Test zum Sound von Kabeln

  • Aloha, Forum!


    Ich habe mir letztes Wochenende mal was Gutes tun wollen und mir ein echt nobles Kabel gegönnt - 9m Klotz "FunkMaster" für rund 27,- oder 28,- Öcken. Das ist das Signature-Kabel von T.M. Stevens. Mein bislang teuerstes Gitarren- bzw. Basskabel. Heute musste es dran glauben und sich einem gnadenlosen Vergleichstest zu meinen bisherigen Kabeln unterziehen.



    Die Kombattanten:
    ------------------------------


    - 9m Klotz "FunkMaster" (ca. 27,- EUR)
    - 6m Klotz, günstigere Serie ohne Namen, ich nenne es mal das "Standardkabel" (ca. 13,- EUR)
    - 3m Hausmarken-Kabel, Grabbeltischware (ca. 2,- EUR)



    Das Testequipment:
    --------------------------------


    - mein kleiner Warwick Blue Cab 20 Combo (der große steht im Proberaum)


    - ein Bass namens "Bass Collection" von einer Firma namens Marina - ein billiger Viersaiter aus der Mitte der 80er; passive PJ-Bestückung, Regler für Vol, Balance, zweimal passive Höhenblende - eine billige Kopie der damaligen Nobelbässe wie Spector u.ä. Mit denen hat er aber nur ansatzweise die Optik gemein. Durch den dünnen Hals lässt er sich aber nicht schlecht bespielen. Der Klang ist mittig, etwas dünn und im Vergleich zu den anderen beiden Bässen etwas "pappig" - einfach weniger Substanz im Sound


    - mein Hauptbass, der Harley Benton HBB 5000, ein aktiver Fünfsaiter vom großen T. Meiner Meinung war dieser Kauf nach ein echter Glücksgriff. Die billigen Werkssaiten habe ich durch Elixiers ersetzt und die Mechaniken gegen welche von Warwick ausgetauscht. Was soll ich sagen? Er klingt sehr gut für den Preis von EUR 325,-. Leider wird er nicht mehr gebaut. An diesem Instrument kann man sehen, wie sich innerhalb von 20 Jahren die Instrumentenbaukunst im Günstigsektor entwickelt hat. Der Marina ist im Prinzip etwas teurer gewesen (im Kaufkraftvergleich sogar deutlich teurer). Aber er kann dem HBB 5000 nicht im mindesten das Wasser reichen, in keiner Disziplin. Der HBB 5000 ist mit Reglern für Vol, Balance und einer aktiven Zweibandklangregelung ausgestattet. Der Sound hat ein wenig von allem und lässt sich mit den Fingern gut formen, die Klangregelung nutze ich so gut wie nie. Ich spiele und spielte mit diesem guten Stück schon Jazz, Prog und Hardrock - no problem, geht einwandfrei damit.


    - ein edler Siebensaiter von HK, einer Marke des HeKe-Vertriebes; die Leutchen bieten auf ebay günstige Gitarren und sehr viel edlere Bässe an. Ich hatte das Glück, diesen Bass an Ostern 2007 für einen günstigen Preis zu "schiessen" - ich habe ihn gestimmt wie eine siebensaitige Gitarre H E A D G H E ("echte" Bassisten hätten die beiden hohen Saiten jeweils einen halbton höher gestimmt, damit sie überall einen Quart-Intervall haben - als langjähriger Gitarrist bin ich aber etwas anders gestrickt). Der Bass hat Regler für Vol und Balance sowie einen aktiven Dreiband-EQ, der m.E. einen viel zu grossen Regelbereich hat. Soll heissen, man kann sich den Sound echt ruinieren. Ein MM StingRay beispielsweise hat eine dezentere Klangregelung, mit der man den Sound nicht kaputt machen kann. Daher benutze ich den EQ eigentlich auch nie und mache alles mit den Fingern. Der Sound in Mittelstellung aller Regler ist echt edel - mächtig, pfundig, von allem was dran.



