Beiträge von Karel Noon

    Es gibt da so vieles, mein Kompromiss sähe so aus:


    KV2 Audio

    2 Komplette sets ES in folgender Konfiguration:


    4x ES 1.0 Topteil

    8x ES 1.5 single 15" Sub

    4x ES 1.8 Single 18" Sub

    2x Epak Systemamp


    Und zwar aus folgendem Grund: das Zeug klingt mindestens gleichwertig wie alles genannte,

    Mit einem top und einem 15" Sub pro Seite kann man auch mal die ganz kleinen Sachen machen.

    Wenn es dann mal bis 1500 Personen hoch geht ist man mit zwei Tops pro Seite und den ganzen Bässen gut versorgt.

    Das System ist idiotensicher, kratzt dafür aber am oberen Rand eures Budgets.


    Dafür könnt ihr auch zwei Veranstaltungen je nach Art bis zu 700 Personen ganz ordentlich bedienen.

    Ich finde man merkt es Firmen auch oft an wenn dann vom Model "Inhabergeführt" auf "wir haben jetzt ein finanzmanagement" umgestellt wird.

    Viele erhalten dadurch oft einen starken Dämpfer.


    Auch spannend ist die Tatsache das es Namen und Gesichter gibt die man immer mal wieder in neuen Firmen sieht.


    Aber das beste: von all diesen Firmen die Lautsprecher bauen gibt es mittlerweile so viele gute, echter ausschuß wird deutlich weniger.

    Drei Optionen fallen mir ein um Mehrere Fernbedienungen an einem Rechner zu betreiben:


    1: Zwei Techniker teilen sich eine Show, der eine macht z.b. den Pre Mix des Orchesters, der Andere schiebt den rest zusammen.

    2: EIn techniker möchte für eine einzelne show mehr Fader haben, z.b. um alle outputs dauerhaft im zugriff zu haben.

    3: Monitormix & FOH an einer Engine. Die pulte sind Leistungsfähig genug um beides zu verarbeiten, die oberflächen gehen da aber nicht immer mit.

    Die Parallele zum Licht wäre für mich ja dann das verstärkte arbeiten mit Presets und fertig gespeicherten Settings aufgrund mangelnden Zugriffs.


    Vielleicht schaffen wir es ja diesen Zwischenschritt zu überspringen :)


    Für mich stellt sich das optimale Konzept gerade folgendermaßen dar:

    Pro Fader / Dargesteltem Kanal 3 Encoder mit deutlicher Anzeige was sie gerade sind, frei belegbar nach unerwünscht, einen "fat Chanel" der mindestens die Bedienelemente einer LS9 zum einstellen des Kanals hat.


    Dazu eine nach Job passende Anzahl von Fadern, einen mute und Solo Schalter pro Kanal,

    Einen poti für Kopfhörer Volume, 8-20 User Buttons.


    Dazu externe Bildschirme nach Wunsch und Augenlicht.....


    Ich sag mal so: wird kommen, zumindest so ähnlich.

    der erste Absatz ist wichtig: das von dir beschriebene Szenario weißt auf ein Problem hin: bei einem klassischen Pult hat der Hersteller für den Techniker das denken übernommen was wo hin gehört, was er dabei haben muß etc.

    das gelingt nicht jedem gleich gut. Und nicht jeder hat den gleichen Anspruch. Das von mir zusammengebaute case ist eben für meine Anwendungen richtig, für den nächsten kann sie schon wieder total daneben sein.

    Andererseits: wie viele dieser zusatzlaptops hätte der Kollege den an einem normalen Pult genutzt? Denn für den Betrieb des Mischpultes an sich sind diese nicht zwingend.

    Das ist eben eine etwas verzerrte Wahrnehmung.


    Das S3L ist ja sogar sehr nah an deiner Wunschvorstellung mit den drei potis, es sind zwei... ;)



    Der zweite Absatz im Zitat ist ja der Klassiker aus der SAC Ära, fast ein Erfolg wenn das X32 nicht gekommen wäre 😂


    Der Hinweis zum Licht ist aber sehr spannend, gerade die neue .2 von Martin zeigt wie es Egeln kann, eine Reduzierung auf die wirklich wichtigen Bedienelemente.


    Da kommt die Mackie Kiste dem wie gesagt schon sehr nahe. Kleiner Channel Strip, und ein paar zusätzliche potis, viel mehr braucht fast keiner.

    Wenn ich dann noch den potis frei sagen kann was sie machen wäre es perfekt.


    Das Mackie ist natürlich von den Möglichkeiten des eigentlichen mischen sehr beschränkt, aber das Konzept stimmt.


    Aufbauzeit: Deckel ab, cat Kabel stecken, Strom, Ladekabel iPad fertig. Viel schneller geht das mit dem 50kg Deckel fürs PM auch nicht, denn da muß ich erst den zweiten mann zur Hand haben ;)

    Ich finde in dem Zusammenhang sollte noch mal auf das Mackie Konzept des DL32 mit DC16 hingewiesen werden, so konsequent zu Ende gedacht hat es bisher noch niemand.


    Speziell folgende Punkte sind dabei am besten:


    Kabel Verbindung: das Haupt iPad ist per Kabel verbunden, also ein Plus an Sicherheit.

    Geniale App: man merkt wirklich das die App Bestandteil des Systems ist und nicht nachgelagert dazu entwickelt wurde.

    Theoretisch skalierbar: rein technisch wäre es wahrscheinlich ein leichtes das System auch mit zwei der 16er Fadereinheiten zu bedienen, ich hoffe das Mackie das noch macht und das ganze weiter ausbaut.


    Als Besitzer einer Avid S3L fällt mir der Fortschritt bei den Bildschirmen auch am meisten auf, als ich 2015 das System zusammengestellt habe war der Touchscreen noch Luxus, jetzt wirkt er schon total altbacken und ich überlege schon ihn zu ersetzen.

    Da ist es schon cool wenn das so einfach geht. Wenige hundert Euro für ein Consumer Gerät und schon ist mein Pult wieder up to date... das geht nicht mit fest verbauten screens.


    Ich glaube auch das es nicht mehr lange dauert bis sowas auch in groß geht.

    Verzögernd wirkt dabei aber nicht zuletzt das Ego und die Vorsicht vor neuem vieler Mischer.