Beiträge von Fux

    Evtl. bin ich da noch etwas zu old school mäßig unterwegs, aber wenn die Toms einigermaßen gestimmt sind dann klingt's doch mit wenig Aufwand mit ordentlich Attack und wenig Gewummer recht ordentlich:

    Lowcut setzen, Resonanz im Grundton finden und ordentlich cutten, Attack irgendwo um die 4-5 kHz featuren, dann einigermaßen mormal gaten und einen standard Drumroom dazu.

    (Kompression würde ich mir schenken, aber Geschmäcker sind natürlich verschieden)


    Ich vergaß! Das Mikrofon ist natürlich neben dem Tom selbst auch nicht völlig egal.

    Aber da funktioniert ja ein recht einfaches Sennheiser 604 auch schon ganz ordentlich. Es muß ja nicht immer ein 421 sein.


    Grüße,

    Fux

    Ja, es gibt immer noch zu wenig Horntrichter auf dem Markt, da irgendwie jeder meint einen 8"er könnte man nur als reinen Mitteltöner einsetzen...

    Daher sind die angebotenen Hörner für 8"er alle nicht tief genug (geometrisch) und damit nicht tief genug (Frequenz) trennbar.

    So ab 200Hz wäre o.k. ;-)


    Grüße,

    Fux

    Die Songs aus den 70er klingen m. E. deshalb dünn, da sie einfach auf dicke Lowmids gemischt waren, und da mangelt's einem aktuellen System halt ganz gewaltig. (bzw. ist das so entzerrt, dass da eher eine ordentliche Absenkung da ist, damits aufgeräumter klingt)

    Das "Elend" fing schon mit den EV MT4 an, da hier neben dem völlig undifferenzierten Gebrummel aus den 4x18" Bandpässen und den 10"er die nicht tief konnten einfach keine definierten Lowmids herauskamen...


    Anders rum könnte man natürlich auch sagen, dass die alten PA Systeme vom oberen Bass bis zu den Lowmids viel zu dick waren. Aber das ist halt der typische Sound aus der Zeit und unter 60/70Hz war da meistens gar nix mehr.


    Ein Marshall Stack über so eine alte PA klingt halt einfach wesentlich "runder" als über ein heutiges sicher lineareres Line-Array. Die "färbende" Beschallungsanlage war halt Teil des Gesamtsounds und nicht irgendein "Fehler". (zumal das Outboardequippement neben dem Mixer recht überschaubar war...)


    Evtl. gibts ja da demnächst mal ein Martin Modular Plug in für den Master.... ;-)


    Grüße,

    Fux

    Abgesehen vom 3-D Drucken...

    Ein Epoxidharz zum Estrichrisse verharzen hätte ich noch da. Aber das ist glaube ich für klassisches Laminieren einfach zu dünnflüsssig. Das läuft weg wie Wasser.


    Ein Horn aus Salzteig ist den Klimaschwankungen beim Einsatz wohl eher nicht gewachen...... ;-)


    Grüße,

    Fux

    Aldi Australien bot 2016 und 2017 den 3-D Drucker Cocoon Create V2 für umgerechnet 350€ an.

    Der kann aber nur bis 200x200x180mm.

    Wenn Aldi Süd so ein Teil mit 400x300x300 bringen würde, dann käme ich wohl echt ins Grübeln..... :-)


    Grüße,

    Fux

    Ja, das hatte ich auch schon im Auge, aber für ein Doppel 8" Horn (nicht nur als reiner Mitteltöner, sondern mit Reflexunterstützung so ab 200Hz) sind die bezahlbaren 3D Drucker noch nicht so viele.... ;-)

    Und bei der Größe wird das ohne Glasfaser auch instabil.


    Die Simulationsergebnisse mit AJHorn sind sehr vielversprechend, aber mit einer reinen Holzkonstruktion lässt sich das nicht wirklich umsetzen.


    Möglicherweise ist auch der Designer des Bodens der 2 Liter Almdudler PET Flasche ein begnadeter Phaseplugentwickler ;-)


    Aber schau mer mal, vielleicht hat sich ja einer wirklich schon mal mit den Kunststoff("Gips")Binden versucht.


    LG

    Fux

    Hallo Zusammen!


