rumfummel, ist Asio4All. Irgendwie scheint es möglich zu sein auch ein SR ( 5.1 ) Signal von einer beliebigen Soundkarte per Asio aufs Fireface zu schicken.
    Man braucht eine asiofähige DAW. Bei mir ist das SAC. Ich kann auch die Onboardkarte vom Audiorechner auswählen. Allerdings sehe ich nur den Mic-In.
    Wenn ich die Signale per ASIO von der SK bekomme....wie spiel ich sie aufs FF aus ? Schließlich lässt sich ja nur ein ASIO Treiber in SAC zur selben Zeit nutzen. Wobei dass FF multiclientfähig sein soll.


    Angeblich kann fast jede Soundkarte mit Asio4All separate Kanäle bereit stellen. Das kann ja per ASIO nur digital sein.
    Nur, wer decodiert den Film für Asio4All ?
    Momentan sieht das nach ner Möglichkeit aus. Aber ich blick noch nicht durch.


    Falls da wer Erfahrung hat wäre ich dankbar für Infos. Ich hab noch paar Ostereier über. Die würde ich dann zuschicken. :wink:


    Soweit,


    Gruß,
    Kurt

  • Ich muss eine kleine, aber frohe Botschaft los werden, :D


    schon seit langer Zeit würde ich gern die Xilicas unter Linux per LAN ansprechen können.
    Allerdings fiel die Inst von XConsole bis dato bei der Inst. des USB Treibers immer auf die Nase.
    Am Ende ist das alles RS.232, nur umgesetzt auf USB und LAN.
    Der letzte Versuch ist ne Zeit her. Min. 1 Jahr.


    Ums kurz zu machen, mit 14.04 LTS und der aktuellen Wine Version funzt die Sache.
    Und scheinbar umfänglich und stabil. :o
    Es gibt ne deutliche Latenz bis Änderungen umgesetzt werden. Im Vergleich zu Windows.
    Will heißen die Meter sind noch nutzloser als sonst.
    Aber egal, es funzt. :grin:


    Gruß,
    Kurt

  • Hey Leute, Hallo Marcel,


    lebst du noch ? Gib mal laut was so geht bei dir. :) Denke darüber nach deine Einladung anzunehmen.


    Update zu meinem Geraffel.


    Nachdem ich viele, viele Stunden mit den Lambda CX-1 verbrachte war klar das trotz allem Rumgeschraube diese Box nicht meine ist.
    Ich strebte mit dem Kauf der neuen VorneLinks und VorneRechts ( also die "Main" auch eines SR-Systems ) eine endgültige Lösung an. Zeugs das so länge hält und begeistert bis ich ins Altersheim muss. :wink:


    Ihr sagt das sei nicht möglich ? Zugegeben keine einfache Aufgabe für ne Box.


    Als ich die CM Stage-3 vor ca. 5 Jahren erwarb prophezeiten mir einige Leute das ich bald wieder auf der Matte stehen würde. Von wem auch immer. Aber das ist nicht passiert.
    Die Stage-3 faszinieren mich in Kombi mit FLACs und dem FiiO X3 heute noch. Immer noch mit Abstand das Beste was man imho und für relativ kleines Geld seinen Ohren antun kann. Meine Referenz.
    Die können einfach alles. Tiefbass, Kick, prägnante trotzdem warme Mitten, keine Badewanne und hoch aufgelöster HT.
    Als ich am Montagmorgen in Scheeßel am Bahnhof saß, die Stöpsel reingeschoben, Bier in der Hand, Kippe im Mund, warten auf den Zug.....Sound angemacht, das war fast als stünde ich wieder vorm K1. :grin:
    Upps, nun wurde das hier zu einem Lobgesang auf die Stage-3. :oops:


    Also zurück zum SR-Sys. Nachdem ich nun so endgültig nicht klar kam mit den CX-1 musste was anderes her.


    Kurz noch zur CX-1. Eine wirklich tolle, sehr leichte Box mit enormen Klangqualitäten. Allerdings fiel es mir schwer meine geliebten virtuellen Schallquellen zu erzeugen.
    Nach viel Rumgeschraube war es so das sich zumindest Stimme und noch ein wenig mehr in der Mitte darstellen ließ. Bekam ich für Band X ein gutes Ergebniss hin war es bei Band Y schon wieder Banane. Nervig.
    Irgendwas hat oft gefehlt. Oder war zuviel. Das kann einen regelrecht krank machen.


    Mein Fazit : Ne sehr gute Box, die mir völlig neue klangliche Dimensionen zu Ohr führte. Meine erste wirklich aktuelle HighEnd Kiste. :roll:


    Aber für mich ne Nummer zu klein. Sie spielt für meine Anwendung und meinen Geschmack ( Pegel ist kein Thema ) im MT/HT zu angestrengt/unentspannt. Im Kontrast dazu fehlt es an Lowmids um die Anbindung an die CSX-60 http://www.communitypro.com/si…t/files/CSX60-S2_spec.pdf zu schaffen. Nicht die angestrebte Lösung die mich lange Jahre glücklich macht.


    Bitte bedenkt, bei aller Kritik, wir reden hier über einen 8" Coax.
    Nach vielen Stunden Bastelei hieß es dann CX-1 ade.


    Da ich jedoch grundsätzlich davon überzeugt war das Lambda gute Kisten bauen kann kam dann die TX-1 ins Haus. http://lambda-labs.com/de/tx-1a.html


    Was soll ich sagen. Mit den CX-1 ewig rumgetöfftelt. Aber einfach nicht den Sound hinbekommen den ich wollte. Ein Grund war das ich die CSX-60 ( am Anfang nur eine ) einfach zu hoch trennen musste. Das mögen die alten Gürkchen nicht.
    Mit den TX-1 sieht das Setup wieder "normal" aus. Die nun 2 CSX-60, dazu komm ich gleich, spielen von 35Hz bis 90 Hz. 24dB/Oct/Linkwitz. Dann 10 Hz Luft und ab 100Hz spielen die TX-1. Ohne jegliche Beeinflussung durch die Xilicas. Bypass. Setting 3. 100 Hz. Nur Pegel und Delayanpassung.


    Und das passt wie Faust auf Auge. Die CX-1 strahlen ja 120° rund um die Uhr ab.
    Die TX-1 80°x55°. Was mit den CX-1 noch schwer fiel ( hin und her drehen der LS und vieles mehr ) nämlich Virtuelle zu erzeugen, ist mit den TX-1 viel einfacher. Man muss sie fast mit dem Gesicht zur Wand drehen damit sie keine Virtuellen erzeugen.
    Die TX-1 kamen, ausgepackt, hingestellt, paar Minuten am Xilica rumgedreht und ich hatte den Sound ( grundsätzlich ) den ich mir schon die ganze Zeit wünschte. Vor allem die Lowmids und ein warmer, entspannter Sound.
    Dazu die so wichtige Anbindung an die Subis und dann, nach einigem Rumgeschraube, die fast schon fantastische Auflösung. Instrumente können nebeneinander existieren. Ohne das der eine Sound den anderen runter zieht.
    Dann, wenn mans hinbekommt, das lösen des Sounds von den Boxen.
    Wir reden hier immer noch von Stereo.


    Das hab ich so noch nicht gehört. Auch nicht bei teuren Dynaudio Kisten. Es ist tatsächlich so das sich große Teile der Musik von den Boxen lösen. Ich hab also nicht nur eine Stimme in der Mitte ( wo keine Box aktiv ist ) sondern noch viel mehr. Fast eine komplette Band die "aus dem Nichts" kommt.


    Nun zum Sub. Ich hatte sehr viel rumexperimentiert mit einem der 4x15" Subis. In Ecken gestellt, in die Mitte, mit dem DSP rumgespielt. Das wollte alles nie so richtig. Der Raum, nur ca. 20qm, wurde ungünstig angeregt und ich hatte alle Meter andere Pegel im Subbereich. Bassalley inne Mitte. Nicht schön.


