Beiträge von pfeiffe

    Das Video is ma cool - der Dude mischt die Show auf jeden Fall nicht das erste Mal :thumbup:

    gute Idee das mit dem Lochblech, Hasengitter und Elektrozaun, das müsste gehen :D


    Vielen Dank für die vielen Tipps, testweise werden die nächsten Tage ein paar Sunstrips, LED-Streifen und ARRI 150er bei mir eintrudeln, dann gibts einen ausführlichen Test vor Ort und ich bin hoffentlich einen Schritt weiter.


    Die kleinen ETC-Teile, die Kobold Leuchten und den Eurolite THA60PC hab ich mir mal vorgemerkt, wobei ich denke dass das alles eher in die Profiler Richtung geht als dass die Teile perfekt geeignet sind eine komplette Bühne flächig und gleichmässig mit möglichst nicht mehr als 2 Lampen zu beleuchten... zum Thema Profiler hab ich zusätzlich noch den Showtec Performer Profile Mini gefunden, der auch sehr klein ist. Mal sehen, vielleicht rüste ich noch 2 Mini-Profiler nach wenn erstmal gutes Grundlicht da ist.

    Arri gibt für den 150 Fresnel einen Mindestabstand zu brennbaren Flächen von 50cm an. Wenn ich das Teil an der Decke montiere, hab ich diese Anforderung schonmal nicht erfüllt, wenn ich einen Schutzkasten gegen Pfotenverbrennen der Zuschauer unter dem Scheinwerfer baue schon garnicht.


    Meint ihr die Hitzeentwicklung in einem Holzkasten mit entsprechenden Lüftungsschlitzen ist in dieser Hinsicht relevant oder geht es dabei mehr um wirklich brennbares Zeug wie Stoffe, Papier o.ä.?


    Sollte grundsätzlich kein Kasten möglich sein fallen ja eigentlich alle konventionellen Leuchten mit etwas mehr Power raus...

    Kunst ist das was ggf. unangenehm auffällt, aber vom Künstler aus bestimmten (manchmal nur schwer nachvollziehbaren) Gründen genau so erwünscht ist. Technische Unzulänglichkeit ist das, was negativ auffällt und grundsätzlich auch von der künstlerischen Leitung nicht gewollt ist.


    Manchmal ist Kunst so strange, dass sie von einem großteil der Besucher als technische Unzulänglichkeit empfunden wird. Manchmal werden technische Unzulänglichkeiten bewusst in Kauf genommen (Budget, bauliche Begebenheiten, Unfähigkeit des Personals, technische Limitierungen, etc...) . Manchmal fallen solche technischen Unzulänglichkeiten jedoch auch einzig und allein der VT-Polizei auf, die mit einer riesengrossen Technik-Kritik-Brille auf der Nase abends privat im Zuschauerraum sitzt und eigentlich schon lange keine Kunst mehr geniessen kann 8o


    Was es bei Deiner Vorstellung gewesen ist ist wohl nur mit den Beteiligten der Produktion zu klären, alles andere ist Glaskugel.

    Es gibt auch 150er. Das Preis/Leistungsverhältnis ist zwar eher schmerzhaft, ordentlich funktionieren tut das aber auf jeden Fall.

    absolut schmerzhaft :rolleyes: ich hatte das ausgeschlossen weil ich dachte dass ich mit zwei von den Teilen von der Lichtleistung her nicht wirklich hinkomme. Aber wenn Du meinst dass das funzen kann nehm ich die Teile vielleicht doch mal mit in die Testauswahl, obwohl der Preis schon echt wehtut... Dafür machen die dann sicher das schönste Licht von allen bisher angedachten Kandidaten insofern ist das vielleicht echt ein Versuch wert.


    Die Kobold Sachen sehen ebenfalls interessant aus (jedoch sicherlich auch nicht ganz billig), danke für den Tipp! Wie ist das, können die konventionellen Leuchten wie zB DE200 mit Vorschaltgerät an einem konventionellen Dimmer betrieben werden oder wie funktioniert das?


