vtb2b - Bitte jetzt anmelden

  • Die Situation mit den Kleinanzeigenbrettern ist ja schon länger unbefriedigend, insbesondere im "Biete Geräte":


    - Da alles über ein Brett abgewickelt wird, findet man dort nichts mehr oder nur mit geduldiger Suche.


    - Um die Sache nicht noch unübersichtlicher zu machen, werden Neugeräte nicht zugelassen. Das stösst nicht immer auf Verständnis.


    - Da nicht alle Anbieter ihre Verkäufe melden, ist die Verfügbarkeit insbesondere bei älteren Angeboten unklar.


    - Bilder sind auch ein gewisses Problem.


    - Für die Moderatoren macht das Verschieben erledigter Angebote Arbeit, und das Löschen von Angeboten, die nicht den Regeln entsprechen. Dass hier Leute unentgeltlich Arbeit dafür verrichten, damit andere Geschäfte machen können, ist ebenfalls etwas, dass ich nicht besonders schätze.




    Nun gibt es momentan noch nicht so richtig die Alternative: Andere Kleinanzeigenbretter sind stark unterfrequentiert oder leiden unter ähnlichen Problemen, eBay ist deutlich zu teuer, wenn man mal ein halbes Jahr lang anbieten muss, bis jemand gerade dieses Gerät braucht und einen angemessenen Preis zahlt, und auch die Audiobörse findet ja nicht uneingeschränkten Beifall...


    Vor gut einem halben Jahr habe ich mit ein paar anderen aus der Branche begonnen, hier eine Lösung zu entwickeln, das Konzept wurde dabei auch ein paar mal über den Haufen geworfen, und was jetzt dabei herausgekommen ist, ist jetzt in Betrieb gegangen.


    - es handelt sich dabei prinzipiell mal um eine transaktionssichere B2B-Plattform, also eine Internet-Plattform, auf der Verträge zwischen Geschäftsleuten geschlossen werden können. Mittels Passwort und TAN-Nummern ist diese Sache transaktionssicher, es können also gleich rechtsgültige Verträge geschlossen werden.


    - Auf dieser Plattform können nun die unterschiedlichsten Module errichtet werden, zu Beginn wird es das Angebots- und das Ausschreibungsmodul geben. Weitere Module sind in Planung, aber es wird erst gegackert, wenn die Eier gelegt sind.


    - Für das Angebotsmodul gibt es zwei Varianten: Zum einen die Variante für den Verkauf von Neu- und Gebrauchtgeräten. Im Unterschied zu der Lösung im PA-Forum können Bilder hochgeladen werden, die Angebote werden in verschiedene Kategorien eingeteilt (Mischpulte, Scheinwerfer, Motorzüge...). Es gibt auch ein Feld "Seriennummer" (so als "Wink mit dem Zaunpfahl"), schließlich soll ja keine Hehlerware angeboten werden. In dieser Variante können mit Hilfe der Transaktionsnummern gleich Bestellungen getätigt werden. Die Software zieht die bestellte Stückzahl gleich von der verfügbaren Stückzahl ab, so dass auch die Verfügbarkeit gewährleistet sein sollte.


    - In der Variante für die Rental-Angebote können keine Bestellungen getätigt werden, schließlich muss ja erst die Verfügbarkeit geklärt werden (und meist noch andere Details). Man bekommt die Adresse des Anbieters und darf diesen dann kontaktieren.


    - Während beim Angebotsmodul die Devise „Ich habe, wer will?" heißt, ist der Geschäftsprozess beim Ausschreibungsmodul „Ich brauche, macht mir Angebote".


    Das Ausschreibungsmodul ist momentan noch den Betrieben aus der Branche vorbehalten. Mittelfristig sollen auch Veranstalter die Möglichkeit erhalten, Ausschreibungen zu erstellen.




    Es wurde nun im kleinen Kreis lange diskutiert, wie die geschäftliche Seite einer solchen Plattform aussehen soll. Es ist klar, dass der Betrieb einer solchen Plattform Kosten verursacht, und dass es eine eigens dafür programmierte Software auch nicht zum Nulltarif gibt. Auch das Argument, dass Gebühren die Seriosität der Angebote fördern, ist ja nicht ganz von der Hand zu weißen. Auf der anderen Seite muss es ja auch nicht sein, dass ein Einzelner oder einige
    wenige Profit-Maximierung betreiben.


    Um hier einen fairen Kompromiss zu finden, wurde eine Betreiber-Genossenschaft gegründet. Diese Genossenschaft steht für weitere Mitglieder offen, aus rechtlichen Gründen aber erst dann, wenn sie zur Eintragung in‘s Genossenschaftsregister angemeldet wird. Davor müssen wir durch die Gründungsprüfung (da ich dies das erste Mal mache, wage ich keine Prognose,
    wie lange das dauern wird). Vorab schon mal die Information: Der Geschäftsanteil wird 200,- Euro betragen, davon müssen beim Beitritt 100,- Euro eingezahlt werden.





    Wenn wir schon beim Finanziellen sind: vtb2b.de finanziert sich aus Gebühren und Provisionen: Die Gebühr für ein 30-Tage-Angebot liegt bei 1,- Euro (zuzüglich 0,10 Euro pro Bild), eine Verlängerung um 90 Tage kostet 100% mehr, eine Verlängerung um 365 Tage 300%. Für Kaufangebote kommt im Erfolgsfall eine Provision von 1% dazu, Rental-Angebote
    sind provisionsfrei.


