I don't need that, 2.0

  • Hihi, die kannte ich noch nicht, die ist ja wirklich winzig! :)

    Die ist genau aus diesem Grund immer dabei, die ml:1 als doch schon schwerer Brocken (in der Tat mein einziger Kritikpunkt, sicherlich den sehr ordentlichen Trafo und dem sehr stabilen Gehäuse geschuldet) dann bei Bedarf zusätzlich. Konkret, wenn ich AES-EBU brauche und/oder vom iPad zuspielen muß.

  • günstig gibts sowas auch von ESI, hab auf Arbeit das U24XL (der SPDIF lässt sich auf Professional umschalten und ist damit 5V und AES Konform), dazu ein neutrik NADIT und gehe damit direkt auf die dLive

    vor der Mutec hatte ich genau diese ESI U24XL.

    mit meinem FOH laptop kam es damit aber immer wieder mal zu ganz kurzen aussetzern bei der wiedergabe. das liess sich sektsamerweise auch mit langen buffereinstellungen nicht beheben. mit einem anderen laptop passierte das dagegen nicht, weshalb ich mal wieder von einer chipsatz-unverträglichkeit ausgehe.

    meine Mutec und RME karten laufen dagegen mit allen meinen laptops stabil und zuverlässig.

    dafür ist die ESI natürlich im vergleich natürlich spottbillig...


    zur frage nach dem neuen surface:

    das gehört hier wirklich nicht her, aber wenn es euch beruhigt: ich möchte mir eine C3500 zulegen.

  • wie soll es anders sein?


    also ich sags mal so: als tontechniker sollte ich doch immer bestrebt sein, das bestmögliche klangliche ergebnis zu erzielen.

    ...und ein "Nichtabspielen" ist da besser, als ein "in-mieser-Qualität-Abspielen"?

    Wegen 'nem ömmeligen Consumer-Kabel für nen Heiamann???


    Die Blöße wörd' ich mir schon deswegen nicht geben wollen.

    Im Karneval gleich doppelt nicht!

  • ...und ein "Nichtabspielen" ist da besser, als ein "in-mieser-Qualität-Abspielen"?

    Wegen 'nem ömmeligen Consumer-Kabel für nen Heiamann???


    Die Blöße wörd' ich mir schon deswegen nicht geben wollen.

    Im Karneval gleich doppelt nicht!

    ein abspielen über eine externe soundkarte soll nicht möglich sein?

    tut mir leid, aber dieses problem kenne ich nicht.

  • ach so, du meinst dieses spielzeug.

    es kommt bei mir so gut wie nie vor, das jemand mit sowas anrückt. und wenn ja, wurde es vorher kommuniziert. dann habe ich selbstredend auch ein passendes kabel da.


    doch, ich erinnere mich an einen einzigen fall: eine art multikulti-festival in unserer kleinen halle. da kamen verschiedene künstler (wobei bei einigen dieser begriff nicht ganz passte).

    ein Miniklinkenkabel war von einem künstler (der wiederum diese bezeichnung verdiente) für sein iPad bestellt worden. das hatte ich natürlich da.

    aber dann kam in der soundcheckphase eine trulla mit einem mobiltelefon, das sie anschließen wollte. in ihrer mailkonversation stand aber eindeutig, dass sie eine CD mitbringt... ich hatte also kein zweites Miniklinkenkabel parat, das andere war bereits verbaut. als notlösung hätte ich während der veranstaltung vom FOH durchs publikum auf die bühne laufen müssen, um dort das kabel für diese eine dame abzubauen und am FOH wieder anzustöpseln. diese lösung hab ich aber erstmal nicht erwähnt!

    das problem konnte ich in dem moment also nicht lösen - und der fehler lag auch ganz eindeutig nicht bei mir. interessanterweise hat sie es dann doch geschafft, eine CD aufzutreiben ;-)


    nein, ich werde solche adapterkabel weiterhin nur dann vorhalten, wenn sie entsprechend bestellt wurden.


    das hat übrigens auch einen vorteil:

    bei mir stand mal so ne hiphop-dumpfbacke am FOH und meinte: "ey alda, kannst mal kabel geben, ich hab bessere musik für die pause"... ich konnte ihm dann zeigen, dass keines meiner XLR kabel in seine buchse passen wollte ... :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von wora ()

  • Manch eine Diskussion hier geht mittlerweile ja doch ein bisschen Richtung Absurdistan, oder?