    Die Strahler auf Erco-Schiene hatte ich auch schon überlegt. Auch wenn das bestimmt ganz OK funktioniert ist mir das irgendwie zu sehr "Baumarkt". Da gefallen mir 2x Sunstrips rein gefühlsmässig wesentlich besser, auch wenn das sicher mehr eine Feelingsache als ein objektives Argument ist :P 

    Vielen Dank für die Antworten, ich werd dann mal 2 Sunstrips an die Decke spaxen und schaun wie sich das so macht. Da es auf der Bühne einige hinterbeleuchtete Elemente mit LED Streifen von schnickschnacksystems gibt, und die Peripherie für das System eh schon da ist, hab ich zusätzlich mal 10x 25cm Streifen Weißlicht mit regelbarer Farbtemperatur zur Bemusterung angefragt.


    Diese nano LED Plasikdosen sehen mir irgendwie zu wenig wertig aus, ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass da für 20 Oecken ein vernünftiges und schön dimmbares weiß aus der LED-Kanne rauskommt... außerdem: auch wenns nur 10 Stück an der Decke sind, entspricht das irgendwie nicht so recht meinen ästhetischen Vorstellungen wenn ich mir da die Verkabelung ohne durchschleifbaren Strom & so vorstelle :whistling:


    Vielen Dank soweit, ich halte Euch auf dem Laufenden!

    Liebe Lichtfraktion,


    ich suche eine passende Frontbeleuchtung für die Festinstallation in einem kleinen Veranstaltungsraum. Es handelt sich um eine sehr kleine Bühne mit BxT 450cm x 350cm. Da die Deckenhöhe im Zuschauerraum gerade einmal 240cm (auf der Bühne nur 210cm) beträgt, sind die Standardlösungen für solche Bühnengrößen (z.B. 2x Arri Junior 300) nicht wirklich zufriedenstellend. Auf der Bühne findet so ziemlich alles statt was auf so eine Bühne passt (von kleineren Bands bis Theater, Lesungen, etc...)


    Nun suche ich nach kreativen Lösungen oder wirklich kleinen Leuchten, die für die Anwendung funktionieren könnten. Preislich sollte die Lösung nach Möglichkeit noch dreistellig bleiben.


    Folgende Ideen geistern mir bisher im Kopf herum:



    1) 2x Showtec Sunstrips


    Das wäre günstig, die Teile könnte ich recht einfach an der Decke befestigen und die Lichtstärke würde bei der geringen Bühnentiefe vermutlich passen, wenn ich nicht zu weit weg gehe. Probleme sehe ich in einem zu breiten Abstrahlwinkel ergo müsste ich wahrscheinlich recht nah ran, was wiederum vermutl. ein sehr inhomogenes Lichtbild gibt?!?


    2) Selbstbau LED Panel über komplette Bühnenbreite


    Ein schwenkbares Profil mit dimmbaren und in der Farbtemperatur einstellbaren LEDs. Die Selbstbau-Panele würden dann ähnlich aussehen wie die Sunstrips. Ein entsprechendes 24V System von SchnickschnackSystems (T-Panele) könnte da evtl. in Frage kommen...


    Vorteile wären eine evtl. homogenere Ausleuchtung, Nachteile der hohe Preis und die evtl. nicht ganz so schöne Farbtemperatur / ruckelige Dimmkurve? Wie schauts mit der Leistung aus, wenn ich da 2 Streifen über die komplette Länge verbaue, meint ihr das könnte von der Lichtleistung reichen?


    3) kleine (!) andere Lampen


    Da hab ich bisher noch nichts brauchbares gefunden.



    Ich würde mich sehr über Erfahrungen, Anregungen, Tipps und Meinungen freuen!



    besten Dank und viele Grüße!


    pfeiffe

    das hängt doch immer vom Budget, Anspruch, genauen Anforderungen, Raum (-größe), Know-How und vielen anderen Faktoren ab...


    jetzt kann jeder hier mal schreiben mit was er/sie bei "Theater" normalerweise so stellt, ist aber mE nicht besonders zielführend...


    Zurück zum Thema: Du hast jetzt die 310er in die nähere Auswahl genommen. Das sind 10" . Ebenfalls ein sehr gut klingender Lautsprecher, aber Dir muss klar sein, dass da nicht wirklich viel Bass rauskommt. In einem Raum in dem auch mal 300 Nasen einigermassen Fullrange beschallt werden sollen, würde ich - wenn kein Sub vorhanden ist - mindestens einen 12" oder 15" empfehlen (das wäre dann z.B. die angesprochene ART 712 oder ein vergleichbares Modell eines anderen Herstellers).


