Beiträge von Tondreher

    Ein Bekannter wohnt ca 400m von einem Sportplatz entfernt - dort hängen angeblich 4 Communitys. Er meint, auf seiner Terrasse versteht man so ziemlich jedes Wort. Demnach müssten sie wohl ausreichen... Beim nächsten Spiel werde ich sie mir einmal bei einem Bier anhören.

    Hallo,


    unser Sportverein hat mich gebeten eine neue Tonanlage für den Sportplatz zu suchen. Die Sprecherkabine steht mittig auf der Längsseite, die Lautsprecher könnte also auf diese montiert werden. Die Zuschauerzahl beträgt max. 1000 Personen. Zur Zeit habe ich ein System von Community - R.35COAX in der engen Auswahl:


    http://www.communitypro.com/products/rseries/r35coax


    Ich dachte an links und rechts sowie auf die Frontseite je einen Speaker...

    Hat jemand Erfahrungen mit diesen Speakern? Gibt es günstigere, gleichwertige Alternativen?


    LG


    Tondreher

    Dateien

    • Sportplatz.pdf

      (1,37 MB, 57 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich habe mir nun eine Midas DL16 Stagebox zugelegt. Klanglich ist sie besser als die S16. Am Kopfhörer hört man die Unterschiede deutlich - ich habe verschiedene Songs angehört und die Tiefenstaffelung ist um einiges besser als bei der S16.


    Heute hatte ich jedoch ein Problem: 1. Stagebox S16, 2. Stagebox DL16. Die DL16 wurde im Pult nicht angezeigt, Phantomspeisung konnte ich keine einschalten, die Ausgänge funktionierten jedoch. Wenn ich die DL 16 als erste Stagebox anschloss, funktionierte das Setup wie gewohnt.... Beim ersten Setup wurden die Preamps der DL16 quasi als Line Inputs erkannt, das 48V Zeichen war nicht vorhanden.... Hat jemand eine Idee?

    Danke für die Ausführungen. Wahrscheinlich werde ich mir zunächst einmal eine DL16 Stagebox zulegen, da ja meiner Meinung nach die interne Verarbeitung der Signale sowieso in beiden Pulten gleich ist.

    Ich habe mir ein paar X32 - Service Videos angeschaut - das ist mir ein bisschen zu aufwendig - Pult aufschrauben, Platine entnehmen... das sollen eher Serviceleute durchführen, die öfters mit dem zu tun haben.

    Lohnt sich zur Zeit ein Umstieg v X32 auf ein Midas M32. Mein X32 ist über 4 Jahre alt, manchmal bleiben Taster stecken... sonst läuft es eigentlich. Soundmäßig ist es sozusagen die einzige "Schwachstelle" im System (Schoeps, Lambda Labs Speaker...).


    Die M32 Pulte gibt es auch schon ein paar Jahre - was sagt die Gerüchteküche - ist was Neues in Sicht?


    LG Tondreher

    Schlussbericht:


    die Veranstaltung fand am 30.04.17 statt. Der Chor hatte 60 Sänger, die Band bestand aus Drums, Bass, Keyboard, Gitarre, Posaune, Trompete und Sax. Die VA war ausverkauft und es kamen ca 850 Besucher. Die Bühne war 20m breit (!) - 16m für den Chor und 4 m für die Band.


    Als PA stellte ich pro Seite: 2 Lambda Labs TX3A im Cluster (110°) sowie 2 DH18 im Bass. Zusätzlich verwendete ich die hauseigene Delayline an der Saaldecke (2 Linien mit je 2 JBL 15/2 - älteres Modell) die der Sprachverständlichkeit dienten. 5 Monitore für den Chor - 3 von der Seite am Stativ und 2 am Boden vorne.


    Für die Sänger stellte ich 30 SM58, also je 2 Sänger pro Mikro mit der Anweisung, sie mögen ziemlich nahe ran ans Mikro und nach Möglichkeit von vorne ins Mikro singen (man hat leider immer wieder Menschen auf der Bühne, die das Mikro von der Seite besingen). Die Mikros speiste ich mit Y-Kabeln ins Mischpult - so kam ich auf 15 Chorkanäle - also sehr überschaubar. Am Vormittag und am Nachmittag waren Proben angesagt, am Abend das Konzert, also sehr wenig Zeit.


    Wenn die Bläser andrückten, war der Bühnensound schon sehr laut, also waren die SM58 die richtige Wahl :-) 


    Fazit: tolle Veranstaltung, super gelaufen, alle zufrieden und happy :)

    ... mit den Teams vor Ort lässt es sich eh gut zusammenarbeiten. War wohl eine Anhäufung von unglücklichen Umständen, da liegen die Probleme aber in den höheren Etagen.


    Das mit dem Splitter und vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber finde ich eine gute Idee...werde ich beim nächsten Gig vorschlagen

    Hallo


    wie ist eure Handhabe, wenn Kamerateams, die für den öff. rechtlichen Rundfunk filmen, bei Veranstaltungen den Mischpultton haben möchten? Ich war bisher immer großzügig und habe schön brav ein Signal über eine Matrix zum Tonassistenten des Kamerateams geschickt... Die Assistenten vom Kamerateam sind/waren darüber sehr froh und das wars auch schon.


    Wenn man im Gegensatz vom öff. rechtlichen Rundfunk etwas braucht, wird einem schnell klar, dass man es hier mindestens mit heiligen Kühen zu tun hat. So lag eine Rechnung von mir 4 Monate lang unangetastet in der Buchhaltung oder wurde mein Name großzügig bei Filmaufnahmen, bei denen ich einen Teil des Tons beisteuerte, ignoriert (Begründung: ich wurde nicht direkt vom öff. Rundfunk beauftragt) X(


    In Zukunft werde ich wohl leider keinen Ausgang mehr frei haben...


    Tondreher

    Es ist unser Landesjugendchor - ich gehe davon aus, dass es alles gute Sänger sind (es ist ja in puncto Chorgesang quasi die "Elite" des Landes). Wenn es Laien wären, wären ein paar Proben vorher sinnvoll.

    Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Ich muss mir wirklich zuerst einmal die Location ansehen. Sollte die Bühne genug groß sein, kann ich mir eine Mikrofonierung mit Schoepsen und ähnlichen Kleinmembranern vorstellen. Wird es zu eng, werde ich wohl die SM58 Variante nehmen - je 2 Sänger vor einem Mikro. Bei 3 Sängern vor einem 58er wird der Sound schon sehr dünn.

    Wobei da die beste Lösung wäre, jedem Sänger ein Mikro zu geben, wie es die slowenische Formation Perpetuum Jazzile praktiziert...

    Ein Konzert in der Form hatte ich im Herbst mit 20 Sängern - je 2 SM58 wurden auf K&M Schienen montiert und dann mit Y-Kabeln in einen Kanal gespeist. Funktionierte sehr gut bis auf die 2 Bässe - der eine hatte einen Reibeisenbass, der zweite einen ultratiefen Bärenbass. Die werde ich das nä Mal wohl trennen müssen :-)



    Band ist auch nicht gerade klein: Drums, Bass, Gitarre, Keyboard, Trompete, Posaune, Sax. Da hoffe ich nur, dass sie diszipliniert spielen werden.

    Hallo,


    bin neu im Forum. Ich mache sehr viel Chorbeschallungen, meistens mit Kondensatormikros (Schöps). Jetzt habe ich einen Auftrag bekommen: Chor (45 Sänger/innen) mit Band; Saal, ca 500 Zuhörer. Da wird es mit einer klassischen Live - Chormikrofonierung schwer . Damit meine ich, 3 - 4 Schöpsen in einer Reihe ca 1m vor dem Chor.

    Ein Kollege meinte, er mache Band und Chor mit Shure SM 87 - jeweils 3 Sänger vor einem Mikro. Demnach bräuchte ich 15 SM 87, was mir aber ehrlich gesagt zu teuer ist. Ich bin jetzt auf das Audio Technica AT 2010 gestoßen, welches preislich sehr interessant ausschaut. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Mikro?


    Gruß


    Tondreher