Beiträge von HenrySalayne

    und vollständig bei SD12, SD5, SD7 sowie bei PM10D

    Die großen Digico-Konsolen hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm.


    Aber nachdem wora ja ein bisschen der parallelen Benutzung des EQ nachtrauert hatte, wollte ich auf Systeme hinaus, bei denen wirklich das komplette Channelprocesssing über zwei Stellen unabhängig nutzbar ist.

    Wie funktioniert das denn bei PM10D, der doppelten Encoder-Reihe und dem Channel-Strip rechts?

    ich denke als fazit kann man durchaus sagen, das die mehrheit sich durchaus bedienoberflächen wünscht, die mehrere bedienschritte gleichzeitig zulassen. wie häufig man die dann benutzt ist eine andere sache, aber es sollte zumindest möglich sein.

    Mich würde noch interessieren, wie man das umsetzen könnte? Eine Encoder-Reihe über der Fader-Bank ist zwar auf jeden Fall sinnvoll, kann aber nur einen Bruchteil der Funktionen parallelisieren. Blieben noch User-Assignable-Encoder, die aber entweder dem aktuellen Kanal folgen würden oder global auf einen Kanal festgelegt sind.

    Das man wirklich zwei Kanäle (oder mehr Kanäle) direkt bearbeiten kann, geht meines Wissens nach nur bei einem System - und das ist die "große" Vi (und wahrscheinlich die S6L), aber auch nur, weil für jede Bank eben ein extra Bildschirm mit allen Funktionen vorhanden ist und kein extra Channel-Strip - was andere Nutzer dann wiederum als störend empfinden,

    Daher ist es wichtig, dass man darauf achtet, wer der Verkäufer ist. Da steht immer dabei:

    "Verkauf durch xyz, Versand durch abc." In Fällen, wo beides Amazon selbst ist, hat man keine Probleme mit der Rechnung. Gerade für (chinesische) "Händler" bietet Amazon ja auch die Option, dass der Versand über sie erfolgt (und verdient gut daran).

    Dementsprechend viele Produkte, die auf dem europäischen Markt eigentlich gar nicht verkauft werden dürften, bekommt man direkt aus einem deutschen Warenlager zugeschickt. Ich hatte mal ein Produkt mit beiliegendem Kabel mit einem Kaltgerätestecker auf der einen und einem Eurostecker auf der anderen Seite. Dass der fehlende Schutzleiter einem Laien erst im Fehlerfall auffallen würde, hat Amazon nicht interessiert. Immerhin zeigen sie sich bei Rücksendungen kulant.

    Nein, das war etwas missverständlich. Es war so gemeint, dass man den Peak-Limiter einfach auf den RMS-Pegel der Lautsprecher einstellt, ihn nicht wie einen RMS-Limiter konfiguriert. Letztendlich verliert man dadurch 3 dB Dynamik, aber wen juckt das in so einer Konfiguration?

    Gibt es eigentlich aktuell Digitalpulte, mit denen man mehrere Kanäle auswählen kann, um sie gleichzeitig am Channelstrip zu bearbeiten? Das könnte bei mehreren ähnlichen Kanälen (z.B. Chormikrofone) doch auch Zeit sparen. Also mal alle Chormics auswählen, überall Phantom drauf, Lowcut, grobe Ausgangs-EQ-Kurve, Gate, etc..

    Ja, es gibt neben der Gang-Funktion (bspw. bei Vi) auch immer noch die Möglichkeit das an einem Kanal zu machen und diesen zu kopieren. Zumindest letzteres kann eigentlich jedes Mischpult.

    Wow, man hat hier manchmal das Gefühl das einige sich persönlich von technischen Geräten angegriffen fühlen....


    Die Kritik an dem Mikro und der dazu passenden buchse verstehe ich aber nicht komplett, auch wenn Ethercon nicht perfekt ist sollte es doch die beste Option sein aus kompakt und halbwegs stabil, zumindest wenn Netzwerk als Vorgabe gegeben ist.

