SYNQ DIGIT 3K6 defekt nach Generator Stromerzeuger Rep. Thread

  • Hallo !



    Durch sehr unglückliche Umstände hat ein Kollege von mir 2 Verstärker SYNQ 3K6 geschossen nach Verwendung an einem 4TaktBenziner Generator.Nur einer der 3 Amps im Rack, hat überlebt. Das war eine alte Version 3K6. Die Dinger haben am Netz Jahrelang einwandfrei funktioniert.


    Nun ist die Garantie abgelaufen, wir versuchen es über die Versicherung klären zu lassen.



    Nun habe ich mir eine Wärmebildkamera von der Arbeit ausgeliehen.



    Ich habe einen 500VA Trenntrafo, dahinter einen 500V Stelltrafo. Nun stelle ich die Spannung langsam hoch so auf 10-20V, der Trafo fängt natürlich direkt an, bullig zu brummen. Ich beobachte dabei das Schaltnetzteil und habe bei beiden Endstufen das gleiche Bauteil lokalisiert. Da schon eine geringe Spannung genügte wäre diese Vorgehensweise auch an einem DC Labornetzteil oder mit einer 12V Bleibatterie denkbar, sodass man ohne IR Cam die warmen Bauteile gefahrlos lokalisieren könnte.



    Die Erwärmung tritt bereits im abgeschalteten Zustand bei eingestecktem Netzstecker ein.



    Bei der funktionsfähigen 3K6 ist auch im eingeschalteten leerlauf Zustand in dieser Ecke keine Erwärmung festzustellen. Nur an einem Pack 5W Widerständen in der Nähe.



    Da ich mir dachte , es könnte wohlmöglich für einige doch von Interesse sein werde ich euch hier in Zukunft mit Bildern und gegebenenfalls mit Fortschritt versuchen zu versorgen.



    Bei dem Bauteil handelt es sich meiner Meinung nach einem FET.


    Leider haben die Chinesen die Bezeichung weggefeilt, und auf allen Bauteilen mit der Bezeichnung "Q" also Schaltbauteil eine "18" aufgemalt. Auch nach entfernen des Eddings mit Isopropanol ist leider nichts erkennbar. Ich denke ich werde versuchen dort höchstwertigste N-Kanal anreicherungstyp FET's oder IGBT's auszuprobieren, die Belegung dieser Bauteile in dieser Verpackung sind eigentlich fast immer gleich, bzw. bei genauerem hinsehen zu erahnen.


    Ich werde diesen Thread noch mit Bildern und Videos ergänzen zur Veranschaulichung


    Falls das der Falsche Forenbereich ist, bitte verschieben :)


    EDIT: Hier mal ein Vergleichbild. Vorsicht, der Bildhoster hat viel Werbung und Spam.


    26cq3ju9.jpg


    http://fs5.directupload.net/images/170718/26cq3ju9.jpg


    mfg

  • Ich versteh jetzt nicht ganz was das bringen soll. Eine Reparaturhilfe ist das nicht wirklich und die Ursachenforschung liegt weiter hinter in der Wirkungskette.


    nach Verwendung an einem 4TaktBenziner Generator.

    Das war der Ursprung des Übels. So etwas, vor allem wenn die Kiste aus dem Baumarkt stammt, verwendet man nicht. Solche Aggis sind gut für ne Bohrmaschine oder ne Lichterkette, aber nix für empfindliche Elektronik.


    Frage: Hattet ihr eine Grundlast dran?

    Ich vermute, dass die Endstufen in dem Moment geschossen wurden, als das Aggi fast keinen Sprit mehr hatte und stotterte oder eben ausfiel.


    Ich bin jetzt kein Elektroniker, aber die Vorgehensweise zur Fehlersuche mutet mir doch sehr abenteurlich an. Normalerweise macht man das doch anders, oder? So mit Messequipment und Messung/Prüfung der einzelnen Module/Komponenten. Aber Wärmebildkamera. Interessant. Sehr unorthodox.


    Wenn es wirklich das SNT ist, dann würde ich einfach mal versuchen die notwendigen Spannungen per Labornetzteil zu erzeugen und damit mal versuchen die restliche Endstufe in Betrieb zu nehmen. Wenn du Glück hast, dann tut die Kiste und du weißt dann mit Sicherheit, dass es das SNT ist. Ist auch viel ungefährlicher als da mit Netzspannung zu spielen.