    Irgendwann war ich verzweifelt und dachte an die 2te CSX-60 die eh nur nutzlos rumsteht. Eigentlich sollte 4x15" ja für so nen kleinen Raum ausreichend sein. Egal, Test. :grin:
    Also die alte Kiste entstaubt und einfach in die Mitte zu der anderen CSX gestellt. Die APS-8k von gebrückt auf Stereo gestellt. Gefällt der eh besser. Nun sehen wieder beide Kanäle 4 Ohm. Nicht nur 2.
    Beide Subis bekommen ein summiertes Monosignal bei Musik. Bei SR haben die eh ihren eigenen Kanal.


    Funktioniert ganz hervorragend. Der Bass ist jetzt einfach da. Überall im Raum. Fast keine Pegelunterschiede. Und, wo ich schon lange hin wollte......es drückt und schiebt auch schon bei kleinen Pegeln richtig geil. Sind ja auch so 1,5 qm aktive Membranfläche. :wink:
    Das in Kombi mit den TX-1 geht schon mächtig ab. Zudem steht gegenüber der 2 Subis ein fettes 5 Sitzer ( Schlaf ) Sofa. Sozusagen meine Bassfalle. :shock:


    Ansonsten nutze ich immer noch 3 x TP-105 für Center und Hinten. Ich habs mittlerweile hinbekommen die mit Centersound angeschnittenen TX-1 ( sie machen also nicht nur VL und VR sondern auch Center ) mit dem TP-105 Center zu verheiraten. Das kommt dann richtig fein und mächtig.


    Zum SR Sound. Neulich saß ein Freund da und wir schauten SW7. Nicht der beste SW Film. Keine Frage. Aber der Sound ist genial. Und der Kollege meinte schlicht, als die T-Fighter durch den Raum jagten, und Kylos Lichtschwert die Bude zum wackeln brachte:"Das ist wie im Kino".
    Viel mehr Lob kann man nicht erwarten. Und das, ums mal zu betonen, für relativ kleines Geld. Wenn man mal so auf beisammen.de rumguckt.....


    Noch ein allgemeiner Hinweis an Heimkino-Fans. Tops sind eine Sache, da bekommt man imho schon für kleines Geld ( TP-105 > 130€ ) recht gute Sachen. In dem Sinne das man den SR Effekt erzeugen kann. Entsprechendes Backend vorausgesetzt.
    Eine ganz andere Sache sind die üblicherweise eingesetzten 10 oder 12" Subis. Das funktioniert so gar nicht. Da muss was Fettes her um Eindruck, im Sinne des Wortes, zu machen. Lieber ne gute gebrauchte Doppel 18" PA-Kiste, als Beispiel, denn diese überteuerten Minisubs.


    Soweit,


    Gruß,
    Kurt

  • "KurtSchuster" schrieb:

    Hey Leute, Hallo Marcel,
    lebst du noch ? Gib mal laut was so geht bei dir. :) Denke darüber nach deine Einladung anzunehmen.


    Moin, ja mich gibts auch noch.
    Ich komme aktuell eigentlich zu gar nichts, die Anlage ist in den letzten 2-3 Monaten wohl auch nur ein paar Mal an gewesen. Beruflich mega Stress, jetzt war zwischendrin noch Urlaub, also Konzerttour quer durch Deutschland (als Fan), etliche Mittelaltermärkte usw. bin also kaum zu Hause. Und wenn dann am Rasen mähen usw. :grin:


    Wenn du mal vorbeischauen magst kein Problem, ich bin allerdings nur am Wochenende zu Hause...momentan selbst das öfters nicht. Aber können wir ja absprechen wenn du dir die "Höhle" mal ansehen willst :wink:


    Zitat

    Nachdem ich viele, viele Stunden mit den Lambda CX-1 verbrachte war klar das trotz allem Rumgeschraube diese Box nicht meine ist.


    Oh, da ist es dann doch noch ne Nummer größer geworden. Ich glaube mit ner "popeligen" 8"/1" Kombi würde ich als Front auch nicht glücklich werden. So eine Box ist ja auch nicht soo viel lauter als eine ordentliche Hifi Standbox. Ich sags immer wieder: Headroom! Gerade wer dynamische Musik mag oder ordentliche gemischte Filme mit viel Dynamik geniessen möchte kommt im Grunde an einigermaßen potenten Kisten nicht vorbei.


    Wer dann auch noch laut hören kann erst recht nicht. Und mit laut meine ich nun nicht so laut, dass man anschließend einen mittelprächtigen Gehörschaden und Fiepen in den Ohren hat, sondern z.b. in einem Film einen leise gesprochenen Dialog noch gut (und in etwa vom Pegel her realistisch) verstehen kann. Und wenn es dan mal kurz richtig heftig kracht und rumort sollte das ebenso am besten völlig klirrfrei und verzerrungsarm wiedergegeben werden können. Und das geht eben mit völlig überdimensionierten großen Kisten am besten.


    Was den Bassbereich angeht da wird es eigentlich fast noch schlimmer. In so ziemlich jedem Hifisetup ist der Bass mit Abstand am schnellsten am Ende seiner Fähigkeiten angelangt. Wenn ich mir so die Verhältnisse beim Hifizeug ansehe, sollte man imho gut die 2-4 fache Menge an Bässen dahinstellen, damit der Bass bei lauterem Hören auch noch verzerrungsfrei mitkommt. Nunja, aber das ist überwiegend eh nur die Meinung von so ausgeflippten Leuten wie mir, vielleicht auch dir und ein paar anderen Strategen 8)


    Auf jeden Fall finde ich es durchaus sinnig und legitim in einem Heimkino von z.b. 30m² PA-Boxen einzusetzen, weil man eben laut und klirrarm hören kann, wo Hifi in manchen Situationen schon wortwörtlich aus dem letzten Loch pfeift und es auch danach klingt. Äh, ich wiederhole mich glaub ich zum 80sten Mal...aber schön, dass du nun anscheinend "die Box" für dich gefunden hast.


    Zitat

    Sound angemacht, das war fast als stünde ich wieder vorm K1. :grin:


    Da kommt man momentan irgendwie auch nicht dran vorbei an den braunen Kisten aus Französien :grin:
    Udo Lindenberg in Schalke Arena...viiiiieeel K1
    Herbert Grönemeyer Open Air...ebenfalls viiiieeel K1 für die Menge an Leuten, ordentlich Pegel aber eben noch weit weg vom Klirr ->geil
    Corrs in Kölnarena...mal wieder K1
    Rainbow / Monsters of Rock auf der Loreley und in Bietigheim...ebenfalls K1


    Im Grunde alle größeren Shows die ich in letzter Zeit besucht habe waren mit K1. Nur was mir nach wie vor an dem System überhaupt nicht gefällt ist der Bass. Ich steh ja eher auf Töck, also kurz und trocken. Dieser Bas hubt und brummt und wummert einfach nur rum. Bei Rainbow war es das erste Mal, dass ich (bedingt durch den Mischer) den Bass in einigen Songs mal von der Kick unterscheiden konnte.


    Wie es mir scheint mischen viele aber auch danach. Anstatt der Kick kann ich auch vor irgendwas tief Resonierendes treten, z.b. einen Eimer und bieg mir den Rest eben per EQ zurecht. NULL klang, einfach nur Wumm, was zwar schön spürbar ist, aber eben auch nicht mehr. Keine Ahnung obs nur am Bass oder auch an der Abmischung liegt, aber ich habe noch nie einen Bass eines Großbeschallungssystem von L-Acoustics gehört der mir auch nur annähernd gefallen hätte. Alles was Mid/High angeht ist ein Traum, aber untenrum ist das definitiv nichts für mich.


    Die großen Doppel19" von Adamson oder Meyer 700HP habe ich da von diversen Konzertbesuchen als klanglich deutlich schöner in Erinnerung. Oder jetzt gerade wieder - allerdings in deutlich kleineren Konzertrahmen die EAW LA400 (1x12" im Horn) und mit 6-8 pro Seite. Knackig trocken und im Rudel auch tief - mag ich. Im Grunde gar nicht unähnlich zu meinen alten AZ 4x10" im Horn, also vom Sound. Nuja, Geschmacksache halt.


