Beiträge von tobias kammerer

    Also,


    erstens habe ich schon genug Festivals erlebt, bei denen bei jedem Snareschlag diese 135 dB überschritten wurden. Konnte man gut sehen, weil gemessen wurde. Die Studien zu diesen Grenzwerten sind alt und beruhen auf Annahmen, die so nie belegt wurden. Auch ein Drummer belastet sein Ohr sehr regelmäßig mit mehr als diesem Wert, außer er benutzt einen Gehörschutz. Zwar würde ich allen einen Gehörschutz empfehlen, die wissen, dass sie sich regelmäßig solchen Schalldrücken aussetzen, jedoch führen 135 dB Peak eben nicht fast immer automatisch zu einem Knalltraume. Nur weil das irgendeiner Online (ab-) schreibt, ist das noch lange nicht belegt. Und der Beweis liegt in der Praxis. Ein Drummer hat nach einem Auftritt ohne Gehörschutz in der Regel kein kaputtes Ohr.


    Viele Grüße

    Tobias

    Also in 15 Minuten baue ich eine komplette Blaskapelle mit ca. 60 Teilnehmern um und zwar auch dann, wenn Kapelle 1 komplett anders sitzt als Kapelle 2. Bevor Ihr auf dumme Gedanken kommt: Ich mikrofoniere ALLE EINZELN AB!!!


    Warum sage ich das?

    Wenn man immer während ein Act spielt genau plant, welcher Patch wohin umgesteckt wird und man genau nicht doppelt Mikrofone hat, sondern z.B. Gesamgsmikrofone auf festen Kanälen in Anzahl der größten Band, am Rand stehend, schon verkabelt. Selbes Spiel mit Gitarrenmikros, Bass/ D/I Boxen, Keyboardkanälen, ein Drumset für alle Bands...


    ...dann ist das machbar. Ich behaupte sogar mit aller Gewalt zu zweit (Ein Mann auf der Bühne, einer am Pult). Und wir haben auch solche Sachen schon mehrfach hinter uns.


    Wichtig ist:

    - Diejenigen müssen sehr fit sein

    - Die Bands müssen bei so einem Hauruck Umbau zu 100% mitspielen, was aus meiner Erfahrung der schwierigere Teil ist.


    Viel Erfolg

    Tobias

    1,8 GHz ist in der Regel Analogfunk. Weiterhin funkt im 1,8 Ghz Bereich in der Regel kein Mensch, weshalb da wenig Störungen zu erwarten sind. Dafür ist die Übertragung dann vermutlich nicht digital und somit klanglich wahrscheinlich unterlegen. Mischen lässt sich das auch.


    Das Sennheiser ME3 finde ich - naja. ist übrigens meines Wissens nach ein OEM Mikrofon, also ein China Produkt mit Sennheiser Beschriftung. Die "echten" Sennheiser klingen sehr gut, aber sind erheblich teurer.


    Mit den Audio Technica Headsets habe ich leider keine Erfahrung. Der Funk selbst ist für das Geld mehr als gut.


    Viele Grüße

    Tobias

    Ich würde jetzt ungern über bestimmt Geräte herziehen, da ich das grundsätzlich vermeide. Aber z.B. selbst die wirklich viel genutzten Sennheiser 300 IEM erzeugen bei niedriger Aussteuerung kombiniert mit sehr dynamischen Signalen (gutes Beispiel: Sprache!) dermaßen komische Kompander Artefakte, dass im Bereich von Klassikmusikern dann nach defekten in der Anlage gesucht wird, wo es keine gibt. Da finde ich derzeit z.B. Shure PSM 300 besser, Bei einem Gerät würde ich mich schon trauen, konkret zu werden. Das war der ganz kleine Behringer Kopfhörerverstärker (kabelgebunden). Da habe ich zur Kontrolle bei 4 Musikern reingehört (also kein Einzelgerät), die sich über den undurchsichtigen, dumpfen Matschmonitor beschwert haben. Das war echt unfassbar. Klar, 20,00 Euro ist natürlich ein Kampfpreis, aber ich wage zu behaupten das 95% aller Handys am Kopfhörer Ausgang besser klingen.

    Mein Hinweis zu den Shure GLXD Advanced, sollte sie auf keinen Fall abwerten, so gesehen danke an Jürgen für den technischen Hinweis. Ich denke ja, dass das wohl im Moment die intelligenteste Lösung ist, aber ich würde mir nicht zutrauen eine Zuverlässigkeit für 8 Strecken in allen Lebenslagen auszusprechen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hallo Leute:


    OT:

    Wenn es beim Mund-Aufmachen pfeift, weiß man, dass das In Ear laut genug ist 8o

    /OT


    Weiterhin eigentlich auch OT:

    "dass die 135 dB überschritten werden bei denen es sofort zu Gehörschäden kommt"


    --> Bitte von diesem Aberglauben wegkommen. Dann wären ganz viele Leute schon ganz lange sehr taub. Gesund ist es sicher nicht, mehr aber auch nicht.