    Wenns reine Sprachbeschallung sein soll tuts der 10er sicherlich zur Not auch, da brauchts nicht unbedingt viel unter 150Hz, bei Zuspielungen wird die Box im Bassbereich jedoch bei einer für 300 Menschen angemessenen Lautstärke deutlich an ihre Leistungsgrenze kommen...

    +1 für RCF ART 710-A.


    Aus meiner Sicht in der Liga "Plastikkübel 300-800€" die beste Wahl. Sehr gut verarbeitet und wirklich guter Klang. Die EV's hab ich vom Klang her nie so gemocht, die dB Opera Serie geht auch ganz gut, im direkten Vergleich mag ich persönlich aber die RCF's lieber.


    Wenn das Budget wirklich sehr knapp ist ist die Thomann Box eine ganz gute Wahl, Verarbeitung OK, Klang OK. Alles in Allem sicherlich völlig ausreichend für eine kleine Theatergruppe. Wenns halt wirklich schön sein soll dann lieber ein paar Ören mehr ausgeben und z.B. die RCF's nehmen.

    Hi,


    die Teile sind bei uns im alten Theatersaal verbaut, wo ich immer mal wieder arbeite. Ich find die Lautsprecher super, sie klingen sehr hochauflösend und transparent, fast ein bißchen wie HIFI im PA-Format ;) . In dem Saal werden mit zwei der Teile etwa 300 PAX beschallt, Sprache und Musik funktioniert für die Theateranwendung perfekt im Fullrangebetrieb. Pro Seite steht da noch ein 2x15" Sub, der ins Portal eingebaut ist, eine Sonderanfertigung von KS, die Subs spielen gut mit den CPD14 zusammen, aber die CPD14 spielen auch hervorragend alleine im Fullrangebetrieb ohne die Subs. Die Teile gehen ordentlich laut, für R&R sind sie aber natürlich nicht ohne Sub zu empfehlen.


    Ich hab die vor ner Weile mal gemessen, die Lautsprecher spielen bis 50Hz runter ziemlich linear und mit einem fast perfekten Phasengang, auffällig ist ein starker Abfall um etwas mehr als 6db ab 12khz. Wenn man das per EQ kompensiert, klingt der HF Bereich schnell überbetont und etwas spitz. Obwohl das in der Messsoftware ein bißchen komisch aussieht ist die Werksabstimmung trotz des Abfalls im Hochtonbereich demnach mE sehr gut gemacht.




    Viele Grüße,


    Paul

    beide Links verbreiten gefährliches Halbwissen mit teils fachlich falschen oder zumindest sehr fragwürdigen Aussagen und Rückschlüssen.


    Wenn Du Dich in diesem Bereich professionell weiterbilden willst vertraue nicht auf solche Links sondern

    a) schaue einem/einer Kollegen/Kollegin über die Schulter der/die sich gut mit dem Thema auskennt

    b) lese Dir die Grundlagen mit Hilfe von Fachliteratur an (z.B. "Bob McCarthy: Sound System Design and Optimization")

    c) besuche eine Schulung

    Ansonsten gab es hier in dem Thread schon sehr viele gute Tipps. Jetzt bist Du dran sie zu befolgen und an dem Thema für Dich selbst zu arbeiten. Ich wünsche dabei viel Freude und Erfolg!

    Ein Dual-FFT Analyzer ist eine große Hilfe wenn man häufig mit wechselnden Beschallungsanlagen und -situationen zutun hat. Ich selbst nutze Smaart Live auf fast jedem Job. Interessant ist ein solches Messsystem insbesondere dann, wenn das Beschallungssystem aus vielen Lautsprechern besteht (u.B. Front PA + Nearfill + Delayline + Balkon, größere Bassarays o.ä). Hat man es vor allen Dingen mit einer klassischen L/R Beschallung zu tun, können die Systeme ebenfalls einen Mehrwert bringen, hier reichen jedoch meist auch die eigenen Ohren um ein gutes Ergebnis zu erzielen.


    Um ein solches System sinnvoll benutzen zu können braucht man einiges an Erfahrung und sollte zum Einstieg mE in jedem Fall eine entsprechende Schulung besuchen (fast alle Softwareanbieter bieten solche Schulungen an). Meist bekommt man auf den Schulungen dann auch einen Sonderpreis Schulung+Software. Natürlich kann man sich das Wissen auch selbst aneignen (insbesondere Smaart hat ein sehr gutes und ausführliches Manual) jedoch ist hier Vorsicht geboten, nur allzuschnell gilt dann der alte Spruch "wer misst misst Mist".