    Testverfahren
    -----------------


    So, und nun zum Vergleichstest der Kabel. Ich habe jeden Bass eine Weile gespielt und dabei immer mehrmals die Kabel ausgetauscht, um etwaige Unterschiede so direkt wie möglich mitzubekommen. Um es vorwegzunehmen, ich habe zwar Unterschiede erwartet, aber niemals in dieser Größenordnung! Ich war echt überrascht, wie unterschiedlich ein Instrument mit verschiedenen Kabeln klingen kann.



    Die Ergebnisse
    ------------------


    Zuerst das Standardkabel: Das klingt im Vergleich zum Funkmaster eindeutig mittig! Am Bass (und zwar besonders deutlich bei den beiden aktiven) beschneidet es hörbar das Frequenzspektrum im Bassbereich und auch ein wenig in den Höhen. Es klingt aber subjektiv lauter als die anderen beiden. Für Gitarre werde ich es nochmal checken, aber an den Bass kommt mir dieses Kabel nicht mehr.


    Dazu im Vergleich das Grabbeltischkabel: Prinzipiell ähnlich, aber noch etwas leiser (geringfügig) und noch weniger durchsichtig im Sound. Auch dieser Unterschied ist an den Aktivbässen deutlicher wahrzunehmen als an dem billigen passiven Bass von Marina.


    Zuletzt die Beschreibung des Klotz Funkmaster. Breitwandsound von den aktiven Bässen, deutlich durchsichtiger und in den Details feiner gezeichnet. Dafür klingt es subjektiv etwas leiser als das Standardkabel. Hört sich an, als hätte man das Instrument durch ein deutlich edleres aus derselben Serie ersetzt, also quasi vom Einsteigermodell in die Mittelklasse gewechselt. Auch die tiefe H-Saite (beim HBB 5000 ein klein wenig unterrepräsentiert) gewinnt drastisch an Deutlichkeit.


    Ich habe eine Menge Akkorde in höheren Lagen ausprobiert, und beim HBB 5000 gibt es eine Stelle, wo es mit dem Standardkabel ansatzweise wummerig und undeutlich wird - kein Thema mit dem FunkMaster, alles klingt glockenrein und aufgeräumt. Ich bin zwar nicht so sehr der Slap-Held, aber ich habe es mal ausprobiert, und mit dem Funkmaster springen einen die Slaps und Pops viel eher an als mit den anderen beiden Kabeln. Es klingt (nicht von der Spielfertigkeit, aber von der Tonentfaltung), als ob ich eine Woche lang slappen geübt hätte.


    Der HK bietet ohnehin einen noch detailreicheren Sound als die anderen beiden, aber mit dem FunkMaster klingt alles deutlicher aufgelöst, man kann die Bestandteile eines Akkordes besser getrennt wahrnehmen, mit den anderen beiden Kabeln dagegen "verklebt" ein Akkord in sich, man kann die Bestandteile weniger deutlich heraushören. Der Effekt ist hier allerdings schwächer ausgeprägt als beim Harley Benton.


    Noch ein paar Worte zur Mechanik und Haptik der Kabel - das Wühltisch-Kabel hat angschweisste billige Klingenstecker und fühlt sich mit seiner glatten Oberfläche insgesamt nach Plastik an. Die beiden "Klötzer" fühlen sich da eher schon nach Gummi an, was ich besser finde. Das Standardkabel ist dabei kaum dicker als das billige. Deutlich anders fühlt sich das FunkMaster an - etwas dicker, trotzdem noch flexibler, nicht so "sperrig" oder widerspenstig wie manche anderen Kabel, denen man schon bei der ersten Berührung ansieht, dass sie sich mal verdrehen werden. Das war früher so das Cordial-Standard-Vorurteil im Vergleich zu Klotz. Gut auch die STecker am FunkMaster: Einer gerade, einer abgewinkelt - für jeden etwas dabei.


