Beiträge von simonstpauli

    Im Grunde reden wir hier doch über pure Physik. Wenn aus dem Sicherungsautomaten nicht mehr rauszuholen ist, kann hinten auch nicht mehr rauskommen.

    Was ich gerne mache, wenn es an die Leistungsgrenze geht: Subs und Tops auf eine 4-Kanal-Endstufe. Am liebsten auf eine, bei der ich die Leistung entsprechend zuteilen kann. Aber auch sonst bringt es was. Also maximal 2 von 4 Kanälen mit Subs betreiben.

    Das würde bedeuten, eine zweite Endstufe anzuschaffen und die Subs auf beide Endstufen zu verteilen, freie Kanäle mit Topteilen zu füllen.

    was zum henker ist denn das ?? 8|

    Harmonien, die sich innerhalb einer Oktave bewegen.

    Z.B. Simon & Garfunkel.

    Ich hab mich allerdings verschrieben, es heißt close harmony.

    Ich war mal mit so einer Truppe unterwegs, 3 Ladies und eine kleine Jazzband, Flügel, Kontrabass, Nylongitarre. Und das wurde alles eher im Stil der 20er gemischt.

    Naja irgendwie vorsätzlich wird da nicht manipuliert.


    Aber andere Boxen sowie andere Position derer können ja für die Nachbarn schon erhebliche Unterschiede nach sich ziehen oder?

    Eine Lautsprecherposition zu ändern ist bereits eine vorsätzliche Manipulation. Die Limitierung ist damit nicht mehr effektiv. Andere Lautsprecher haben den gleichen Effekt.

    Der Unterschied beim Nachbarn muß ja nur minimal sein, um die Grenze zu überschreiten, wenn man bei der Limitierung genau an die Grenze gegangen ist. (Was durchaus Sinn ergibt)

    Nö, liegste nicht.


    Closed Harmony, Old School Blues fallen mir noch ein. Aber sonst durchaus mehr Genres mit mehr "untenrum"


    Sobald die PA in irgendeiner Form nach dem Limiter verändert wird, ist die Limitierung natürlich hinfällig.

    Beim Gewerbeamt kann es jetzt natürlich sein, daß die Zahl aus der Luft gegriffen und ohne Konkretisierung so angeordnet wurde. Das ist dann etwas nervig, weil man keine klare Grundlage hat.
    Das Schreiben von damals könnte helfen.

    Auch würde es helfen, den Vorgang der Limitierung nachzuvollziehen, auch wenn das nach den Pächterwechseln natürlich sehr schwierig wird.

    65 dB sagt erst mal gar nichts.


    Es fehlen: Gewichtung (A, B, C, SPL?), Zeitfaktor, Ort der Messung, ggf. weitere Spezifizierungen.

    Im Normalfall wird ein Ingenieurbüro jemanden schicken, der einen Vergleichswert bestimmt, damit eine Limitierung praktisch zu handhaben ist, ohne ständig beim Anwohner messen zu müssen. Wenn dieser Jemand aus unserer Branche kommt und man vernünftig mit ihm redet, kommt dabei auch was Sinnvolles heraus. Wie z.B. Tips, an welchen Stellen man mit Dämmung noch was rausholen kann. Das kann im Betrieb am Ende das Zünglein an der Waage zwischen Nerv und Okay sein.

    Noizcalc ist in einem frühen Stadium, meines Wissens die erste Software überhaupt, die eine Emissionsprognose auf Basis einer Planungssoftware (ArrayCalc) erstellt. Bisher musste man komplizierten Ingenieurbüro-Softwares sein PA-Konzept irgendwie beibringen.


    Da ist Noizcalc schon ein riesiger Schritt.


    Hast Du denn einen Bedarf an genauerer Vorhersage von Emissionen? Anwohnerprobleme?

    Mit der Beziehung Laufzeit des FIR-Filters zu Trennfrequenz liegst Du richtig.


    Ich hab das mal bei L'Acoustics gecheckt, im Network Manager gibt es 3 FIR-Filter im Highmid und High-Bereich. Die sind dort, weil man sie auf Teile eines Arrays anwenden kann und will. Dort ist die Linearphasigkeit wichtig. Die Entzerrung eines kompletten Arrays passiert mit IIR-Filtern.

    Das ergibt für mich Sinn.

    Schon interssant.


    Die durchschnittlichen Lohnkosten in DE liegen bei 33,- Euro pro Stunde.


    Und was berechnet ihr so?