    Es ist ja eher selten, dass man der Erste ist, der auf eine Idee kommt, daher stell ich hier mal folgende Frage:


    Hat schon mal jemand versucht aus den medizinischen Kunststoffverbänden (ähnlich den Gipsbinden zum Arm eingipsen) ein Mitteltonhorn/ Hochtonhorn zu laminieren?


    Also entweder auf eine Positivform oder Negativform damit drauf zu gehen anstatt mit Matten und Harz, oder einfach eine Art "verlorene Schalung" z.B. aus PUR damit zu überdecken?


    Schöne Grüße,

    Fux

    Warum gehen die kaputt wenn ich mehr Reserven für Impulse habe?

    Es klippt halt nicht gleich und das ist ja ein deutlicher Vorteil für den Speaker.

    Auslenkung ist laut AJ Horn Simulation (im Horn) noch lange kein Thema bei 400W je Speaker.

    Dass man da keinen Sinuston mit 400W dauerhaft draufgeben kann ist bei der 2" Spule ja einleuchtend.

    (kann man aber dauerhaft bei einer 4" Schwingspule auch nicht :-)

    Wenn es sich nicht um Impulse handelt wird das LiteMod Modul pro Kanal auch kaum mehr als mal geschätzt 150W rausgeben können.


    Hast du die beiden verschiedenen Modulserien schon mal in den Händen gehabt?

    Dann würden mich die Erfahrungen sehr interessieren!


    Danke trotzdem fürs Schreiben!


    Grüße,

    Fux

    Wenn man mal den wirtschaftlichen Blickpunkt außer acht läßt (warum soll man für eine voraussichtliche Stückzahl von einem Pult sich den ganzen Entwicklungsaufwand machen?), dann sollte so ein Mischpultgehäuse doch jede Blech bearbeitende Firma hinbekommen.

    Wenn ich mich an die Gehäuse meines alten Aries Pultes erinnere, sah das auch nicht so direkt nach einer riesigen Großserienfertigung aus..... :-)


    Es ist bei so kleinen Stückzahlen wie Du wahrscheinlich brauchst doch immer mehr oder minder Handarbeit und das original gleiche Gehäuse wie für einen großen OEM Kunden wird Dir kein Zulieferer verkaufen.


    Was soll's denn eigentlich werden?


    Grüße,

    Fux

    Also betriebswirtschaftrlich betrachtet ist sicher das Beste einfach die Füße ruhig zu halten und gar nichts zu machen ;-)

    Gegebenenfalls, falls es die Auftragslage erfordert um weitere Limmer erweitern.

    Wenn der tiefere Bass wirklich extrem wichtig ist (dem Kunden, nicht dem Beschaller ;-), dann könnte man über die zugehörigen Systembässe nachdenken, dann macht das auch alles einen aufgeräumten EIndruck. (falls das einer der Kunden überhaupt sieht)

    Wenn der reine Spaßaspekt im Vordergrund steht, oder man sich das einfach leisten will und kann Material vorzuhalten das man im Jahr nur 5x braucht, dann warum keine ordentlichen Basshörner ala WSX just for fun.

    Ich würde aber für die "normalen", kleineren Veranstaltungen die Limmer trotzdem nicht hergeben.


    Selbstbau ist zwar wirtschaftlich kaum mehr zu verargumentiern wenn man es mit gebrauchten WSX vergleicht, aber wenn man passionierter Hobbyschreiner ist, der Spaßaspekt im Vordergrund steht und man enstprechend angerichtet ist, warum nicht auch dieses.


    Grüße,

    Fux

    Ich würde mal, falls Du dir die von jemand ausleihen kannst, mindestens 4 Martin Audio WSX (1x18" Horn) ausleihen zum testen. (auch wenn Du dafür was zahlen musst ist das viel günstiger als auf Verdacht das falsche zu kaufen). Dann alle 4 auf einen Haufen. (wenn's mehr sind schadet's nicht, aber 8 Stück in der Mitte ist schon Overkill ;-).