    Wenn ich Zeit und Musse habe, werde ich den Test mal in ähnlicher Form mit der Gitarre oder für Mikrofonkabel durchführen. Da ich auf mittige Gitarrensounds stehe, kann sich das Bild da möglicherweise komplett umkehren. Bei Mikrofonkabeln soll es einfach nur neutral (also quasi gar nicht) klingen. Wir werden sehen.


    Die "famous last words" - was will ich mit diesem Testbericht zum Ausdruck bringen? Nun, es gibt beim Sound von Instrumentenkabeln deutliche Unterschiede, man kann den Klang eines Instrumentes durch die passende Kabelwahl massiv beeinflussen. Statt also einen neuen Bass oder einen neuen Amp für Hunderte von EUR anzuschaffen, hört Euch mal ein teures Kabel an. Ihr dürftet überrascht sein.


    Die "famous allerletzten Worte": Natürlich ist dieses Ergebnis oder der Test insgesamt angreifbar - kein Messequipment, kein Doppelblindtest (wie auch, alleine?), keine weiteren Hörer. Ich sehe die Relevanz dieses Ergebnisses auch nicht als massgebend für andere an - anderes Instrument, andere Klangideale spielen da eine wichtige Rolle. Bei einer Sache bleibe ich jedoch: Probiert's aus, Ihr werdet überrascht sein! Ich selbst jedenfalls hätte im Leben nicht SO dermassen drastische Unterschiede erwartet.


    Viele Grüße
    Jo

  • Für mich stellt sich da einfach als neugieriger Mensch die Frage, an was liegt es? Die ganzen Voodosprüche von wegen bei Vollmond gegen den Wind gedreht usw. sind denke ich hinreichend bekannt, ich spekuliere hier vielmehr auf Fakten. Wenn der Unterschied so deutlich hörbar ist, sollte das ganze ja auch Messtechnisch belegbar sein oder?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!


    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Die Unterschiede belaufen sich warscheinlich auf:
    - Wiederstand
    - Kapazität
    - Induktivität
    - Art der Wickelung (Einfach, doppelt, geflecht)


    und ja, das ganze sollte messbar seien.


    Gruß Simon

  • Der Widerstand sollte vernachlässigbar sein, bei den Aus- und Eingangsimpedanzen die bei Gittarenequipment üblich sind.


    Aber da uns sowohl Kapazität als auch Induktivität aus bestimmten Baugruppen bekannt sind, liegt es wirklich sehr nahe, das diese beiden des Pudels Kern sein werden, inklusive aller f-Gang-Verbiegungen und Phasenschweinereien.

  • Ich habe mal eine ähnliche Situation gehabt. Ein Bekannter hat seinem Sohn ein Billig-E-Gitarren-Set gekauft. Als er mir dies vorführte, bemerkte ich, daß das mitgelieferte Kabel(war in etwa so dick wie die Zuleitung eines Kopfhörers) starke Mikrofonieerscheinungen hatte. Ich holte schnell eines meiner Selbstbau-Klinkenkabel (Neutrik-Stecker + Klotz Leitung) und bemerkte neben der nun nicht mehr vorhandenen Mikrofonie einen deutlich besseren Klang.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Zitat von "hias.h"


    Aber da uns sowohl Kapazität als auch Induktivität aus bestimmten Baugruppen bekannt sind, liegt es wirklich sehr nahe, das diese beiden des Pudels Kern sein werden, inklusive aller f-Gang-Verbiegungen und Phasenschweinereien.


    Das ist wohl so.


    Der Verstärkereingang ist hochohmig, und wird mit dem koaxialen Kabel kapazitiv belastet.
    Im Zusammenhang mit den Impedanzen der Tonabnehmer gibt das prima R-C Glieder...


