Mehrzonenmanagement

  • klar, ein kleines digitalpult zum verteilen der signale ist auch eine gute lösung.

    da kann man auch den moderator und die pausenmusik drüberschicken.

    mit meiner soundweb-lösung geht das zwar auch, doch hier hab ich erstmal keine fader dafür, falls ich mal schnell eingreifen müsste. andererseits ist es auch manchmal gut, wenn niemand dran rumspielen kann... :-)

    ein vorteil bleibt beim kleinen digipult aber bestehen: man kann es auch für kleine jobs nutzen.

    Je nach Situation kann das toll sein.

    Auf Festivals mag ich am FOH die flexible Lösung, Hauspult, Moderationspult, Gastpulte über eine Matrix an das System. Dann habe ich den großen Vorteil, im Havariefall Komponenten tauschen zu können, die Matrix kann durch das Mod-Pult ersetzt werden, das Mod-Pult durch das Hauspult. Pulte können allgemein durchgetauscht werden, ohne daß der Ablauf gestört wird. Ich mag Redundanz.
    Am Monitorplatz kann das Moderationspult dann gerne alleine stehen, von dort geht es in die Sidefills, alle anderen Wege direkt aus dem jeweiligen Pult. Eventuell kann man hier sogar Moderation und Kommunikation über das Moderationspult fahren. Talk-To-Sidefills ist ja ein Standard, Talk-To-Ears dann über einen Aux-Weg auf das jeweilige Haus- oder Gastpult.

  • ja.

    doch bevor wir uns über sinn oder unsinn von matrix vs. lautsprechercontroller unterhalten, sollten wir zunächst mal die größenordnungen der jeweiligen jobs betrachten. :D


    ich bin dafür hier unterschiedliche kategorieen einzuführen, damit nicht so meilenweit aneinander vorbei diskutiert werden muss.8)

  • ja.

    doch bevor wir uns über sinn oder unsinn von matrix vs. lautsprechercontroller unterhalten, sollten wir zunächst mal die größenordnungen der jeweiligen jobs betrachten. :D


    ich bin dafür hier unterschiedliche kategorieen einzuführen, damit nicht so meilenweit aneinander vorbei diskutiert werden muss.8)

    Völlig richtig.

    Im Grunde sind alle 3 Vorgehensweisen je nach Situation richtig.

    Für mich kommt es hauptsächlich auf die Abläufe an:

    Wie viele FOH-Pulte gibt es?
    Werden auf dem Hauspult Files geladen? Auch während der Show?
    Soll die PA mit L/R oder L/R/Sub angefahren werden?
    Sollen die Nearfills mit anderen Mixen gefüttert werden?
    Bei Musikfestivals kommt mir zu 99% entweder L/R oder L/R/Sub/Nearfill unter.

    Dann:

    Soll durchgehend Programm laufen? Brauche ich ein Moderationspult? Kann das gleich die Matrixfunktion mit übernehmen?

    Und viele andere Variablen.

    Ich hab auch schon in Ermangelung einer Matrix und eines Moderationspultes eine mittelgroße Festivalbühne über eine Vi4 gefahren, incl. Output-Matrix, Anbindung der Gastpulte, Moderation, Jingles, DJs, Shows von Gasttechnikern on the fly laden. Das war ganz schön spannend. Hat aber zu 100% funktioniert, Iso und Offline-Editor sei Dank.

  • ja wat denn nu? ^^

    Mono ist extrem selten geworden. Ab und an gibt es das noch aus Versehen... ;-)


    Was ich eigentlich damit sagen will, wenn jemand Sub extra schickt, schickt er meistens auch einen extra Nearfillweg. Bei AES-EBU-Verkabelung ist das logistisch sowieso Beifang.