Beiträge von simonstpauli

    Klar, das wäre die einfachste Lösung. Aber woher soll ich den denn nehmen? Und die Gagen für kleine Bands reichen heutzutage ja kaum für die Fahrtkosten. Ordentlich bezahlen ist also auch nicht wirklich drin.


    Aber wie gesagt: Die Leute vor Ort sind ja in der Regel gut und haben Erfahrung. Kennen ihre Anlage natürlich auch bestens. Ich bemühe mich auch stets vernünftig mit denen umzugehen. Und wie gesagt: Das betrifft ja nicht nur uns. Sondern ich erlebe das bei praktisch jedem Konzert wo ich bin. Und natürlich ist das auch nicht nur mein ganz persönlicher Geschmack sondern auf Nachfrage höre ich die gleiche Meinung von den meisten anderen Besuchern auch. Auch im Gespräch mit anderen Bands wurde mir schon mehrfach von dieser Erfahrung berichtet. Ich sehe hier also zumindest für dieses Musik Genre ein generelles Problem.

    Ich würde nur gerne verstehen, warum das so ist...

    Die Gründe, warum Vocals generell und in diesem Genre im speziellen eher zu weit vorne als zu weit hinten gemischt werden, wurden ja hier schon angesprochen.

    Ich fand ja den Modus in den 90ern ganz gut, lokaler Mischer kriegt Anweisungen, wie es klingen sollte und "Mischgeld", was so ca. ein halber Tagessatz war. Das hat die Motivation doch deutlich erhöht, gerade auf Festivals. Da das heute etwas aus der Mode gekommen ist, sollte die Wirkung noch stärker sein.

    Davon abgesehen verstehe ich nicht so ganz, warum ein Misch-Wunsch "Vocals nicht nach vorne" konsequent nicht umgesetzt wird. Sicher ist es schwierig, sich in fremde Genres einzuhören, aber nach einer klaren Ansage sollte das doch klappen.

    Die UI´s sind ja Super Teile, nur blöd wenn es in der Sekunde koppelt, wenn gerade das WLAN abbricht.......

    und trotzdem mache ich mit meinen UI´s weiter (koppeln passiert wirklich nicht oft).


    Sumasumarum, die Vorteile überwiegen.

    Ich baue bei den Uis immer eine fest verkabelte Lösung zusätzlich zu den Mobilgeräten, analog zu einer "normalen" Pult.oberfläche. Dorthin kann ich im Ernstfall einfach rennen, wie wora im Beispiel weiter oben. Was, wenn es diese Lösung gar nicht mehr gibt? Vogel-Strauß-Taktik? ;-)

    Grundsätzlich: Urban Legend.

    Solche Erwägungen spielen erst eine Rolle, wenn man sich an Teilen des Signalflusses in nichtlinearen Bereichen bewegt.

    Im Beispiel oben kann das durchaus ein zu hoher Eingangspegel sein, den das Hauspult nicht mehr verarbeiten konnte. Dann ist die Lautstärke am Ende gleich, wenn man am Hauspult weniger verstärkt, als am Gastpult Verstärkung weggenommen wurde. Also das -10 / +8 - Beispiel.

    Immerhin. Es gibt Pulte, bei denen ab einem gewissen Alter die Frequenzen in jedem Kanal anders abweichen. Das macht dann richtig Spaß!

    Da rockline Beryllium Hochtöner in die Runde geworden hat, würde ich mal noch VUE Lautsprecher benennen, da sie genau dieses Material verwenden und damit werben.

    An der Entwickling sind recht viele erfahrene Personen aus dem Bussines vertreten. Ich meine auch was von ehemaligen Mitarbeitern von Meyer Sound gelesen zu haben.

    Preislich siedeln sie sich auch im oberen Bereich an.


    Hat schon mal jemand mit VUE gearbeitet?

    Ja. Macht Spaß. Ist aber sicherlich vom Preislevel ähnlich zu Meyer.

    ...bevor's dann doch so hart an die Hardware geht, würde ich 'mal FaderMove & Faderkalibrierung mit dem Pult eigenen Bordmitteln probieren... -hilft das ein oder andere 'Mal schon...


    ...wenn's dann immer noch nicht geht, siehe obrige Postings ;)

    Guter Einwand.

    Daß das schon getan wurde, hatte ich jetzt vorausgesetzt. Sollte man vielleicht nicht voraussetzen.

    Ja die Updates.

    Mal lassen sie sich Zeit, mal kommen sie etwas überraschend.

    Bevorzugt laden sie, wenn man seine Internetverbindung über's LTE Telefon hergestellt hat.

    ...

    Ich kann nur empfehlen, LTE-Hotspot-WLANs am Rechner als getaktete Verbindung zu definieren, dann werden weniger Daten im Hintergrund geladen, um das Datenvolumen nicht unnötig zu belasten.

