Beiträge von guma

    Ich fasse mal zusammen:


    1. die "Speicher-Batterie" besteht aus einer SD-Karte im compact flash Format und die braucht als RAM natürlich heute keine Batterie im eigentlichen Sinn mehr.

    2. Im glücklichsten Fall genügt eine Neuformatierung, wie sie, wie oben verlinkt, in der update Routine implementiert ist.

    3. ein Pult, welches keine Gewährleistung mehr hat, kann man öffnen und schauen ob die Karte sich gelockert hat.

    4. Die Karte ist defekt. Dann solltest Du Kontakt zum Hersteller aufnehmen, um heraus zu finden, welche Karte Du genau brauchst und was es beim Tausch zu beachten gilt.


    Berichte doch bitte wie es letztendlich gelaufen ist.

    So war das natürlich nicht gemeint. Ich denke jetzt eher so, dass es für jemand, der ein X/M32 Gerät erfolgreich benutzt, keinen so richtig wichtigen Grund gibt, auf ein SQ zu wechseln, solange er mit der über ein AES50 Kabel in 48KHz möglichen Kanalzahl 48in/48out klar kommt und er nicht Aufnahmen in 96kHz braucht. Die M/X32-Welt ist da schon sehr ausgereift und man kann nachlesen, was den Usern mit Umstiegsgedanken so alles fehlt.


    Als Neueinsteiger in dieser Geräteklasse oder wenn man von einem anderen Produkt als X/M32 kommt, ist das natürlich anders. Da wird man eher "in die Zukunft" investieren und hoffen, dass A&H möglichst bald allerhand nachliefert.

    die SQ hat aber kein AES50 Multi. Damit sind die M/X 32 klanotten heutzutage eben keine Konkurenz mehr.

    Das stimmt natürlich, was die mögliche Kanalzahl angeht. Wenn man jedoch sicher nicht auf 96kHz möchte und nicht mehr Kanäle benötigt, als im X/M32 mit einem Kabel möglich sind, ist das doch eigentlich ohne Bedeutung oder übersehe ich da was?

    na ja, schon allein 25 echte fader sind für mich eindeutig ein sehr guter "handfester" vorteil gegenüber einer Pad bedienung. und dann gibt es hier ja auch noch andere knöpfe und taster... 8)

    Die Nummer mit dem 25er Faderboard trifft jedoch für das Konkurrenzprodukt M32 ebenfalls zu, bei viel besserer "Umgebung" mit sehr gelungenem Editor, passabler iApp und Mixing Station und einer Menge weitere Dinge, die SQ noch fehlen.

    Will sagen man muß an die 96kHz glauben...

    das stimmt so auch nicht, bzw. nur zum teil.

    der HP filter ist definitiv extra und hat nix mit dem 4-band PEQ zu tun.

    ausser in den ausgängen, dort gibt es keinen extra HP. das war auch schon in iLive/GLD/Qu/dLive so.

    Ah jetzt ja, ich war in einem Ausgang, als ich in der App den EQ groß gezogen habe. Daher habe ich den lowcut nicht mehr gefunden. Dabei dämmert mir jetzt, dass ich das Ding schon mal gesehen habe. :rolleyes:

    worüber ich aber echt gestolpert bin: die äusseren PEQ bänder lassen sich mit dem normalen poti nicht auf shelving umschalten. dazu muss man direkt im bildschirm den width parameter anwählen und mit dem hauptknopf am bildschirm über "width 1,5" drehen. das soll versehentliches aktivieren der shelving-filter verhindern. ich persönlich finde das aber nicht so toll gelöst. wahrscheinlich werde ich mich einfach dran gewöhnen, die filter generell über den screen einzustellen. dann verliert auch die tatsache ihren schrecken, dass es nur drei EQ knöpfe gibt...

    Den "Umschaltmechanismus" finde ich eigentlich ganz okay und an's Bedienen eines touchscreen-EQ gewöhne ich mich, seit ich mit der Kombination "irgend ein Sproß der X/M32- Familie + Mixing Station" ab und zu zu tun habe, auch. ;)


    Wie schon früher gesagt: Ich habe ja in der X/M32 Familie selbst nur ein Core weil für mich zu einem "Hardware-Mischpult", für das ich Geld ausgebe, einfach die besagte Bankencoderreihe, über die man z.B. auch mal schnell einen Sack voll lowcuts justieren kann ohne nerviges Umschalten, dazu gehört. Das geht bei A&H eben erst ab GLD aufwärts. Darunter kann ich für kleine Sachen, bei denen es auf das Tempo im Workflow nicht so an kommt, auch 'ohne Mischpult' mischen.

    Hm, je länger ich mich damit beschäftige, um so unsympatischer wird mir das Teil. Dass für den Hochpass ein Filter des PEQ wegfällt, ist schon ziemlich "01V", was ich aber noch störender finde, ist, dass die Filtergüte sehr niedrig ist und das Teil sich, wenn ich da nichts übersehe, nicht steiler stellen lässt, sobald es auf hochpass umgeswappt hat.

    Es ist also nicht nur so, dass mir persönlich an dem Gerätchen ein paar Bedienelemente fehlen und der Editor fehlt ( hat beim GLD, wenn ich mich recht entsinne, fast zwei Jahre gedauert ) sondern es fehlen im Processing insgesammt allerhand Sachen, die X/M32 schon lange können. Da kann ich verstehen, wenn sich der eine oder andere langjährige X/M32-Nutzer sich nach der ersten Euphorie so ein bisschen ausgebremst fühlt.

    Männers, 96K ist nicht alles.

    Hm, ich glaube, irgendwas stimmt in den beschriebenen Voraussetzungen nicht.


    Rauschen kenne ich, solange kein echter Bauteildefekt vorliegt, der die Sache erklärt, immer nur als Ausdruck von Fehlanpassung im weitesten Sinn mal egal an welcher Stelle.


    "Lokale" Quellen als Ursache von Störung wie Erdungsprobleme, RF Störquellen, "Pin1 Problem" als Fehler mit Potential zwischen Gerätemassen u.s.w. kenne ich ausschließlich als Brummen.

    Es geht um Rauschen, nicht um Brummen. Das habe ich verstanden.


    Die vier häufigsten Ursachen dafür sind:


    1. Geöffnete Eingänge ohne Last an Eingangsverstärker/Digitaler Stagebox bei Digitalpulten, auch gerne mal auf einem Layer, der gerade nicht oben ist.

    2. weit geöffnete Zuspieler/FX-Returns, ebenfalls gerade nicht oben liegend

    3. weit aufgedrehte DCAs

    4. unbeabsichtigt gegenüber der (in deinem Fall analogen) Vorgängeranordnung sehr nach oben veränderte Verstärkungsverhältnisse am Master-OUT. Das passiert digital ganz leicht, wenn man sich nicht vergegenwärtigt, dass 0 dB am Masterfader eines Analogpultes überhaupt nicht der '0' Position eines Masterfaders an einem Digitalpult entsprechen müssen.


    Für diese Möglichkeiten spricht, dass du ein ähnliches Phänomen mit dem Roland-Pult hattest. Also diese Sachen noch mal genau prüfen.

    ... d.h. Du konntest Dich repräsentativen Aufgaben zuwenden, Hausbräu verkosten und Geld gab's auch dafür ... stimmt, da bekommt so manches China-Rig gaaanz andere Qualitäten ... :)

    Ähnlich kann dir mit visualC++ passieren und genau über solche Dinge läßt sich gezielt die Haltbarkeit beeinflussen. 32/64bit brachte viele solche Probleme...

    Jepp, deshalb trete ich gerade meine XP Rechner in die Tonne, die bis zum V9xx des DiGiCo offline Editors klaglos ihren Dienst versehen haben. In V929 sind alle virtuellen Encoder plötzlich nicht mehr bunt sondern grau, was das Ganze dann überhaupt nicht mehr spaßig bedienen lässt. :rolleyes:

    Bevor wir jetzt weiter ins Technosophische abdriften:

    Ist neben wora noch jemand bereit oder in der Lage meine Frage beantworten?

    Ganz ernst gemeinte Frage:


    Für welche Audiowerkzeuge mal egal ob Editoren, Recording, Messtechnik, Systemtechnik, plug in hosts, u.s.w. ist aktuell win 10 unabdingbar, b.z.w. win 7 nicht mehr zu gebrauchen?

    Ist hierbei das 'no go' die Unsicherheit einer wlan Strecke oder die Bedienung des Tablets selbst b.z.w die damit verbundene Haptik?

    Ich frage noch mal weiter:

    Wenn es eine Lösung mit kabelgebundener Notebook-Redundanz gibt, warum dann für die wenigen zu bedienenden Kanäle und den wenig hektischen Mischbetrieb keine gute Tabletlösung wie Mixing Station?

    .....Techniker hat also seinen Leatherman mit Holster im Toolcase, mach als erstes in der Halle das Toolcase auf, das Multitool an den Gürtel und hat es da, bis die Trucktüren nachts (fast) zu sind. Als letztes macht er das Tool vom Gürtel und legt es in sein Toolcase...

    Hihi, so mache ich es schon ewig, weil ich a) das Ding früher immer genau dann brauchte, wenn es weit weg von mir im Koffer am FOH lag, mir aber b) das damit Herumlaufen im Leben ausserhalb des Gigs schon immer peinlich war ...


    By the way, jetzt habt ihr mich neugierig gemacht ... wenn mein klassischer Leatherman eine Einhandausklappfunktion hätte, wäre mir das die letzten 35 Jahre gar nicht aufgefallen :/


    ... und ausserdem:

    Fielen die Messer mit Klinge länger als ... und die Einhandschnappmesser nicht schon immer unters Waffengesetz und durften nicht einfach so herumgetragen werden?

    Auf den Seiten 5+6 dieses Threads habe ich einige Fallstricke erklärt, die mir mit der Zeit bei pro1 Vorbereitungen und Jobs aufgefallen waren.

    Aktuell bin ich beim Vorbereiten am Editor wieder an etwas hängen geblieben, was 1. nicht im nie geupdateten manual steht und einer der Unterschiede von Editor und fw darstellt und nur verklausuliert in den release notes von G3.2.1 auf der alten "midasconsoles" Seite stand, jedoch nicht mehr auf der aktuellen musictrüben Downloadseite zu finden ist:

    Auf der hardware lassen sich die mit 3.2.1 eingeführten user pop groups sehr schnell durch Halten des pop group select switches und Auswählen der gewünschten Kanäle durch Drücken der channel select switches in der gewünschten Reihenfolge erzeugen. Blank Strips werden per 'swap' an die gewünschte Stelle geholt.

    Im Editor ist das nicht so:

    1. Die Reihenfolge ist bei Mehrfachauswahl im entsprechenden Clipboard immer noch "sequentiell" d.h. sie folgt der Reihenfolge in der 'channel list' auch wenn die Kanäle in der gewünschten Reihenfolge gewählt werden. Das klappt nur durch "Absetzen", an den Stellen, an denen die Reihenfolge anders als in der channel list werden soll b.z.w. durch Einzeleingabe.

    2. Man kann "vorwärts" keine blank/leer-strips einfügen. Es gibt keinen "blank strip", den man durch 'add' von links nach rechts holen kann, 'drag and drop' gibt's ja eh nicht und es gibt auch keinen Trick, mit dem man in der Zielliste rechts einen 'blank' durch Auslassen oder Überspringen erzeugen kann. Der Weg geht midastypisch von hinten durch die Brust also rückwärts:

    An der Stelle, an der man den Leerkanal haben möchte, durch 'add' einen beliebigen, nicht benötigten Kanal einfügen, wenn die pop group fertig ist durch 'remove' den unnötigen Kanal wieder entfernen und dann bleibt der 'blank', die Lücke. :rolleyes::)