    Wenn es das SNT ist, dann einfach tauschen und gut ist. Das wird nicht die Welt kosten. Eine Fehlersuche bei diesen Chinaprodukten lohnt nicht und ist wohl wegen SMD auch ein richtiges gefummel. Auch vermute ich, dass es da nicht nur ein Leistungstranse geschossen hat, sondern vielmehr auch noch Kolateralschaden vorhanden ist. Diesen zeigt dir deine Wärmebildkamera leider nicht an.


    Hmmm... was meint den Kollege rockline dazu?

  • Hallo.


    Ich glaube am Generator hingen höchstens ein, zwei kleine Kühltruhen und Handy Ladegeräte.


    Zu der Vorgehensweise, ich bin E Techniker, und habe das mit der IR Camera vorher auch noch nie gemacht, da ich keinen Zugang zu so etwas hatte. Es ist aber ein total logischer Sachverhalt wenn die Endstufen einen Kurzschluss verursachen, wird dieser Strompfad sich erwärmen wenn ich Ihn mit ein paar wenigen Ampere erwärme. Ich habe so ein Bauteil was direkt oder indirekt betroffen ist ausfindig gemacht, ohne überhaupt die Platine ausgebaut haben zu müssen. Jetzt kann man dazu übergehen das Teil auszumessen, mal auszulöten, mit nem kleinen Oszilloskop schauen ob dort ein PWM Signal anliegt oder nur noch "DAUER AN". Ist der FET Ok, und das PWM Signal auch wäre es vermutlich sinnvoll den Fet mal ausgebaut zu lassen, und am Drain Anschluss vom FET (Schaltausgang des Bauteils) weiter zu suchen ob dahinter ein defektes Bauteil ist. Wenn nicht anders möglich auch mit IR Cam. Und immer so weiter..... Ich muss die Cam heute erstmal zurückgeben. Ich werde mir dann mal ein SNT ausbauen und schauen was möglich ist. Gut möglich dass ich Pech habe und die Zeit umsonst investiert wird. Das Netzteil kostet bei ebay so 160-180€. Wenn die PWM Platine betroffen ist, die zudem noch schön lackiert wurde um Reparaturen unmöglich zu machen und in SMD ausgeführt ist, ist das Thema natürlich rum.

  • Hmmm... was meint den Kollege rockline dazu?

    ...wegschmeißen...:D


    Für die Syncs gibts preiswerte Austauschboards.

    NT weiß ich nicht.

    Einfach mal anfragen. Die Firma sitzt in Belgien.

    Gibt es übrigens schon mehr als 50 Jahre, also keine der üblichen "Chinabuden".


    Grund für Ausfall ist vermutlich zu dünnes Aggregat + ohne Grundlast.

    Tod durch Überspannung.

    Für 3 Stück dieser Amps vollgas sollte das Aggregat schon wenigstens 15kW leisten.

    Zu kleine Geräte können die durch das Musiksignal hervorgerufenen Lastschwankungen nur zu langsam ausregeln. Dazu kommt dann noch der grenzwertig dimensionierte Benzinmotor solcher Geräte. Meist hört man die Drehzahlschwankung / heulendes Geräusch bei jedem Baßschlag.

    Früher bei Trafo-Endstufen mit großen sekundären Elko-Batterien war das nicht so kritisch. Da wars nur der Einschaltmoment..

  • Also ich habe jetzt das PWM Controller Board abgesteckt. Nochma Spannung drauf.... immer noch Hitzeentwicklung am FET. Ich habe den jetzt ausgelötet und werde einen dicken igbt drauf machen und mal schauen ob das Netzteil irgendwas mit geringer spannung von sich gibt.



    EDIT: IGBT Ist eingebaut. Der Kurzschluss ist nun nicht mehr da. Ich will mich nicht zu früh freuen... Habe grad den Netzschalter aus dem Ampgehäuse gebaut und mal ans Board gesteckt und bei 30V DC Eingangsspannung eingeschaltet. Die Power LED im Schalter fängt im Sekundentakt an zu Blinken und in der Sekundär Elkobank sind schonmal 5V.


    http://www.directupload.net/file/d/4787/nazto8k3_jpg.htm


    http://www.directupload.net/file/d/4787/96fx4e3r_jpg.htm


    http://www.directupload.net/file/d/4787/7lgt58gg_jpg.htm


    7lgt58gg.jpg


    nazto8k3.jpg96fx4e3r.jpg

  • Super ! Es geht sogar noch weiter... Habe wieder meinen Stelltrafo genommen anstelle des 30V DC Labornetzteil. Die Power LED Leuchtet dauerhaft und Sekundär kam ich auf 75V DC bei so ca. gleicher AC Eingangsspannung. Dann wurde der Stelltrafo langsam etwas lauter , dann habe ich erstmal zurück gedreht. Aber nix kaputt oda so..... Ich muss nun erstmal die Cam zurück bringen.