    4 Stück an eine kräftige Bassendstufe und trennen würde ich zwischen 80 und 120 Hz probieren.

    Zu hoch getrennt klingts ein wenig zu voluminös/unsauber, aber es passiert nix, zu tief getrennt dürften deine Tops aus dem Tritt kommen. (Martin Audio selbst trennt durchaus bei 120Hz)


    Wenn man wie die meisten von uns eher BR-Bässe gewohnt ist, ist man erstmal verblüfft wie viel Reserve da im Bass noch ist wenn die Tops schon "anstehen".


    Den Nachteil echte Hornbässe muß man aber auch ansprechen, und das ist, dass ein einzelner eben nur ein unvollständiges (viertelteltes) Basshorn darstellt und daher die Abwärtskompatibilität (Kneipengig...) sehr

    eingeschränkt ist.

    Auch für "moderne" Zahnlückenaufstellungen oder Cardioid-Anwendungen kommen dann schon sehr viele, sehr große Kisten zusammen, da wie gesagt ein einzelner Bass davon eben nur ein Teil eines "auseinandergeschnittenen" Basshorns ist.



    Wenn man natürlich i.d.R. große Festzelte und Open Airs macht und da 8 WSX oder auch mehr hinstellt (in der Mitte oder ganz klassisch links und rechts, dann ist das schon ein Basssystem, dass sehr effizient ist und mit relativ wenigen Amps gut Bass macht.


    Indoor habe ich in Salzburg jedoch auch schon ein System mit nur 2 WSX pro Seite gehört (die waren dann hochkannt gestellt, so dass am Boden sich das Horn "spiegelt", und das war für die nicht sehr große Lokation dann sagen wir mal mehr als genug.


    ....galatauglich ist natürlich anders ;-)



    Grüße,

    Fux

    Servus Carras!


    18" Reflex wird nicht den Kick wie deine Limmers haben, nicht lauter sondern eher leiser sein und mehr Transportvolumen brauchen.


    Wie tief kannst Du denn die Tops trennen?

    Wenn Du nicht zu hoch trennst bekommst Du z.B: mit Martin WSX Bässen sehr viel schönen Bass pro Verstärkerwatt; sie brauchen halt etwas mehr Platz gehen aber im Stack dann auch recht tief sind aber natürlich keine Kickbassboxen. (WSX wie fast alle echten Basshörner immer im 4er Stack, da jede Box im Prinzip nur ein vierteltes Horn ist)


    Die GAE Direktor 18er kann man für einen 18"er relativ hoch trennen und sind sehr kompakt, aber gehen nicht seht tief und man darf dann schon reichlich Leistung drauf geben.


    Einen weiteren Sublowweg unter den Limmern aufzumachen halte ich für zu aufwendig. Ansonsten ist bassmäßig eine Lösung wie beim alten Martin Audio F2 mit den echten doppel15" Basshörnern (nix Bandpass) und darunter delayed und überlappend die doppel 18"er BR schon sehr edel ;-)



    Vom Packmaß zum Output bist Du mit deinen Limmer Bässen aber schon ganz vorne dabei.




    Grüße

    Fux

    In der Abstimmung eines BR Gehäuses ist man ja in gewissem Rahmen flexibel.

    Ein Weg kann sein das Gehäuse auf die Resonanzfrequenz des Chassis abzustimmen. (muß aber nicht sein)

    Oftmals wird damit das Gehäuse kleiner ausfällt und mehr "Nutzbass" herauskommt das Gehäuse höher abgestimmt als die Resonanzfrequenz des Chassis.

    Tuned man das Gehäuse zu tief hat man im Übertragungsbereich der Bassbox oberhalb des Tunings eine Überschreitung des X-Max der Membrane bevor die elektrische Belastbarkeit erreicht wäre.

    Bei zu hohem Tuning wird der Bass auch mehr "boomy". (Andere Güte der Abstimmung) und man bekommt eine Überhöhung im Frequenzgang.

    Tuned man das Gehäuse mit Absicht recht tief, so erhält man einen zu tiefen Freuenzen hin abfallenden Frequenzgang, wobei man aber dann da unten aktiv im Controller auf der Tuningfrequenz anheben kann, ohne dass die Membran riesige Hübe macht.

    Das gibt dann aber halt weniger "Nutzbass" im oberen Bereicht, da dort dann die Membran mehr Hub macht, da die Tuningfrequenz des Gehäuses weiter vom "Nutzbassbereich" weg liegt.


    Eine Simulation des Gehäuses mit dem entsprechenden Chassis ist äußerst sinnvoll bevor man denn zum Bauen anfängt.

    Eine reine Berechnung nach Formel ist da eher weniger geschickt.


    Die Tunnel nicht zu klein machen, das sonst der Strömungswiederstand zu hoch wird.

    Die Tunnel aber auch nicht zu groß machen, da sonst die Tunnellänge zu groß wird, und dann sich unter Umständen stehende Wellen in den Tunneln im Übertragungsbereicht bilden.

    Die Plazierung und Form der Tunnel hat auch Einfluß auf den Korrekturwert für die Tunnellänge.

    So muß ein dreieckiger Tunnel in der Ecke ein gutes Stück kürzer ausfallen als ein runder Tunnel mittten in der Schallwand mit gleicher Fläche....


    Die Platzierung des Tunnels hängt auch von den Moden im Gehäuse ab, die sich auf Grund des Verhältnisses LxBxH und der absoluten Maße ergeben.

    Also sogar ein BR-Gehäuse ist nicht ganz so trivial wie es zunächst aussieht.


    (Irgendwas wird schon rauskommen, aber halt nicht unbedingt optimal)


    Ich wollte jetzt niemand den Spaß am selberbauen nehmen, aber für ein gutes Ergebnis ist schon einiges an Überlegungen notwendig, oder man hält sich an einen gut ausgearbeiteten und bewährten Bauvorschlag.



    Viel Spaß,

    Fux

    Egal ob Selbstbau oder Gebraucht/ Neukauf; Ich würde eher die doppelte Menge an 1x18" bevorzugen.

    Damit ist man flexibler in jeder Hinsicht als mit 2x18" und das Handling ist auch einfacher.

    Wenn man natürlich ständig sehr große Mengen an Bässen aufzustellen hat, läuft man mit 2x18" weniger oft.

    Das dürfte hier aber wohl nicht der Punkt sein.


    Grüße,

    Fux

    Den ehemaligen Preis kenne ich nicht, aber vergleichbares, aktuelles von Dynacord oder HK kostet wohl so zwischen 1700.- und 2000.-€ wenn man die einzeln kauft.



    Grüße,

    Fux

    Wenn wirklich 120 Grad Horizontal nötig sind, dann würde ich 2 Topteile mit 70-90 Grad Abstrahlung nebeneinander hängen und mit dem Splaywinkel etwa mit 30 Grad anfangen und diesen Schrittweise erhöhen, bis man merkt dass es in der Mitte aufreißt. (dann halt wieder ein kleines Stück zurück)

    Das geht natürlich nur gut, wenn der Lausptecher im Abstrahlverhalten keine "Tannenbaumcharakteristik" hat, also in der Regel bei bei tief getrenntem MH-Treiber oder entsprechenden Horntopteilen.


    Eine "Spezialbox" für diese eine Anwendung wäre mir mit 120 Grad horizontal nicht universell genug einsetzbar. (Indoor ist ja schon 90 Grad oftmals sehr breit und erzeugt starke Reflexionen von den Wänden)



    Grüße,

    Fux

    Bei mehr Bässen zu Tops würde ich einfach die sich daraus ergebenden zusätzlichen dB am Bassausgang des Controllers zurücknehmen, vorausgesetzt dass der Sound mit wehnigere Bässen vorher auch ausgewogen war. Trennfrequenz würde ich gleich lassen.

    Wenn es vorher zu dünn war im Bass, dann halt nicht so viel dB, oder gar nichts am Controllerausgang zurücknehmen.

    Ein wirkliches Mehr an Bass wird man eh nur bei Verdoppelung der Bässe wahrnehmen.

    Stellt man 6 Stück anstatt vorher 4 Stück auf, würde ich mir davon nicht zu viel versprechen.

    (gerade so merkbar)


    --> Werden die Lautsprecher alle gestackt, können die zusätzlichen Bässe sich sehr positiv auf Klang und Reichweite der Topteile auswirken..... weil dann die Tops nicht mehr bei den vordersten Gästen auf Kopfhöhe sind, sondern man über die Köpfe drüber kommt ;-)



    Grüße,

    Fux