    Nehmen wir mal an, ich schlage mit einer 'meiner' Mittelklassekapellen irgendwo auf der Welt (egal ob versiffter 350er Punkschuppen oder 50.000er Stadion Open Air) auf und soll direkt aus dem Mailprogramm meines Handys die vor 10 Minuten von der 'künstlerischen Leitung' erhaltene aktuelle Version des Showintros abspielen. Nehmen wir weiter an, die Antwort des örtliche VT Kaspers auf die Frage nach dem 3,5mm Kabel lautet "Hamwanich, sowas ist unter meiner Würde"...

    Okay. Die Vorkasse ist auf dem Konto, sonst wären wir gar nicht vor Ort; lieber Veranstalter: kleines Problem - ohne Intro keine Show.

    Ich gehe jede Wette der Welt ein - innerhalb allerkürzester Zeit ist wie von Zauberhand das passende Kabel (oder eine wie auch immer geartete Adapter – DI-Boxen – Bastelklemmenanschlusslösung) am Start. Egal zu welcher Uhrzeit, egal wo auf dieser Erdkugel.

    Wer hält dagegen? Noch ist Karneval nicht ganz vorbei. :S


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • ...


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    ...danke!


    Trotzdem, auch wenn's uns "Flexibleren" manchmal weh tut...es braucht in jeder Berufssparte auch solche Typen wie wora - dem Ergebnis ihrer Arbeit wird alles andere untergeordnet. Daher ist das zumeist auch überdurchschnittlich.

    Die meisten Jobs (nicht nur im Tontechnik-, Musik- und im weitesten Sinn Kunstbereich) verlangen jedoch nach einer gewissen - nicht erzwungenen - Kompromissbereitschaft, dh. ich begegne dem Gegnüber auf Augenhöhe, auch wenn man sich dazu ein bissl hinunterbeugen muss.


    lgm

  • ...andere Ecke der Branche: Corporate-Events (ja genau, die mit dem stetig über'm Haupt hängenden Damokles-Schwert, wehe man macht auch nur den kleinsten Fehler... :rolleyes: )


    Auszug aus der Materialplanung:

    Plenum: 8x Radial USB-Pro + 8x PLI 04 + Minijack-Cinch-Kabel, falls es wieder Rechner mit zuwenig USB-Ports oder sonstigen USB-Zickereien hat

    Breakout-Räume: 20x PLI04 + 30x Minijack-Cinchkabel - USB irritiert nur und ist bei Ipads und Konsorten eher umständlich einzusetzen - wer weiss schon mit was für Zeugs die Referenten ankommen.


    In den letzten Jahren haben sich genau 0 (Null) Leute beschwert, es fehle an Dynamik oder würde sonstwie nicht klingen, nicht mal wenn es zwischendurch kracht weil ein Akteur hektisch seinen Rechner absteckt. Wenn es beschissen tönt liegt es mit ziemlicher Sicherheit am Content. (Ausnahme: harte LR-Monosummierung im Stecker - das mögen manche Ausgänge nicht)

    Nervende hektische Momente mit USB-DI aufgrund unzulänglicher USB-Ausstattung am Zuspielrechner hingegen: immer wieder mal.

    Sicherlich reden wir hier nicht von HiFi, aber letzten Endes werden wir oft genug dafür bezahlt Dinge hörbar zu machen - da sind die klanglich letzten 2 Prozent zwar eine schöne Sache, aber das Fehlen kein Grund seinen Job nicht zu machen. Ein 5€-Kabel ist da argumentativ eher schlecht mit einem 600€-DAT-Recorder vergleichbar.

  • ...andere Ecke der Branche: Corporate-Events (ja genau, die mit dem stetig über'm Haupt hängenden Damokles-Schwert, wehe man macht auch nur den kleinsten Fehler... :rolleyes: )


    oh ja und wenn dort die Agenturlady kommt und IHRE Hintergrundmusik auf dem „unsinnigsten Speichermedium eurer Wahl“ euch präsentiert, dann wird das in windeseile an den Start gebracht und eine Steckdose — ach Quatsch ein passendes Ladegerät für ihr Mobiltelefon findet sich natürlich auch innerhalb kürzester Zeit ;)

