Beiträge von Seven

    Eventuell bietet sich ein Deal mit einem örtlichen Verleiher an. Ihr kauft etwas, dass Stand-Alone funktioniert und wenn es größer wird passend ergänzt werden kann.


    Ansonsten kenn ich Kollegen die wollen keine Qu und andere wollen kein X32. Noch weniger werden diese Leute aber ein 01V der ersten Generation wollen ;).


    Die Linear 5 Packs SOLLTEN Euch etwas weiter bringen als die betagte ELIAS. Es gibt allerdings durchaus verschiedene Ansichten dazu, was für 500 Personen eine "angemessen dimensionierte PA" ist. Hier genanntes Sys One von TW Audio ist zwar mancherorts so etwas wie ein Standard, wird aber bei weitem nicht von jedem akzeptiert und sprengt Euer Budget natürlich mit Anlauf.


    Das Budget dürfte für Euch eher ein Problem sein als ein Techniker, der nicht mit Box X oder Pult Y arbeiten will. Es wird sich in der Regel jemand finden der den Job macht, wenn er dafür angemessen bezahlt wird. Wenn ihr 10k ausgeben wollt und nicht beim Local Dealer Euch eindecken mögt, dann kündigt Euch doch in Treppendorf an und bittet darum, dass sie Euch in dem Preisrahmen 2-5 PAs im Showroom aufbauen.

    Kenne sowas von einem kleineren Straßenfest in der Gegend als Gast. Das geht - wie wora sagt - bei starker Sonne oder Nieselregen gut. Letzten Sommer hat es mal richtig geregnet. Da hat sich die 2 Mann Combo zurecht geweigert weiter zu spielen und den Auftritt abgebrochen. War dann für alle Beteiligten einigermaßen doof. Da hat es einmal 30 Minuten gut geregnet (kein Gewitter) und dann war die Veranstaltung quasi beendet. Ich vermute, dass der Umsatzeinbruch durch den quasi Veranstaltungsabbruch teurer war als eine bessere Überdachung der Bühne.

    Ansonsten klares Vote für EW 300.

    Funktioniert hier im Umfeld seit G1 bis heute G3.


    Ich muss zugeben, dass auch einige weniger betuchte Hobby-Musiker hier im Umfeld sowohl mit der günstigsten als auch der zweitgünstigsten T.Bone Lösung "zurechtkommen" und keinen Total-Ausfall erlitten haben.

    Fast alle Apps die mit dem letzten iOS Update nicht mehr funktionierten, haben dies via "Pop-Up" vor dem Release von iOS 11 angekündigt. Ansonsten würde ich auch kein Gerät mit auf die Baustelle nehmen, das ich nach einem umfassenden Update nicht getestet habe.


    Je nach Umfang von Firmware/Betriebssystem hat man ja ein fast neues Produkt in den Händen. Die Software trägt aus meiner Sicht mehr zum Funktionieren des Geräts bei als die Hardware. Und mit einer neuen Firmware bzw. einem neuen Betriebssystem hat man meiner bescheidenen Meinung nach manchmal ein neues Produkt in den Händen.

    Apple bietet da im iOS aktuell eine Lösung "Beim Fahren nicht stören. Dieser Modus kann auf verschiedene Weise aktiviert werden:

    a) Wenn das Endgerät mit via Bluetooth mit einem Auto gekoppelt ist, werden keine Nachrichten mehr zugestellt und das Gerät ist für die Bedienung gesperrt, lässt sich aber natürlich mit Bestätigung "Ich fahre grade nicht." aktivieren.

    b) Gleiches Modus kann automatisch aktiviert werden, wenn das Endgerät via GPS feststellt, dass man wohl in einem Auto sitzt.

    c) Man kann den Modus auch jeweils selbst aktivieren.


    Nett dabei: Absender einer Nachricht erhalten einen Auto-Responder "

    Ich fahre gerade Auto und habe „Beim Fahren nicht stören“ aktiviert. Ich sehe deine Nachricht, sobald ich geparkt habe.


