aktuelle Lösungen für Hall-Plugins - nativ auf PC ?

  • ich muss mal schauen, ob ich unter die konsole noch ein 1HE gerät bekomme.

    dann muss man sich zum bedienen zwar bücken, aber das war früher ja auch nicht besser... ;-)


    heut hab ich einfach wieder die effekte vom pult benutzt. is ja nicht so, dass man die gar nicht mehr benutzen könnte, meine gespeicherten effekt-presets sind ohnehin ganz gut an meine mix-bedürfnisse angepasst.

  • Naja, wenn man sich mit reverb4000 mal ein bisschen beschäftigt hat, geht‘s auch sehr gut und schnell wobei ich nicht weiß, ob in der PM10 Version auch alle Algorithmen der Hardware spielen. Für Leute, die ohne Klapprechner nicht können, gibt’s dafür übrigens auch ne sehr gut touch-fähige kostenlose Win-Remote ...

    Ist ja nicht so, als wäre der TC zu gar nichts nutze, habe die Hardwarekisten FoH-seitig auch schon 2-3 mal benutzt - aber so eine auf dem InEar schön einlullende Hallwolke, wenn man da selber rein singt, bekomme ich damit einfach nicht hin.

    Umgekehrt habe ich vor einiger Zeit z.B. auch den Fabfilter am FoH mal wieder durch was anderes ersetzt, weil ich damit wiederum keinen überzeugenden Nachhall für orientalischen Gesang zurecht gekurbelt bekommen habe.


    Die ganzen Dinger klingen einfach verschieden und je nach Anwendung passt es oder nicht. Das war ja schon immer so.

  • Umgekehrt habe ich vor einiger Zeit z.B. auch den Fabfilter am FoH mal wieder durch was anderes ersetzt, weil ich damit wiederum keinen überzeugenden Nachhall für orientalischen Gesang zurecht gekurbelt bekommen habe.

    aus diesem grunde wäre ich ja an einer softwarelösung per PlugIn interessiert. hier soll es ja sehr gute lösungen geben, die man dann sogar per mausklick auswechseln kann.


    ich würde mir dann gerne so eine art SPX990 bauen, also mehrere verschiedene prozessorblöcke hintereinander, nur eben in bester qualität ;-)

    mein t.c. Fireworx kann sowas zwar auch, aber der hall da drin ist definitiv schlechter als der von meinem pult. dafür kann es eben distortion und vocoder und so zeugs... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • nojunk

    Ja das sind genau die drei Sachen, die ich beim pro1 auch dabe:)

    wora

    1. Du kannst die zum Gerät passende Version von ICON + den dazugehörigen USB Treiber laden und damit das Gerät per Läppe remoten. Die Remote ist wirklich gut gemacht und erlaubt auf touchscreens auch ganz passabel Parameter durch „faderfahrten“ von Hand zu ändern. Das Kaschterl darf also unten im Case bleiben.

    2. Du kannst Dich bei mir davon überzeugen, dass mit der Kiste „Wolken beliebigen Ausmaßes“ möglich sind. :)

    audiobo

    Ist ja nicht so, als wäre der TC zu gar nichts nutze, habe die Hardwarekisten FoH-seitig auch schon 2-3 mal benutzt - aber so eine auf dem InEar schön einlullende Hallwolke, wenn man da selber rein singt, bekomme ich damit einfach nicht hin.

    Umgekehrt habe ich vor einiger Zeit z.B. auch den Fabfilter am FoH mal wieder durch was anderes ersetzt, weil ich damit wiederum keinen überzeugenden Nachhall für orientalischen Gesang zurecht gekurbelt bekommen habe.

    Das ist eindeutig der Nachteil, wenn einem etwas nicht beliebig zum Quälen zur Verfügung steht und umgekehrt ein Vorteil für Softwarelösungen, die man umsonst oder wenigstens als Testversion herunter laden und dann in in Ruhe basteln kann.

    Das Spektrum am Reverb 4000 ist durch etliche neue Optionen gegenüber M5000 und M3000 wirklich riesig und die einzelnen Algorithmen sind so grundverschieden, dass das Wechseln von Firmware Presets ähnlich krasse Unterschiede bedeuten kann wie unterschiedliche plugs. Da muß man halt ein Mal etwas Zeit investieren um die Parametrierung kennen zu lernen und eigene Presets abzulegen.

