Beiträge von F.A.Bi.A.N.

    Billbo, das Abbruchkriterium ist ENTWEDER das Erreichen von 10 % Oberwellen bei der gemessenen Frequenz ODER das Einsetzen eines Limiters (Pegelschritt Stimulus >> akustisches Signal am Mikrofon).

    Wenn die Kurven zusammenfallen, hat das in den meisten Fällen keine mechanischen Ursachen (Begrenzung der Einspannung oder Spule aus dem Spalt, so wie von dir geschrieben).

    Deshalb habe ich ein paar Beiträge vorher auch gefragt, ob die Limiter-Einstellungen seit dem Test unverändert geblieben sind, da der 12"er (wie alle anderen marktüblichen auch) mehr kann.


    Mit dem sehr weit vorgeschrittenen Entwurf einer neuen Lautsprechernorm (vollständige Überarbeitung der noch gültigen EN 60268-5) wird der Begriff des Maximalpegels übrigens eindeutig festgelegt.


    Die o.g. Messungen wurden mit den Systemendstufen gemacht und enstprechen daher genau deinen Forderungen. Sind denn die Limitereinstellungen seitdem unverändert geblieben?
    Jeder heute handelsübliche 12"er mit 3" VC aus der einschlägigen Oberliga schafft die ~125 dB bei 10% THD.

    Zitat

    :) Keine Ahnung, über welche Zeit diese max. SPL Kurven integrieren.


    150 bis 300 ms. Kommt ein wenig auf die Anwendung bzw. Frequenzbereich an. Macht tatsächlich nur einmal kurz "Piep" (oder "Röörp", jenachdem :-D ).



    Zitat

    Aber man kann ihnen mühelos die ganze Tragik zeitgenössischer 'prozessoroptimierter' Lautsprechertechnik entnehmen: wehe, man gerät in Leistungsbereiche, in denen das elektronische Glattbügeln von eklatanten Schwächen des eigentlichen Lautsprecherkonstruktes nicht mehr funktioniert...


    Ich bin wäre mir unsicher, ob das ARCS das geeignete Beispiel für diese Pauscahlkritik (und die oben gezeigten Messungen) ist...

    Wie hast du die Schlitze für die Flachdübel so genau positioniert bekommen?

    Die Flachdübelfräsungen sind "per Hand" gemacht worden. Dazu braucht man einen entsprechend verstellbaren Winkelanschlag und begrenzbare Eintauchtiefe an der Fräse selbst (sonst fräst man die Platte durch).

    Schau mal hier:


    Wie in dem Video empfohlen kann ich ebenfalls nur dazu raten, die Flachdübel vorher minimal abzuschleifen. Dann geht der Zusammenbau wesentlich entspannter.

    Jetzt aber zu dem, was ich überhaupt nicht deuten kann: was um alles in der Welt machen die mit den Shotgun-Mikrofonen über der Geranieninsel in der Mitte?!


    Als Ergänzung zu den stenografischen Mitschriften: Durch die Richtwirkung kann man den aufgenommenen Kanal mehr oder weniger trennscharf auf einen Raumausschnitt beziehen und nicht angemeldete Wortmeldungen festhalten.

    Die Aufnahme der Sitzung wird bei Bedarf für die Verschriftlichung angehört und das Plenarprotokoll ergänzt.

    Aber die Anordnung und Menge der Mikrofone sieht jetzt erstmal nicht so intuitiv dolle aus...

    Morgen erscheint die neue 1.9 der ARTA-Programmfamilie, bei welcher folgende Änderungen vollzogen wurden:



    ARTA
    - Möglichkeit zur Anbindung eines automatischen Drehtisches zur Messung der Abstrahlcharakteristik (Setup – Rotating turntable) *)

    - Neue Funktion für den Export von FR für einzelne IR-Datei oder für IR-Gruppe hinzugefügt – Gruppenexport für frd, txt csv Files. (File, Export (spatial) Frequency Response).

    *) ARTA akzeptiert derzeit für Drehtische zwei Treiber:

    ---> Kommandozeilenprogramm für DIY-Drehtisch (siehe auch AP 9 und Annex zu Hardware & Tools)

    ---> Interner Treiber für Outline RT 250-3D- Neuer Achsenbeschriftungsalgorithmus in Grafik. Es wird die Wertefolge 1, 2, 5, 10, ... verwendet.


    - Benutzer kann die Richtung der der Verschiebung der Grafik in Y-Richtung bestimmen (Edit – Colors and grid style -Top magn. spin moves graph).

    - Neues Rauschfilter für die Generierung von kontinuierlichem rosa Rauschen.

    - Separate Schalter für Mikrofon-Frequenzgangkompensation in FR- und Spektrum-Fenstern hinzugefügt.

    - Die Leistungsspektrum- und Verzerrungsberechnungen akzeptieren nun auch Mikrofon-Frequenzgangkompensation.

    - Die Anzahl der Mittelungen für Rauschen und Sinusanregung kann nun separat eingestellt werden.

    - Der Ctrl+A Befehl funktioniert jetzt auch im DFT-Fenster.

    - CSD- und Burst-Decay Grafik kann jetzt in unterschiedliche Größen ausgegeben werden.

    - Bark-Scale-Cursor-Anzeige korrigiert (Loudness).

    - Bei der Differenzbildung mit Overlays wird nun immer auf einheitliche Frequenzen ungerechnet.


    LIMP

    - LIMP berichtet nun fs aus der Optimierung (Vorgängerversionen immer Messdaten).

    - Die Berechnung von Mms aus der Optimierung wird verworfen, wenn der Wert mehr als 10% von der Small Formel differiert.


    Die Anbindung der Drehtische war nicht ganz ohne Aufwand. Es sind noch ein paar kleine Änderungen eingeflossen, daher gibt es ebenfalls ein Update von AP 9 und dem Hardware & Tools-Annex auf der Homepage von Ivo.


    http://artalabs.hr/