    Das bedeutet aber, dass ich die existierende Funktion als Fahrer auch nutze. Die Vermutungen, wie viele Unfälle letztlich auf eine Smartphone Nutzung während der Fahrt zurückgehen, sind ziemlich erschreckend...

    ...offensichtlich hatte er "alles dabei", was er für seine Art zu Mischern brauchte. Das ist gerne mel etwas mehr, als es in einem WYSIWYG Rock/Punk/Underground-Club in der Lige unter 500pax hat...

    WYSIWYG bedeutet eben nicht, daß Veranstalter (oder Club) bereit sind, das doppelte an Budget für die Gage nochmal an Technikbudget on Top zu zahlen.

    Dafür brauch ich nicht in die Underground-Clubs gehen. Ich kümmere mich bei "meiner" Band auch ein wenig um Management/Organisation und das drumherum. Wenn ich mit einer Agentur, Unternehmen oder Stadt um 150 € Gage eine Diskussion führen darf, brauch ich die Frage nach 150 € für zusätzliches Material eigentlich gar nicht erst stellen. Dem Veranstalter ist es egal, ob die Band 150 € mehr kostet oder das eigens angemietete Mischpult 150 € Kosten verursacht. Was im Endeffekt bedeutet: Wenn Du es genauso haben willst, bring es selbst mit.

    Ich bin ein Fan davon, den Zugriff am FOH zu haben aber es nicht über das Pult zu realisieren. Also gerne als fernbedienbarer Controller und Controlling und Mix bitte nicht in einem Gerät. Insbesondere wenn es komplexer wird und es eine Person für den Mix und eine für das System gibt.


    Ich hatte grade erst den Fall: "Bitte starte nicht mit Deinem File auf unserem Pult, wir haben da etwas komplexeres im Pult gebaut mit Line Array, Sub, Nearfill, Delay, Empore und zwei weiteren Zonen und wir müssen mit dem Pult ja auch noch weitere Programmpunkte fahren." Gut zu erfahren. Beim Get-In. Dann kommen drei wichtige Leute nach und nach an und dann darf mir der Systemer im laufenden Programm im Pult schrauben, weil irgendwelche Zonen angepasst werden müssen. Gefällt mir nicht, auch wenn es auch dank des sehr netten und kompetenten Kollegen jetzt kein großes Problem war.

    Was ich mir im X32 gebaut habe:

    Speichern von Fader-Positionen, Panorama und FX-Send je nachdem welche meiner 4 Vocals in dem Track grade Lead und welche Backings singen. Lead Vocals stehen 3-4 dB raus und sind als einzige mittig im Panorama. Backing Vocals gehen dezent aus der Mitte und via FX dezent weiter nach hinten. Das Ganze wird in ein Snippet gespeichert und dann einfach Recalled.


    Was ich dort schade finde: Das ich dort Panorama und Faderposition nicht getrennt halten kann.

    Ich finde ebenfalls, man/ich sollte das öfter tun, das über die Schulter schauen. Manchmal erinnert einem das auch an Dinge, die man eigentlich weiß oder wissen könnte, aber trotzdem nie so richtig ins eigene Verhalten eingebaut hat.

    Erlebtes Beispiel, noch gar nicht so lange her: Der Kollege der vor mir mischt, hat einen supertollen Snarehall auf einem M7CL. Ich muss schauen, wie er das macht, stutze weil es der gleiche Algo ist, den ich selbst nutze und sehe dann, dass er den mit hi- und lowpass einfach sehr viel energischer begrenzt hat als ich. Bingo!

