Beiträge von 4Art

    Also:

    1. Der Kontrast der App ist extrem schlecht. Bei Leuten Ü50 wie mir mit altersbedingter reduzierter Kontrastsehfähigkeit ist dieses dunkle Design einfach Grütze.

    2. Sobald das Apfelblech in den Standby geht, bricht die W-Lan-Verbindung zum MR12 ab. Das passiert beim Touchmix beispielsweise nicht.

    3. Die Bedienung von Fadern ist absolut weniger smooth als beim Tochmix (und auch dem ganzen ILive-App-Kram). Ein genaues Arbeiten ist deutlich schlechter möglich als wiederum beim Touchmix

    4. Die virtuellen Potis sind praktisch nicht bedienbar. Das Einstellen des Gains total ungenau. Klar: Virtuelle Potis sind immer so eine Sache (und ich frage mich schon seit Jahren, weshalb hier nicht besser Slider eingesetzt werden). Aber dann sollten zumindest je ein Inc/Dec-Schalter vorhanden sein, mit welchem die Einstellungen genau erstellt werden können.

    5. Mir fehlt ein Direktzugriff auf so essentielle Schalter wie ein Master-FX-Mute.

    6. Die W-Lan-Verbindung hat ein ganz grundsätzliches Problem: Wenn man mit dem Tablet in der Nähe des Mixers arbeitet, dann funktioniert die Bedienung nur mit 2 Sekunden Delay. Ich meinte zuerst, die App sei abgekackt - merkte dann aber, dass beispielsweise eine Faderbewegung einfach erst mit einer riesen Verzögerung und dann sprungweise stattfindet. So ab 2 - 5 Meter Distanz ist die Bedienung dann besser.


    So: Das ist erst ein Feedback von 15 Minuten nervenaufreibender Auseinandersetzung mit dem Mischgerät. Ich befürchte, dass da noch mehr kommen wird. Klar: Die ich in einer von uns ausgerüsteten Installation relativ häufig mit einem Touchmix16 arbeite und da doch eine gewisse Gewöhnung stattgefunden hat, bin ich vielleicht etwas vorbelastet. Aber ich finde dessen Bedienung (ich kenne den 30er nicht) finde ich Lichtjahre besser als jene des MR12er's.


    PS: Für die Android-Version muss ich mir zuerst ein entsprechendes Blech besorgen. Aber ich gebe der App gerne eine Chance!

    Also: Hier noch ein erstes Feedback zum IP1000:


    Zuerst war ich mal durchaus beeindruckt von der Verarbeitungsqualität. Das hätte ich Ohringer eigentlich nicht zugetraut... 2 Systeme aufgestellt, mit BT gekoppelt und Musik über BT auf Master übermittelt. Rockt. Der Sound war überraschend. Logisch: Von einem Doppel8er können keine Tiefbasswunder erwartet werden. Aber: Offensichtlich spielt dieser relativ weit hoch in die Lowmids. Und diese sind dann - im Gegensatz zu vielen anderen Stängelesystemen tatsächlich vorhanden!


    Dann Test mit Funkmik der billigsten Sorte (Mipro 300er-Serie). Auch hier: Erstaunlich gut der Sound, obwohl ich noch kein Mischpult dazwischen gehängt habe. Einfach Funkmik in den Input A und los gings. Was wirklich unfassbar beeindruckend ist, ist die Tatsache, dass das System praktisch nicht rückkoppelt. Auch als ich mit dem Handsender direkt vor den Tops (1 Meter oder so) rumgehampelt bin. Keine Ahnung wieso... Aber möglicherweise hat das tatsächlich damit zu tun, dass die Top's relativ hoch ankoppeln.


    Was ich etwas nachteilig finde (was sich aber nach Einsatz eines Mischpults relativieren könnten): Ab -4db beginnt das System so richtig zu rauschen. Und dieses Rauschen hört man dann halt systembedingt ziemlich weit (tragend). Allerdings kann das wie gesagt damit zu tun haben, dass die Input-Pegel von IPad über BT und das Funkmik nur über die eingebauten Preamp's des Systems angetriggert wurden und deshalb natürlich das "Gaining" eine ziemliche Lotterie war.


    Erstaunlich gut ist auch die Verarbeitungsqualität und Polsterung der Hüllen.


    Am Samstag führe ich das System anlässlich eine Gala beim Kunden ein, der den Kram gekauft hat. Dann gibt's ein kurzes Praxis-Statement.

    Wir haben zwei von den IQ8ern im Einsatz. Die Dinger klingen ganz erstaunlich gut und machen sogar sowas wie richtige Mitten. Das Gehäuse ist für Kunststoff ebenfalls sehr gut verarbeitet. Allerdings sind die Kübel für 8er auch relativ gross! Ausserdem rauschen sie relativ wenig im Verhältnis zu anderen aktiven billig Plastikeimern.


    Die IP1000er, die wir kürzlich einem unserer Kunden verkauft haben, werde ich nächsten Samstag ausführlich testen, da ich am ersten Anlass den Mix machen werde.

    @Kollege Yamaha: Jetzt wissen wir's - Du magst keine solchen Mischgeräte. Und das ist auch Deine gutes Recht! Können wir es dabei lassen?


    4Art - der gerade heute morgen wieder total entspannt einen Job in einer Kirche mit einem Touchmix gemischt hat - und das ganz ohne Verbindungsabbruch und gar nicht mal so unprofessionell!


    guma : Du kannst hier gerne dicht machen. Ich wollte beim besten Willen keine Diskussion zum Thema Touchmixen auslösen.

    Falscher Ort, falsches Thema.


    Die Frage mit dem externen AP hat sich für mich geklärt. Danke! Und wenn denn meine Feinmotorik mal so machlässt, dass ich auf meinem Tablet keinen Singer/Songwriter mehr abmischen kann, sind meine Ohren eh vermutlich so kaputt, dass ich die Mischerei ganz sein lasse :)

    Guten Tag liebe Freunde der Kleinstmischpulte


    Ich habe mir jetzt mal unbesehen so ein Midas MR12-Minimischpult für Mini-VA's gekauft (kostet zwar für den Namen "Midas" ein paar Öhren mehr - aber man gönnt sich ja sonst nichts). Man hört dazu Verschiedenes in Bezug auf die Verbindungsqualität des eingebauten W-Lan-Routers. Konkret soll das Dingelchen über ein IPad Air2 bedient werden. Gibt's dazu konkrete Erfahrungen?


    Danke und Gruss


    4Art

    Ha - mit solchem Zeug war ich Anfang 90er mehrmals unterwegs. Mit dem Top kann man Vögel vom Baum schiessen - aber auch die Ohren der Zuhörer massiv quälen, wenn man nicht weiss, was man tut. Definitiv KEIN Anfänger-SYstem!

    Nein - das sind zwei unterschiedliche Konzepte, die möglich wären.


    Einweder alles "inbox" à la Sennheiser oder Fohhn - aber dann mit der Einschränkung der Bedienung oder Funktionsumfang - dafür aber einfach zu bedienen - oder alles - am liebsten in einem Subwoofer - und abgesetzten Topteilen.

    Akkubetrieben waren die ersten Ideen. Wenn's was gegeben hätte: toll. Wenn nicht, dann nicht. Logisch gibts Strom in dem Ding - hier gehts um Faulheit des Verkabelns (oder kann man dem auch Einfachheit sagen?)


    Von Sony gab's mal den SRX P 700. Koennte ja sein, dass es sowas heutzutage in Neu gibt :-). Am liebsten gleich mit Lautsprechern ohne Kabel und mit Akku oder so. träumen darf man ja :-).


    (Druckfehlerbereinigung in der Version 2...)

    Ich kenne Fohhn EasyPort - haben wir selber. Indes wäre wohl ein System mit einem Mixer im Subwoofer einfacher, da dann jemand neben dem Teil sitzen kann und die eingesetzten Regler bedient. Nicht vergessen: Es ist stock dunkel :-). Und in einer solchen Situation den Drehregler am Easyport zu suchen ist nicht grad einfach...

    Guten Tag liebe Gemeinde


    Ein Kunde von uns (Sehbehindertenorganisation) führt die nächsten 3 Jahre mit einem Dunkelzelt eine Roadshow durch. In diesem 100m2-Kuppelzelt, daher 5 Meter hoch) werden auch Kulturprogramme (hohes Niveau) im Dunkeln gezeigt.


    Für diese Kulturprogramme soll im Zelt ein möglichst total simples Lautsprecher-System für diese Zeit (mobil - das Zelt steht dauern an anderen Orten) installiert werden. Ich dachte dabei an sowas:


    http://de-de.sennheiser.com/ka…echer-systeme-lsp-500-pro - ist aber zu gross und kann ausschliesslich mit IPad gemixt werden.


    Konzeptionell wäre auch sowas denkbar: http://hkaudio.com/products.php?id=473 Nur gibt's dann wieder keinen Platz für die HF-Empfänger. Wieso lassen Hersteller von solchen Kisten nicht einfach einen 19-Zoll-Schacht frei, wo solches eingebaut werden kann? Doof...


    Gemischt werden kann während der VA mit einem Tablet nicht, da das ganze wirklich in absoluter Dunkelheit stattfindet. Deshalb wäre eigentlich ein Mixerlein mit möglichst wenigen Fadern oder Drehreglern das Mittel der Wahl. LED's der Lautsprecher müssten total abgedeckt werden, deshalb muss es für die LSP eine Hülle geben, mit welcher alles, was leuchtet, abgedeckt wird. Preis spielt erstmal keine Rolle.


    Any ideas?


    Danke und Gruss


    4Art