    @. all

    Ich will ganz bestimmt nicht als ewig gestriger in die Geschichte eingehen und habe überhaupt nichts gegen die Nummer mit der ordentlichen Plugin Plattform, bin im Moment persönlich aber immer noch zufrieden mit wenig Hardware-Ergänzung, verfolge die waves Lösung aber interessiert.

    Da die sog. Deep Plugin Nummer im dLive aber schon sehr viel bietet und da noch einiges zu erwarten ist, kann ich mir gut vorstellen, dass ein einzelner externer Hall einfach reicht. :)

  • Da die sog. Deep Plugin Nummer im dLive aber schon sehr viel bietet und da noch einiges zu erwarten ist, kann ich mir gut vorstellen, dass ein einzelner externer Hall einfach reicht.

    genau darum geht es mir ja.

    mit dem rest bin ich ja wirklich sehr zufrieden, ich benötige daher weder kanal-insert-plugins, noch eine gesamte palette an verschiedenen effektwegen. das ist ja alles schon in wirklich guter qualität vorhanden.

    es geht einzig und allein darum, mit einer zusätzlichen lösung die pultinternen effekte mit etwas zu erweitern, was eben noch nicht da ist.

    und wenn ich schon dabei bin, dann kann ich da noch etwas weiter denken. und so hab ich mir gedacht: wenn ich eine art SPX990 in "richtig gut" hätte, dann wäre ich an der stelle schon richtig glücklich. im SPX hatte es mir immer gut gefallen, dass man drei prozessorblöcke hat. in jedem block kann man unterschiedliche funktionen laden (EQ/Dynamic/Distortion/Hall/Delay/irgendwelcheResonanzfilter). damit könnte man sich, so wie ich das früher eben im SPX gemacht hatte, völlig unterschiedliche oder auch abgefahrene effekte selbst zusammenbauen. einzig und allein die hallqualität im SPX hatte mir nie gut gefallen. ich hab ja auch noch ein 990er im regal, wenn es die qualität geliefert hätte die ich anstrebe, hätte ich den thread gar nicht starten müssen :-)
    ob das in eurem Reverb4000 so geht, entzieht sich meiner kenntnis. falls ja, ist "der gerät" sofort ein heißer kandidat für den job. ;-)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • wobei ich nicht weiß, ob in der PM10 Version auch alle Algorithmen der Hardware spielen.

    So mal schnell nachgeschaut: Es hat im PM10 den VSS4- (aber scheinbar nicht alle Parameter verfügbar), wovon mir kein "LocationType" auf Anhieb zugesagt hat, und den nonlin-Algorithmus.


    Das ist eindeutig der Nachteil, wenn einem etwas nicht beliebig zum Quälen zur Verfügung steht und umgekehrt ein Vorteil für Softwarelösungen, die man umsonst oder wenigstens als Testversion herunter laden und dann in in Ruhe basteln kann.

    Jein. Einerseits werde ich mir kein TC 4000 kaufen (passt nicht in den Rucksack) und andererseits werde ich mir auch kein PM10 zum gemütlichen Reverb testen ins Wohnzimmer stellen (bekomme ich nicht die Treppe hoch).


    Der Laptop ist eh immer dabei und da ich in gefühlten 90% meiner Jobs aktuelle Yamaha-Pulte vorfinde bedeutet dies für den Einsatz von Zumischeffekten über den Laptop den Einsatz eines einfachen Netzwerkkabels.


    Ausserdem, wie wora schon anmerkte:

    ich würde mir dann gerne so eine art SPX990 bauen, also mehrere verschiedene prozessorblöcke hintereinander, nur eben in bester qualität

    Dies ist bei den oft eher starren Routingstrukturen in vielen Pulten eher schwierig.


    So ist bei meinem IE-Hall - wofür ich als Host übrigens einfach meine DAW nutze, da mich das Multirack in seiner Machart doch irgendwie nervt - noch so ein schicker LA2A-Verschnitt-Kompressor davorgewandert und parallel zum Ganzen noch ein kurzes M-S-Delay mit EQ (Orientierung Seite-Hinten - nach Blauert) - das habe ich in der DAW gefühlt so schnell fertig gebaut wie ich am Pult 3x den Layer gewechselt und das Doppelrouting ausgeführt habe. Und da bin ich lange nicht am Ende meiner Möglichkeiten...



    Zum 'LiveProfessor' und zu plugs im Allgemeinen haben wir doch einen echten Experten. Was empfiehlt der Meister der Wurst denn persönlich?

