In Drumkessel eingebaute Mikrofone

  • beim Soundcheck: __________ patsch ________________ patsch _______________ patsch


    beim Konzert: _______________ PATSCH _ PATSCH _ PENG_ PATSCH_ PATSCH_ PENG




    Sorry, konnte nicht anders, aber ich denke es gibt hier zu viele unbekannte Variablen, um etwas zielführendes dazu zu sagen.

  • Ich denke mal, dass der Grundsound ähnlich sein wird wie bei den Toms. Warum sollte es auch anders sein? Vom Teppich wird man wahrscheinlich recht wenig hören, außer es gibt ein zweites Mikrofon aufs untere Fell.

    Mit Mikrofonen in Toms hatte ich zum Glück bisher nie zu tun.

  • Ja da darf ich dann mal aus reichlich Erfahrung plaudern. Grunsaetzlich ist das super, man muss aber ein paar Sachen beachten.

    Mein letzter Trommelkunde hatte sowas hier may internal.

    Das funktioniert super. Wir haben May immer unsere Mikros geschickt und er hat Sie umgebaut. Dabei wird tatsaechlich richtig gesaegt und geschraubt. Nach gewisser Zeit bekommt man das alles fertig zurueck.

    Das May Zeug funktioniert ohne Bohren und ist wieder ausbaubar.

    Nun zum Klang. Es ist sehr wichtig das man die richtige Position in der Trommel findet und fixiert. Bei uns waren dann auch schon mal 5-6 Felle weg bis das richtig gepasst hat.

    was halt echt ganz gut ist das es extrem sauber klingt. Auch ohne gates. wir hatten die Sachen in der Kickdrum und allen 5 Toms. Die Snare haben wir aus praktischen Gruenden nie gemacht. Wenn die Spare Snare ran muss ist es besser einfach raus und rein zu heben als dann noch abkabeln zu muessen und dem FOH Mann Bescheid zu sagen. Das floppt garantiert.

    Mit meinem Trommler klang es gut, der konnte allerdings auch Stimmen und spielen.

    Ein schicker Hallraum ist aber Pflicht.

  • Hallo zusammen,


    also, kurzer Erfahrungsbericht, falls es jemanden interessiert; das war nämlich tatsächlich eine sehr ungewöhliche Sache, weil in Snare und Toms Piezomikrofone (UKKA von B-Band) eingebaut waren. (In der Bassdrum war ein normales Grenzflächenmic von Shure). Musik war Pop/Rock.


    - die Snare klang überraschend problemlos normal. Eher recht viel vom Teppich zu hören und etwas dünn, aber soweit ganz OK. LowCut habe ich zwar gesetzt, (hat man nicht viel davon gehört) und um die 200 Hz etwas angehoben.

    - Toms klangen doch sehr dünn und mit viel Klick (aber dafür komplett ohne Gewummer), also braucht man eigentlich fast das Gegenteil des Üblichen; auch in den tiefen Mitten eher anheben aber dafür keine Anhebung in den Höhen. Außerdem klangen die Toms von sich aus schon wie gegated. Beim tiefen Tom hat dann aber echt ein bisschen der Wumms gefehlt, da war nix zu machen.

    - Der schicke Hallraum, den Gert erwähnt hat ist wirklich nötig.

    Funktioniert also schon, ist aber doch ziemlich gewöhnungsbedürftig (aber natürlich exterm praktisch und aufgeräumt). Und ein befreundeter Schlagzeuger / Mixer hat zuerst gedacht, das ist etwas gesampeltes. Ein wenig synthetisch klingts halt doch...


    viele Grüße,


    C.

  • Wir haben die UKKOs auch. bei einem Fusion-Drumset. Die Toms gefallen mir damit sehr gut, die BD auch, nur bei der Snare werde ich nicht so ganz warm damit. Deutliche Auswirkung haben aber die Dip-Schalter an den Speiseteilen, in denen gleichzeitig auch die Preamps und XLR-Buchsen sind. Dort gerne mal rumprobieren. Richtig begeistert haben mich die UKKOs in einer Cajon.

    Aber mit der Position der Pickups muss man echt mit viel Zeit experimentieren, bis das kommt, was man will. Aber dann ist es halt immer gleich gut.