    Die einzige Möglichkeit, davon wegzukommen, wäre eine aktiv-niederohmige Lösung, und dann mit einem symetrischen (Mikro-) Kabel in den Amp.


    Ich meine mich auch zu erinneren, irgendwo schon mal so was gesehen zu haben.

  • Sorry, für mich ist das kein Test im eigentlichen Sinne. Es gibt keine
    Ergebnisse die reproduzierbar sind und über die man ernsthaft diskutieren kann.


    Ein Test durch Audioaufnahmebelege inkl. individueller Bewertung wäre glaube ich Party- PA würdig und ist vom Aufwand nicht größer als deine private Session.


    Ciao
    sebastian


    P.S.
    Bemerkenswert finde ich allerdings
    1. Ein Kabel "Funkmaster" zu nennen.
    2. 30 € für ein Kabel als viel Geld zu empfinden.

  • Vielleicht hätte ich das eher "Erfahrungsbericht" als "Testbericht" nennen sollen. Gegen Ende meiner Schreibe habe ich ja schon auf gewisse Schwächen im Ansatz aufmerksam gemacht.


    Ergebnisse in Form von Aufnahmen: Schwierig m.E. und mit extrem viel Aufwand verbunden. Mein Test hat keine Stunde gedauert. Das ganze dann auch noch mitzuschneiden, in mundgerechte Häppchen zu zerteilen, als MP3s umzuwandeln und irgendwo hochzuladen - nein, danke, das würde mindestens nochmal doppelt solange dauern und ist mir einfach zuviel. Zumal auch die Aufnahmen vollkommen angreifbar wären: "Du hast anders gespielt!" z.B. oder "Du hast bestimmt andere EQ-Settings benutzt!" (die EQs blieben die ganze Zeit über ungenutzt, einfach alles in Neutralstellung).


    Der Name "FunkMaster" stammt von Klotz. Etwaige Beschwerden hierzu bitte an die dortige Marketingabteilung oder direkt an T.M. Stevens richten.


    Und knappe 30 EUR, das waren mal DM 55,- - für ein Kabel finde ich das einfach teuflisch viel Geld. Okay, wir sind hier noch lange nicht in der esoterisch bepreisten Abteilung à la Vovox oder MonsterCable, wo man für 6m Instrumentenkabel locker EUR 100,- auf den Tisch des Hauses legt. Im Falle Vovox habe ich allerdings auch schon mal einer Demo beigewohnt, und die Unterschiede zu einem "normalen" Kabel waren deutlich zu hören. Darauf will ich hier aber nicht eingehen, da es zu schnell als Voodoo abgetan wird. Interessanterweise genau von denjenigen, die an so einem Vergleich noch nicht teilgenommen haben.


    Viele Grüße
    Jo

  • Zitat

    mit extrem viel Aufwand verbunden.


    Nöö ? Ich meinte das schon so spartanisch und bin ein Freund von einfachen Testaufbauten.


    Zitat

    Zumal auch die Aufnahmen vollkommen angreifbar wären:


    Zitat

    "Du hast anders gespielt!"


    Bei solch signifikantem Ergebnis muss die Frage gestellt werden!


    Zitat

    "Du hast bestimmt andere EQ-Settings benutzt!"


    Das wäre ja Betrug! :shock: Nein, gleiches recht für alle Kabel einmalig
    deklariert und gut ist. Ich würde das nicht in Frage stellen!


    Ansonsten muss ich dabei bleiben, O.K. ist mein Problem, nichts Wichtiges für die Nachwelt. Genauso wie mein "P.S.".