    Zitat

    Die CX-1 strahlen ja 120° rund um die Uhr ab. Die TX-1 80°x55°.


    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass eine engere Abstrahlung zu Hause auch durchaus Vorteile haben kann - zumindest für "den Einen" Hörplatz wonach alles optimal ausgerichtet ist. Letztendlich rotzt man ja mit einer engeren Abstrahlung weniger vor die Seitenwände, erzeugt also weniger Interferenzen, Reflektionen, Kammfilter und wie das ganze Zeug heisst.


    Und bei mir hat die enge Abstrahlung auch den Vorteil, dass ich auch nachts lauter hören kann. Meine kleine Schwester mit ihren zwei Control1 und nem alten 8" Billighifisub den ich noch übrig hatte dröhnt deutlich mehr durchs Haus, als ich bei vergleichsweise gleich lautem Pegel im Zimmer. Mein Geraffel steht quasi quer in der Tür, Abstrahlung also nach rechts weg sozusagen, das Hifizeug bei der Schwester strahlt ja irgendwie recht breit ab - hab ich auch mal bei mir im Vergleich getestet...der Unterschied war enorm. Da konnte man sich im Zimmer deutlich freier bewegen ohne großartige Soundveränderungen. Dafür kann man sich bei meiner Anlage im Flur noch problemlos unterhalten bei geschlossener Tür, wenn man im Zimmer schon ziemlich bölken muss. Eigentlich ganz cool 8)


    Naja, aktuell kaum Zeit zum Hören, alles Weitere sowieso nicht und Geld für neue Anschaffungen ist auch grad nicht übrig...das wurde verheizt für diverse Mittelaltermarktbesuche und eine Einkleidung als Pirat :grin: Nicht auf Karnevalsniveau, sondern ordentlich mit echt Lederzeugs, Steinschlosspistolen, Entermesser, Säbel, Dreispitz und was da so alles dazugehört. Und damit trifft man dann auf die Band "Ye Banished Privateers" und hat ne Meeenge Spass 8)


    Bis demnächst, wenn du mal vorbeischauen möchtest schick mir einfach kurz ne PN, dann kriegen wir das schon zusammen.


    Gruß,
    Marcel

  • Hey Ho,


    "Marcel" schrieb:

    Im Grunde alle größeren Shows die ich in letzter Zeit besucht habe waren mit K1.


    Ja, ist fast wie ne Seuche. Die haben aber auch, seit paar Jahren, nen echt guten Vertriebsleiter in D. Hinzu kommt das man seine alte D&B Anlage in Zahlung geben kann. Man bekommt evtl. am Markt direkt mehr Kohle für den "alten Kram". Aber man hat keine Mühe mehr damit.
    Zudem, wenn man mehr als paar Arcse kauft gibts mächtig Rabatt. Vor allem wenn ein potentieller Großkunde gewonnen werden kann.


    Ein Freund der seit langen Jahren im Kölner/Ruhrpott Bereich arbeitet sagt mir das die Leute mit den braunen Kisten den Leuten aus B/W schwer zu schaffen machen. Wo früher die üblichen Q und J hingen hängen nun Kiva, Kara und sonst irgendwelches Zeugs mit K am Anfang.
    Man bekommt min. ein Holz mit gleicher Quali. Zudem etwas günstiger pro Kiste. Das macht dann für ne komplette K-XX Ausstattung einiges aus. Dazu die erzwungene Ausbildung der Systechs für große Systeme. Und die Anwesenheit derer bei der Show.


    Doch scheinbar hat wer bei D&B erkannt das man etwas ins Hintertreffen gerät. So viel D&B bei den Mayor-Events, z.B. Hurricane oder Rock am Ring, sah ich nie.


    "Marcel" schrieb:

    Nur was mir nach wie vor an dem System überhaupt nicht gefällt ist der Bass. Ich steh ja eher auf Töck, also kurz und trocken. Dieser Bas hubt und brummt und wummert einfach nur rum. Bei Rainbow war es das erste Mal, dass ich (bedingt durch den Mischer) den Bass in einigen Songs mal von der Kick unterscheiden konnte.


    Das kann ich so gar nicht bestätigen. Bzw. ist das enorm abhängig davon wie der Sound ist, wer den Bass und die Trommeln bedient. Wenn der Bass mit der Kick auf die 1 spielt ist es schwer zu unterscheiden. Ist der Bass verzerrt, wie bei Lemmy, oder spielt halt nicht dasselbe wie die Kick sieht die Sache anders aus.
    Und dann kommt natürlich der Mischer dazu.


    Ich nenne mal ein Beispiel. Eine VA die Mittwochs hier ins Siegen statt findet. Nachdem letztes Jahr noch pro Seite 4 Seeburg irgendwas LA Elemente ( plus 4 Doppel 18er ) hingen/standen sind es dieses Jahr pro Seite eine ARCS Focus und eine WIDE geflogen und 4 SB18 auf dem Boden.
    Als die da aufbauten, um die Nachmittagszeit, ich ging futtern, dachte ich mir " Aha, also nochmal 2 Kisten an Tops pro Seite weniger". Na herzlichen Glückwunsch.
    Des Abends wollte ich dann die Katastrophe anhören und meine Meinung bestätigt wissen.
    Tja, Pustekuchen.


    Diese 8 Kisten, oder eher gesagt die Band und der Mischer ( vonne PA Firma ! ) haben wirklich nen tollen Sound gemacht. Das was die ARCSe ( und der Rest der braunen Kisten ) versprechen, nämlich das der Waveguide funktioniert, stimmt wirklich.
    Und nicht nur Der. Die 4 SB18 haben einen Sound gemacht, der Bass und Schlagzeug schon auf fast fantastische Art und Weise differenzierte.
    Das war Band 1 die ich hörte über die Anlage. Bis jetzt sind 3 dazu gekommen. Ich muss einfach sagen, der üble, gute, alte Spruch:" Scheiße rein Scheiße raus", stimmt.
    Entweder hat man Volumen inne Stimme oder nicht, entweder kann man das Tempo halten und dann druckvoll spielen mit dem Bassisten oder nicht, es wird so viel geredet über tolle Boxen......, aber was wirklich den Unterschied macht sind die Leute die die Instrumente bedienen bzw. singen und die Leute die am Mischer stehen.
    Alle Shows liefen übrigens über ein LS9.


    Die 2 ARCSe pro Seite schießen natürlich lange nicht so weit wie die Jungs aus Französien behaupten. Real sind max. 15 Meter drin. Nicht 35. Aber das passt auch. Die 15 Meter machen sie gut, wie gesagt mit guter Band und so, und der Rest der Leute wollen eh nur irgendwie bißchen beschallt werden beim Bratwurst futtern.


    Was mich wirklich erstaunt hat ist das diese 2 "popligen" ARCSe ( pro Seite ) mit ihrem Waveguide in Sachen " guter Sound außerhalb der Hauptachse" sehr gut funktionieren.


    Noch kurz zu Neu versus Old.
    Ist es so das die alten PAs besser klangen oder mehr Druck oder was auch immer machten ?


    Beispiel: Das oben genannte Setup mit braunen Kisten. Gute ( Profi ) Band, guter Mischer.
    Kontrast: pro Seite ein Fullstack Nexo Alpha. Amateurband ( CSD in Siegen ) und der Mischer vollkommen desinteressiert.
    Was glaubst du wer da gewinnt ?


    Zu der Perfomance der SB28 kann ich wieder nur sagen, etwa bei "Archive" oder besonders bei "Polica" ( 2 Schlagzeuge ) plus Bass.... das hat ganz wunderbar gefunzt. Ich konnte alles prima auseinander halten.
    Allerdings war das auch immer an "offener Luft". Töck fällt natürlich trotzdem flach. :cry:
    Ich kann die üblichen Hallen echt nicht leiden.


    Am 8.09. schau ich King Crimson inne Beethoven Halle zu Stuttgart an. KC nervt echt voll. Mir unverständliches Rumgenudel aufe Gitarre. Naja, egal, bekam die Karte geschenkt. Zudem soll der Beethoven Saal nicht die übliche aktustische Katastrophe sein. Bin gespannt.