    +1 ^^ (Wenn auch nicht auf nem M7CL)

    Grundgedanke finde ich sehr charmant. Insbesondere der Teil wo ich mir keine Gedanken machen muss, was ich wo eingesteckt habe, weil sich jedes Device am System anmeldet. Wenn ich dann noch Zugriff auf (fast) jedes Device habe ist das ganze nicht verkehrt. Man stelle sich vor: 4 Subcores auf der Bühne mit jeweils X Inputs und Y Outputs. Und es ist völlig egal, was ich wo einstecke, weil jede Breakoutbox bzw. noch besser jedes Mikrofone und jede Box sagt "Hallo ich bins". Oder auch "Hallo ich bins und ich glaube ich bin kaputt.".


    Aus meiner Sicht braucht es aber trotzdem eine zentrale Einheit um das Ganze zu verwalten und zu steuern. In jeder Breakoutbox die komplette Hard- und Software für 32 in 32 vorzuhalten stelle ich mir zu aufwändig vor.


    AD und DA Wandlung direkt an den Quellen bzw. Boxen hätte auch einen gewissen Charme.


    Und dann eben das Thema Latenz in so einem Netzwerk. Da würde mich auch die Praxis interessieren.


    Ob man das Ganze am Ende auf nem Tablet oder einer Blechkiste mit 2 Touchscreens, 24 Fadern, 24 Potis und 48 Tastern mischt ist eine Frage die sich für mich erst viel später stellt. Ob die konkrete Lösung hier nun "das Ding" ist sei dahingestellt. Der Grundgedanke ist aus meiner Sicht sehr gut.

    Ich bin aktuell zu 90% mit einer ganz passablen neunköpfigen Band zusammen wo relativ viel auf der Bühne musikalisch passiert. Ich nehme eigentlich immer den Mix in Stereo auf und höre mir das bereits auf dem Heimweg und dann auch später immer mal wieder an. Ich entdecke eben hier und da immer wieder Kleinigkeiten in Arrangements, die ich live eventuell zu wenig auf dem Schirm hatte und die ich künftig besser rausstellen kann. Auch Unterschiede in den Sounds der Saiten und Tasten-Fraktion kann man wohl im Ansatz etwas identifizieren, sich das Ganze merken und sich künftig besser drauf einstellen.


    Ansonsten versuche ich immer von Kollegen zu lernen, frage viel nach und sauge in Foren und auf Youtube erstmal Ideen auf, die ich dann teilweise versuche umzusetzen. Das hat aktuell auch einiges mit Plugins zu tun, die ich zunächst zu Hause und dann auf dem Job "teste". Da überzeugt mich dann nicht alles auf Anhieb. Bislang bin ich aber zumindest nicht auf die Schnauze geflogen mit dem Experimentieren. Aber das es manchmal ohne Experimentieren besser geklungen hätte, will ich gar nicht ausschließen. Aber letztlich lerne ich auch nach über 20 Jahren immer noch gerne dazu.


    Vor 3 Jahren habe ich einmal auf einer großen Bühne mit einer nicht ganz so tollen PA, suboptimalem Hörplatz und einem dezenten Hangover einen eher mittelguten Job abgeliefert. Das ging soweit, dass die Band auf sozialen Netzwerken für den schlechten Sound angezählt wurde. Die Band stand da bedingslos hinter mir ("Du bist unser Mann. Jeder in Band hat mal einen schlechten Tag.") Die letzten beiden Jahre (selbe Rahmenbedingungen) gab es von allen Seiten sehr großes Lob für meinen Mix. Aber das mit dem Zuspruch zum Kaltgetränk am Abend vor dem Job hab ich seitdem auch etwas zurückgefahren. Das ging früher besser ;)

    Ist auch für mich auf den zweiten Blick eher ein Qu Nachfolger als ein GLD-Nachfolger. Und auch näher am Qu als am GLD; sowohl was Features, als auch Optik und Preis betrifft. Lässt auf jeden Fall noch ausreichend Platz für ein Modell zwischen SQ und dLive.