    Das ist Polemik.
    Aber mir erschließt sich nicht der praktische Nutzen, dass man ein 8-poliges (und dementsprechend starres) Kabel nutzt, um einen einzelnen Audiostream zu übertragen. Am Ende muss man sowieso wieder auf einen Switch (Stagebox). Es gibt für digitale Mikrofone auch durchaus Lösungen (AES42), die man aber noch um eine niedrige bidirektionale Kommunikation erweitern könnte, um die notwendigen Fernsteuerungs- und Konfigurationsdaten zu übertragen. Soweit ist die Standardisierung noch nicht, aber hier handelt es sich ja sowieso um proprietäre Technik.

    Ich bin von der Herangehensweise nicht überzeugt, aber das Thema ist trotzdem interessant.

    die GLD serie ist nach wie vor noch in der produktion, vom auslauf des modells weiß man nichts. die info, die du da bekommen hast ist also nicht ganz korrekt. die GLD wird durch die SQ aber unattraktiver, weshalb hier die verkaufszahlen sicher sinken werden. aber im moment ist sie noch kein auslaufmodell.

    das wollte ich nur mal loswerden.

    Vielleicht wäre das ein guter Kompromiss gewesen, SQ und GLD zu einem gemeinsamen Mischtisch zusammenzuführen und dementsprechend zu einem mit der GLD vergleichbaren Preis ein Produkt auf den Markt zu bringen, was wirklich die von guma auch im anderen Thread angesprochene Lücke füllt. Ich glaube ja eher, dass die SQ sowohl QU und GLD unattraktiver machen wird, aber weniger dafür sorgt, dass Kunden anderer Hersteller jetzt zu A&H wechseln.

    Ich kann mir schon vorstellen, wie sebastian das meint: Der Live-Gesang fügt sich nicht homogen in den aufwendig produzierten Mix ein, sticht allein deswegen schon heraus und wirkt wie ein Fremdkörper. Das klassische Problem von Playbacks eben.

    Daher ist der Ansatz den Gesang besser (und leiser) in den Playback-Track zu integrieren gar nicht mal so falsch - allerdings schwer umzusetzen, wenn man auf Mikrofone, Mischpult und Personal angewiesen ist, was man vorher nicht kennt oder beeinflussen kann.

    4. Ich weiß schon seit der M7CL rauskam, dass in der Zukunft der Pulte die Touchscreens unabdingbarer Bestandteil sein werden. Man kann das in meinen alten Threads lesen. Da wird die Konvergenz in Kürze abgeschlossen sein und die "Minischirm + grauenvoll unintuitive Graphik + die View-Tasten-Taperei" wird verschwunden sein.

    Der große Vorteil an einem Touchscreen ist die sichtbare Intuitivität und die Wandelbarkeit der Oberfläche. Was aber dagegen spricht ist die Hapitk und das sensorische Feedback. Das liefern am besten immer noch gute alte Micro-Switch-Tasten und Encoder. Daher sehe ich das Ende der Evolution dort angelangt, wo beide Elemente bestmöglich zusammenarbeiten. Im Idealfalls gibt es einen gut funktionierenden Touchscreen, mit einer übersichtlichen logischen Menüführung, andererseits kann man aber auch alle Standardaufgaben schnell und intuitiv über entsprechende Tasten und Encoder erreichen. Im Pult der Zukunft arbeiten daher für mich Displays und Hardware-Bedienelemente Hand in Hand (und vor allem auch räumlich nicht getrennt), der Touchscreen selbst dient aber ausschließlich den Funktionen, den für die es keine Hardwareregler gibt und der Konfiguration. Ein Touchscreen als kompletten Arbeitsmittelpunkt sehe ich nicht.

    Wer auf Idee kommt, alles mit Twisted-Pair-Leitungen zu Verkabeln, ist nicht mehr ganz bei Trost. Das ist maximal unpraktisch, mit solch starren Kabeln zu hantieren und absolut unnötig. Ein Mikrofon ist und bleibt ein Mikrofon. Da reicht eine Einkanalige-Verbindung (inkl. eines Steuerprotokolls), aber da muss man nicht 128 Kanäle von und zum Mikrofon schicken können.