    "Marcel" schrieb:


    Die großen Doppel19" von Adamson oder Meyer 700HP habe ich da von diversen Konzertbesuchen als klanglich deutlich schöner in Erinnerung.


    19" ? Jo, die Meyer Kisten klingen ganz nett. Meiner Meinung nach schon besser als SB28. Sind aber auch schnell am Limit. Und dann klingst nicht mehr so prall.....


    Kommt immer drauf an wie man was benutzt.



    Gruß,


    Kurt

  • "KurtSchuster" schrieb:


    Das kann ich so gar nicht bestätigen. Bzw. ist das enorm abhängig davon wie der Sound ist, wer den Bass und die Trommeln bedient. Wenn der Bass mit der Kick auf die 1 spielt ist es schwer zu unterscheiden. Ist der Bass verzerrt, wie bei Lemmy, oder spielt halt nicht dasselbe wie die Kick sieht die Sache anders aus.
    Und dann kommt natürlich der Mischer dazu.


    Ich weiss nicht woran es liegt, aber ich habe wirklich noch nie einen für mich zufriedenstellenden Basssound über SB28 oder den Vorgänger (noch schlimmer) gehört. Das schließt auch Musik von CD mit ein. Vielleicht liegts auch an mir und meinen klanglichen Vorstellungen. Ist ein SB18 eigentlich ein halber SB28? Damals mal vor gut 10 Jahren über die alte mtd108 mit dem 15" Bass dabei das gefiel mir wohl, aber das große Zeug leider nicht - also im Bass. Den SB18 kenne ich nicht. Ist aber im Grunde auch egal, wir sind gerade ganz vom Thema weg, daher nur noch kurz ein paar Sätze zu einigen anderen Dingen.


    Zitat

    Alle Shows liefen übrigens über ein LS9.


    Hehe, die verpönte Kiste mit den übelst klingenden Pre-Amps? :grin:
     

    Zitat

    Kontrast: pro Seite ein Fullstack Nexo Alpha.


    Cool, dass du das alte Geraffel gerade erwähnst. Hab ich das komplette Wochenende lang gerade beim Pirates in Jülich hören können. Gefällt auch immernoch.


    Zitat

    19" ? Jo, die Meyer Kisten klingen ganz nett. Meiner Meinung nach schon besser als SB28. Sind aber auch schnell am Limit. Und dann klingst nicht mehr so prall.....


    Jupp 19" Pappen -> https://www.adamsonsystems.com/index.php?option=com_sobipro&sid=126&pid=55&Itemid=0
    Ansonsten wirkt ordentliche Dimensionierung und reichlich Headroom immer Wunder :grin:


    Bei mir gibts ansonsten noch keine Neuigkeiten, komm aktuell eh zu nichts, außer mal wieder ein paar Filme gucken oder Musik hören am WE.


    Bis die Tage,
    Marcel

  • Hey Ho,


    die Frage die man sich bei dem Thema "SR via PA Zeugs" stellen kann ist:" Wie spiel ich eigentlich meine Musik darauf ab?"
    Und wie vermeide ich unnötige Wandlungen und Kabelei ?


    Bis vor einiger Zeit ging ich so vor das ich die komplette Kette für Musikwiedergabe nutzte. Wie mit der PS3 beim Filme gucken. Also FiooX3>Teufel Decoderstation5>FF>Xilicas>Amps/aktive Boxen.
    Das ist ne nette Sache. Man kommt des Abends Zuhause an, stöpselt den FiOO von den Stage, schließt ihn an die Anlage an und hört nahtlos weiter.
    Doch sind da ne Menge Geräte im Spiel. Viel Kabelei und Wandelei. Was erfahrungsgemäß selten von Vorteil ist.


    Drum nahm ich das FF als Defaultdevice für Win10 her und spielte per VLC direkt auf das FF. Von da aus wie gewohnt. Xilica>Amp/aktive Kisten. Also einiges gespart an Kabelwegen und Verbindungen und Wandelei.
    Ich bilde mir ein das der Sound, vor allem im HT Bereich, feiner und aufgelöster daher kommt. Der Kreuzvergleich zeigt das es mit der alten Einstellung mumpfiger klingt.


    Soweit so gut.


    Allerdings ist VLC ein dicker Klopper und erzeugt ne Menge CPU Last.
    Wichtige Funktionen fehlen, oder ich kann sie trotz intensiver Suche nicht finden. Etwa der sehr wichtige L/R Panregler. Und zwar nicht nur paar Prozent, sondern richtig hart Links/Rechts panen können.
    Das ist deswegen wichtig um, in der langen Audiokette, zu wissen ob man alles richtig geroutet hat und Links wirklich Links ist.
    Was ich zudem bitter vermisste war die "gapless" Wiedergabe des FiOO. Livealben will man einfach gapless hören. Sekundenlange Pausen und dann plötzlich einsetzender Applaus vom letzten Stück zerstören das "Live-Feeling".


    Also rumgeschaut im Netz warum VLC kein gapless kann. Die Antwort der Entwickler war das die Gaplesssache gar nicht so einfach zu realisieren ist. Es müssen 2 Streams erzeugt werden. Song 1 und 2. Das wird dann über geblendet. Zudem muss die Software erkennen können wann sie den Sprung machen soll. Also wo Song1 endet und 2 los geht.
    Hmm, also kein gapless mehr ? Zumindest nicht mit VLC. Gabs da nicht mal nen Player der das schon vor Jahren konnte ?
    Ums kurz zu machen, hier die Lösung. Ein alter Freund der in dieser gepatchten http://www.chip.de/downloads/Winamp-Full_13005714.html Version einigermaßen aktuell ist und FLACs gapless abspielt.
    So machen die MadCaddies wieder Spaß. :wink:


    "Marcel" schrieb:

    Ist ein SB18 eigentlich ein halber SB28?


    Eher nicht. Wenn man nen SB28 in der Mitte durchhacken würde hätte man imho keinen SB18. Ist schon ne eigene Kiste. Gibt auch ne Flugversion.


    "Marcel" schrieb:

    Hehe, die verpönte Kiste mit den übelst klingenden Pre-Amps? :grin:


    War sozusagen das "Volkspult" bevor das X32 kam. Sieht man heute noch oft. Kann so ganz und gar schrottig nicht sein. Zudem es ja auch nur ein Surface sein kann das imho auch mit den neuen RIO-Stageboxen läuft. Gute Preamps allein machen noch keinen guten Sound....


    "Marcel" schrieb:

    Cool, dass du das alte Geraffel gerade erwähnst. Hab ich das komplette Wochenende lang gerade beim Pirates in Jülich hören können. Gefällt auch immernoch.


    Ehrlich gesagt fand ichs ziemlich gruselig. War halt echtes Lowend. Der Sänger der Band musste über sich selbst lachen weil er die hohen Töne nicht halten konnte.
    Mischer denkt sich das da nix mehr zu retten ist. Futtert lieber Bratwurst. Verständlich.


    Trotzdem kann so ein altes System in Sachen Auflösung/Brillanz nicht mit den aktuellen Systemen mithalten. Das sind Welten. Das eine ist grober Klotz, das andere ein ausgefeiltes Werkzeug.


    Gleich hör ich mir ne Coda Anlage an. Gleicher Platz wie bei der L-Acoustics Anlage. Wahrscheinlich wieder die übliche 4er "LA" Nummer.
    Ich bin ja immer noch der Meinung das ein LA länger als breit sein sollte. :grin:


    Soweit,


    Gruß,
    Kurt

  • Moin,

    "KurtSchuster" schrieb:


    Und wie vermeide ich unnötige Wandlungen und Kabelei ?


    Joa, das übliche Elend wenn man auch noch Konsumerzeug mit einbinden möchte, und speziell die Dekodierung von DD, DTS und Konsorten ist ja nach wie vor das größte Elend - selbst in einer Hardware basierten Kette wie bei mir.


    Das Fireface hätte ich von Anfang an als Soundkarte genutzt, viel hochwertiger gehts wohl nicht denke ich. So ein Teil ist bei mir ja auch noch geplant, überwiegend als AD-Wandler vom Blurayplayer ins Pult, allerdings auch als Pulterweiterung sowie Verbindung zum PC. Kommt noch irgendwann...


    Zitat

    Wichtige Funktionen fehlen, oder ich kann sie trotz intensiver Suche nicht finden. Etwa der sehr wichtige L/R Panregler.....Was ich zudem bitter vermisste war die "gapless" Wiedergabe des FiOO. Livealben will man einfach gapless hören.


    Hachja, die Sorgen bei dem ganzen modernen Softwaregefuckel :grin:


    Für Teil 1 hab ich das Pult dazwischen im 6.1 Modus. Diese 7 Kanäle laufen über 7 Busse, die 7 Busse wiederum kann ich einzeln über die programmierbaren User Keys auf Knopfdruck stummschalten, oder auch mit Taste 8 komplett muten. Praktisch und nutze ich auch immer mal wieder wenn ich mal umgesteckt habe oder man mal eben in einen Kanal reinhören will. Livealben laufen bei mir zu Hause eigentlich immer gapless da sie von Bluray oder CD kommen :grin:


    Zitat


    War sozusagen das "Volkspult" bevor das X32 kam. Sieht man heute noch oft. Kann so ganz und gar schrottig nicht sein. Zudem es ja auch nur ein Surface sein kann das imho auch mit den neuen RIO-Stageboxen läuft. Gute Preamps allein machen noch keinen guten Sound....


    Richtig, arbeiten kann man mit dem Teil sicherlich, genauso wie auch X32 etc. Ich kenne eine Dire Straits Coverband die mit eigenem Mischer und X32 reisen und oft auf altem Holz ala EAW KF650/LA400 und sowas spielen und das klingt immer hervorragend muss ich sagen. Da braucht es definitiv keinen Midasklopper mit PRO davor und braune Kisten aus Frankreich. Wer sein Zeug beherrscht kann sicherlich auch mit dem günstigeren oder älteren Material gute Ergebnisse erzielen.


    Wegen Nexo Alpha: Hab ich auch z.b. schon mit einer Deep Purple Coverband auf dem Marktplatz in Lippstadt gehört. Laut, dreckig, voll in die Fresse, geil. GAE Director ist genauso.


    Auflösung/Brillanz heutiger Systeme: Ich habe persönlich eher den Eindruck das hängt auch von den verbauten Hochtönern ab. Wenn ich da an ein lange vergangenes Forentreffen in der Holzhandlung in Viersen zurückdenke wo auch unser Admin da war und immer ein bestimmtes Klassikstück hören wollte. Ist super bekannt, ne Arie glaub ich, weiss nur den Namen nicht. Da konnte man jedenfalls deutlich hören, dass z.b. das GAE Director mit dem 2" Hochtöner nicht so sauber klang wie ne Kiste von K&F mit 1,5" HT oder kleinere Boxen mit 1". Director ist geil für Rock, auch Pop geht noch, bei Folk wirds dann imho langsam eng und für Klassik etc. würde ich es nicht nutzen wollen - rein vom Sound her. Da sind Kisten mit kleinerem HT von Vorteil - zumindest so meine Hörerfahrung. Mit Alter des Systems hat das eher wenig zu tun. Und 3 Wege vielleicht noch besser, evtl. gefällt mir deshalb Funktion One so gut. Selbst die EAW KF650 mag ich...hatte ich auch schon im Auge. Aber bezahlbar für mich oft abgerockt und oft kein Speakon, min. 2 Wege aktiv....nuja.


    Zitat

    Gleich hör ich mir ne Coda Anlage an.

    Fand ich auch immer sehr geil, besonders auch die alte R40. Sackschwer, aber mit dem 2"/1" Coax verdammt laut und klanglich auch sehr schön. Auch einige der kleineren Boxen davon wussten zu gefallen, von dem aktuellen Zeug kenne ich nichts (bewusst).


    Ansonsten bin ich aktuell schwer von der schwedischen Piratenband Ye Banished Privateers (mehr oder weniger Folkmusik) begeistert und die spielen auch gerne mal unplugged, also einfach mit den Instrumenten irgendwo hinsetzen und komplett ohne Technik spielen. Und so sehr ich auch in die Tontechnik verliebt bin, eine 11 Mann Band mit 2 Violinen, 2 Akkordeons, Banjo, Mandoline, Cajon, Bassukulele (der hat doch oft nen kleinen Akku-Amp dabei), Mandola,.... und diversen Gesängen einfach mal so völlig ohne Alles neben sich sitzen zu haben schlägt dem Fass echt den Boden aus. Das hört man ja heute kaum noch und das klingt sooo genial. Beispiele wo Jemand mal mitgefilmt hat und der Ton so halbwegs brauchbar ist: https://www.youtube.com/watch?v=q7Khw33gf2o oder https://www.youtube.com/watch?v=BGJ8KetY4_I


    Bis die Tage, bin grad im Studio und der multifunktionale Schlagzeuger spielt gerade E-Piano ein - ausnahmsweise mal :D 
    Marcel

  • Moin,


    es ist mal wieder Zeit für ne Runde Empfehlungen zu Inhalten in SR. Vom Rumgeschraube allein lebt der Mensch ja auch nicht. :wink:


    OK, los gehts:


    1) B.B. King in der Royal Albert Hall 2011 zu London. https://www.youtube.com/watch?v=E5_j91FjsXM . Kommt in 5.1 sehr schön rüber. ( DVD, SD )


    2) Simon and Garfunkel "The Concert in Central Park". Wunderschöne Aufnahme von 1982. In Bild als auch in Ton. Guckt euch mal die PA-Tower an. Tolles SR Remaster. Die Supernerds am Start. Ich liebe die Jungs. :D ( DVD, SD )


    3) The Big 4. Metallica, Slayer, Megadeath und Anthrax live at Sofia, Bulgarien, 2010.
    Geiler SR Sound. Knallt vor allem bei Megadeath richtig schön. Metallica erstaunlicherweise die schwächste Band. ( 2 x BD, HD ) https://de.wikipedia.org/wiki/…Live_from_Sofia,_Bulgaria


    4) Megadeath live at Palladium 2010, Abschluss der "Rust in Peace" Tour. ( DVD, SD )


    5) Die Toten Hosen live zu Düsseldorf 2013. Abschluss der Tour "Der Krach Der Republik".
    Ich mag die Hosen immer noch. Auch wenn sie keine richtige Punkband mehr sind. Irgendwie find ichs süß wenn Campino den Sound unterbricht wenn zu viele Leute auf dem Boden liegen. Ist halt jetzt auch Papa und hat versprochen nicht mehr an Traversen hoch zu klettern. :wink:
    Geiler Sound, geile Bildregie. ( DVD, SD )


    6) ABBA in Concert. Ein Film der die Tour von 1979 nicht nur dokumentiert. Denke ein "Muss ich haben" für jeden ABBA Fan. Tolles SR Remaster und sehr sehenswert allein deswegen um zu erleben was damals schon möglich war wenn echte Profis ( Musiker, aber auch Tontechniker, Kameraleute, Regie etc. ) am Start sind. ( DVD, SD )


    7) Leonard Cohen. "Songs from the Road". Die Welttour 2010. Gaaanz großes Kino ! ( BD, HD )


    8. Pink Floyd "The Wall" Der Film. Remastered. Mal wieder :grin: Trotzdem geil und halt mal wieder an den aktuellen Klanggeschmack angepasst. ( DVD, SD )


    9) Herbert live at Leipzig 2011. Wer den Gröni mag liegt mit der Aufzeichnung nicht schlecht. ( DVD, SD )


    10tens, und jetzt kommt der absolute Knaller, Carlos Santana live zu Mexiko 2011. "Corazon"
    Eine wunderbare Konzertaufzeichnung. In Bild, Bildregie als auch Ton.
    Irre Spielfreude bei den Musikern. Musik von Latinos für Latinos. Viel helle und laute Percussion. Unmengen an Musikern. Und das alles funktioniert, zieht an einer Leine in dieselbe Richtung. Segelt auf den Stern zu der Carlos heißt. Genial.
    Schon deutlich anders als wenn Carlos und Band in Montreaux und für Weißbrote spielen. 8)


    Toller SR Sound ähnlich den "Eagles". Aber nicht so kompromisslos. Keine einzelnen Instrumente auf den Boxen. Aber z.B. Becken die einem "um die Ohren fliegen".
    Insgesamt unglaublich gut abgemischt. Man kann alles sehr gut raus hören. Incl. "Mittendringefühl."
    ( 2 Scheiben, CD und DVD, SD )


    Wer dieser Liste etwas hinzufügen möchte sei hiermit ermuntert dies zu tun. :D


    soweit,


    Gruß,
    Kurt

  • Hey Leute,


    da die Sache einfach zu geil ist um sie zu verschweigen, Folgendes.