    Attraktiv aus meiner Sicht primär durch den Preis. Es mag zwar preislich über Qu liegen, aber ich bin gespannt ob es auch spürbar mehr Akzeptanz als die Qu (oder X32, oder...) findet. Hoffentlich gibt es wenigstens einen Offline-Editor ;)

    Da ich zwar (seit meiner Kindheit) gerne Wunschzettel schreibe, mich aber nicht beschwere wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden, werde ich da manchmal mit meiner Truppe "zwangsresettet". Da steht dann auch mal ein alter analoger FOH oder Digitalpulttechnik 1.0 mit entsprechend weniger Möglichkeiten als heutige Geräte mitbringen. Und ja ich nutze aktuell doch so einiges von den hier zitierten Dingen (Snare Bottom, 2x Kick, Kompression in Kanal & Gruppe etc.) und bin damit recht zufrieden. Und das sind sowohl Musiker, als auch Zuhörer und sogar anwesende MuPo in der Regel ebenso.


    Ja geht. Aber besser gehts nicht. Und obwohl weniger Drehmöglichkeiten vorhanden, dauert es ohne vorbereitetes (besser noch vorbereitet, getestet und live erprobtes) File leider doch länger. Fairerweise gesagt: Noch länger kann es dauern, wenn man einen Bug im File nicht findet. Wobei wir aber auch wieder bei der Frage wären, welche Fähigkeiten man in dem Job mitbringen sollte.


    Sehr pauschal:

    Bei altem Holz kann ich mich nach etwas Eingewöhnung mit dem meist trockenen Bass (wieder) anfreunden. Über das Pfund im Grundtonbereich und darunter freue ich mich immer sehr. Aber bei der Differenzierung im Mittelhochtonbereich bin ich bei altem Holz in der Regel unzufrieden. 2-Stromgitarren-Bass-Schlagzeug macht da richtig Spaß. Komplexe Geschichten oft weniger.




    my 2 cents

    Ich meinte ganz abstrakt erstmal "Besser als iLive oder X32". Extra-Display an Encoder könnte eine Lösung sein. Aber ein guter topischer Bezug wäre auch ein Ansatz. M7CL Layout wäre da aus meiner Sicht durchaus besser als iLive, GLD oder X32.


    Wobei mir das Layout des Selected Channel beim PM1D auch lieb wäre.


    Eine weitere grundsätzliche Frage wäre, ob ich als Hersteller einen Weg vergebe, mit dem mein Pult zu bedienen ist. Oder ob man grundsätzlich mehrere Herangehensweisen zulässt. Oft entwickelt man ja eine Arbeitsweise auf seinem Lieblingspult und ist dann enttäuscht, dass ein anderes Pult davon kaum etwas zulässt.


    Ich stelle durchaus fest, dass jüngere Kollegen beispielsweise lieber eine EQ-Kurve sehen wollen. Kann ich auch mit arbeiten. Mir wären aber auch Darstellungen in alphanumerischer Form (siehe PM1D) sehr recht.

    Das iPad Mini hat einen 8" Screen, das normale iPad einen 10" Screen und das große iPad Pro 13". Ich unterstelle mal, dass sich hier der Hersteller über sinnvolle Größen Gedanken gemacht hat, auch wenn natürlich sich die Use Cases unterscheiden. Aber bedienbar muss sowohl ein Tablet als auch ein Mischgerät sein. Ich denke auch, dass 10" auch bei Mischgeräten eine gute Größe ist.


    Für mich ein wünschenswerte Punkt wäre eine feinere Darstellung der Parameter bei/neben den Hardware-Encoder als es beispielsweise bei X32 oder auch bei GLD oder iLive der Fall ist. Anders: Ich will nicht anhand von 13 LEDs (X32) oder noch weniger (iLive) sehen was ich grade drehe. Und ich will auch nicht an einer Stelle am Encoder drehen und dann auf einem Screen einen halben Meter weiter schauen, wo ich grade stehe. Als grobe Orientierung ist das ja in Ordnung. Zumindest ich wünsche mir hier eine bessere Darstellung der Parameter in direkter optischer Nähe zum betätigten Encoder.