S oder C?

  • wenn man die IP8 als anhängsel der surface konfiguriert, dann gibt es auch die MIX funktion.

    und dann flitzen auch die pultfader entsprechend, wenn man an der IP8 einen aux auswählt.


    anders herum geht es momentasn noch nicht, aber wenn ich das richtig verstanden habe soll das mit 1.60, die wohl diese woche kommen soll, funktionieren.

    Würde mich interessieren, wie Du das machst?

    Ich bekomme es nur über Szenen hin, die die Fader Funktion von Input Level auf Mix Level umschaltet...

  • ich habe das pult leider gerade nicht vor mir.

    aber es gibt zwei möglichkeiten, die IP8 einzubinden:

    a) über Mixrack

    b) über Surface

    beide lösungen bieten etwas unterschiedliche möglichkeiten.


    ich bin jetzt aber auch verunsichert, wie herum es funktioniert hat. entweder MIX am IP8 gedrückt und die fader vom pult gehen mit, oder MIX am pult gedrückt und die fader am IP8 bewegen sich mit... ich müsste es einfach nochmal schnell ausprobieren, aber mein pult ist leider nicht hier ;-)

  • Hallo Wolfgang,

    nur wenn Du IPs über die Surface anmeldest, hast Du die Möglichkeit, der IP Mix Funktionen zuzuweisen, das ist mir klar.

    Das heisst aber nicht, dass bei der IP irgendwas "automatisch" mit geht, wenn Du einen Mix Button drückst (egal ob an der IP oder der Surface). Hierfür musst Du bei der IP den Fadern explizit sagen, welchen Level sie bedienen sollen. Somit brauchst Du für jeden Mix, den Du bedienen willst, entweder ein neues Layer auf der IP, oder eben, wie von mir schon erwähnt, eine Szene, die dann auf eine andere Programmierung umschaltet.


    Hier würde ich mir eine deutlich einfachere Möglichkeit wünschen!

  • ich kann es gerade echt nicht probieren, bin mir aber recht sicher dass ich da eine interaktion zwischen IP8 und surface hatte. Es ging aber nur in eine richtung, das hab ich noch so im kopf.

    Im preview zur version 1.6 wurde das thema aber irgendwo angeschnitten, deshalb gehe ich jetzt mal davon aus das diese wünschenswerte angelegenheit im update berücksichtigt wurde. Ich hoffe es jedenfalls, denn das muss einfach so funktionieren.

  • nur wenn Du IPs über die Surface anmeldest, hast Du die Möglichkeit, der IP Mix Funktionen zuzuweisen, das ist mir klar.

    Das heisst aber nicht, dass bei der IP irgendwas "automatisch" mit geht, wenn Du einen Mix Button drückst (egal ob an der IP oder der Surface)

    ich habs gestern ausprobiert:

    also wenn ich die IP8 am Surface anmelde, dann kann ich dort die MIX tasten für auxwege auflegen. is klar.

    und wenn ich dann dort MIX drücke, flitzen auch die fader der surface in die im auxweg eingestellte position. also "sends-on-fader"

    anders herum ging es aber nicht, also wenn ich am surface in einem kanal MIX drücke, dann rühren sich die fader der IP8 nicht.

  • Alles klar! Danke für's testen Wolfgang.

    Aber dann hast Du mich falsch verstanden. Ich will nicht, dass die Surface in sends on fader geht, sondern die IP8....

    ja, wenn ich deine zeilen nochmal lese kommt mir auch der verdacht, dass ich es falsch interpretiert habe :-)

    Weisst Du eigentlich, ob dieMixPad App abwärtskompatibel ist?

    nein, leider nicht.

    aber ruf doch mal den Markus oder den Johannes an. bei bedraf kann ich dir die nummern geben.

  • zur frage nach dem neuen surface:

    das gehört hier wirklich nicht her, aber wenn es euch beruhigt: ich möchte mir eine C3500 zulegen.

    So, dann packe ich das mal dahin, wo es hin gehört:


    Wir sind alle sehr erleichtert, dass es kein S9000 mit 44 Fadern ist ...;)


    Ne mal Scherz beiseite, Du hattest das mit dem C3500 schon mal erwähnt. Das Reizvolle an dem Format ist, dass da für sehr viel Überblick und reichlich Bedienelemente das Gewicht und die Größe gerade noch in der "Einpersonenhandhabungsliga" spielen. Da Du ja 'S-erfahren' bist, fände ich es interessant zu lesen, wie Du das inzwischen mit dem Verzicht auf Konnektivität und Redundanz siehst?

