Beiträge von wora

    Noch mal zur Wiederholung: Es gibt keine "digitalen" Endstufen. Es sind Class-D-Endstufen oder auch PWM-Endstufen, also Pulsbreitenmodulations-Endstufen. Ich bitte doch das "digital" endlich zu streichen.

    vergiss es.

    ich habe schon vor über 10jahren versucht, das den kollegen verständlich rüberzubringen. da war nix zu machen.

    die hersteller werden weiter ihre PWM-amps als "digitalendstufen" bewerben. und die nutzer werden es auch weiterhin behaupten, dass sie "digitalverstärker" benutzen.

    es ist irgendwie wie die geschichte von DonQuichote... 8o


    dabei gibt es "Digitalverstärker" ja wirklich, z.b. sowas:

    http://www.logilink.com/Produc…r_HDMI_up_to_35_Meter.htm

    ;)

    Hab klanglich mit Lexa gute Erfahrungen gemacht. Klingen nach Hifi und haben keiner Nerver. Transparenz auch deutlich besser als einige Mitbewerber und nur minimal schlechter als die alten Eisenschweine.

    zu beachten: die Lexa amps arbeiten nicht mit PWM-schaltung in den ausgangsstufen!

    die machen das ähnlich wie LAB mit einer vom musiksignal gesteuertern versorgungsspannung und anschliessend einer "normalen" AB-endstufe. dashalb klingen die auch sehr sauber und angenehm, auch bei höheren frequenzen.

    ich denke, das man mit einer 12"/1" kiste keine 120grad erreichen wird, zumindest nicht bei allen frequenzen ;-)

    eine12"er pappe bündelt dafür einfach zu stark im mittelton.


    wir haben genau so ein problem mit mehreren 8"ern untereinander gelöst.

    hier nochmal eine nachricht vom ehemaligen vielschreiber:


    ich habe heute mal die von mir angesprochene lösung als gegensprechanlage ausprobiert.

    dabei bin ich zu dem schluss gekommen mir noch einen zweiten DTTA (das modell mit mikroeingängen) zu ordern, dann brauche ich am pult nix mehr einzurichten.

    hiermit kann man also auf der bühne und am FOH zwei kleine böxchen aufstellen und nebendran ein mikro mit schalter legen. eben die ganz einfache variante, die ja auch schon seit vielen jahren so benutzt wird. nur das die kommunikation dann eben über Dante läuft.


    dabei geht man mit dem mikro direkt in das Dante-interface und passt den gain mit dem kleinen poti auf der frontplatte an. und die brüllbox (ich habe dafür einfache aktivlautsprecherchen mit XLR- und Cincheingängen) wird einfach mit einem adapterkabel an die stereo-klinkenbuchse angeschlossen.

    im Dante controller setzt man dann die entsprechenden häkchen, so das beide interfaces die signale des jeweils anderen apparates bekommen, fertig.

    das funzt echt prima und man braucht dabei keine ressourcen des pultes verwenden!


    beim ausprobieren habe ich noch festgestellt, das ein betrieb nur mit den Dante-interfaces an einem rechner mit DVS leider nicht geht! man benötigt also zwingend ein pult mit Dante karte oder einen anderen Dante-master.


    ich hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter.

    Alles, was 2...4 Dante-Kanälchen hat, müsste wohl diesen Chip verbaut haben.

    davon darf man sicher ausgehen.


    ich habe mir diese apparate übrigens aus einem hauptgrund zugelegt: um mir damit eine gegensprech-verbindung zwischen bühne und FOH herzustellen, ohne dabei die in- und outputs meines pultes antasten zu müssen.

    will heissen: es ist dann egal, ob z.b. ein externer techniker auf meinem pult sein file laden möchte - meine gegensprechboxen gehen dann immer noch, weil die kommunikaton auf Dante-ebene abläuft. bisher hab ich das über die internen routingmöglichkeiten im pult gemacht. ich überlege mir nur, ob ich dazu nicht noch ein zweites input-modul ordere.

    und ein input-modul kann ich vielleicht schonmal für einen mitschnitt direkt auf nen rechner verwenden, oder für messzwecke, oder um mal einen abgesetzten DJ mit wenig aufwand ins system einzuspeisen... mal sehen, die zeit wird schon zeigen welche ideen da so zusammenkommen...

    aber ich komme wohl frühestens am samstag dazu, das weiter auszutesten.

    Bass war genug.

    Laut PAler auf 35Hz eingestellt.

    Hat ordentlich gerumst.


    Für die geschätzten 1100 PAX auf dem Fest hat gereicht.

    na ja, also wenn da sechzehn 18"er für 1100 leute im einsatz waren hätte es mich doch sehr gewundert wenn das nicht genügt hätte=O8)

    ich habe noch eine grundsätzliche anmerkung zum thema:

    die sache mit dem 50Hz trick hab ich schon mal ausprobiert, das hat auch funktioniert. dennoch habe ich da für mich ein problem erkannt:

    der schlagzeuger kann die dynamik seiner spielweise nicht mehr mit seinem fusspedal kontrollieren. das heisst für die obertöne schon noch, aber eben nicht mehr für den schub seiner bassdrum. der 50Hz ton ist ja immer gleich.

    ob das mit dem 50Hz trick sinnvoll ist oder nicht kommt also auf die musik an, die man übertragen will. ich habe das aus diesem grund jedenfalls nicht weiter verfolgt.

