Beiträge von djvomght

    Gerade die Konvertierfunktion verschluckt gerne mal ein paar Frames an Anfang und Ende der Files. Streaming funktioniert schon seit etlichen Versionsnummern nicht mehr, Nutzung des 2. Bildschirms für Videoausgabe ebenso (und ich meine jetzt nicht das einfache Herüberschieben des Players ins andere Fenster).

    Ich verstehe die Angst vor der 100V- Übertragung nicht wirklich, weil sie alle Strom und Erdprobleme vermeidet und außerdem die Verwendung preiswerter 2poliger Kabel erlaubt, aber wenn es denn unbedingt sein muß, die Verstärker dezentral anzuordnen: Ich würde einen oder gar 2 dieser preiswerten 4fach- Kopfhörerverstärker benutzen, um ordentlich niederohmig Pegel auf die Leitungen geben und auf alle Fälle 1:1- Übertrager dazwischen schalten, und zwar direkt hinter dem treibenden Verstärker und die abgehende Leitung schon als problembehaftet behandeln, außerdem jede Strecke an einem seperaten Treiber und mit eigenem Übertrager, damit bei eventuellen Problemen mit einer Leitung nicht gleich alles in die Brüche geht.

    1. Ja, das tun sie.

    2. Könnte man zusätzlich noch machen. Da knapp unter 700 MHz die Wellenlängen schon ziemlich kurz sind, reicht der Abstand aber aus, daß die Signale an den Antennen nicht mehr korrelieren (habe das natürlich bei der Einrichtung beobachtet). In Innenräumen mit vielen Reflxionen und daraus resultierenden Polarisationsdrehungen ist das sicher eine gute Idee.


    Beste Grüße

    Jörg

    Die angesprochenen DVB-T Antennen sind leider 75 Ohm. Dadurch gehen mindestens 3 dB verloren.

    Also meine Quellen sagen da was anderes. Laut Rothammel ( in meiner Ausgabe S.91) beträgt der Wirkungsgrad der Übertragung bei dieser Fehlanpassung etwa 0,95. Die 5% Verlust kann man für Empfangszwecke sicher verschmerzen. Es ist in dem Fall sogar müßig, ein Anpaßglied dazwischen zu schalten, weil dieses mindestens genau so viele Einbußen bringen würde, z.B. durch verringerte Bandbreite der Anordnung. Viel schlimmer sind schlechte, beschädigte oder zu lange Kabel, schlechte Steckverbinder oder Fehler bei der Verarbeitung der Kabel und Steckverbinder. Die in obigen Bildern gezeigte Installation läuft jedenfalls seit Jahren ohne HF- Probleme mit Entfernungen von Sender zu Empfänger bis etwa 100m.

    Kannst du die Werte der verbauten Kondensatoren ermitteln? Dann könntest du mit ein wenig Mathematik die Werte für dein gewünschtes Frequenzband ermitteln und einfach ein paar neue Kondensatoren einbauen, oder gleich ein paar passende Trimmer.

    Einfach auslöten geht möglicherweise auch (Versuch macht kluch), wenn kein Filter im Eingang ist, ist der HF- Verstärker allerdings für alle Frequenzen offen wie ein Scheunentor, was verstärkte Intermodulationsprodukte hervorrufen kann.


    Gruß Jörg