Beiträge von ThomasL

    Naja, es kommt auch hier, wie immer, auf das Level an, auf dem man sich bewegen will. Ich hatte im Dezember tatsächlich auch die erste Location wo mir der Veranstalter ein Tablet in die Hand drückte mit den Worten "Hier, das erklärt sich von selbst". Gut fand ichs nicht, ich hätte jedes Pult mit Fadern der App vorgezogen. Aber - scheinbar gibt es da wirklich die Denke, dass man die Basics auch mit einer App bedienen kann - und mehr braucht kein Mensch. Klangregelung ginge ja noch, aber alles was drüber hinausgeht ist eher mau - auch Monitor und Co. Aber das mag vielleicht an mir liegen - ich lass mir lieber ein mir unbekanntes Pult erklären und bin dann im "Ernstfall" schneller an den Fadern und Knöppen als das ich auf irgendeiner App rumtatsche.


    Viele Grüße,


    Thomas

    Vielleicht mal ein kurzer Beitrag von den eher kleinen bis sehr kleinen Bühnen der Republik. Ich persönlich finde das Seeburg-Zeug insgesamt ganz gut, bin aber eher der von-vorne-mit-Mischer als Monitormann - von Seiten von Bands ohne Fremdtechniker kam da ehrlich gesagt in den letzten 10 Jahren kein doofer Kommentar ob der Qualität der Wedges. Und dabei benutzen wir sogar nur die allseits verpönten A8...:-)

    Was die Alt-Herren-Rock'nRoll-Kapelle mit der ich so unterwegs bin in letzter Zeit wirklich sehr gut fand waren Dynacord AXM12A.


    Viele Grüße,


    Thomas

    Was bitte ist euch denn eigentlich in der Vergangenheit schlimmes passiert dass ihr so am abkotzen seid über (die praktisch immer veralteten) Bühnen-Aufbau-Informationsblätter?

    Generelles keinen-Rider-Schreiben funktioniert aber auch wirklich nur wenn man sich als mitfahrender Techniker auf die Location und die Technik vor Ort verlassen kann. Und will man das, wenn man in einer Liga unterwegs ist, wo es eben nicht die großen Häuser sondern eher die kleinen Clubs sind?

    Zwei Beispiele: Gestern abend mit der üblichen Rock 'n Roll-Formation unterwegs. Dem örtlichen Tech wurde der Rider seitens seines Chefs aus Versehen vorenthalten. 20 Minuten nach Eintreffen war die Kapelle am Start, kein Problem wenn die Logistik da ist und der Kollege weiss was er tut. Vor zwei Wochen, selbe Band, Club ähnlicher Größe ganz woanders: Der Chef hatte den Rider bekommen aber nicht gelesen ("Wir haben alles da"), Aufbau dauerte doppelt so lang, keine Subsnakes vor Ort, Stative, Mikros und Kabel lagen noch hübsch eingepackt im Nebenraum. Hat alles funktioniert, dauerte nur wesentlich länger.

    Rider werden geschrieben um gelesen zu werden, für mich gehört dazu eine generelle Beschreibung dessen, was passiert, die Info ob mit oder ohne Techniker gereist wird, ein Bühnen- und ein Kanalplan. Mehr muss und sollte nicht sein - weniger aber bitte auch nicht.


    Viele Grüße,

    Thomas

    bei uns am Niederrhein gibt es ne fitte Firma die Dir in 4 Stunden ein 12x10m Prolyte MPT Dach baut...

    unmöglich ist das nicht.


    aber eben nicht in Nordeutschland...

    Sowas hat mir eine Firma aus Essen auch mal angeboten. Ergebnis waren dann 12 statt 4 Stunden, trotz einer Masse an meist beschäftigungslosen Helfern. Wenn das wirklich geht - Respekt an die Company und die Adresse bitte an mich per PN. :-)


    Viele Grüße,


    Thomas

    Es gibt ja neben all dem "Hype" um neues Material auch immer einen zweiten Grund auch gut gepflegtes Alt-Material zu verkaufen - und der heisst immer Serviceintensität. Material wird verkauft bevor, es zum Servicefall kommt - und gerade professionell arbeitende Unternehmen können sehr gut einschätzen, wann es soweit ist. Das ist legitim und gehört bei sowas ab nem bestimmten Punkt zur Gesamtkalkulation eines Vermietgeräts.


    Viele Grüße,


    Thomas

    Bei der dLive C-Klasse hat man übrigens auch keinen Poti mehr für gain, Lowcut und highcut am Display, aber dafür kann man ja den Panorama-Poti mehrfach belegen und diese Funktionen dahin legen. Vermissen wird man da nix, da bin ich mir sicher. Schade nur das ich mir nu das große Flagschiff zugelegt habe, mir hätte da die große C-Serie gereicht ....

    Stimmt, das hatte ich gar nicht gesehen. Mich ärgern solche Sachen ja immer ein bisschen, vor allen Dingen, weil die Potis bei den Kosten den Kohl nicht fett machen würden. Bauform, Option-Slots, Netzteil-Redundanz - sehe ich alles ein...aber Potis & Fader...hab ich schon gesagt, dass ich bei der 3500er 4 Fader vermissen werde? :-)

    Würde bei uns so eine Entscheidung anstehen, würde es mit ziemlicher Sicherheit das M32 werden. Wir sind eine typische FeldWaldundWiesen-Company, wo die Gastmischer im Live-Bereich eher ebenfalls hauptsächlich im Stadtfest&Co-Geschäft unterwegs sind. Daher hat die M32 neben allen wirtschaftlichen Aspekten wohl auch im Schnell-Erklär-Handling die Nase vorn. Falls sich das verschieben sollte, also wir in einen Bereich kämen, wo die Nachfrage nach Pro-Konsolen höher ist - würde ich wahrscheinlich direkt über eine größere Oberfläche, also Pro 2, nachdenken.