  • So grade noch mal ein paar Tests gemacht, Oszilloskop angeschlossen am Gate des neu verbautem IGBT.

    Da wo ich hörte das der Trafo etwas lauter brummt, ist wenn der Schaltvorgang des IGBT's den ich getauscht habe, ins Spiel kommt. So ab >100V springt die PWM Platine ein und gibt ein paar Flanken auf den IGBT.


    Der schaltet so wie es aussieht auch und macht seinen Job. Aber die Steuerung feuert weit über das Ziel hinaus.


    Die Elkobank ist für 160V ausgelegt. Wenn diese Überspannung da auch angelegen hat im Moment wo die Verstärker abgekratzt sind, muss ich ins Auge fassen, dass die Verstärkermodule vieleicht auch einen Schaden haben.



    Hier zu sehen.


    Ich habe nun mal die Chinesen von Deton angeschrieben und einen Ebay Händler der die kompletten Netzteile vertreibt, ob der auch nur die SMPS PWM SMD Platinen besorgen kann, weil ansonsten ist auf dem Leistungsteilboard nur noch 1 IC. Der rest nur dioden und FET's.

  • So. Ich habe grade mal die Versorgungsspannung des Leistungsteils bei meiner letzten verbleibenden funktionierenden 3K6(alte Version) gemessen. Das sind 294 Volt Die Platine hier macht mit dem IGBT 288 Volt. Darüber hinaus sind auf der Platine Abgänge für die Lüfter. Dann noch ein kleiner Stecker mit einer symetrischen Spannung von -15 0 +15 die auf die Platine auf der Rückseite wo die XLR Stecker sind geht.



    Dann haben wir noch einen 10 Poligen Flachbandstecker, welcher vom Netzteil durchgeschliffen auf die Endstufen PWM Treiberbausteine geht auf Kanal 1 & 2 und zum Schluss auf die Platine mit den Level LED's.



    Hat schonmal jemand die Belegung des 10 Pol Flachband Stecker ausgemessen ?



    Ich muss jetzt mal überlegen was ich als Testlast daran anschließen kann. So in richtung 4kW......2x Föhn würde ja gehen, aber der Motor braucht leider AC obwohl...sind ja auch meist DC Motoren mit 4Stück 1N4007 Dioden. Mikrowelle ist Motor und Trafo drinn.. fällt raus...



    Ahhhber... mein billig 2kW Lidl Silvercrest Induktions Kochfeld müsste auf DC laufen..... Und der 2kW Wasserkocher müsste eigentlich auch gehen...Der hätte dann fast 3kW an 294V.... da würde es dann aber schon Sinn machen den IGBT auf den Kühlkörper zu schrauben....


    EDIT: Sry. Das mit den 294V ist ein Missverständniss meinerseits.... war ja eine symetrische Versorgung und die Spannung war ja nicht gegen gnd sondern von + zu - gemessen.


  • https://youtu.be/DeVuKA3Hb7Q



    https://youtu.be/ViPQpim0qec



    https://youtu.be/KLniQAhWc_0



    In der Realität würde es dieses Lastfall ja nicht geben, da eine Welle ja immer + und - ist. Aber obwohl ich nur eine Seite belaste bleibt die andere Seite von der Spannung gleich.


    Nun ist da aber auch nur dieser Trafo oben links im Bilder hier ->



    http://fs5.directupload.net/images/170719/4lalk5fu.jpg



    Edit: Ich messe grad ma durch.



