• Bei den Neuerungen von Digico sieht man ganz klar die Kooperation im R&D mit Allen&Heath.. :thumbup:

    jepp, das ist eindeutig zu erkennen. finde ich als A&H user aber wirklich nicht schlecht, wenn sich die bedienoberflächen ein wenig annähern ;-)

    hoffe natürlich auch, das es in die andere richtung auch noch mehr auswirkungen haben wird, nicht nur die wesentlich verbesserte mechanische ausführung bei den neueren A&H pulten, sondern vielleicht in zukunft auch noch ein paar anpassungen beim szenenmanagement ... :)


    was ich bei der neuen Yamaha konsole ein bisschen schade finde, ist dass man hier doch wieder die gesamte DSP-einheit im pult unterbringt. das hat meiner meinung nach mehr nach- als vorteile, wenn man ein flexibles system haben will. in der PM10 ist das ja anders gelöst, und ich finde in der Rivage serie hätten sie diese logik durchaus beibehalten können.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • Dynacord mit neuen Amps der Oberklasse (IPX-Serie)

    Yamaha mit einem super-winzigen Linienstrahler und Satellitensystem

    Shure mit einer drahtlosen Konferenzanlage auf WLAN Basis

    Crestron hat jetzt auch richtige Audio DSPs als 19"-Kiste

    Designstelen der Excellent Line jetzt auch für Nexo -

    incl. neuer besonders schlanker Säule für das kleine ID24


    In jedem Fall ist die Messe teils deutlich inhomogener strukturiert als Frankfurt,

    da stehen Chipsatzhersteller neben LED-Wänden und Linearrays direkt nebeneinander.

    Außerdem mit 15 Hallen unübersichtlich, spärliche Hallenbeschilderung - so richtig geil ist das nicht wenn man nur einen Tag da ist.

    Die Stände sind teils deutlich kleiner als auf der PLS, daher oft wenig Exponate

    (Knaller ist L`Acoustics - die haben so weit ich gesehen habe keinen einzigen Speaker am Stand stehen :-)

    Licht ist immer wieder zwischen reingestreut, scheint aber nur von untergeordnetem interesse bei der Messe zu sein, Rigging gibt es so gut wie nix.

  • Knaller ist L`Acoustics - die haben so weit ich gesehen habe keinen einzigen Speaker am Stand stehen :-)

    Dieses schwarze Sofa-/Bett-Ding ist mit Lautsprechern ausgestattet. Du kannst drin liegen und hast was "Dolby-Surround-artiges". Leider besitzt es mehr Speaker als Heimkino typischerweise Wege hat, daher hat man einzelne Wege auf mehreren Speakern und damit schöne Interferenzsauereien. Bei Stereomusik entsprechend noch schlimmer.


    Meyersound hat ein neues kleines Line-Array sowie Deckeneinbaulautsprecher vorgestellt - wie neu das jetzt tatsächlich ist, weiss ich nicht.


    Mein persönliches Highlight passt dann auch mehr zum Thema der Messe: ONErack von tvOne. Ein 19"-System mit zentralem Netzteil, um all das ganze Nicht-19"-Geraffel anständig installieren zu können. Wer schon mal eine Sportsbar mit gefühlt 3.000 TV-Empfängern ausgestattet hat, kennt das Problem sicherlich.



    Derzeit platzt die ISE in Amsterdam aus allen Nähten, daher gibt es auch Gerüchte zu einem bevorstehenden Umzug der Messe, z.B. nach Düsseldorf.

  • Crestron hat jetzt auch richtige Audio DSPs als 19"-Kiste

    Naja, seit letztem Jahr schon. Ist mit der aktuellen Firmware auch tatsächlich für die Crestron-Integration recht gut zu gebrauchen, allerdings würde ich ob der freien Konfigurierbarkeit den Mitbewerb immer noch vorziehen. Eine Tesira von Biamp etwa...

    Die Live-Pegelanzeige der Crestron-DSPs auf einem (Crestron-)Touchpanel ist allerdings schon ganz cool.