    Mancher mag sich fragen was es mit den, oft von mir genannten, virtuellen Schallquellen auf sich haben mag. Und ob es Diese überhaupt gibt.


    Eigentlich funktioniert die Sache relativ einfach.
    Wir haben 2 Ohren und können diese gleichwertig nutzen. Um mal den Idealfall anzunehmen. Da dies, vor allem bei älteren Hörern, oft nicht der Fall ist, müssen Controller her die dies ausgleichen. Mehr weiter unten dazu.


    Diese 2 Ohren, und nicht etwa 1ns oder Drei, haben wir deswegen weil wir damit vergleichende Messungen durchführen können. Dies indem wir schlicht unseren Kopf um die vertikale Achse drehen.Wie wunderbar einfach doch die Natur ist.
    Ok, hat auch so 4 Milliarden Jahre gedauert . So viel Aufbauzeit hat man selten. :wink:


    Vergleichende Messungen bedeutet das wir den Löwen, dereinst in Ostafrika, orten, und dem Biest hoffentlich aus dem Weg gehen konnten. :grin:


    Und jetzt kommt der Knackpunkt. Wenn an beide Ohren dasselbe Signal ( Geräusch ) gelangt erscheint es uns so als käme dieses Geräusch aus der Mitte.


    Man braucht also min. 2 Lautsprecher die in einem V ( das Stereo V, 2 Boxen vorne, ein Hörer hinten ) angeordnet sind. Und schon gehs los mit den Virtuellen.
    Singt nun ein Sänger gleich laut über beide Boxen ertönt seine Stimme in der Mitte.


    Wichtig dabei ist die Balance der Lautsprecher. Entweder hat man ein perfektes V und einen perfekten Raum, was eher selten ist, oder man muss die LS per Controller und vor allen Dingen per Aufstellung anpassen.


    Bevor man an den Controllern rum dreht sollte man erst mal eine sehr gute Aufstellung der LS anstreben.
    Da lässt sich erstaunlich viel bewegen. Eine Neigung der Tops um paar Grad horizontal, aber auch besonders vertikal, kann für „Den Hörplatz“, ne Menge bedeuten.
    Z.B. kann der Abstand zu Wänden wichtig sein. Da kann es, wie überhaupt im Setup, um Zentimeter gehen.
    Dies natürlich besonders dann wenn die Tops gerichtet abstrahlen. Und die Angabe der Richtcharakteristik auf dem Datenblatt des Herstellers der Realität nahe kommt.


    Erst wenn sich mit der Aufstellung der LS keine weitere Verbesserung erreichen lässt sollte man zu elektronischen Mitteln greifen. Eigentlich ist jeder Filter einer zu viel.
    Man kann z.B. Filter im Controller umgehen indem man den Pegel einer aktiven Box am Lautstärke Poti der Box einstellt, und nicht ne Pegelanpassung im Controller vor nimmt.
    Ich geh bei den TX-1 so vor das das Lautstärkepoti auf ca.13 Uhr steht. Nicht auf volle Pulle.
    Das hat 3 Vorteile:
    1. Ist das nicht unerhebliche Grundrauschen der Box ohne Signal deutlich gemindert. ( Höherer Dynamikumfang )
    2. Muss ich keine Filter im Controller bemühen und die Pegel anzugleichen um „geradeaus“ zu hören. Phasenverschiebung. Wie gesagt, Pegelanpassung ist für Virtuelle sehr wichtig.
    3. Kann man ne bessere Gain-Strucktur fahren. Mehr Dampf am Anfang der Audiokette.


    Auch bei einem perfekten Stereo V wird man wahrscheinlich einen Controller bemühen müssen um gute Ergebnisse zu erreichen.
    Dies deswegen weil einem der Raum und dessen Anregung meißt einen Strich durch die sorgsam erstellte, mechanische Rechnung macht.
    Das kann dann so sein wie bei mir. Ich muss die rechte TX-1 ( bei Stereo ) 2 Klicks am Poti lauter laufen lassen als die Linke. Ich hab natürlich schon alles kreuz und quer getauscht, Kabel, Boxen. Nutzt nix.
    Auf irgendeine Weise gibt das der Raum und die Gegenstände die in ihm stehen vor.
    Ist aber egal. Dafür hat man ja die umfänglichen Einstellmöglichkeiten einer PA. Im Vergleich zu HiFi-Material.


    Am Ende ist wichtig wie es an "Dem Hörplatz" klingt. Nicht wie das erreicht wurde.
    Und da sind wir dann bei Gehören die nicht mehr ganz so gut funktionieren.
    Geringe Hörfehler ( +- 3-6 dB ) lassen sich mit Controllern recht gut ausbügeln. Auch frequenzselektiv.
    Hörtest machen. Auch wenns schlimm wird :-( . Und der Wahrheit ins Auge schauen.


    Eine richtig gut eingestellte/aufgestellte Main ist der Anfang aller Dinge für SR. Und höchst Individuell. Das bedeutet das was für Person A funktioniert für Person B nicht unbedingt funktionieren muss.


    Hast du mal versucht Virtuelle zu erzeugen, Marcel ?


    Tenor ist, ungefähr wissen was man tut, und dann experimentieren. :wink:


    viel Spaß,


    Gruß,


    Kurt

  • "KurtSchuster" schrieb:


    Hast du mal versucht Virtuelle zu erzeugen, Marcel ?


    Moin,
    Was heisst versuchen? Im Grunde mache ich das schon seit Jahren, wobei mein Hörplatz natürlich optimal schön im Stereodreieck ist. Und gelegentlich habe ich mich auch schonmal dabei ertappt nachzugucken ob nicht doch der Center und/oder die Surrounds gerade leise mit an sind, weil es so räumlich klingt.


    Da ja meine Center bis heute oft die schwächste Komponente in meinem Set darstellen, muss ich da wenn ich mal gerade meine wilden 15Min. habe oft was schrauben. Vorher als ich noch die aktiven Mackies (15"/1") als Front hatte war ja ein Behringer Truth Studiomonitor als Center tätig. Jetzt mit den Audiozenit Hörnchen nutze ich ja aktuell eine von den günstigen dBTech Arena 8 als Center. Lauter als die Behringer, aber vom Wirkungsgrad hat das Ding natürlich keine Schnitte. Und da auf dem Center je nach Mischung durchaus auch schonmal kerniger Bassanteil / Grundtonbereich mit drauf ist oder einfach nur insgesamt ordentlich Pegel gebraucht wird schafft die kleine Arena das eben nicht - so laut wirds allerdings nur mal bei Musik DVDs. Ich halte da immernoch die Augen nach Audio Zenit CD12 ND oder sowas auf, wenn denn grad mal wieder Kohle dafür da sein sollte :wink:


    Da kommt dann wieder mein Digitalpult zum Zuge wo ich ja den Center nahtlos zwischen der Stereofront und eben dem eigentlichen Centerkanal hin- und herblenden kann. Wenn es also mal laut werden soll kommt der Regler auf Anschlag und der Centerkanal wird eben zu gleichen Teilen der Front zugemischt, voila hast du deine Phantommitte. Im Optimalfall ändert sich klanglich nichts und wenn du im Stereodreieck sitzt ändert sich auch die Ortung nicht. Das ist bei mir nicht perfekt, aber auch nicht weit entfernt für mein Dafürhalten. In erster Linie stört noch die Pegeladdierung die dabei entsteht...ich glaub das kann man sogar im Pult einstellen, dass beim Überblenden auf die Front auch automatisch der Pegel abgesenkt wird. War bisher nur zu faul nachzugucken, aber zweite Hand aufm Centerfader und was runterziehen geht ja genauso :grin:


    So, ich muss noch bisserl was tun.
    Bis später,
    Marcel


    P.S.: War neulich bei Status Quo. Die nutzen ausnahmsweise mal nicht die braunen Kisten aus Frankreich sondern hatten ein LA von Outline (GTO) mit. Klang trotzdem sehr ordentlich, Pult war glaub ich sogar irgendeine alte Yamahakiste PM5D oder sowas. Ansonsten nettes Gitarrenbrett.... 8)

  • Ahoi,

    "KurtSchuster" schrieb:

    Gleich hör ich mir ne Coda Anlage an.