    Übrigens ist der Direct Out beim 436 per factory default auf prefade. Hätte also auch gekplappt. Allerdings natürlich Post-EQ

    na, das macht ja herzlich wenig sinn. dann war der Y-splitt definitiv die bessere lösung.


    und ja, wenn man einen digitalen kompressor einschleift und die signal dann parallel routet, ergeben sich natürlich kammfilter durch die verschiedene laufzeit. wenn du uns das gesagt hättest, hätten wir dich wirklich vorwarnen können ;-)

    Wenn ich mir die Avatare ansehen, könnte man denken wir sind in einem Tierforum

    deshalb halte ich hier die technische fahne hoch ;-)


    zu Samplitude:

    ich bin gerade im urlaub und habe das programm deshalb leider gerade nicht greifbar. aber ich kann mir nicht vorstellen, das es hier kein gate mit sidechain gibt. in Samplitude geht ja irgendwie alles was man sich erträumt...

    alternativ kannst in dem programm doch auch zwei expander hintereinander schalten, damit bekommst du auch 50dB absenkung - und spätestens mit dem dritten oder vierten expander in reihe sollte man im endprodukt nix mehr vom sinuston hören. diese vorgehensweise wäre aber schon eine ziemliche krücke, das gebe ich zu :-)

    oder noch besser: du holst dir ein plugin, mit dem man das machen kann. das gibt´s doch sicherlich.

    die Grenze lag bei "oder ähnlich" Hätte das da nicht gestanden, hätte ich das mit der Produktion auch abgesprochen.

    na, diesen teil der zeile hattest du uns aber vorenthalten ;-)

    dann ist ja alles in ordnung. trotzdem kann ein anruf natürlich nicht schaden.


    und ja, die teilweise völlig unzureichende rider-weitergabe-kultur durch agenturen ist hinlänglich bekannt. da hatte ich auch schon oft ärger.


    einmal hatten wir eine kleine frühjahrs-tour mit zwei künstlern und einer aus beiden bands zusammengewürfelten truppe, die noch nie zuvor zusammen musiziert hatten (das klappte dann übrigens ganz hervorragend).

    die agentur forderte von mir vorab einen rider, aber ich sagte: "das können wir leider erst dann abschliessend schreiben, wenn diese konstellation zum ersten mal zusammengespielt hat. es wird dann ziemlich sicher noch änderungen geben"

    später war es dann so, das diese agentur zu jedem veranstaltungsort IMMER nur den vorab-rider geschickt hat! ich habe das mehrfach angemahnt, dass man doch bitte die aktualisierte version herausgeben möge... fehlanzeige, es wurde weiterhin nur der veraltete vorab-rider verschickt. auch die künstler versuchten dort entsprechend einzuwirken - ohne erfolg.

    nach dem sechsten gig (es war keine zusammenhängende tour, sondern immer an den wochenenden) bin ich dann grundsätzlich dazu übergegangen die kontaktdaten der spielstätten und deren techniker selbst zu erforschen, um dort dann die aktualisierte version hinzuschicken. ich habe also den job der agentur übernommen - natürlich ohne bezahlung!

    das fand ich ne echte sauerei, aber es läuft leider sehr oft so das die agenturen diesbezüglich schlampig arbeiten. die ausnahme bestätigt natürlich die regel!


    aber jetzt wollen wir doch bitte zurück zu "IWM" ;-)

    Wusste denn "dein Künstler" nicht das du nichts dafür kannst? Falls doch wäre es für mich direkt wieder ein IDN.

    doch, er wusste es. trotzdem hat er sich schlecht gehört und war sauer... indirekt war er natürlich nicht auf mich sauer, sondern auf die firma die das mangelnde material gestellt hatte. aber ich war eben in dem moment der greifbare ansprechpartner, die jungs der firma hatten sich ja verzogen... und das publikum hat eben gesehen, dass er öfter zeichen in meine richtung machte. die konnten ja erst recht nicht wissen wie die sachlage wirklich ist. es gibt manchmal eben jobs, da möchte man am liebsten irgendwo im boden versinken, dazu gehörte auch dieser. und zu verdanken hatte ich das eindeutig der firma, die dachte sie wüsste besser als wir, was wirklich gebraucht wird...


    ach so, ja: während des gigs kam noch einer der techniker dieser firma und sagte mir: "hey, die monitoramps laufen voll im roten. mach mal ein bisschen leiser" ... GRÖÖÖHL

    ich verstehe deinen standpunkt, jedoch finde ich es nicht fair gegenüber der produktion, diese vor vollendete tatsachen zu stellen. in deinem falle ist das ja gut ausgegangen, das darf man ja nicht vergessen.

    aber wo soll man denn bei dieser vorgehensweise die grenze ziehen?


    ich habe z.b. schon mal erlebt, das auf einer bühne statt der geforderten 15"er wedges nur 8"er da waren. die argumentation des verleihers: "hier braucht man nicht mehr und diese 8"er sind sehr laut" wir hatten keine chance an diesem abgelegenen ort vernünftiges material nachzuordern.

    und es kam, wie es kommen musste: die amps dieser böxchen liefen das ganze konzert hindurch mit roten lampen im limit und mein künstler zeigte mir ständig an, dass er sich nicht so hört wie er möchte. er war sauer auf mich, das publikum hat das natürlich bemerkt und war ebenfalls sauer auf mich, ich war sauer auf den dienstleister.

    hätten wir VORHER gewusst, was auf uns zukommt, dann hätten wir reagieren können. aber so mussten wir alle einen sehr unschönen abend ertragen (bei dem das publikum immerhin noch am besten wegkam weil wenigstens der frontsound passte)

    deshalb meine bitte an alle: wenn irgend ein punkt des riders nicht erfüllt werden kann, dann bitte vorher anrufen !! das tut doch nicht weh. in aller regel findet man dann auch zusammen eine passende lösung.

    und das passt dann auch zu "I want more..." :)