    Viele Grüße, Thomas

    offenbar gibt es hier keine tauschbaren und redundanten netzteile, ebenso scheint es in der grundversion keinen redundante ACE verbindung zu geben. und es gibt jeweils "nur" einen steckplatz für weitere kommunikationskarten und weniger in-outputs an den surfaces.

    die C-serie scheint hier also tatsächlich sowas zu sein wie vormals die T-serie bei der iLive. eine abgespeckte version. an den grundeigenschaften der dLive ändert das aber nichts.

    Was mir auffällt, sind die Bedienelemente für den EQ - da fehlt pro Band eines, was ich ehrlich gesagt schade finde - ein Poti mehr oder weniger hätte den Kohl doch nun auch nicht fett gemacht

    Vielen Dank schon einmal für den vielfachen Input. Das schöne an diesem Umzug ist, dass wir quasi nur einmal über den Hof rutschen müssen, wir wechseln nur einmal die Halle. Ich bin gespannt ob das alles so hinhaut wie geplant, insbesondere das Traversen/Wassertank/Bühnenteile-Lager macht mir im Moment noch viel Kopfzerbrechen. In Sachen Regale / Kisten / GiBolagerung sind wir (glaub ich) ganz gut aufgestellt, der "Resteflohmarkt" ist geplant und auch auf die Sache mit der Beleuchtung werden wir achten. Bei der Stativlagerung bin ich mir im Moment noch nicht so richtig sicher, aber da wird es wohl auf Taschen+Gibolagerung stehend hinauslaufen.


    Viele Grüße,


    Thomas

    Da isser, der iLive T-Nachfolger.


    ob alle surfaces mit allen stageboxen kombinierbar sind? wir werden sehen...:/

    Ich denke, das ist eines der Key-Features. Warum auch nicht? Plus Expander, I/O-Ports usw - ich denke, das könnte eines der nächsten Renner werden :-)

    Liebe Leute,


    wir ziehen in zwei Monaten in neue, größere Quartiere und planen nun fleißig die neue Lageraufteilung unseres aus allen Nähten platzenden Betriebs. .


    Hierzu würden mich eure Erfahrungen interessieren. Insbesondere natürlich die Fallstricke die lauern - also bspw. gibt es Planungsfehler die Euch bei euren Umzügen/Neubauten erst im Nachhinein klar geworden sind und die man auf jeden Fall vermeiden sollte.


    Ich freue mich auf euren Input.


    Viele Grüße,


    Thomas

    Ich hab da ja ne andere Sichtweise. Entscheidend für die Professionalität einer Beschallungsanlage ist meiner Meinung nach nicht ausschließlich die Einsetzbarkeit im relativ überschaubaren Markt der "Großvermietungen". Für diesen Bereich stimme ich Dir zu, für jedwede Beschallungsaufgabe, die ohne "Headlinerrider" auskommt eher nicht. Für mich ist da "Pro" was gut durchdacht mit gutem Zubehör und guter Infrastruktur umzu Geld verdient, egal ob Live, Konserve, Konferenzen, ob bei Verleihern, Bands oder DJs - aber das ist wahrscheinlich wirklich Ansichtssache.


    Jetzt aber bitte zurück zum Thema - oder wir müssen das Ganze hier auskoppeln :-D

    "madmax" schrieb:


    PL ist -wie Seeburg und paar andere- für den Semi-Anwender auch keine schlechte Adresse mit soliden Geräten für's Geld.



    Als Seeburg-User, dessen K2 / B1801-System seit über 10 Jahren klaglos den Kühlschrank voll macht kann ich ich über diese "Semi"-Geschichte eigentlich nur schmunzeln. Das Zeug ist professionelles Material, hat verarbeitungstechnisch ne sehr hohe Qualität und alleine das Zubehör was man um die ganzen Lautsprecher umzu bekommt Gold wert. Ausserdem gibt es jederzeit sehr guten Support von den netten Kollegen aus Senden. :-)


    Zur Ausgangsfrage: Ich halte den B1801 für einen ganz ordentlichen Arbeitsbass, der inzwischen ganz schön in die Jahre gekommen ist und genau aus dem Grund gibt es seit ein paar Jahren einen Nachfolger - und die B1801 für garkeinGeld auf dem Gebrauchtmarkt. Mit dem G-Sub ist er wegen des Chassis, der etwas anderen Bauweise und dem kleineren Gehäuse eigentlich nicht zu vergleichen. Da stinkt der B1801 leider deutlichst ab. Dennoch, wir machen mit K2 / B1801 immer noch kleine und mittlere Veranstaltungen, Live und Konserve, wenn man es ordentlich wartet und mit dem richtigen Antrieb versorgt ist das eine sehr gute Wahl


    Der PL Audio B18 ist ja quasi baugleich einem anderen Bass eines schwäbischen Herstellers konstruiert worden. Ein kompaktes System zum kleinen Preis, dazu die sehr gut gehenden F12Pro, das könnte ebenfalls passen. Ob das jetzt schlechter oder besser als das Seeburg ist möchte ich gar nicht beurteilen.


    Viele Grüße,


    Thomas