    "Marcel" schrieb:

    Fand ich auch immer sehr geil, besonders auch die alte R40.


    Das war ein Stadtfest bezüglich der Einweihung der neuen Stadtmitte. Da wurden über 3 Jahre hinweg umfangreiche Baumaßnahmen realisiert.


    Am Start waren 4 Bühnen. Von klein bis richtig groß. Coda war an 3 Bühnen verbaut. An einer kleinen Bühne gabs winzige Coda-LA ( 5" ? ) Elemente plus geflogene Bässe und Bässe auf dem Boden. Sah bißchen albern aus, hat aber funktioniert.
    An der größten Bühne auch wieder Coda. War richtig fein. Großes Kino. Dicke Bühne ( 25 Meter breit und 15 hoch ).
    Da hab ich nix vermisst im Vergleich zu K2 oder was vergleichbarem. Leider sind die Bilder dazu nix geworden.


    Dann noch 1ne Electro-Bühne mit Nexo. Die Coda Leute flogen ihr Material in 2 von 3 Fällen. Die Nexo Leute setzten auf Groundstack. 4 x LA Element pro Seite plus 4 LX18.


    Ich hoffe man kann es einigermaßen erkennen. Der Platz sieht auf dem Foto deutlich kleiner aus denn er ist. Sind so geschätzt 50x50 Meter. Und da war es schon enorm was die vier "kleinen", verloren wirkenden LX18 für nen Basssound geworfen haben. Wow. Richtig fett. Über Klang lässt sich da wenig sagen sagen. War halt Bumm-Bumm Billigtechno. Übrigens ca. 150 Meter Luftlinie von meinem Wohn entfernt. Nach 3 Tagen und 36 Stunden Bumm-Bumm hatte ich dann auch die Schnauze voll von LX-18. :roll:
    Die 3te Coda Bühne war eine mit Groundstack. Da wurde 70er/80er Cover-Rock gespielt. Obwohl Flugpunkte an der Truss verfügbar waren auch hier, wie bei den Nexo Leuten, ein Groundstack aus 1x Sub, Bumper, und dann 4 LA Elemente oben drauf. Plus 2 Subis auf dem Boden. Also analog zu Nexo anne Electrobühne.

    Hat gut funktioniert. Obwohl ich mich immer noch frage warum sie die Flugmöglichkeit über die Truss nicht genutzt haben. Faulheit ?
    Am Ende kann ich sagen das die ungeliebten Bandpässe erstaunlich gut funktionieren. Drum hier noch ein Bild mit der Bühne mit braunen Kisten die ich weiter oben beschrieb.
    Da stimmte nicht nur der "Bumm" sondern auch der Klang.
    Erstaunlich. Oft wird ja darüber gestritten welche Bauart eines Subis ( CB, BR, Horn, BP oder gar ne TL ) die richtige sei. Aber am Ende kommt es doch scheinbar mehr auf den Entwickler an denn auf die Bauform.


    Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so wirklich wie horngeladene Subis klingen. Schon ewig her das ich da mal was hörte das auch ausreichend groß war. Die Stacks im Grünspan zu HH hab ich noch recht gut im Ohr. 6 x 15" W-Bin pro Seite plus Meyer MSL-4 oder 3 oben drauf. Seeehr geil, ziemlich tief plus geiler Kick. Für Rock genial. Bei Electro fehlte, trotz 12 Basskisten, der Tiefbass. Die Anlage gibts so nicht mehr.


    "Marcel" schrieb:

    Da ja meine Center bis heute oft die schwächste Komponente in meinem Set darstellen, muss ich da wenn ich mal gerade meine wilden 15Min. habe oft was schrauben.


    Wie bei mir. Ich nutze ja immer noch die TP-105 als Center. Und die verliert absolut und in jedem Bereich gegen eine CX-1 als Center.
    Drum hätte ich natürlich gern ne CX-1 als Center. Und am liebsten noch 2 als HintenRechts und HintenLinks.


    Sodale, nun zum Schluß noch ein kleiner Tipp. Bestimmt kennen den schon viele Leute. Ich kam aber erst die Tage drauf.
    Ich benutze das Bosch-Laserdingens "anders rum". Vorher benutzte ich es von "Dem Hörplatz" aus um Entfernungen zu messen.
    Nun lege ich das Gerät in eine einigermaßen definierte Position, nämlich in die oberen Griffmulden der TX-1, und peile mit dem Laser die Hörposition an. Da ergeben sich erstaunliche Unterschiede zwischen dem was man so optisch wahr nimmt ( ich dreh meinen Kopf und schau im V die Boxen an ) und dem was der Laser sagt.
    Man zielt, um es auf den Punkt zu bringen, mit der Oberkante der Box auf den Hörplatz.
    Scheinbar hab ich da nen Knick in der Optik. Mir erscheint die linke Box zu sehr nach außen gedreht. Stimmt aber nicht, wenn ich die Augen zu mache klingt es ausgewogener.


    soweit,


    Gruß,
    Kurt


    "Marcel" schrieb:

    War neulich bei Status Quo. Die nutzen ausnahmsweise mal nicht die braunen Kisten aus Frankreich sondern hatten ein LA von Outline (GTO) mit.


    Von Outline hab ich schon ne Menge gute Feeds gelesen. Scheint richtig gutes Material zu sein das mit Meyer und Co. mithalten kann. Aber noch nie live gehört.
    So weit ich weiß im Vertrieb von Steinberg-Media. Ich dachte mal kurz ( Outline als Newcomer ) man könne da richtig gutes Material für kleines Geld bekommen. Richtig gutes Material scheint zu stimmen. Kleines Geld allerdings nicht. :wink:

  • Moin,
    Wollte nur mal wieder kurz ein Lebenszeichen von mir geben. Hab in den letzten Monaten auch noch nicht wirklich Zeit gehabt irgendwas zu testen, zu machen oder sonstwas. Bin schon froh wenn ich am Wochenende überhaupt noch Zeit habe überhaupt mal die Anlage anzuschmeissen und Musik zu hören / Filme zu gucken. Nuja, und mein antiker Beamer scheint auch langsam die Segel zu strecken...blöd, aber bischen muss er noch durchhalten.


    Ansonsten sammel ich nebenher gerade paar Teile analoges Outboard, so in den letzten Monaten z.b. nen SPL Vitalizer MK2, ein Altair NG440 (4-fach Gate), Altair EQ 230, nen Furman Stromverteiler / Rackbeleuchtung, 2 schöne Haubencases mit Innenrack von je 15HE zum vollstapeln hab ich mittlerweile auch...sowas halt.


    "KurtSchuster" schrieb:


    Von Outline hab ich schon ne Menge gute Feeds gelesen. Scheint richtig gutes Material zu sein das mit Meyer und Co. mithalten kann. Aber noch nie live gehört.