  • das kann ich gerne beantworten:


    die sache mit der redundanz habe ich ohnehin nur bei größeren veranstaltungen über 1000 gästen gemacht. und eigentlich braucht man es hierfür auch noch nicht so dringend, das ist jedenfalls meine meinung dazu. viel, viel wichtiger ist, dass das verwendete verbindungskabel eine gute qualität hat!

    ausserdem: mit der iLive habe ich viele jahre lang komplett ohne redundanz gearbeitet - und es gab nie ein problem mit der netzwerkverbindung.

    bei fernsehproduktionen und 15.000 pax arenabeschallung würde ich natürlich auf redundanz bestehen, ist klar. da ich solche anwendungen momentan aber nicht mehr habe, steht es auf meiner prioritätenliste eben nicht sehr weit oben. trotzdem gäbe es auch hier eine lösung: die C3500 hat einen einschubschacht, in den man eine GigaACE karte einbauen kann. damit ist die redundanz der leitung sofort wieder da.


    nächste überlegung:

    da ich generell eher selten fremde bands mit meinem system betreue, sondern in 95% der fälle eben nur die "eigenen bands", habe ich da meist sehr gut vorbereitete showfiles. ich habe mir das genau angesehen: die an der C-serie fehlenden regler würden bei mir viel weniger ins gewicht fallen, weil ich genau an diesen knöpfen eher selten drehen muss. die eingeschränkte bedienung im EQ finde ich dagegen nicht so prickelnd, aber das fällt dabei unter die rubrik "kompromiss".

    was mir an der C3500 aber wirklich entgegenkommt ist die tatsache mit den 4 fadern, die hier zusätzlich zur verfügung stehen. ich hab das für meine bedienlogik durchdacht: diese kleinigkeit würde mir helfen, deutlich seltener faderebenen umschalten zu müssen.

    die geringere anzahl an I/O am surface speilt für mich ebenso keine große rolle, ich komme mit den gebotenen möglichkeiten der C3500 hervorragend klar.

    und zu guter letzt bietet die C3500 noch zwei schirme, das wollte ich eigentlich schon immer haben ;-)


    unter dem strich hab ich für mich festgelegt:

    die C-serie ist sinnvoll für kleinere veranstaltungsgrößen und wenn man eher feste bands vor der nase hat.

    die S-serie ist dann die bessere wahl für größere gigs und oft wechselnde künstler.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • in meiner S3000 habe ich auch kein zweites netzteil... nur im mixrack.

    wenn das surface ausfallen sollte, dann werde ich als notbehelf das laptop benutzen. damit geht zumindest ein „notmix“.


    kleine anekdote dazu:

    als ich noch die iLive hatte war ich damit mit einer bekannteren künstlerin unterwegs. dabei spielten wir mal irgendwo im norden in einer alten, umfunktionierten kirche. dort war dann aber, entgegen allen vorabsprachen, kein platz für mein mischpult! ich hätte dem veranstalter gerne in den allerwertesten getreten, aber es half ja nix. so bin ich dann mit meinem laptop auf den balkon gegangen und hab die show mit rechner und maus gefahren.

    natürlich mit sehr eingeschränkter performance, vor allem auch was effekte auf einzelne worte oder sonstige scherzchen angeht, aber auch das dynamische fahren von kanälen war damit echt anstrengend. das ging halt einfach nicht wie mit normalen fadern. aber das publikum hat es nicht bemerkt, weil sie die show ja zum ersten mal hörten. somit wussten sie auch nicht was ihnen entgangen war - und gingen trotzdem sehr zufrieden nach hause.

    ich war natürlich nicht zufrieden, aber dieses vorkommnis zeigte mir, das ein solcher notmix durchaus machbar ist.


    im mixrack nutze ich dagegen aus redundanzgründen ein 2. netzteil, weil hier ja die gesamte signalverarbeitung stattfindet.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • Das dauert aber etwas bis du alles umgestöpselt hast und der Rechner übernimmt. Es sei denn du hast den immer dran, aber immer noch besser als garnichts 8o


    ( in der Kirche war ich auch schon öfter mit meiner iLive. Hab mich unten aufgebaut, quasi fast direkt unter dem eigentlichen Pultplatz. So das wenigstens das rechte Ohr unter der Empore rausguckt. Hab dem Veranstalter klargemacht, dass die Plätze die ich unten wegnehme, oben frei werden ) :D

  • ich habe mal selbst erlebt, wie bei einer veranstaltung ein digitalmulticore, bestehend aus behringer A/D wandlern und irgend einem amerikanischen coresystem bei einer veranstaltung den dienst quittierte.

    es stellte sich dann heraus, dass sich die behringer wandler zu sehr aufgeheizt hatten. ich habe dem beschaller dann geholfen die teile im rack auseinanderzusetzen und mit zusätzlichen ventilatoren (die irgend jemand plötzlich irgendwo aufgetrieben hatte!) die wandler abzukühlen. danach konnte das konzert weiter gehen.

    diese pause hat ne knappe halbe stunde gedauert - und das publikum ist nicht gegangen, sondern hat solange gewartet.


    was ich damit sagen möchte:

    lieber eine VA mit einer kleinen pause bei technischem defekt, als gar keine VA mehr!


    in sofern wäre eine kleine umbaupause (laptop aufbauen, kabel anschliessen, programm starten) sicher kein beinbruch, wir machen schliesslich meistens keine liveübertragung ins fernsehen ;-)


    und was den kirchenjob angeht: da waren überhaupt keine plätze mehr frei, edie hütte war komplett ausverkauft und man hatte mich "vergessen" einzuplanen - obwohl es im vorfeld ganz klare kommunikation in sachen pultplatz gegeben hatte. versuch du mal, so einem ignoranten veranstalter klar zu machen, dass er drei leute wieder nach hause schicken soll... wenn man genügend zeit für diskussionen gehabt hätte, dann vielleicht. aber ich war mit meinem equipment mit der band angereist, da war einfach keine zeit für gequatsche.