    Zu den Kosten ist zu sagen dass man schon etwa 1000€ - 3000€ einplanen muss. Zu einem solchen System gehört eine mehrkanalige Soundkarte, 1-3 gute Messmikrofone sowie ein Laptop incl. Software.


    Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich mein System nicht mehr missen möchte, die erzielten Ergebnisse sind tagesformunabhängig, man kommt schnell zum Ziel und kann eine Perfektion erreichen die mit den Ohren einfach nicht möglich ist. Am Ende des Tages zählt dann jedoch nicht das wissenschaftliche Ergebnis sondern das was am Ohr ankommt. Nichts ersetzt also ein geschultes Gehör, einen guten Geschmack, sowie das Know-How der technischen Grundlagen. Als ergänzendes Werkzeug ist ein solches System für den der weiß damit umzugehen mE jedoch jeden Cent wert.

    Bei einer FOH Anwendung mit Gastmischern stimme ich voll und ganz zu. Am Monitorplatz trifft man den Fall "Gast ohne eigenes Pult" jedoch nur sehr selten an. Wenn man vorher weiß, dass man allein am Pult stehen wird und das File vorher selbst gestrickt hat, hat die Arbeitsweise über Szenen wie gesagt mE den großen Vorteil der umfangreicheren Recall Safe Möglichkeiten. Fallstricke gibts immer, die muss man halt kennen und entsprechend damit umgehen...


    Das Ganze muss jetzt hier aber auch nicht in einen Glaubenskrieg ausarten. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Verschiedene Anwendungsfälle stellen unterschiedliche Anforderungen. Und dann gibts noch die ganz persönliche Vorlieben. Da gibts am Ende des Tages (zum Glück) nicht immer nur den einen "richtigen" Weg.

    jo stimmt, wenn man ein weiteres spillset für die konventionelle Sortierung benutzt geht das. Ist beim zweiten Hinschauen dann doch ein recht flexibles System. Ich bleibe aber dabei dass die beiden Funktionen cool wären

    1) die Kanalzuordnung in den Snapshots hätte speichern können

    2) in den "Set Spills" Reihenfolge der Kanäle hätte ändern können

    Das Argument mit den Geisterkanälen find ich nur bedingt gültig, immerhin muss man die Funktionen ja nicht benutzen und wie guma ja schon schrob kann man sich ja über eine SetSpill die gewohnte Reihenfolge ohne Geisterkanäle auflegen wenn man das braucht.

    Moin,


    OK, mit dem Partial Load der Sessions funktioniert das natürlich genau so wie ich das gern gehabt hätte. Danke für den Hinweis, da bin ich fürs nächste Mal schlauer. :thumbup:


    Zum Thema "Generell": Ich bin bisher mit Szenen in so einer Anwendung besser klargekommen als mit seperaten Showfiles, weil die Recall Safe Möglichkeiten innerhalb der Szenen meist besser ausgearbeitet sind als das partielle Laden von Showfiles. In so einer Anwendung ergeben sich dann vor Ort immer wieder Änderungen die man dann nicht wieder manuell in jedes Showfile reinhacken will, insofern eignen sich Szenen da meienr Erfahrung nach besser. Aber wie mans macht ist im Endeffekt auch egal, Hauptsache es funktioniert. Die Arbeitsweisen, Vorlieben und Anwendungsfälle sind da sicherlich zu unterschiedlich um hier eine Verallgemeinerung zu machen.


    Bzgl. der Fader: Die Kiste war wohl ein Montagsmodell. Die Fader blockierten auch in ausgeschaltetem Zustand wenn man die Mulde benutzen wollte. Oben und unten mit zwei Fingern anfassen ging einwandfrei. Der Digico Vertrieb Deutschland und später auch die Engineering Abteilung von Digico in England hatten keine Lösung, wohl auch weil es die Funktion den protected Mode auszuschalten für die SD12 nicht mehr gibt... War dann ein bischen Umgewöhnung die Fader immer mit zwei Fingern anfassen zu müssen, ging dann aber irgendwie... 8)