    1. Der Durchschnitt (arithmetisches Mittel) sagt ja erst mal wenig über die Masse der Lohnempfänger aus. Er wird durch Bezieher von sehr hohen Einkommen nach oben gezogen.
    Besser für die Ermittlung eines Mittelwertes beim Verdienst ist der Median. Ich habe schon ein paar Mal danach gesucht, bis jetzt aber keine offiziellen Quellen dazu gefunden. Aber immerhin dieses:
    http://www.diw.de/documents/pu…1.c.388567.de/11-45-1.pdf

    2. Wir vergessen gerne mal die Nebenleistungen, Catering, Reisen, Offdays an tollen Orten.

    3. Die 33 netto strebe ich schon an, klappt nicht immer ganz.

    1. Die Frage ist jetzt: welche Filterfunktion (untere Grenzfrequenz) kann man mit 2048 Taps realisieren? Grob überschlagen sind wir damit noch nicht dort, wo wir hinwollen, wenn wir unterhalb der oberen Trennfrequenz an Subs noch was machen wollen.

    2. Was gibt es denn gegen geflogene Subs zu sagen? Ein riesen-Vorteil ist doch die viel bessere Zeitbeziehung zum Rest der PA. Und delayen muß man die doch gerade nicht, weil sie räumlich ubd zeitlich eben gerade näher am Rest der PA sind. Oder habe ich da was mißverstanden?

    3. Ich reite noch mal auf linearphasigen Subs herum. Vielleicht ist das Pferd schon tot, aber wer weiß.
    Ich denke, es besteht Einigkeit darin, daß tiefere Frequenzen in der Phase generell hinterherhinken.
    Wenn wir jetzt die beispielhaften 50ms ausgleichen, was haben wir gewonnen und was verloren?

    Ich hab zum Großteil gute Erfahrungen mit weiblichen Helfern. Meistens werden leichte körperliche Defizite durch schlaues Arbeiten (Hebelwirkung, Zusammenarbeit) ausgeglichen.


    Seit ca. 10 Jahren sind Frauen in der Branche in allen Positionen völlig normal, so meine Beobachtung.

    ...

    Drehen wir den Spieß doch mal um, was erwartet Ihr von einem Netzwerk?

    1. Zuverlässigkeit bzw. klare Anhaltspunkte, daß gerade Zuverlässigkeit auf dem Spiel steht und Möglichkeiten, dem entgegenzusteuern. Ich hatte da so ein Schlüsselerlebnis mit Dante, da war die prägnanteste Systemmeldung "Gerät XX ist gerade zum Master erklärt worden". Gerät XX war vorher auch schon Master. So eine Meldung bringt mich nicht weiter. Ich erwarte, wenn Audio betroffen ist, eine Meldung mit einer Idee, was das Problem war.

    2. Klares, verständliches Routing

    3. Zur Anforderung passende Features. Das muß schwammig bleiben, weil es schon unterschiedliche Anforderungen auf Jobs gibt. Grundsätzlich sind bei Beschallungen kurze Latenzen ganz schön, entsprechend hohe Kanalanzahlen, bei einem vernetzten Campus ist es dann vielleicht eher die Nutzung vorhandener Netzwerk-Strukturen und die Latenz ist völlig egal, weil man nur in andere Hörsäle streamen möchte. Ach ja, da kann ich mir auch ein WAN-Modul vorstellen (für Streaming an andere Standorte), aber das führt evtl. zu weit.

    0. Du hast völlig recht, die Mathematiker reden dort von Ordnung, das kann mit der Filterordnung, wie wir sie kennen, verwechselt werden.

    1. In dem Link oben konnte ich jetzt keine brauchbaren Latenzen im Sub-Bereich herauslesen. Irgendwas bei 170 ms. Schon schlau gemacht mit dem Downsampling, dennoch zu viel, wie ich meine. Oder bin ich blind oder meinen wir einen anderen Link?

    In manchen Situationen sind ja schon zweistellige Werte in manchen Beschallungssituationen schwierig.

    2. Reden wir von Linearphasigkeit in der akustischen Messung mit Lautsprecher? Wer strebt das bei Subs an und warum?

    Pauschal wird die Laufzeit eines FIR-Filters durch die Ordnung des Filters und die Samplingrate bestimmt. Dadurch bedingt ist sie einfach bei tieferen Frequenzen irgendwann zu hoch, denn die Frequenz muß in das Filter passen und somit erfordern tiefe Frequenzen hohe Filterordnungen.


    Ich denke, das kann man schon sehr einfach sehr pauschal so formulieren.