    Wieso sollte es? Bei 200 - 300 Hz ist die halbe Wellenlänge immer noch deutlich größer (> 50 cm), als der Abstand zwischen den 10"ern und der Front. Und dann könnte das integrierte Amping immer noch die Front durch ein Delay auf die 10er verzögern. Auch ist bei diesem niedrigen Frequenzen keine allzu große Richtwirkung zu befürchten. Einzig Klirr insbesondere im Grenzbereich würde dann seitlich gerichtet abgestrahlt - aber ich würde bei KS Audio stark bezweifeln, dass das in wahrnehmbaren Mengen passiert.


    Da ich jetzt kein Datenblatt zur CPD14 finde, nimm dir einfach mal eine ähnlich große, ähnlich bestückte Konstruktion und schau dir die Isobaren im Bereich unter 500 Hz an, bspw. die GL16:

    http://www.seeburg.net/downloa…ie/GL16_Datenblatt_dt.pdf


    Und anscheinend laufen die 10"er sogar nur bis 120 Hz.

    Ich hab es oben glaub ich schonmal geschrieben: So RICHTIG dynamisch funktioniert diese Musik imo nicht wirklich. Aber ich versuche tatsächlich meine Live Backings etwas dynamischer zu lassen als das auf der Platte der Fall ist. Aber wir reden hier dann von vielleicht -13dB Durchschnittspegel anstelle von -10 oder so. Also schon etwas mehr aber eben keine Welten... Bei noch mehr Dynamik klingt es dann einfach auch nicht mehr so wie es soll.


    Das kann ich mir nicht vorstellen. Lauter ist natürlich besser. Aber das ist eben auch bei einer Live-Performance entscheidend, dass eben die Musik dort deutlich lauter ist und dementsprechend auch mit einer größeren Dynamik noch gut leben kann. Machst du Mixing und Mastering selbst? -13 dB PAPR (vor dem Mastering) ist immer noch ein Haufen Holz. Die Vorgabe für Rundfunkproduktionen (EBU R128) ist bspw. -23 LUFS, nach dem Mastering. Wenn man verschiedene Dynamik-Versionen miteinander vergleichen will, muss man den LU-Wert angleichen. Auf den Einsatz eine Brickwall-Kompressors sollte man bei einem Track für eine Live-Performance verzichten.

    Trotzdem immer im Hinterkopf behalten: das ist nun mal nicht dein Dienstleister, sondern in erster Linie der des Veranstalters/ Publikums; und als solchen wird er sich im Normalfall auch sehen. Wirklich ändern kannst du das nur, indem du jemanden dafür bezahlst, dass er ausschließlich deine Interessen vertritt.

    Genau so ist es. Die Zufriedenheit des Kunden ist entscheidend. Und das ist nunmal derjenige, der die Zeche zahlt.

    Das sollte man mit einer normalen DAW hinbekommen. Entweder schaut man sich die Wellenform nach Peaks durch und steuert diese gezielt an, oder man extrahiert mit Hilfe eines Gates die Peaks und lässt dann das Resultat durch die FFT laufen.

    So findest du zumindest Peaks, die aus dem restlichen Grundrauschen herausstechen.
    Wenn man die Peaks aller Frequenzbereiche wissen willst, könnte man als Workaround zumindest in einer DAW oder auch Matlab das Signal in 31 Bänder zerlegen und dann dort den Peak-Wert für jedes einzelne Band anzeigen lassen.

    Da fehlt Windows ME 8o

    Hör mir auf! Das war mein Einstiegs-Windows. Ich denke, damit ist man für jede Widrigkeit des Lebens gewapppnet. Wie einmal ein kluger Mann sagte: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Das war bei Windows ME allerdings an der Tagesordnung. 8o


    Außerdem fehlt in der Aufzählung Win98SE. :S


    Windows 10 ist ok. Ich habe keinen Grund mich zu beschweren. Seit dem neusten Update gibt es sogar ein Linux-Subsystem, was Linux-Anwendungen nativ ausführt. Sozusagen das Pendant zu Wine.

    Am stabilsten für viele Jahre, war aber meiner Erfahrung nach immer noch Windows 7 auf dem 2011 Macbook.