Beiträge von Karel Noon

    Das hat zwar nicht direkt mit dem Thema zu tun, aber vielleicht kann die Frage hier beantwortet werden oder eben verschoben:


    Für welche Bereiche nutzt Riedel AVB? Bzw. Nutzen Sie es überhaupt? Ich war etwas verwundert das von denen der bisher beste AVB Manager kommt, aber keine Produkte direkt als AVB/TSN beworben werden?!?

    Ich wollte sowas auch gerade schreiben, bei allem Frust und bei aller Skepsis gegenüber Microsoft ist es bei mir zumindest in den letzten Jahren nicht zu Zwischenfällen gekommen.


    Das alte Thinkpad von 2008 wurde von xp pro auf 8.1 und danach auf 10 aktualisiert, komplett ohne Fehler, ohne Datenverlust ich musste nicht ein mal eine Neuinstallation machen.


    Und das neuere Thinkpad geht auch nach jedem Update einfach wieder an. Auch in meinem Umfeld sehe ich eher keine problematischen Fälle, evtl. Macht es doch mal Sinn noch mal tiefer nach den Gründen zu suchen, normal ist das ja nicht.

    Hab ich auf der Messe gesehen, ich finde es ca. 300€ zu teuer um echt spannend zu sein, aber das sind wohl die Motorfader....


    Ob da jetzt t oder ein anderer Name drauf steht, who cares...


    Als für unter 500€ wäre das für Hobby Bands und den Proberaum, Gemeindesaal etc. eine gute Alternative.

    Habe aus Spaß mal die App herunter geladen, die macht auch was sie soll.


    Für den Profi evtl. Doch etwas wenig von allem ;)

    Aber kostenpflichtig oder?

    Das soll auch keine Kritik daran sein, ich wünsche mir das sowas in Zukunft öfter geht, seinen heim PC rüstet man ja in der Regel auch ein paar mal auf bevor man einen neuen holt, nur so kann man längere Laufzeiten realisieren.

    Sorry, falsch formuliert, wir sprachen ja von der Venue Software, was die S3L Oberfläche angeht habe ich hier die gleiche Kritik, sobald das Ding aus dem Leasing raus ist wird das von mir grafisch bearbeitet ;)


    Was das Thema fremd Techniker angeht habe ich da erstaunlich gute Erfahrungen, die meisten kennen wie gesagt zumindest die Bildschirm Oberfläche und das Konzept ist zumindest den meisten nach wenigen Minuten klar gewesen.

    Ich habe es zwar nie als Pult für Gäste angeboten aber es ist eben doch einige Male dazu gekommen.

    Das mit dem Full HD für die 5.x Software der S6L stimmt, aber bei der Anzahl an Informationen die es da gibt ist das schon ok.


    Was den Kaltstart angeht: ein oder zwei youtube Tutorials à 10 Minuten sollten für einen Basis mix reichen wenn man schon mal ein Pult bedient hat, und die von BilBo angesprochenen Start files gibt es tatsächlich, ca. 20 oder 30 verschiedene, gut beschrieben.


    Danach gibt es finde ich kaum übersichtlichere Pulte, ich sehe fast alle Inputs als Pegel und mit fader, ich sehe im Kanal sofort komplett alles was passiert und das können auch nicht alle.

    Da ich zum Glück bisher fast jedes Pult in der von dir beschriebenen Art kennen gelernt habe, oder als "Gast" der vorband oder andere Varianten wo ich ohne Übung ran musste kann ich behaupten das der angesprochene Fall eindeutig geht.


    Preisverfall... ja, jetzt gerade eine notwendige Korrektur um wahrscheinlich 25% nach unten, immer noch deutlich weniger drastisch als bei der Pro Serie von Midas z.b.


    Aber das wird uns immer öfter begegnen, selbst eine LS9 hat im Laufe seiner Karriere fast 40% eingebüßt, so ist das mit Computern eben ;)

    Ich führe meinen Monolog mal weiter, scheinbar hatte jemand die Nase voll und hat eine App in Auftrag gegeben, vielleicht sogar Avid selbst weil sie die ständige Kritik nicht mehr ab können...


    Auf jeden Fall gibt es jetzt eine, nicht ideal aber besser als nichts:

    https://appsto.re/de/lAS6ib.i


    Was auch neu ist: scheinbar werden demnächst die Preise gesenkt, es gibt noch mehr Plugins und weitere updates stehen dann vielleicht doch an, letztes Jahr hat es ja nicht geklappt....

    Also dafür das sich ja angeblich alles immer so schnell verändert dauert das Thema echt lange,

    Aber es hat wirklich auch Veränderungen gegeben.


    Mit AES67 ist noch ein Protokoll ins Rampenlicht getreten was irgendwie Verbindungen schaffen soll, es gibt einige gute Möglichkeiten von einem aufs nächste Format zu konvertieren,

    Nur das steuern über z.b. das AES70 Protokoll von der OCA braucht wohl noch?!?


    Immer noch ist das analoge splitten in vielen Fällen die beste Option, eigentlich schade.

    Diejenigen, die was von mir lernen wollen, sollen Funktionalität und deren Sinn begreifen und nicht Bediengeräte auswendig lernen. Dann passt 'Drehen und Schieben' genau so wie Klicken oder Wischen.

    genau da kommt mein Ansatz ja her: ich stelle fest das drehen und schieben eher ein Hindernis auf dem Weg zum Verständnis ist als klicken und wischen.


    mslr schreibt es ja auch, es fällt ein Schritt weg da die Handhabung schon bekannt ist man kann also schneller zum Inhalt kommen.

    Gerade bei der Einweisung von Amateuren sehe ich da wirklich einen Vorteil auf uns zu kommen, die dadurch entstehenden und genannten Nachteile sehe ich nur bedingt. Ich glaube auch in Zukunft kann ein vernünftiges Gespräch mit Veranstaltern sicher dazu führen das wir noch "echte" Mischpulte an sinnvollen Plätzen aufstellen dürfen :)

    Und genau an dem Punkt "Einsteiger Analog" kommen mir langsam Zweifel.


    Ich habe letztens erst wieder einen Workshop gegeben um jungen Menschen das mischen näher zu bringen.

    Für die was ganz neues, Jugendzentrum mit meistens Metal.


    Die von mir gemalten Grafiken zu EQ und Frequenzgang haben sie super verstanden, die Fähigkeit das auf die vier Drehprotis des kleinen Pultes umzusetzen viel sichtlich schwer.

    Die grafische Rückmeldung einer App hat dann wieder sehr geholfen.


    Dann kommen noch solche Konzepte hinzu wie das Pult von Line6 ( gibts das eigentliche noch?)

    Wo alles grafisch ist, ich habe die Vermutung das verstehen Laien deutlich besser.


    Für uns als Profis ist das Tablet nur ein weiteres Werkzeug was man nutzen kann zu passender Gelegenheit, aber für einen sechzehnjährigen der zum ersten Mal laut/leise machen möchte ist wischen, Kneifen und drehen an einem Bildschirm deutlich näher als fader und Knöpfe.