Beiträge von LechnerTom

    TomyN :

    Zitat:

    "Interessant finde ich die in diesem Thread geäußerte Idee, die Last bei zwei Endstufenkanälen auf beide 'Rails' zu verteilen, indem man bei einem Kanal die Polarität des Eingangs und des Ausgangssignals invertiert. Meine Bedenken wären da, dass keine Seite mehr eine 'Pause' hat, um mal die Elkos wieder etwas aufzuladen. Beim klassischen Netzteil vielleicht ein Problem, beim Schaltnetzteil vielleicht eher nicht... hängt aber meines Erachtens nach auch wieder stark am Signal und Endstufe.."


    -> Sorry, aber damit ist wohl eindeutig klar, daß du keine Erfahrung bzgl. Netzteildesign und ebenso keine Erfahrung bzgl. Amp-Design hast. Ich habe hauptberuflich 17 Jahre Netzteildesign hinter mir und auch ein paar Class D's (diese nicht hauptberuflich). Wenn du nun mit mir über Dämpfungsfaktoren und Ersatzschaltbilder diskutierst... hmm...


    Nichtsdestotrotz muss ich sagen, daß ich die gebrückte Serienschaltung für nicht ganz so "toll" halte wie die gebrückte Serienschaltung plus einpoligem Groundleiter von Amp-Ground zum Verbindungspunkt der beiden Schwingspulen. Diese deckt auch Asymmetrien ab und ist die beste Wahl für Subs wenn die Impedanzen passen und der Amp aus 2 Halbbrückenausgängen besteht (oder wie bei XTI6002 aus 2 Class I-Stufen, welche sich aber nach aussen wie Halbbrücken verhalten).

    "Messer Gabel Schere Licht sind für Kinder nicht." Das ist prinzipiell richtig und sinnvoll, wenn ich so an meinen 2jährigen denke. Für jemand, der damit umgehen kann (Erwachsener), gilt die Regel nicht mehr.


    "Verschiedene subs im selben Frequenzbereich mischen ist Müll." Einfache Regel - stimmt meist. Wer allerdings sehr genau weiß, was er will und sich die ganze Sache überlegt hat (z. B. Festinstallation) kann auch versch. subs mischen und damit zu einem guten Ergebnis kommen. Halt nicht irgendwelche irgendwie.


    "Subs in Serie schalten darf man nicht". Gute Regel für den Anfänger, da das im Allgemeinen schief geht. Wenn man aber einige Dinge beachtet (Symmetrie), dann funktioniert es doch.


    In diesem Sinne - gute N8 Leute!

    Was die von mir geliebte Brückenschaltung im allgemeinen betrifft, so möchte ich bitten, nur faire Vergleiche anzustellen. Also 8 Ohm Brücke (oder 2 x 4Ohm-Serie-in-Brücke) mit 4 Ohm Stereo vergleichen, nicht mit 8 Ohm Stereo, was natürlich klanglich die Königsklasse ist, aber ne geringere Leistungsausbeute hat.

    8 Ohm Stereo sollte mit 16 Ohm Brücke verglichen werden, und bitte nur am gleichen Amp.

    Wenn ein Amp gebrückt matschig od. schwammig klingt, der andere ungebrückt nicht, dann muss es nicht an der Brückenschaltung liegen.

    TomyN :

    Ich habe sehr Wohl Sinn und Zweck der elektr. Bedämpfung verstanden. lol.


    "Damit der Lautsprecher wirklich den Vorgaben des Verstärkers folgt, muss dieser den Lautsprecher direkt kontrollieren können."


    Der Lautsprecher muss nicht zwingend direkt mit dem Amp verbunden sein, um kontrolliert zu arbeiten. Er darf natürlich - das ist ein üblicher Weg, das zu erreichen, aber nicht der einzige.