  • Zitat von "Mix4Munich"

    Und knappe 30 EUR, das waren mal DM 55,- - für ein Kabel finde ich das einfach teuflisch viel Geld. Okay, wir sind hier noch lange nicht in der esoterisch bepreisten Abteilung à la Vovox oder MonsterCable, wo man für 6m Instrumentenkabel locker EUR 100,- auf den Tisch des Hauses legt.



    ach, ihr wißt gar net, wieviel geld man für audio-kabel ausgeben kann ;)


    ein guter bekannter von mir ist so ein esotero-kabel-freak und hat mir mal nen test einer audiozeitschrift für cinch-anschlußkabel (30-50 cm) für high-end-hifi gezeigt


    das billigste paar kostete nur 700,-€ "für den preisbewußten einsteiger"...



    und das teuerste hatte nochmal ne null mehr dran,


    also alles ist relativ ;)

    mfg


    andreas

  • Die Unterschiede zwischen einem wirklich billigen Kabel und einem teuren sollten bereits mit einem Multimeter messbar sein. Dass sich das dann auch auf den Klang auswirkt ist klar...

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)


    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Interessanter Effekt: Ich habe mir nun auch das Klotz "La Grange" Kabel gekauft und wollte das in den Vergleich mit aufnehmen. Also Amp angeschmissen, den Bass umgehängt. ABER: Ich bin etwas übernächtigt und verschnupft, habe zuwenig getrunken heute (wir reden von Wasser!), und der Schädel brummt ein wenig. Ich höre NIX mehr, es sind für mich keine Unterschiede zwischen den Kabeln mehr auszumachen!


    Also vielleicht am Wochenende, wenn der Kopf frei ist und ich ausgeschlafen bin ...


    Viele Grüße
    Jo

  • im aktuellen Tools 4 music 2/2008 ist ein Test drin mit sommer kabel und vovox und was es alles so gibt.


    einfach mal lesen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Zitat von "tthorsten"

    im aktuellen Tools 4 music 2/2008 ist ein Test drin mit sommer kabel und vovox und was es alles so gibt.


    einfach mal lesen.


    Jo, den habe ich auch gelesen. Da wird auch sehr schön erklärt, inwieweit
    Klangunterschiede überhaupt möglich sind und wodurch sie ausgelöst werden können.


    Ein schlechtes Kabel ist eh besser, etwas übersprechen zwischen den
    Kanälen macht den Klang "wärmer". 8) Das alte Plattenspielerphänomen. :wink:

    MfG Heini


    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Naja, das was wir an alten Soundprozessoren so schätzen, ihr Sound, insbesondere der vielgepriesene "Röhrensound", wird durch technisch unerwünschte Artefakte, nämlich Obertöne, sprich Verzerrungen, erreicht.


    Ob das allerdings auch auf Kabel so zutrifft, bezweifle ich. Die sollen einfach nur sauber und klar übertragen. Tun die meisten aber nicht, bzw. nur mit Einschränkungen. Daher wird ein Signal prinzipiell auch durch Kabel beeinflusst. Und da mag es Kabel geben, die den Sound weniger stark oder weniger merklich beeinflussen (habe den Bericht in der tools4music noch nicht gelesen, aber schon mal das Heft bestellt).


    Viele Grüße
    Jo

  • Ich wollte dieses Thema nochmal aktualisieren - ich habe mir den Test in der tools reingezogen. Das Szenario ist aber nicht direkt vergleichbar zu meinem Vergleich. In der tools sind es Mikrofone mit eingebautem Vorverstärker, also niederohmige und relativ hochpegelige Signale über symmetrische Leitungen. Diese sind recht unempfindlich gegenüber Einflüssen durch das Kabel. Wenn der Author des Testes also meint, er hat keine Klangunterschiede wahrgenommen, dann kaufe ich ihm das auch einigermassen ab.


    Bei Gitarren dagegen sind es meist hochohmige Signale mit weniger Pegel, welche über eine unsymmetrische Leitung laufen. Und Bässe sind teils aktiv, teils passiv - meine sind aktiv, bis auf den alten. Daher waren die Effekte bzw. Unterschiede im Sound der Kabel bei den verschiedenen Instrumenten unterschiedlich stark ausgeprägt. Nur zur Ergänzung.


    Viele Grüße
    Jo