    Klanglich soweit ich das beurteilen kann auf jeden Fall. Bin allerdings diesmal recht weit vorne vor der linken Banane stehengeblieben (mit Vater), daher weiss ich nicht wie es ingesamt z.b. am FoH klang. Aber vorne wars super, auch wenn einem das unterste LA-Element da volle Breitseite gegeben hat. Aber Rock'n Roll darf gerne drücken :grin:


    Was guten Sound auf Bluray angeht kann ich übrigens den letzten James Bond (Spectre) auch sehr empfehlen, ich hab allerdings die engl. Bluray aus UK mit entsprechend bestmöglichem engl. Ton. Aber eine wie ich finde seeehr gelungene Abmischung, wunderbar voll und räumlich, egal ob Soundtrack oder Effekte.


    Bis denne,
    Marcel

  • Hey Leute, Hallo Marcel,


    Nuja, und mein antiker Beamer scheint auch langsam die Segel zu strecken...blöd, aber bischen muss er noch durchhalten.

    Diese Beamer sind schon ne feine Sache. Megabild und so. Allerdings sind sie fürs tägliche TV imho eher ungeeignet.

    Zudem sind die Folgekosten und der Aufwand ( Leinwand, Lampe ) zu nennen.

    Drum entschied ich mich dereinst gegen einen Beamer und für den 46" Samsung ( LE46C750 ) .

    Ziemlich cool ist das die Kiste 5 oder so Firmwareupdates bekam.

    Z.B. Zwischenbildberechnung und 3D Darstellung wurden optimiert.

    Ich nutz die Kiste immer noch. Schaue selbstverständlich seit langer Zeit rum ob ich ne ( größere ) 4k Glotze anschaffe.

    Aber so richtig überzeugen konnte mich da noch nix. Drum bleibt der Samsung erstmal.


    Was mich sehr grämt ist das 3D nun, mal wieder, stirbt. Dabei ist das soooo ne geile Sache !

    SW7 oder besonders Rogue One macht erst in 3D richtig Spaß.

    Selbstverständlich mit richtig geilem SR Sound. 8)


    Womit wir mal wieder beim Thema wären.

    Ich schrieb ja schon des öfteren das die exakte Positionierung und Winkelung der LS enorm wichtig ist um einen von den Boxen gelösten SR Sound genießen zu können.
    Dazu stellte ich mir die Frage was es zu beschallen gilt.

    Den Raum oder die Person(en) im Raum ?


    Dein Diffusansatz mit vielen LS setzt imho darauf den Raum zu beschallen und dann darauf zu hoffen das beim Hörer das gewünschte ankommt.

    Das erschien mir arg zu zufällig. Angenommen du erreichst in deinem Hörraum ein gutes Ergebnis, so würde sich das nur schwerlich in andere Lokalitäten übersetzen lassen.

    Einfach deswegen weil du gar nicht weißt was wirklich passiert.

    Bitte versteh mich nicht falsch. Ich will dein Konzept nicht für schlecht erklären. Schließlich funktioniert es bei dir und vielen anderen Usern, inkl. "normales" Kino.


    Ok, nun dazu warum ich diesen Post eigentlich schreiben wollte...manchmal schweife ich ab. :P

    Es geht darum wie man die LS ordentlich positioniert.

    Richtig positionieren bedeutet in diesem Zusammenhang das die Box in einem XYZ Koordinatensystem eine definierte Position bezüglich des "Sweet Spot" einnimmt.

    Wie kann man das, rein mechanisch, bestimmen ?


    Es gilt 3 Koordinaten zu ermitteln.


    Für die vertikale Komponente ( Y ) legt man seinen Laser auf die Oberkante ( kurze Seite ) der Box. Peilt den gewünschten Hörort an.

    Anschließend legt man den Laser an die Innen- oder Außenkannte ( lange Seite ) der Box und peilt wieder den gewünschten Hörplatz an und ermittelt damit die horizontale Komponente ( X ) .

    Wie nun Z ermitteln ?
    Dazu setzte ich mich an den angepeilten Hörplatz und messe die Entfernung zu den LS.


    Das war eine Anleitung für Stereo. Also 2 LS und V. Klappt ganz hervorragend und lässt sich selbstverständlich auch in SR anwenden.

    Werden die LS derart richtig positioniert braucht es imho kein Diffusfeld. Wenn die Tie-Fighter durch den Raum jagen geschieht dies ziemlich nahtlos. ( Denke über 7.1 nach )

    Der Sound löst sich von den Boxen. Es entsteht Sound im Raum.

    Wow, hört sich ganz schön abgehoben ( Voodoo ) an wenn ich das so lese. Stimmt aber.
    Ist schon erstaunlich was man mit der immer gleichen Anlage an Verbesserungen erreichen kann.


    Sodale, bitte bedenkt in diesem Post ging es nur um mechanische Messungen. Latenzen die verwendete Elektronik erzeugt wurden hier nicht berücksichtigt.:)

    Gruß,

    Kurt

  • Hey Marcel,


    das muss ich einfach noch los werden. Brennt mir schon seit Tagen unter den Nägeln. :)

    Ich weiß ja das du nicht so der "Kraftwerk" Fan bist. Aber das was Hütter und Co. mit "Kraftwerk - Der Katalog 3D" abgeliefert haben ist einfach phänomenal !

    In Bild und Ton.


    Der beste SR Sound den ich je bei einer Musikaufzeichnung hörte.

    Extrem ausgefeilt und derart gut gemacht das man sich wundert was die eigene SR Anlage tatsächlich kann.


    Und warum der SR Sound bei vielen anderen Produktionen gefühlt nicht halb so gut ist. :P


    Soundschnipsel fliegen einem um die Ohren, Sounds und Stimmen, scheinbar vor einem schwebend im Raum , entstehen. Das alles ohne z.B. den ( oft kleinen ) Center zu quälen.

    Und diese schwebenden Stimmen und Sounds passen perfekt zu den 3D Animationen die meißt wie gemeißelt im Raum stehen.


    "Kraftwerk" nutzt die komplette Fülle der 3D Technik. Also nicht nur den "Aquarium"- Effekt sondern auch die sogenannte "Drop-Out"- Sache.


    Und zwar intensiv. Im Kino Bereich wird die intensive Nutzung der Drop Out Sache gern als Effekthascherei und überhaupt als unseriös angesehen.

    Was ich für Unsinn halte.


    Ich denke viele "Filmleute" kommen einfach nicht mit der 3D Kameratechnik klar.

    Wie lange hat es gedauert bis ein 3D Film, im Sinne von gutem 3D, "Avatar" toppen konnte ? 5 oder eher 7 Jahre ?

    Und das ist auch schon kurz umrissen der Grund warum 3D@Home mal wieder stirbt.


    Es ist kompliziert.

    Side by Side oder doch TopDown oder ist FramePacking der rechte Weg um bei meinem heimischen TV überhaupt zu erreichen das 3D funktioniert ?

    Und wie optimiere ich das Alles ? Denn das 3D Bild zwickt meine Augen......

    Der Raum muss komplett abgedunkelt sein damit die Sonne nicht den Sync zwischen TV und Brille stört....

    Das TV ballert allein ( zumindest meins ) 200 Watt weg da ohne max. Hintergrundbeleuchtung das Bild zu dunkel ist....

    Tausend Probleme. Viel zu heftig für nen User der einfach 2 Knöpfchen drücken will um nen Film zu gucken.


    Dabei hätte der nächste Schritt bei den TVs in Sachen 3d@Home viele Probleme der 3D Darstellung lösen können. 4k, 48 statt 24 Frames pro Sec. und mehr CPU Power um Zwischenbilder zu berechnen.....

    Das ist die Problematik bei den Usern. Hinzu kommt wie schon erwähnt die fehlende Kompetenz ( finanzielle Mittel ) in Sachen 3D bei den Produzenten.


    Drum ist die Kraftwerk 3D BD ein echter Lichtblick. Die Kraftwerker zeigen was möglich ist.

    Und das 3D eine wunderbare Sache ist die neue, oder altbekannte Darstellungen , ( Theatersituationen ( Tiefenstaffelung ) ), ermöglicht.


    Kann dein Beamer 3D ?

    Gruß,

    Kurt