    Prinzipiell muss muss die Schwingspule nur eine niederohmige Spannungsquelle "fühlen", d. h. die Spannung an der Spule muss genau der Signalvorgabe folgen und darf sich nicht ändern, egal mit welcher Amplitude oder welcher Phase die Spule grade Strom zieht oder zurückspeist. Wenn beide Spulen sich gleich verhalten, ist diese Bedingung auch in der Serienschaltung erfüllt. In dem Fall kann der einzelne Lautsprecher nicht unterscheiden, ob er direkt an einem Amp-Kanal hängt oder über einen Bruderlautsprecher an der doppelten Spannung. Weil er es nicht unterscheiden kann, verhält er sich auch gleich.

    Das ESB spielt keine Rolle, solange beide ESBs gleich sind. Sorry.

    Ich behaupte hiermit, daß man gleichartige Subs prinzipiell in Reihe schalten kann ohne klangliche Einbussen, solange keine asymmetrische Last besteht.

    Steht z.b der eine in der Ecke, der andere im freien Feld, so funktioniert das natürlich nicht wirklich gut. Ein Horn und ein BR auch nicht.

    2 gleichartige auf freiem Feld oder in 'nem Zelt geht problemlos.

    Sollte eine leichte Asymmetrie bestehen oder befürchtet werden, so genügt es, den oben beschriebenen Leiter zw. Kontaktpunkt der Schwingspulen im Stromkreis und Amp-Ground zu legen (das geht natürlich nur in der Brückenschaltung).

    TomyN :

    Wenn das ironisch gemeint war, dann denke bitte mit: Bei 2 völlig gleichen Lasten bringt die Serienschaltung KEINE Einschränkung des Dämpfungsfaktors.

    Beweis:

    Ich kann auch eine 4-Ohm-Box links, eine rechts anhängen, ein Signal invertieren, dann die Zuleitung bei einem Speaker auskreuzen. Wenn ich die beiden Speaker nun spulenseitig dort zusammenhänge, wo die Leitungen zum Amp-Ground weggehen , heben sich die Groundrückströme genau auf und es fliesst kein Strom in den Leitern zum Amp-Ground (bei symmetrischer Last!). Der Trick ist, daß man einen stromlosen Leiter kann immer weglassen kann, ohne daß sich insgesamt was ändert. So lande ich bei der Serien-Brückenschaltung.


    Dachte schon, daß das jedem hier klar ist....

    Ich hab so 'ne XTI 6002, so "billig" is die nicht, aber gut.


    Kann ich nur empfehlen aus folgenden Gründen (nein ich verkauf keine falls wer fragt):


    1. Die 2 x 2100 W stimmen - hab ich selber gemessen (zumindest für einige Sekunden).

    2. Mit der XTI hast auch nen guten DSP an bord.

    3. Die Stufe arbeitet im Class I mode mit 2 x 150V Busspannung (2 Halbbrücken).

    Hier wird ähnlich wie im Class-Dmode-nur die Energie vom Netzteil konsumiert, die der Sub auch wirklich umsetzt. Der hin- und herlaufende Blindleistungsanteil wird NICHT in den Endtransistoren verbraten, wie es bei Class AB und H der Fall ist), sondern lädt den Netzteilelko wieder auf (zumindest der zurücklaufende Teil). Wenn die Sicherung im Netz zum Problem wird, dann helfen immer genau 3 Dinge:

    -> Hoher Wirkungsgrad (hat die XTI 6002)

    -> Fähigkeit der Energierückspeisung (hat sie, sowie alle Class Ds)

    -> PFC (hat sie nicht - da müsste man Höllstern oder Powersoft.... nehmen)


    Ich würde für den Subbetrieb generell den Bridgemode empfehlen, also einen Kanal um 180° zu drehen und 2 stk. 4 Ohmige Limmer in Serie an die Brücke hängen. Bei höheren Frequenzen wäre das fast egal, da die Elkos die Railspannung ohnehin bügeln. Vor allem bei tieferen Frequenzen ist es aber von Vorteil, wenn nicht beide Kanäle für 'ne ganze Basshalbwelle an einer PSU-Rail saugen, währen die andere Rail ungenützt bleibt. Google -> "Balanced Supply Operation mode".