    Ganz sicher den LiveProfessor - aber auch der kann einen mit Features erschlagen, die alte (damals kostenlose) Version fand ich da noch sympathischer, irgendwie aufgeräumter und doch schon verdammt mächtig.

    Waves Multirack hat den Nachteil, dass 1. immer nur ein Plugin sichtbar ist, 2. die MIDI-Einbindung, falls man über den Einsatz eines MIDI-Controllers zur Steuerung nachdenkt, grauenvoll ist und es 3. keine Möglichkeit der internen Summierung gibt.

  • weil die uad arrow mit dem 480l plugin eigentlich genau das ist, was du suchst...plus rmx16 & emt140 👌

    ok, da ist dann aber ohne "blitzschlag" nix zu machen. schade drum, ich will mir eigentlich nicht noch zusätzlich nen neuen rechner kaufen. obwohl dieses arrow-dingens vom preis her gar nicht soo unattraktiv wäre.

    hmmmm... grübel...

    Dies ist bei den oft eher starren Routingstrukturen in vielen Pulten eher schwierig.

    ich will das "SPX-routing" ja nicht im pult machen, sondern in der externen lösung ;-)
    und hier läuft es dann eben auf ne DAW, Waves, UAD oder Liveprofessor hinaus.

    Waves Multirack hat den Nachteil, dass 1. immer nur ein Plugin sichtbar ist, 2. die MIDI-Einbindung, falls man über den Einsatz eines MIDI-Controllers zur Steuerung nachdenkt, grauenvoll ist und es 3. keine Möglichkeit der internen Summierung gibt.

    alle drei punkte wären für mich kein ausschlusskriterium. wichtig wäre dann zu 1. nur, dass man die ganze kette als effektset speichern kann.

  • Zum 'LiveProfessor' und zu plugs im Allgemeinen haben wir doch einen echten Experten. Was empfiehlt der Meister der Wurst denn persönlich?

    Das ist zu viel der Ehre, vor allem da der Umgang mit Halleffekten tatsächlich meine größte Mix-Schwäche ist. Alles andere, vor allem in Puncto Dynamics, da fühle ich mich richtig sicher und bekomme eigentlich immer ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Das Thema Hall ist leider ne echte Dauerbaustelle bei mir. Mal passt es, mal muss ich sehr lange ausprobieren, um ein brauchbares Resultat zu erhalten.


    Anyway...LiveProfessor war lange Zeit mein "To Go" Teil für externe FX. Ich muss aber gestehen, dass ich jetzt zur dunklen Seite gewechselt bin und seit einiger Zeit mit Waves Soundgrid experimentiere. Aus Gründen... Also für die Live Baustellen. Im Studio ist mir Soundgrid als alleinige Lösung zu eingeschränkt.


    Ich kann nur unterstreichen, was die Kollegen zu den Abby Road Plates gesagt haben. Das Teil ist zwar eine richtige CPU Hog, aber das Preset "Smooth Vocal" mit etwas PreDelay ist ein richtig schön polierter Vocal Hall. Bestens geeignet für die gemeine Rock/Pop Band und akustische Sachen. Immer da einsetzbar, wo der Hall einfach edel klingen soll/muss und man nicht viel schrauben will.


    Im Studio nutzte ich noch gerne FabFilter R-Verb, sehr flexibel und noch halbwegs einfach zu editieren. Ebenfalls ein eher "polierter" Sound.


    Für einen schmutzigen, aufdringlichen "Horst-Kevin-Hall" hab ich einen günstigen Tipp-->


    80s_spaces.html


    Tonleute, die wie ich im Herbst des Lebens angekommen sind, werden einige Sounds definitiv wieder erkennen;-)

    Hall-Zeitreise für 39,- Euro


    LG
    WW

  • Ich bin Live mit UAD (über Apollo8 oder Satellite) unterwegs und will als Main Reverbs auch nix mehr anderes verwenden :D


    Apollo 8 analog angebunden (bei Fremdpulten), mit der Satellite digital nativ und Live Professor als VST Host. Mit dem Teil hab ich seit.... 2014 oder so immer wieder gearbeitet - tendenziell find ichs super, es gibt aber auch immer mal wieder Bugs oder "Eigenheiten" die zu beachten sind.


    Ein Möglichkeit bzgl. UAD und USB wäre da immer noch das Twin USB. Braucht im Vergleich zum Arrow ein eigenes Netzteil, sollte aber nicht das Problem sein?


    Allgemein ist die Frage, wie flexibel du mit den Reverbs routen möchtest und wie viele es denn werden sollen.