    Es scheint mir laut Durchgangsprüfer: Q1 und Q2 sind am Gate zusammen geschaltet, das sind auf dem Bild oben Links von rechts aus gesehen, die beiden ersten 2 FET's , die nächsten beiden 2 sind am Gate auch zusammen, die hinter dem Halteblech der kleinen Shottky Diode. Wofür die letzten beiden sind... keine Ahnung. Es geht vom Netzanschluss über die 0815 Filtereinheit auf den Gleichrichter und von da aus geht soweit ich das sehe + vom Gleichrichter auf diese Ringkerndrossel und hinter der Drossel kommt die kleine Shottky Diode zwischen den Fets mit dem Halteblech. Ich finde das irgendwie Merkwürdig... hier sind so viele verschiedene Spannungen... 12V+, +15V GND -15V Gnd +145V GND -145V GND. Wo kommt das denn alles her wenn es nur einen Trafo gibt ? Und besonders wie kann es sein, das wenn ich nur eine Spannung gegen GND belaste ... z.B. +145 VS GND. die Spannung -145V VS GND auch gleich bleibt... Wenn man nur einen Trafokern hat.. kann man ja nicht getrennt regeln o.0



    Also in dem Yt Video von mir sehe ich, das sind zwischen 15 und 20V Gate Spannung.


    Ich habe eben mal ein Wasserkocher als Last geopfert und noch einen kaputten Föhn geschlachtet. Beide 2kW @ 230V



    Meine China Stromzange kann auch Frequenz und Duty Cycle Messen, ich denke die Werte sind realistisch.



    60-80Khz Eingeschaltet ohne Last, ca.50% Duty Cycle.



    Bei 700Watt Last(Wasserkocher @145 Volt)100-110khz auch so knapp 50% duty cycle



    Die nächste Frage ist auch wenn ich einen Lasttest mache.... Wieviel A liegt bei Maxleistung an, an z.B. GND VS +145 oder -145 Wenn die Amp 4 kW Kann und sich jede + /- Spannung eine Halbwelle teilt, müsste das ja 2kW sein..... Pro entweder + oder -.... Wobei Bei AC Leistung ja noch höhere Spitzenwerte anliegen als ich mit DC Verbrauchern so mal eben simulieren kann.



    Wenn ich nun Wasserkocher und Föhn zusammen nehme, wäre ich bei 1,4kW....


    Ich bleibe da weiter am Ball, und werde euch informieren ob es mit dem IGBT geht.

  • Heute kamen meine neuen Mosfets, eingelötet, läuft. Der Leistungsteil steht.


    Aber die Spannungsversorgung der Lüfter macht Probleme , es kommen nur 3 V an, normal sind 15.


    jhvv2skk.png


    Ich hatte erst die Gleichrichterdioden hinter dem Trafo in Verdacht. Aber die waren ok.



    Als ich nach einigen Stunden viele Teile der Platine durchgepiepst habe, und ein paar Baugruppen in Zusammenhang bringen konnte, kam ich irgendwann auf eine Platine mit Spannungsreglern und einem NPN Darlington Transistor. Der Darlington steht auf jeden Fall mit der Lüfter Versorgung in Zusammenhang.



    Habe da mal Emitter rausgelötet und er ist gegen Kollektor gemessen, in beide Richtungen durchgang. Das kann nicht sein. Hier ist das nächste defekte Bauteil.



    Vermutlich gabs mal einen dicken Peak, als der Mosfet durchknallte und hat die dahinterliegenden Schaltungen beschädigt, der Darlington und die Gleichrichter sind auch nur 100V Typen obwohl um die 30V laut Elko scheinbar Arbeitsspannung in dem Stromkreis ist. Viel Luft für Unfälle bleibt da ja nicht.


    Habe erstmal bei ebay 5er pack neue Darlington Transistoren geholt.

  • Hm, hatte auch schon mal so nen Amp auf dem E-Labortisch... Dabei hat sich meine Vermutung bestätigt: Nicht geschenkt wollte ich so ein Teil!

    Netzteil wird unter Last schweineheiß, Luftverteilung im Gehäuse ist ungleichmäßig, Kühlung mangelhaft. Bauteil-Packungsdichte thermisch und zwecks Isolation grenzwertig - Da wollte jemand "um´s Verrecken" sich an Powersoft ranhängen und auf 1HE "fette" Amps bauen (man muss es aber halt auch können).

    Verarbeitung auf der Lötseite ist nicht 100%ig, zu lange abgeschnittene Drähte gibt es, die dem Gehäuse sehr nahe kommen.

    Wenn ich keine Unterlagen zum Gerät habe, keine Bauteilbezeichnungen und ich "in´s Blaue" defekte Bauteile finden und neu dimensionieren muss, dann wäre mir das Risiko zu groß, eine Zeitbombe zu bauen, die mir beim nächsten "heißen" Einsatz um die Ohren fliegt.

