Kompaktes D-Live

  • Diejenigen die die S-Serie bereits gut kennen.. meint ihr man kommt ohne Q-Parameter bei der C-Serie als seperaten Knopf aus?...

    das kann ich nicht wirklich gut beantworten, hatte ja noch keine C-serie vor der nase...

    mit der "vollausstattung" im EQ an meiner S-serie bin ich auch sehr zufrieden.

    interessanterweise arbeite ich aber manchmal auch mit dem finger auf dem display, das heisst ich ziehe da frequenz und gain mit dem finger, die filtergüte bearbeite ich aber über den Q-knopf. so kann ich beidhändig einigermaßen fix arbeiten.

    eine "vollausstattung" bringt natürlich einfach mehr freiheitsgrade bei der bedienung. ist ja auch logisch. ob die umschaltung zwischen frequenz und filtergüte nun besonders nachteilig ist, wird die praxis zeigen.


    andererseits gibt es ja auch andere pulte, die noch viel weniger bedienknöpfe für die EQs haben - und da gibt es auch kunden, die das kaufen. es scheint also letztendlich auch eine geschmacksfrage zu sein.

  • ...schau mich seit einiger Zeit nach einem neuen Pult um. Und wie es halt so ist - alles soll kleiner und leichter werden, aber richtig gut sein. Insofern hoffe ich mal, dass A&H auch noch was richtig Kompaktes nachlegt... Die C1500 find ich nämlich etwas sinnfrei. Was bringt es, sich auf 19" zu beschränken, wenn das Ding sehr sehr tief (65cm) und hoch ist? Bei GLD gibt's leider kein 19" und natürlich auch nicht die dlive-Features...

  • Hm, ich finde den Kompromiß aus 'Erhalt der komfortablen Bedienung' mit dem großen Schirm im passenden Winkel und erfreulich vielen Knöppkes aus den größeren Formaten im Verhältnis zu den Abmessungen eigentlich ganz gelungen ...:/ ... will sagen 01V ist dafür kein Maßstab und ein SD11i ist auch ziemlich tief ... irgendwo muß der Bedienluxus halt hin.

  • sehe ich auch so.

    mein einziger wirklicher kritikpunkt an der 1500er ist, dass sie so wenige fader hat ;-)


    es gibt aber eine lösungsmöglichkeit, wie man das alles noch kompakter bekommen kann. natürlich mit den entsprechenden kompromissen!

    man nehme als "surface" einen klapprechner (egal ob Win oder Mac) und schliesse daran ein beliebiges USB-Midi faderboard an. die dLive lässt sich meines wissens nach über den editor (Director) und Midi ansteuern. damit lässt sich eine sehr kompakte steuerung basteln.

    wie man das programmieren muss, entnimmt man dann den handbüchern.

  • Das stimmt schon, dass bei kleinerem Bildschirm die Bedienung wieder leidet. Aber die Meter-LEDs pro Kanal hätte man ruhig neben dem Fader platzieren können - das würde Tiefe sparen. Trotzdem wäre eine superkompakte Ergänzung noch ganz nett...

    Es könnte ja auch der Bildschirm, so wie bei jedem Laptop ausklappbar sein? Würde das Case schon mal enorm verkleinern.

    Wahrscheinlich können aber für die Rack-Montage auch die "Handballen-Auflagen" abmontiert werden - das würde so 7-8cm sparen. Auf dem Produktbild mit Rack von A&H sieht man das ja leider nicht...

  • wie gesagt: es gibt ja alternativlösungen, falls die systemeigenen surfaces ganz und gar nicht erwünscht sein sollten.

    ob da in zukunft auch noch andere surfaces geplant sind, kann ich natürlich nicht sagen. das hängt sicher sehr davon ab, was der markt fordert.

  • man nehme als "surface" einen klapprechner (egal ob Win oder Mac) und schliesse daran ein beliebiges USB-Midi faderboard an. die dLive lässt sich meines wissens nach über den editor (Director) und Midi ansteuern. damit lässt sich eine sehr kompakte steuerung basteln.

    wie man das programmieren muss, entnimmt man dann den handbüchern.

    Ich bin gerade dabei, genau daß für meine Kleinkunst Gigs zu entwerfen: All in One PC, Faderboards, kompakte Kiste. Bisher mache ich das immer mit dem Laptop, aber es ist immer etwas Stöpselei, die ich mir gerne sparen will. Und ab der dLive ist ein Touchscreen sicher nicht falsch.


    Gruß

    Rainer

  • stimmt, IP8 controller hab ich ja auch.

    ich muss das jetzt endlich mal probieren, wie das in zusammanarbeit mit einem laptop läuft. man braucht ja dann am FOH sicher noch einen netzwerk-switch, damit man nicht zwei netzwerkleitungen zu bühne ziehen muss.


    IP8 lassen sich übrigens bis zu 16stück anschliessen, das wäre dann wieder ein ganz schön ausladender FOH-tisch ;-)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • letzten freitag war der johannes nocker bei uns in bremen und präsentierte die neue C-Class, genauer er hatte eine C3500 oberfläche dabei

    Wir hatten für die Präsentation zusätzlich eine S3000/DM48 zur Verfügung gestellt, somit war ein direkter Vergleich zwischen S und C-Class möglich:


    - selbe Hochwertige Verarbeitung

    - Die C3500 ist etwa so breit wie eine S3000, dafür aber weniger tief und hoch.




    Nach der Präsentation, zeigte mir Johannes noch, wie man ein zweites Surface an einem Mixrack anschließt:

    -IPs anpassen (es dürfen natürlich keine IPs doppelt vergeben sein)

    -GigaACE oder Network Port des zweiten Surfaces mit dem Network Port des Mixracks oder des MainSurfaces verbinden


    Das Zweite Surface kann so sämtliche Parameter kontrollieren


    ein Manko gibt es: das zweite Surface bietet selber keine I/Os (auch kein kopfhörer)


    für Monitorpultanwendung gibt es folgenden Workaround:

    -PAFL Bus am MainSurface (FOH) auf "2" ändern

    -PAFL Bus am zweiten Surface bleibt auf "1" und kann nun vom Kopfhörerausgang am Mixrack abgegriffen werden.





    PS ein weiteres dLive System (C1500+CDM32) ist bereits bestellt