    Zum Thema: Auch ich fahre mit der guten Pegelanpassung vorab am besten. Sonst kann man argen Schiffbruch erleiden. Die Gründe wurden ja genannt. Auffällig ist auch, wie dramatisch die klanglichen Unterschiede der In Ear Funkstrecken sind. Das müsst Ihr Euch echt mal mit Eurem Kopfhörer am anderen Ende anhören, das ist teilweise echt erschreckend. Daher kann man eine richtig gute In Ear Monitorbetreuung nur machen, wenn man selbst ein Beltpack hat und die strecken der Musiker abhört. Das geht aber logischerweise nicht spontan. Übrigens gibt es auch Kopfhörerverstärker (kabelgebunden), die dermaßen grauenhaft tun, dass ich mich frage, wo man heute überhaupt noch so einen schlechten Operationsverstärker bauen lassen kann. Da muss man ja schon fast Böswilligkeit beim Hersteller unterstellen ;)

    Viele Grüße

    Tobias

    Ich finde Vorverurteilungen auch blödsinnig. Hochwertige Technik wird faktisch immer preiswerter durch optimierte Fertigungsprozesse. Das ist auch bei den absoluten Topmarken so. Der Production Partner Test zeigt ja auch, dass das so schlecht nicht zu sein scheint. Klar wird sich der Profi aus vielen Gründen nicht für so ein Produkt entscheiden, aber man kann es auf jeden Fall ernsthaft diskutieren und nicht nur belächeln.


    Viele Grüße

    Tobias

    Wenn ein QLXD preislich noch drin ist, dann sollten doch Frequenzprobleme eh erst ab völlig abartigen Setups auftreten. z.B. 60 parallele Strecken ist nur im UHF Bereich noch weit weg von kritisch. Wieviele parallele Funken brauchst Du denn?


    und noch auch ergänzend: Auch ich kenne mit sämtlichen 2,4 GHz Versionen starke Probleme je nach Umfeld. Das intelligenteste scheint wohl noch das neue Shure GLXD Advanced zu sein. Da ich aber manchmal nur noch gerade ein GLXD "Normal" im Super Safe Modus an den Start bekomme, kann ich mir auch keine 8 Strecken in jeder Lebenslage vorstellen. Denn letztendlich profitiert das System ja "nur" von einem zentralen Frequenzmanagement im Splitter für alle Empfänger und Sender.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hallo,


    ich habe 10 Stück von den Yamahas und bin sehr zufrieden (DSR-112). Sie sind tatsächlich extrem laut und neigen auch gegen Ende Ihrer Belastbarkeit nicht zu einem schlechten Klang. Das Abstrahlverhalten ist sehr homogen. Das fällt z.B. auch besonders auf, wenn man mal zwei nebeneinander stellt, um einen größeren Bereich abzudecken. Integrierte FIR Filter sorgen auch für einen sauberen Phasengang am Crossover Point, weshalb man auch in der vertikalen Abstrahlung keinen komischen Überraschungen erlebt. Auch für mich oft positiv: Kein Lüfter! (und die haben auch schon diverse Open Airs mit direkter Sonneneinstrahlung hinter sich).

    Zwei kleine Nachteile:

    - Bei voll aufgedrehtem Gain etwas hohes Grundrauschen (wobei eine hohe Endlautstärke in dieser Preisklasse immer damit einher geht).

    - Im Fullrangebetrieb ploppt der Bass im Grenzbereich echt seltsam (Ob er das dann lange überstehen würde, weiß ich nicht). Das spielt bei uns aber eigentlich nie eine Rolle, da wir bei Vollgas-Sachen immer einen Low Cut drin haben und dann Subwoofer nutzen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Das Thema mit dem Flachbandkabel ist wirklich gar nicht so aus der Luft gegriffen,

    das zieht sich als Alterserscheinung wie ein goldener Faden durch einige Behringer Geräte. Zumindest kann man da mal nachsehen. Flachbandkabel mehrfach an- und abstecken hilft.

    Soll kein Bashing sondern nur eine Hilfe sein. Bin ja selbst sehr Behringer leidgeprüft und kann mich trotzdem von so manchem Gerät nicht trennen oder habe es durch neue ersetzt.


    Grüße

    Tobias

    Hallo Lisa,


    man braucht keinen Austausch mit einem anderen Lehrling. Letztendlich müssen halt beide Betriebe und die IHK zustimmen. Wer den betrieb aussucht, liegt somit ja in Eurem ermessen. Somit würde ich zuerst mit Deinem Chef reden, denn wenn der das nicht will, ist ja alles sofort hinfällig.


    Tobias

    Habe ich das jetzt übersehen oder wurde es schon genannt:

    Man kann die Ausbildung in Teilen auch einem anderen Betrieb absolvieren, wenn der eigene Betrieb hier nicht den Ausbildungsinhalten gerecht werden kann. Das müsste aber eigentlich schon im Zuge der Ausbildungsbewilligung mit der zuständigen Behörde abgesprochen sein (in der Regel IHK). Man kann das aber auch nachholen. Wenn also der andere Betrieb ebenfalls ausbildungsberechtigt ist und die Chance auf eine bessere Ausbildung besteht, ist das machbar und wird auch gern gesehen. Man muss halt mit allen reden, sprich:

    - Mit dem eigenen Betrieb, ob das gewünscht ist.

    - Dann mit der IHK, ob das genehmigt wird.


    Geben tut es das immer wieder, da nicht jeder Betrieb alle Ausbildungsinhalte im eigenen Haus vermitteln kann.


    Viele Grüße

    Tobias