    Im Ausschreibungsmodul liegt die Gebühr pro Ausschreibung bei 1,- Euro (egal, wie lange sie läuft), wird ein Angebot angenommen, dann ist vom Anbieter eine Provision von 1% zu bezahlen.


    Natürlich werden wir nicht 1,30 Euro einzeln einziehen, sondern das gibt Quartalsabrechnungen.






    Kostenlos ist bei vtb2b.de die Anmeldung: Ohne Passwort und Transaktionsnummer geht gar nichts. Als Erstausstattung gibt es 4 eingerichtete User mit je 100 TANs, für mittelständische Firmen sollte das erst mal reichen.


    Bei der Anmeldung stellt man sinnvollerweise auch gleich den Antrag auf Eingruppierung. Um zu erklären, was es damit auf sich hat, muss ich etwas weiter ausholen: Es ist ja kein Geheimnis, dass nicht alle in der Branche Endverbraucherpreise bezahlen. Der Verkauf von Neugeräten über diese Plattform wird aber nur dann interessant, wenn man das irgendwie berücksichtigen kann. Deshalb wurden nun ein paar Firmengruppen definiert, in die sich die User eingruppieren lassen können. Die Anbieter können (müssen aber nicht) nun den höheren Gruppen bessere Preis machen. Außerdem kann bei Ausschreibungen ein Mindestlevel vorgegeben werden, damit nicht jeder Dorf-DJ ein Angebot für „Rock am Ring" abgibt.







    So, der Worte sind nun genug gewechselt. Wer sich nun an der Plattform beteiligen will (oder einfach nur mal neugierig reinschauen möchte), der muss sich anmelden. Das kostet eine Telefoneinheit, um den Antrag zuzufaxen (alternativ eine Standard-Briefmarke), dann gibt‘s Passwörter und TANs, und dann kann‘s losgehen.


    Das Formular gibt's hier:


    http://www.equipmentmakler.de/formulare/anmeldung_vtb2b.pdf

  • Ich habe gerade ein neues Anmeldeformular hochgeladen, wo der Hinweis schon ergänzt ist.


    Für diejenigen, die schon heruntergeladen haben: gebt in "Zeile 2" und/oder "Zeile 3" bitte Eure Adresse ein, beispielsweise c/o in Zeile 2 und Straße oder Postfach in Zeile 3.


    Danke.



    (Wer schon gefaxt hat: Ich hab's über's Internet herausbekommen oder inzwischen bereits nachgefragt, Ihr braucht die Anmeldung nicht noch mal faxen...)






    EDIT ADMIN: Und bitte schreibt etwas deutlicher...

  • Zitat

    verstehe ich das richtig, dass ich, wenn ich Mitglied werden will, 200€ zahlen muss und dann zusätzlich Selbständig oder Mitarbeiter in einer Firma für Veranstaltungstechnik sein muss? Also werden Privatpersonen komplett ausgeschlossen?


    1.) Es ist zu unterscheiden zwischen der Anmeldung bei vtb2b.de und der Mitgliedschaft der Betreiber-Genossenschaft.


    - Es können auch Nicht-Genossen bei vtb2b.de teilnehmen. Diese müssen dann natürlich auch keine Einzahlung auf den Geschäftsanteil leisten.


    - Wer Genosse werden möchte, kann beitreten, sobald die Anmeldung zur Eintragung erfolgt ist (Gesetz ist Gesetz...). Er kann dann Einfluss auf die weitere Entwicklung des Projektes nehmen und wird natürlich auch an den Ausschüttungen beteiligt.


    - Der Geschäftsanteil beträgt 200,- Euro, einzuzahlen darauf sind zunächst einmal nur 100,- Euro. Die anderen 100,- Euro werden nur dann abgefordert, wenn es der Genossenschaft wirtschaftlich schlecht geht, vermutlich also nie. (Der Geschäftsanteil, verrechnet mit allen Zu- und Abschreibungen, wird beim Austritt aus der Genossenschaft ausbezahlt.)




    2.) Das Portal vtb2b.de richtet sich an Gewerbetreibende und freiberufliche Veranstaltungstechniker. Wer weder das eine noch das andere ist, gehört nicht zur Zielgruppe. Aber solange kein Antrag auf Eingruppierung gestellt wird, prüft da auch keiner etwas nach.





    3.) Ja, es ist ein ungewöhnliches Projekt mit einer nicht ganz alltäglichen Rechtsform. Stellt ruhig Fragen, wir klären das dann schon.

  • So, vtb2b.de hat nun den ersten Kontakt "mit der Realität" bestanden, dabei haben sich einige Dinge ergeben, die man verbessern musste, und das ist nun getan:


    1.) Es gibt nun eine Vorschau-Bereich:


    http://www.vtb2b.de/preview/default.aspx


    Man kann hier die Angebote einsehen (mit den Preisen für nicht eingeordnete Benutzer), man kann jedoch keine Bestellungen aufgeben und auch keine Firmenadressen bei Rental-Angeboten einsehen.


    2.) Man kann nun bestehende Angebote nachträglich ändern, beispielsweise weitere Informationen hinzufügen oder Fehler verbessern.


    3.) Alle Rental-Angebote, also


    M - Vermieten (nur Material)
    A - Auftrag (Material und Personal)
    P - Personal
    D - Dienstleistungen


    sind ab sofort gebühren- und provisionsfrei.


    Gebühren- und Provionspflichtig sind demnach nur Verkaufsangebote und Ausschreibungen.