Beiträge von sebastian

    du kannst die beste Anlage mit den besten Limitern haben, es gibt Tonmenschen, die schaffen alles kaputt zu machen. Wie beim Auto fahren - trotz aller elektronischen Helferlein aus der Kurve geflogen. Da kann man auch nicht das Argument her nehmen, "ich habe ein Auto gemietet mit DSC, ABS, Antischlupf, Allrad usw - da kann nichts passieren"

    Das führt wieder auf den wohl eher uninteressanten Weg.


    Wenn man sich an die Verkehrsregeln hält und sich nicht überschätzt kann nichts passieren. Also ist das Problem wo anders zu finden.


    Wenn man was anderes behauptet, braucht man eine stichhaltige und überzeugenden Argumentation (wenn man kompetent rüber kommen will)!

    Zu meiner eigentlichen Frage: Hat von Euch vielleicht jemand eine Erklärung, warum die Vocals in solchen Kombinationen praktisch immer deutlich zu laut gemischt werden? Klar, die Tonmenschen mischen üblicherweise andere Musik (zumeist wohl Rock und Metall). Aber da passt die Mischung ja meisten wunderbar. Die Leute mit denen ich bislang zu tun hatte waren allesamt auch absolut kompetent und keineswegs taub oder so. Wenn ich selbst mal auf der Bühne stehe, sage ich dem FOH auch beim Soundcheck schon immer: "Pegel so wie Du denkst und dann mach die Vocals mindestens 6 dB leiser." Bringt bislang leider nichts. Vocals sind immer noch zu laut.

    Ich würde sagen: Thema verfehlt.

    Die Stimme soll hier gerade NICHT im Vordergrund stehen.

    Sei mal nicht so fantasielos!


    Ist doch klar, dass wenn die Simme nicht richtig präsent ist, psychologisch her mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird und die Stimme einfach lauter- zu laut - gemacht wird.

    Hab jetzt nicht alles gelesen. Möchte trotzdem my2cents loswerden.


    Als u.a. ehemaliger Tanzmusiker kenne ich viele Musiksparten. Irgendwie ähneln sich einige Lieder und Interpreten immer in den entsprechenden Sparten.

    Von daher ist m.E. nicht zuviel Fantasie abverlangt, bei völligen ??? den Musikerwartungen des Publikums näher zu kommen.


    Auf die Qualität des Künstlers hingegen hat man keinen Einfluss.


    Da ich ab-und-an noch mit komprimierten "Sing along Stereoplaybacks" im Keller hobbymäßig arbeite, habe ich daraus folgende Erfahrungen gesammelt:


    Am (gekauften) Playback was zu ändern ist i.d.R. nicht nötig. Vielleicht rumpelt der Bass(-bereich) ein bischen und könnte entschärft werden, aber sonst passt das schon.


    Wichtiger ist die Frage, wie die Stimme sauber im Vordergrund steht.

    Und hier halte ich die Wahl des Mikrofones für entscheidend!


    Alle weiteren Bearbeitungen sind Kompromisse und vielleicht gibt es in dem Playback auch Effektanteile die dem Gesang zu Gute kommen.

    Apropos Nebengeräusche, Qualitätskontrolle, Billigramsch :/: bei Wedges von d&b Audio sind es gerne mal die nicht richtig festgezogenen Befestigungsschrauben der passiven Weiche auf dem Gehäuseboden, die bei bestimmten Frequenzen und mittleren Pegeln tierisch nerven können. Auch im Neu-/ Auslieferungszustand.

    So ein bisschen Eigeninitiative des 'Technikers' beim Beseitigen solcher Bagatellmängel kann in solchen Fällen sicherlich nicht schaden und ist auch gewiss nicht verboten ;).


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    In anderen Industriebereichen möchte ich den Betrieben bei sowas ein Bastelbudenimage bestätigen.

    Ich bitte die Kollegen einfach mal in sich zu gehen und sich selbst zu fragen:


    - Besitze ich sämtlich für den Betrieb der Anlage notwendigen Vorrausetzungen

    - Habe ich sämtliche Siherheitsvorkehrungen gewissenhaft umgesetzt

    - Wie soll ich im Schadenfall den durch meinen Pfusch verursachten Sachverhalt meiner Versicherung erklären. (letzteres ist eher sarkastisch aufzufassen)

    Was willst du dem interessierten Mitleser in leichter oberlehrerhafterweise beibringen?

    Erreichst du überhaupt dein Zielpublikum?


    Leute, die sich einen Klasse 3R? Laser zulegen, sich Gedanken über einen Brückenstecker und über einen möglichst sicheren Aufbau machen, wirst du vielleicht kurz zum Innehalten anregen können. Vielleicht stellen sie sich dann die Frage, wie der Starshower vom Teleshoppingsender so verkauft werden kann (Antwort: Die Laserklasse auf dem Papier ist nach DIN unbedenklich) .


    Aber zu erwarten, dass andere offen sind für deine Anregung "in sich zu gehen", das halte ich für nicht zielführend.

    Das MG06X ist aber seeehr minimalistisch ausgestattet. Wird aber wohl gehen, wenn keine "Variation und Improvisieren" vor Ort sinnvoll wird und man einen sehr durchdachten und erprobten Plan hat.


    Glaube ich, dass das so sein wird? Nein!


    Übrigens (1) sehe ich auch deswegen eine Tabletlösung ebenfalls als Nachteil an.


    Übrigens (2) was ich an dem 12MGXU gut finde ist, dass man auf einem Blick sieht, was gerade los ist, den Kontrast "Fader/Oberfläche" und die beleuchteten On-Schalter für jedes Signal.


    Außerdem natürlich die Kompaktheit und die "Group 1/2".

    Vielleicht ist das MG12XU von Yamaha als Mischpult (inkl. FX) interessant für euch?


    Als Boxen schmeiß ich mal auf Grund der überschaubaren Informationen 4 x B812 NEO von Behringer in den Ring.


    Preislich kratzt es (für mich) an die Mittelklasse von unten her. Qualitativ finde ich das Material absolut brauchbar.

    Wenn also die Glocken immer im Turm bleiben, warum werden nicht alle Glocken mit den Hammer seitlich angeschlagen?

    Das ist einer der "Wegweiser" weshalb in meinen Augen -die aussreichende Lösung- nur kompromissbehaftet sein kann.

    Ein System aus Hammer und Glocke kann nie die kinetische Energie aufbringen die nötig wäre, um die Glocke zufriedenstellend ertönen zu lassen.

    Die Lautsprechermembranen kompromissbehaftet wohl schon.

    Schade.

    Ich halte Billbos obige Einschätzung für absolut plausibel.


    Als Organist (früher) habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie man so eine Orgel mit 16 Fuß- oder 32 (16 Hz tiefster Ton, Pfeifenlänge ca 10m) Fuß- Register pa-mäßig wiedergeben kann. Auch vom Volumen her. Schwierig, anspruchsabhängig und kompromissbehaftet.


    So eine Feuerwehralarmtröte geht auch durch's ganz Dorf.


    PS.

    Scheinbar sind Glockensachverständige ein ähnlicher Menschenschlag wie Orgelsachverständige.;)


    Wie ich eingangs bereits schrieb, wird daher eine möglichst günstige Lösung angestrebt und das Angebot einer großen, professionellen Beschallungsfirma in der Größenordnung von rund 20.000,- € war daher nicht realisierbar.
    Als Kostenrahmen wurden jetzt maximal 3.500,- € genehmigt und nach allen meinen Recherchen ist damit die angestrebte, beabsichtigt kompromissbehaftete Ersatzlösung realisierbar - incl. eines angemessenen Honorars für meine Arbeit (die Recherchen allerdings nicht einbegriffen, diese verbuche ich als "Lernstoff").

    Wir haben da eine unterschiedliche Auffassung über den honorierten Leistungskatalog.


    Der "Glockenbeauftragte" wird für seine Leistung und sein Know How vom Arbeitgeber (Bistum?) bezahlt.

    Die professionelle Beschallungsfirma bezahlst du!