    Wirkliche Highlights gabs für mich dieses Jahr aber nicht zu sehen. Immerhin das Cresfest war wieder sehr nett... :-)

  • allerdings würde ich ob der freien Konfigurierbarkeit den Mitbewerb immer noch vorziehen

    ach so, das teil hat also eine festgelegte struktur, so wie z.b. Polycom Soundstructure und Clearone Converge.

    das muss kein nachteil sein, wenn man bedenkt dass die meisten dieser installationen von videoleuten gemacht werden, die von audio nicht so sehr viel ahnung haben ;-)

    aber klar, eine freie struktur ist für tonleute natürlich interessanter.

  • Also ich war zum ersten Mal dieses Jahr da und fand es völlig chaotisch.


    Es fing damit an dass wir um 9.40 (nach einer Kartenkontrolle) durch irgendeinen Eingang rein sind (Messe öffnet erst um 10), dann durch Zelte mit wild gewürfelten Ständen durch sind (LED Wände, Lampen, Software) und plötzlich vor einer weiteren Absperrung standen, durch die man aber erst um 10 Uhr gelassen wurde.


    Die Aufteilung der Stände und Hallen war für mich nicht nachvollziehbar. Ebenso die Verteilung der Hallen selber. Mangels entsprechender Hallen wurden auch noch diverse Zelte einbezogen und als "Halle" definiert. Ein Umzug nach Düsseldorf oder Köln wäre genial, aber a) muß man ja dem Vernehmen nach den Stand schon donnerstags und freitags (je nach Ranglistennummer) wieder fürs Folgejahr buchen und b) wäre das wohl der Tod von Frankfurt, wenn ne ähnliche Messe in Düsseldorf stattfindet.


    Fazit: ich werde da wohl nicht mehr hinfahren, ist mir zu chaotisch und daher nicht effektiv. Man sollte die Hallen thematisieren und nicht Stände wild mischen. Was spricht dagegen alle Beschaller in eine Halle zu packen, alle LED Wände, alle Bauteilehersteller usw...


    Erstaunlich fand ich, dass man die horrenden Parkpreise aus Frankfurt noch toppen kann.

    Wenn man schon Molton in die Fenster hängt, kann man auch welchen ohne Löcher nehmen.

    An einem Chinastand hing ein Mini-Linearray an einer 4m Traverse auf zwei Liften ohne eingesteckte Ausleger. Immerhin waren die Rollen gebremst...

  • Die ISE wird auch 2019 nochmals in Amsterdam stattfinden. Dann ist der Vertrag ausgelaufen. Passende Veranstaltungsstätten wären u.a. Berlin, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt. Hier ist auch die Jahreszeit zu bedenken, da Januar und Februar aufgrund der Witterung Probleme verursachen können. Also wird die ISE wohl weiter in das Jahr hinein verlegt. Bei einer Neuorientierung wird dann auch wohl eine Neuaufteilung der Stände nach Branchen die Messe etwas weniger chaotisch scheinen lassen. Es war zu Anfang der ISE so, dass ich meine Intercoms und Verstärker irgendwo zwischen irgendwelchen LED-Schirmen, LCD-Schirmen und Projektionsleinwänden untergehen sah. Wie sagte doch Dirk Wedell vom Prosound-Magazin zu mir: "Du musst den Leuten doch sagen, warum sie einen guten Ton brauchen. Ansonsten kannst Du es hier vergessen."

  • Die ISE ist jetzt von Jahr zu Jahr immer unübersichtlicher und chaotischer geworden.

    Das mitlerweile alles durcheinander gewürfelt ist, ist wohl der immer größer werdenden Beliebtheit geschuldet.

    Als ich vor 5 oder 6 Jahren das erste mal dort war, gab es gefühlt 3 Hallen und alles war top ordentlich sortiert.

    Dann wurde es immer größer und man merkt, das die keine Ahnung haben wo sie die neuen Aussteller dann unterbringen sollen. Dann wurde hier was zwischen gepackt und hier noch was, dann ne neue halle dazu und da auch wieder was dazu würfeln.

    Dieses Jahr hatten sie ja dann keine hallen mehr, weswegen ja die Zelte vor die Halle gestellt wurden und nun ist es auch nicht mehr machbar da irgendwie Ordnung rein zu bekommen. Für Aussteller und Besucher nicht wirklich befriedigend.