  • Mal Hand auf's Herz: Klar wir sind ja iiieemmer Profis aber es gibt schon "Spezialerlebniswelten" wie Fasching/Karneval oder ähnlich die Stadtfestnachmittagstanzgruppeneinlagen, die einem auf die schrägsten Lösungspfade bringen. Hier noch die gemischte Technopsychostrategovariante, ( geht natürlich nicht bei Corporate ) bei der es gerade nicht günstig ist, auf das Läppekompatible mitgebrachte Medium zu bestehen:

    Das Unheil nähert sich in Gestalt der selbstgestrickten, Hennagefärbten Kulturvereinspräsidialsgattinentanzgruppenvorsteherin, die Frage nach besagter Miniklinkenzugangspforte zur Beschallungswunderwelt auf den Lippen. Jetzt schnell punkten mit dem stolz vorgezeigten Miniklinkenende, worauf ein wohlwollender Hinweis auf den Zeitgenossen vom Vorjahr, der ja nicht mal dazu in der Lage war, sofort den Vertrauensbeweis gebiert. Jetzt ein schnelles, überzeugendes miniargue platzieren: Keinesfalls wäre man in der Lage, genrefremdes Musikmaterial ( man ist ja selbst mehr der ...rocker) von einem ebenfalls gänzlich fremden Galaxietelefon für so eine ernste Sache wie die nun bevorstehende Tanzdarbietung artgerecht und in der gewünschten Reihenfolge abzuspielen und daher habe es sich bewährt, den Experten aus den eigenen Kulturvereinsreihen ans Abspielgerät zu holen, der sich mit beidem auskennt. Man wolle ja doch auf gar keinen Fall, dass da etwas schief geht .... ;) und klar ... wenn der Experte sich einfindet und das Unheil seinen Lauf nimmt ... immer ordentlich loben!!!

  • Playlist sortieren am Ipod/Iphone?


    hier die Corporate-Variante: „Liebe ... , das muss ich leider gerade recht bestimmt ablehnen. Ich fürchte ihr Chef/Auftraggeber/CEO wird es nicht sonderlich gut heissen wenn ich mich im Augenblick seiner Ansprache mit der Navigation durch ein mir unbekanntes Mobilfunkgerät beschäftige - er wird zu Recht darauf bestehen dass ich ihm in diesem Moment meine 100%ige Aufmerksamkeit schenke.“

  • Nehmen wir weiter an, die Antwort des örtlicheVT Kaspers auf die Frage nach dem 3,5mm Kabel lautet "Hamwanich..."

    du möchtest mich also tatsächlich als "VT Kasper" bezeichnen, nur weil ich standardmässig keine Miniklinken-kabel dabei habe?


    und was mach ich mit so nem kabel, wenn der angesprochene techniker sein mailprogramm auf einem neueren iPhone hat??

  • Wenn ich eins gelernt habe, dann daß die Hupfdohlen uns immer eine Nasenlänge voraus sind:

    Haben wir CD-Player, bringen Sie Daten-CDs.

    Haben wir Player die Daten-CDs abspielen, bringen Sie USB-Sticks.

    Haben wir PCs, bringen Sie Telefone.

    Haben wir Miniklinke, bringen Sie Telefone, die nur über Spezialkabel reden.

    Haben wir alle Kabeladapter, bringen Sie Geräte die nur funken können.


    Wir dürfen auf die Zukunft gespannt sein.


    P.S.

    IDN Handys mit "Klangverbesserung" die auf der PA nur Dröhn und "Kein Bass" können.

  • und was mach ich mit so nem kabel, wenn der angesprochene techniker sein mailprogramm auf einem neueren iPhone hat??


    Freundlich fragen ob er denn den passenden Lightning-auf-Minijack-Adapter dabei hat. Eigentlich ganz einfach: Miniklinke ist quasi die Consumervariante des XLR-Steckers, absoluter Standard.

    Wir müssen nicht alles haben - aber Standards (wenn auch nur indirekt branchenspezifisch) sind Basics.

    Genau so verhält es sich mit der USB-Variante - die beiliegenden Anschlusskabel sind immer noch mit USB-A Steckern versehen. Nur weil Apple USB-C als neuen Standard bei seinen Notebooks eingeführt hat wird nicht sofort alles verändert... Adapter haben die Betreiber solcher Geräte selber mitzubringen (oder im Vorfeld anzufragen) und instinktiv wissen das ca. 99,9% von denen. Wie es in 5 Jahren ausschaut? Mal sehen...