Audio Analyzer günstig

  • jepp. mit einem parametrischen EQ kann man extrem zielgerichtet arbeiten (so lange bei den digitalen die sprünge der einstellbaren frequenzen nicht zu groß sind :P)

    hifsmittel für die genaue frequenzsuche (vor allem bei feedbacks) sind heute als handy-apps schon für kleines geld zu haben. nur mit dem ohr ist es extrem schwer, die genauen frequenzen zu erraten. deshalb bin ich der ansicht, das wenn man "chirurgisch" arbeiten möchte, man auch entsprechende messunterstützung benutzen sollte.

    und ja, ich weiß, die "richtigen männer" erraten die genauen frequenzen schon morgens am frühstückstisch... 8)


    trotzdem ist der grafische EQ kein unbrauchbares werkzeug, vor allem eben für anfänger der materie.

    auch mit seiner hilfe kann man problemstellen bearbeiten, wenngleich eben einfach nicht so "chirurgisch", dafür aber eben manchmal einfach ein bisschen schneller.

  • ...auch schon oft gesehen:


    kleines Digipult in der 01v-Klasse mit FOH'ler und 4 analogen 30-Bändern an den Ausspielwegen (2 für Front und 2 für's Monitoring), aber nur, um vor dem Soundcheck alles auf "so hätte ich es gerne" umzubiegen und gerade zu richten, aber dann noch am PEQ im Pult (Bus und Aux-Weg) Platz zu haben für Feinheiten... ;)


    sec

  • Auch wenn der GEQ 1/3 Oktav mit 28 Bänder ist

    Feedbacks sind meistens so fies, sich nicht an die ISO-Frequenzen zu halten. Da ist der Parametrische geeigneter zur Bekämpfung. Ein alter Vorteil des Graphischen, der extrem schnelle Zugriff, ist verloren gegangen. Der zweite Vorteil, die graphische Repräsentation des Eingriffs, ist abgeschwächt, weil bei Digitalpulten auch die Parametrischen dieses Feedback bieten können. Somit ist der Graphische für mich ein Relikt aus alten Zeiten.
    Mein Traum zum Monitormischen: Ein Paragraphischer EQ (gibt es als Plugin schon ewig). Schneller Zugriff auf die ISO-Bänder und dann voller Zugriff auf Frequenz und Q-Faktor zum Verfeinern. Vielleicht programmiert das ja mal jemand...

  • Mein Traum zum Monitormischen: Ein Paragraphischer EQ (gibt es als Plugin schon ewig). Schneller Zugriff auf die ISO-Bänder und dann voller Zugriff auf Frequenz und Q-Faktor zum Verfeinern. Vielleicht programmiert das ja mal jemand...



    sowas hat der dn370 doch - wenn sehr limitiert (hp, lp, 2x notch) - doch on board...;) hat bis jetzt bei immer geholfen8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :-)



    gebrauchtes von APHEX, BSS, KT und Turbosound siehe hier

  • aber wer stellt sich denn heute noch extra EQs neben ein digitalpult?? ^^

    Dave Rat ;-)



    Sorry, habe mich geirrt... das Teil ist analog. Asche auf mein Haubt.

    Hier noch mit Link:


    (ist 'n super Video - gibt viel Stoff für Diskussionen :-D persönlich finde ich einige Aussagen toll und andere ...naja.)

    Der Ton macht die Musik.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von zegi () aus folgendem Grund: Link hinzugefügt

  • Es wundert mich, dass es noch keine "Fader-Extension" für die integrierten GEQs gibt.

    in vielen digitalpulten kann man sich dafür die fader auf die normalen fader legen.

    weisst ja, die kollegen verziehen sich ja mit ihren immer kleineren pulten zunehmend in bereiche, in denen das pult "nicht stört". da wären zusächliche faderebenen sicher kein gutes verkaufsargument ;-)


    zugegeben: früher ging das schneller und übersichtlicher, also zumindest wenn das EQ rack direkt neben dem pult stand 8o

  • Es wundert mich, dass es noch keine "Fader-Extension" für die integrierten GEQs gibt.

    Mich wundert das nicht, weil in den meisten Pulten eben diese von wora genannte "Fader-Flip" Lösung existiert und in den tablet apps ebenfalls ( mehr oder weniger gelungene :rolleyes: ) "EQ-Panels" existieren, die diese Fader Extension ersetzen. Ich glaube, dieses Midas-Teil hatte deshalb nicht so den wahnsinnigen kommerziellen Erfolg.