    Auch wenn der GEQ 1/3 Oktav mit 28 Bänder ist

    Feedbacks sind meistens so fies, sich nicht an die ISO-Frequenzen zu halten. Da ist der Parametrische geeigneter zur Bekämpfung. Ein alter Vorteil des Graphischen, der extrem schnelle Zugriff, ist verloren gegangen. Der zweite Vorteil, die graphische Repräsentation des Eingriffs, ist abgeschwächt, weil bei Digitalpulten auch die Parametrischen dieses Feedback bieten können. Somit ist der Graphische für mich ein Relikt aus alten Zeiten.
    Mein Traum zum Monitormischen: Ein Paragraphischer EQ (gibt es als Plugin schon ewig). Schneller Zugriff auf die ISO-Bänder und dann voller Zugriff auf Frequenz und Q-Faktor zum Verfeinern. Vielleicht programmiert das ja mal jemand...

    Darf ich mal zusammenfassen.


    Nur mit dem Zitat von floger bin ich etwas verwirrt.


    Verstehe ich das soweit richtig? Der GEQ bleibt auf 0, nur die Frequenzen welche Rückkoppeln werden etwas runter gezogen. Den Klang der einzelnen Mikros mach ich mit dem PEQ?

    Ich kann mir vorstellen, daß Floger den Ausgangs-PEQ meint, wenn es den gibt, kann man die ersten Frequenzen besser schmalbandig mit diesem ziehen, weil man dann die Koppelfrequenzen besser trifft. Der GEQ ist ja eher so eine grobe Axt (man kann eben nicht die Koppelfrequenzen absenken, sondern reißt breite Löcher in den Frequenzgang), ein guter PEQ (idealerweise mit der Möglichkeit, sehr schmalbandig abzusenken) ist ein Skalpell.

    So ist es. Ich würde auch bezweifeln, dass man im Nahfeld den gleichen Klangeindruck hat, wie das Publikum; auch wenn es sich um den gleichen Lautsprecher handelt.

    Genau. Im Nahfeld ist es eher ein Überlebenskampf, im Fernfeld gibt es die Chance, eine Idee vom Hauptpublikumsbereich zu bekommen.

    Ich habe auch schon erlebt, wie Kollegen Shows aus einem Ü-Wagen mischen oder selbst in Stellwarten mit irgendwelchen Abhören selbiges getan. Das ist dann schon sehr anders auf der Fläche bzw. im Saal.

    Hat man die Chance? Das hängt davon ab, was hängt.


    Zum Thema "gesundheitsgefährdend": Die Wahrscheinlichkeit, dass solche pöbelnden Veranstaltungsteilnehmer den Veranstalter (in dem Fall wohl die CDU) verklagen, dürfte erheblich höher sein als die Wahrscheinlichkeit, dass Konzertteilnehmer einen Veranstalter verklagen. Als Techniker würde ich daher immer die Messung nach DIN 15905-5 empfehlen - wenn dem Auftraggeber das zu teuer ist, ist es dann nicht mehr mein Problem.


    Das sehe ich genau so.

    Ich würde am Pult jedenfalls nicht eigenmächtig entscheiden, die PA als Waffe einzusetzen. Auch auf Anweisung würde ich mich da schwer tun.

    Da hab' ich mich zu wenig damit auseinandergesetzt. Du meinst also z.B. die doppel12-er Kiste hängt im Truss und am FOH hast du dann die 8"-Box mit dem gleichen HT?

    Zum Beispiel.


    Wobei es diese Kombination gar nicht mal so oft gibt. Aber z.B. Kling&Freitag Access und 1215. Oder Line212 und 1001. Da kann man auf der Abhöre abschätzen, was man macht.

    Aber so grundsätzlich sollte die Abhöre etwas mit der PA gemeinsam haben. Genelecs taugen in dem Zusammenhang nur, wenn ich in einer abgeschlossenen Regie sitze und nur Verhältnisse mischen muß.

    Andererseits ist bei einem SOS-Platz auch jeder Lautsprecher besser als keiner.

    Wenn man nicht gerade aus 3 cm direkt in eine Steckdose pinkelt, sollte man sich keine Sorgen machen. Schon nach wenigen Zentimetern handelt es sich nicht mehr um einen soliden Strahl, sondern um einzelne Tröpfchen.



    Ich vermute, dass der "Wasserschaden" die Installation getroffen hat und der auslösende FI der ganzen Vorstellung dann recht schnell ein Ende gesetzt hat.

    Sowas kann man doch aber vor Ort lösen, da muß man doch nicht gleich den Laden dicht machen.

    Vor allem dürfte der Besucher keine netzspannungsführenden Teile erwischt haben, denn sonst hätte das "Schnäperle" ganz schön gezuckt. Das ist nicht mal irgendwie Weidezaun. ;-) Ausser die Brühe lief erst dann in die Anlage, nachdem der Besucher in sicherer Entfernung war. Könnte ja den Controller erwischt haben. Dennoch seltsam.

    Total seltsam. Wer baut denn seinen Controller auf oder unter die Tanzfläche.

    Self-powered Subwoofer sind in solchen Fällen gefährdet, aber sonst fällt mir nix ein. Es sei denn, es wurde nicht gut recherchiert (eine weit verbreitete Krankheit, leider) und der Gast hatte sich in einen Technikbereich verirrt. Solche Räume kann man auch einfacher mit einer Toilette verwechseln als die Tanzfläche.

    Ansonsten: