Beiträge von simonstpauli

    Klar, so kann man es auch machen.

    Das Modell des Hausdienstleisters ist aber auch gut, natürlich ist dann die reine Saalmiete niedriger und der Rest wird mit den Provisionen verdient. Am Ende zählt doch nur der Gesamtpreis. Zusätzlich hat die Location einen Dienstleister, mit dem man sich eingrooven kann. Ich finde das nicht verwerflich.

    Das wird er mit Sicherheit tun. Der Gastronom macht das ja nicht aus Nächstenliebe. Er hat mit seinen Lieferanten Verträge und schlägt überall eine Marge drauf. So haben die Lieferanten einen Gewinn und der Gastronom auch. Finde ich übrigens auch legitim.

    Ja, das ist völlig normal, finde ich.

    Shootout Teil 2: LTE800-Spektrum, Langzeitscan. Das ist ein gutes Testobjekt, weil wir dort einen relativ stabilen Downlink und einen sehr agilen Uplink haben. 790-866 MHz, RBW 50kHz

    Der Rauschabstand relativiert sich, weil der RFExplorer um den Faktor 10 schneller ist. WinRadio bekommt im Uplink in der Relation fast nichts mit. Dafür stelle ich fest, daß der RFExplorer teilweise selbst Intermodulationen erzeugt, die in anderen Empfangsgeräten nicht erzeugt oder nicht mit dem Pegel erzeugt werden. Genaueres dazu im Shootout, Teil 3.

    Unter dem Strich bekommt man also mit dem RFExplorer ein besseres Bild von Kurzzeitstörungen, daür werden aber auch Frequenzen, die sauber laufen könnten, ausgeschlossen.

    Ich hab jetzt 2 von 3 Produktiv-Rechner auf 10 und bin mit der Performanz zufrieden. Deutlich besser als 8.1 (gruseliges System mit dem Versuch, Tablets und Laptops gleichermaßen zu bedienen), etwas besser als 7, gefühlt.

    Ich habe heute mal ein Shootout WinRadio vs. RF Explorer durchgeführt. Mein grober Eindruck wurde bestätigt:

    WinRadio langsamer, sauberer.
    RFExplorer schneller, dreckiger.

    Das heißt, ich kann in einem WinRadio-Scan eine Mini-Störquelle noch erkennen, die beim RFExplorer schon im Rauschen untergeht. Wir reden von 5-10dB Unterschied, wenn ich meine Daten richtig interpretiere. Im Zweifel kann das den Unterschied machen.

    Heißt für mich also: wenn ich viel Zeit habe: WinRadio, bei weniger Zeit RFExplorer.

    Hi Christian, leider geht mit der original RF-Explorer Software nur "Export Single oder Cumulativ Signal CSV" . HIER steht wie es in WWB importiert wird.

    Da hab ich jetzt mal eine Frage: Wie stelle ich in der Software die RBW (Scan-Auflösung) ein?

    Und wenn du ne Schiene brauchst...?

    CatCore?:P

    Bei der Schiene ist mir die Latenz zu hoch, da stehen Container ja auch mal einen Tag auf dem Abstellgleis rum. Kenne da einen ehemaligen Rangierlokführer. ;-)


    Na ja, CatCore funktioniert ja auch bei Längen über 110m. Das ist eher unkritisch.

    Sehr gut.

    Ich möchte gerne Layer 1-Autobahnen von der Bühne zum FOH und zurück haben. So wie früher analog auch. Was dann auf den Autobahnen passiert, ist mir egal.

    Also einfach Layer 1-Medienkonverter auf beiden Seiten und fertig. Damit sollte auch AES50 funktionieren, oder? Gibt es irgendein Multicore-System, basierend auf Cat, das nicht Layer 1 ist?

    Nein!


    Es geht genau nicht darum alles über ein IT Netzwerk zu regeln. Eher um eine Strippe für jeden.


    Der Switch ist ein super Beispiel dafür worauf ich mich nicht einlassen würde.

    Das sehe ich ähnlich. Ein IT-Netzwerk kann man bauen, wenn es seine Vorteile ausspielen kann. Bei einer A-B-Verbindung sehe ich das nicht.

    Mir ging es ja auch nur um die Situationen, in denen man die 110m-Grenze (oder welche Grenze auch immer ein Mischpulthersteller einzieht) reißt.

    Am liebsten ist mir natürlich ein direkter Weg von der Bühne zum FOH (hat sich in Deutschland meiner Beobachtung nach nicht so durchgesetzt), dann kann man völlig entspannt das Pult zum FOH schieben und sein Multicore legen. Wenn es diesen Weg aber nun aus welchen Gründen auch immer nicht gibt, kann es mit Kupfer eng werden. Im Festivalbetrieb möchte ich aber auch nicht in ein IT-Netzwerk stecken, der Bandmischer hat sein Gerät nicht im Griff und sagt mir "Dein IT-Netzwerk ist schuld". Also möglichst transparent eine A-B-Verbindung herstellen, die ein Bandmischer auch nach 3 Stunden Schlaf und mit Spuren der letzten Busparty versteht.

    Das liest man ja immer wieder nur wie belegbar ist denn so eine sagen wir mal Halbverschwörungstheorie ?

    Noch ist juristisch nichts entschieden, in den USA wurde eine Sammelklage 2011 abgewiesen und eine ist gerade anhängig.

    Daß ältere Geräte mit neueren Betriebssystem-Versionen nicht schneller, sondern im Gegenteil eher langsamer werden, ist ja nichts Neues. Krass sind da immer A/B-Vergleiche.

    Nun drängt Apple aber auch immer darauf, daß immer die neueste Version installiert ist, im Zusammenhang mit dem App-Store ist es ja kaum noch anders möglich, wirklich Programme auf einem iPad laufen zu lassen.

    ...

    JohannesN. Du schreibst, RF1 sei stabiler. Das habe ich dem Handbuch nicht unbedingt entnehmen können. Klärst Du mich auf?

    ...


    Ich mach mal. RF1 sendet 4 Signale, RF2 sendet weniger Signale, ich meine, es sind 2. Diese verteilen sich über das Spektrum. Hab das mal gemessen, das sind sehr schmalbandige, hochpeglige Signale, verglichen mit einem WLAN.

    RF1 ist daher weniger anfällig, weil statistisch mehr passieren muß, um alle Signale zu stören. Aber auch andersherum, RF1 stört bei mehreren aktiven Sendern massiv WLAN bis zur Unbenutzbarkeit. Bei RF2 gibt es Setups, bei denen mehrere Line6 und ein bis zwei WLANs koexistieren können.

    ich teile die einschätzung mit den 99,9% geräten mit RJ45.

    möglicherweise sogar noch etwas mehr ;)


    diese M12 verbindung habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

    M12 ist überall verbaut, wo es auf Betriebssicherheit ankommt. Eisenbahnen, Industrieanlagen und so weiter.

    Kann sein das M12 ein Industriestandard ist, aber ich glaube 99,9% aller Ethernet Geräte auf der Welt haben einen RJ45.


    Und ja, so ein M12 kostet 2,50 Euro mehr als ein Ethercon. Martin Audio verbaut die.

    Stimmt, Martin Audio verbaut die. Die Pulthersteller haben es meiner Meinung nach verpennt, diesen Standard einzuführen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.

    Wie bereits erwähnt, RJ45 kann niemals Cat7-tauglich sein, weil die Kabelführung im Stecker zu viel Übersprechen erzeugt. Und mechanisch ist RJ45 grauenhaft.

    Nur weil viele Amateur-Geräte RJ45 verbaut haben, muß das ja nicht gut sein. Ein Klinkenstecker ist ja jetzt auch nicht die Krone der Schöpfung, obwohl er so weit verbreitet ist. Wir nehmen lieber die XLR-Verbindung.

    Aber gut, das ist ein Nebenkriegsschauplatz. Ist mir trotzdem wichtig, Betriebssicherheit ist ein wichtiger Faktor auch bei Festivals.

    Wie bereits geschrieben, Vertragsfreiheit.

    Niemand wird gezwungen, in einer Location einen Saal zu mieten und wenn jemand das tut, können durchaus solche Klauseln im Vertrag enthalten sein.

    Genausogut könnte die Saalmiete höher sein und die Preise der Haus-VT-Firma niedriger.

    Mit Korkgeld ist es intern wahrscheinlich besser abzurechnen.

    Wenn man als Profitechniker einen Job annimmt, sollte der Job so gut wie möglich gemacht werden. Ist es z. B. eine Partei welche nicht verboten ist, dann ebenso.

    Wenn eine Band mal unsinnige Wünsche äußert kann man ruhig mal nein sagen - so nicht, wünscht euch etwas anderes, oder ich mache es so.

    Wenn man den Job angenommen hat und nicht über die politische Ausrichtung getäuscht wurde, zieht man den Job durch. Bei mir gibt es schon so 1-2 politische, nicht verbotene Partien, für die ich keine Beschallung machen würde.

    Den Fiberfox Hermaphrodit gibt es von einigen Firmen.


    Linsenverbindungen haben viele Vorteile (Wartung und Robustheit) aber auch Nachteile (Dämpfung).

    Gut zusammengefasst. Ich mag Fiberfox, hab das oft in den Fingern und freue mich immer wieder, damit zu arbeiten.

    Na ja, bei Cat wage ich da zu widersprechen, der Industriestandard ist da in der Tat nicht RJ45, sondern M12. Robust, spielt, Cat7-fähig. Für unsere Branche offenbar zu teuer.

    Nicht nur das: Mindestens seit IOS8 ist das IpadII in Bezug auf die Performance (auch beim Surfen) kaum mehr zu gebrauchen - und schon gar nicht zum Mischen mit der App irgendeines Herstellers. Bei mir zu Hause liegt auch noch eins rum. Küchenuhr! Guter Tipp vom Wora für das Recycling des Apfelblechs. Leider geht ja das Downgraden nur mit gehackten Pad's. Seit IOS10.3 läuft im Uebrigen auch meinIPad AirII nicht mehr sauber... Herr Apfel sorgt offensichtlich dafür, dass wieder mal die Hardware ersetzt werden muss.

    Sonst würde es ja auch langsam keinen Grund mehr geben, neue Apfel-Wischplatten-Hardware zu kaufen. Das geht nur noch über die Betriebssystem-Bremse für ältere Modelle.