    "2 Lampda Lab Tops Prototypen auch mit Ciare 15 bestückt und 2" Hochton (um de 3kw beide) (200-1000hz) und (1000hz-200000hz)"


    Hallo, was nutzt du da als Signalquelle für deine 200kHz-Prototypen? Einen Insektenrepeller?

    ;-)

    Im Ernst - ich wusste gar nicht, daß die Lambdas jemals 15 2 er gebaut / getestet haben...

    Ein Paar Control 2PS ists jetzt geworden zum Bestpreis 195.-, noch nicht erhalten.

    Denke die erfüllen meine Bedingungen: Vergittert, nicht allzu teuer, kein schwammiger Wumm-bass, Volume von vorne verstellbar.

    secluded : Hier gehts um den "Hobby- oder Partykeller" und nicht um das Kistenschubsen.

    Is zwar bei mir nur ein Hobbycomputerraum, aber egal. Ich hatte 2 x JBL LSR2328P an einer Focusrite Scarlett. Seit mein Kleiner (2) auf Tische klettern kann, sind teurere (> 100EUR) und unvergitterte Lautsprecher kein Thema mehr. Er hat schon 2 Membranen auf dem Gewissen. Bin gespannt ob es das Forum noch gibt, wenn mein Kleiner lesen kann - dann zeige ich ihm den Thread.

    Das Scarlett werde ich weiterverwenden, dazu will ich einen günstigen Verstärker mit <15W, weil das Scarlett über USB versorgt wird und immer poppt, wenn ich den iMAc ein- oder ausschalte (leider auch bei "Monitorregler" auf Linksanschlag). Damit die Speaker überleben, sollte der Amp mal versehentl. ON sein während der imac bootet, muss der Amp sehr massiv unterdimensioniert sein.

    Bin auf der Suche nach einem bezahlbaren Hintergrundlautsprecher für den PC (eigentlich ein iMac), mit dem ich z. B. leise Internetradio hören kann, wenn ich am Computer sitze. Discobetrieb ist hier mal nicht vorgesehen.

    So bin ich sehr schnell bei der JBL Control One gelandet. Paarpreis 70EUR, also bezahlbar. ;-)

    Habe mir diese angehört und finde Preis / Leistung ist sehr gut, v. a. da ich keine dröhnenden Tiefbassorgien haben will.

    Was mir auffällt, ist daß bei der billigeren "non-pro" Variante zwar ein passiver Hochpass für den Tweeter, für den Tieftöner aber nur ein zur Schwingspule in Serie geschaltetes gedämpftes Sperrglied drin ist, welches bei 2500Hz seine höchste Impedanz hat und darüber wieder niederohmiger wird.

    http://www.jblproservice.com/p…0Series/Control%201WH.pdf

    Sehr seltsam, vor allem wenn man bedenkt, daß der "Aufwand" für ein echtes Tiefpassfilter, das ja auch L-C (+R), ist, kostenmässig keine 2 Euro höher wäre. Der TT bekommt also volle Kanne Signal bei tiefen und hohen Frequenzen bis an die Hörgrenze, lediglich im Bereich um 2500Hz wird er etwas abgeschwächt.

    Wer weiss, was es damit auf sich hat?

    Hallo, schaue nach längerer Zeit mal wieder hier vorbei und bemerke grade, daß die Seite schwarz geworden ist. Das geht ja noch, aber so schrecklich langsam, das haält man nicht aus. Mein Internet ist in letzter Zeit auch aus irgendeinem Grund von der Überholspur abgebogen, aber so langsam ist keine andere Seite, daß man sich überlegt wo man hinklickt oder besser nicht, weil er sonst so lange lädt.:huh:

    Auch ist mir entgangen, daß es hier plötzlich "Punkte" gibt - wie in einem Spiel.... au fein! :thumbup:Ich hab auch schon welche (110) - mir is nur nicht ganz klar, wofür man diese bekommt...:/

    Wer klärt mich auf?:?:?(