    Für ein paar Dollar mehr, gibt es ausgereifte, gebrauchte PWM-Endstufen.


    Ich kenn´ das: Man "leckt beim Reparieren schnell Blut", wenn es kleine Erfolge gibt und man unbedingt zu einem 100%igen Ergebnis kommen will. Bei mir hatte es auf den letzten Zentimetern aber auch schon Feuerwerke bei solchen "Himmelfahrtskommandos ohne Kompass" gegeben, seither nutze ich meine knappe Zeit für besser dokumentierte Baustellen...


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, hoffe, du wirst nicht enttäuscht. Jedenfalls ist es in jeder Hinsicht lehrreich, sich mit so einem Projekt zu beschäftigen - egal, ob ein Bassmonster dabei rauskommt - oder ein Kohlenbrocken 8)

  • Die Amps kommen die Tage zur Ausstellung eines Totenscheins wo anders hingeschickt. Der Herr hat auch die Schaltpläne und Typbezeichnung der unkenntlichen Fets, ich denke zwar nicht, dass er die Pläne mit ins Paket legen wird aber beim Mosfettyp den ich verbaut habe kann er mir vieleicht zu den Parametern Spannung, Strom, Innenwiderstand, Ptot , und Timings und Gate Kapazität etwas sagen kann. Wenn nicht ist aber auch egal.


    Danach geht es weiter, ich habe mir gestern noch eine ganze Zeit was über Schaltnetzteile angeschaut und jetzt machen auch die 6 Fets Sinn.


    Die ersten 2 durchgeknallten sind NICHT Teil des Haupttrafo-Treiber. Sie sind Teil der active PFC / Step Up Treiberschaltung, die noch vor dem Haupttrafo kommt. Also quasi das Schaltnetzteil vor dem Schaltnetzteil

    pfc2.png

    Quelle: http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/pfc_hilfe.html


    Und genau so ist es dort auch aufgebaut. Nur das bei der SYNQ 2 FET's parallel geschaltet sind, am gate und drain/source, die Diode ist auch mit auf dem Kühlkörper drauf, direkt neben den beiden FET's Q1 und Q2.


    Die 4 Fets dahinter sind dann einfach Teil einer Vollbrücken Topologie.


    Meine neuen Darlington Transistoren sind übrigens auch angekommen sodass ich hier dann in ein paar Wochen weiter machen kann.


    EDIT: Ich habe Ihn grade ausgetauscht, und musste feststellen, dass der erste Eindruck des Defekts aufgrund eines Messfehlers zustande kam. Obwohl der 3 Beiner mit allen Pins angelötet ist, wird die Befestigungsfahne die auf der Platine auch aufgelötet ist scheinbar mit genutzt und dient nicht nur zur Temperaturabführung. Ansonsten habe ich auch alle SMD Bauteile daneben geprüft, paar SMD Widerstände und einen mini NPN Transistor im sot23 Gehäuse(Ein Hauch von nichts). Desweiteren sind dort noch 2 Dioden die beide denkbare Durchlassspannungen haben, eine könnte vieleicht noch eine Zenerdiode sein mit einem Wert den ich am Multimeter nicht testen kann. Vieleicht ist es auch denkbar dass diese Spannungsregelung nur unter Last funktioniert, es scheint ja etwas zu sein was vom typischen 780X Spannungsregler abweichend ist. Hier ist jetzt erstmal Pause, bis ich die Verstärker wieder zurück bekomme.

  • So. Die Endstufen wurden auf Versicherung repariert. Die defekten SNT wurden aber einkassiert.


    Mir sind aber nun aus dem Ausland die Pläne aller möglichen Amp Versionen in die Hände gefallen.


    So wie es aussieht habe ich das eine Netzteil repariert bekommen, konnte nur die Messwerte ohne Pläne nicht bewerten. Am Ende war nur die Ausgangsspannung der Lüfter der Knackpunkt. Laut Plan kann die aber von 10 bis 23V schwanken. Und ich hatte ja kein Lasttest gemacht an diesem Ausgang und der hat noch einige Regeleletronik davor... Habe nun auch die Fet Typen. Ist auf jeden fall ein 500V N Kanal Fet 37A dauerdrain 550W Ptot um den dreh.