    Das Arrow hat nur 2 Outs, das Twin 4 - das ist zubedenken, je nachdem ob du die Reverbs Stereo oder Mono fahren willst und ob du die Returns getrennt am Pult brauchst oder dir die Sends reichen.

    Stereosumme aller externen Reverbs hat bei mir bisher nie Probleme gemacht, vorausgesetzt ich kann dann im Host / UAD Device getrennt equalizen.


    Und die Reverbs mono zu fahren wäre eine Verschwendung ;)


    Sonst ließe sich nativ eine beliebige DAW verwenden, was natürlich wieder overkill ist was Features angeht, andererseits einmal eingerichtet kannst du alles außer die Pluginfenster gedanklich ausblenden und es sollte spielen, zu Bedenken ist hier nur eventuelles spezielles low latency handling und etwaige delay compensation bei mehreren Plugins (SPX990 Blöcke nachbauen).

  • also mein traum wäre folgender:

    ich sende aus dem pult zwei unterschiedliche aux-sends, die im rechner auf zwei inputs in den "virtuellen apparat" gehen.

    aus dem rechner kommt dann ein stereo-output raus, den ich wieder ans pult zurücksende.


    im "virtuellen apparat" kann ich dann in zwei kanälen 3 prozessblöcke hintereinander konfigurieren, das wären also max. 6 effekte. mehr benötige ich eigentlich nicht.

    im idealfall kann der "virtuelle apparat" die beiden effekt-wege zusammenmischen und auf einen stereo-ausgang geben. die verhältnisse der beiden wege regle ich dann über die eingänge (so mach ich das auch am pult).


    zur not wäre ich aber auch mit einem effekt-weg zufrieden (mono-in und stereo-out)



    an dieser stelle aber schonmal vielen dank für die vielen konstruktiven beiträge!:love:

  • Das geht mit allen Varianten ;)


    A) Laptop + UA Apollo Twin

    4 bzw. 5 Plugins mit dem Unison Slot sind pro Kanal verfügbar

    Routing für Stereo Reverbs muss dann über die Auxe laufen -> In1 auf Aux1 schicken + Fader runter, gleiches für In2 und Auxe Fader auf 0 auf den Main Out, so hast du die Summierung und echte Stereoreverbs. Plugins sind recht kostspielig, sprich knappe 800€ für die Hardware plus eventuelle Plugins ab 99€.

    Laptop macht hier keine Berechnung und ist nur zur Remote Control vom UA Interface da, geht aber auch nicht ohne.


    B) Laptop + Live Professor 2

    Plugins entweder direkt mit Hardware I/Os verknüpfen oder Chains bauen ähnlich Multirack - find ich sehr cool und es ist was Oberfläche angeht, die schönste Lösung für live - man kann sich View Sets bauen, wenn man mit mehreren Plugins arbeiten (mehr als auf 1 Screen passen ;)). Kostet nicht viel und ist von den Funktionen mMn am besten. Problem hier ist für mich die Tatsache, dass es eine kleine (bemühte) Firma ist, bei der Bugfixes z.B. länger dauern können und allgemein, dass die Software noch nicht ganz aus den Kinderschuhen raus ist. Es läuft eigentlich alles, ich krieg sie aber mit bestimmten Plugins oder bei bestimmten Vorgängen zum Absturz.


    C) Laptop +DAW

    Am weitesten weg von einer Live Tauglichen, intuitiven und übersichtlichen Oberfläche, wenn du dich in der DAW aber auskennst seh ich hier keinerlei Problem, erst recht bei der überschaubaren Anzahl an Plugins, Stereosummierung ist hier ja eh kein Thema.

    Potentiell stabiler was Bugs / Abstürze angeht als LP2.



    Bei B+C macht der Laptop die Berechnung selber, Latenz + Stabilität hängt von der CPU, deren Belastung und Buffersize ab, bei FX sollte es ja kein Problem sein, keine ganz geringe Rechenleistung zu wählen, hast dann einfach mehr Pre-Delay. Da du Windows basiert bist wird das Thema DPC Latency aber wieder relevant - je nachdem wie stabil der Laptop ist, wie zugemüllt Windows ist und wie viel Hintergrunddienste und Treiber-Fuck Ups CPU Leistung in Anspruch nehmen, kannst du mit Rechenintensiven Plugins vielleicht doch an die Grenze kommen.

    Da wir nur von 2 Reverbs plus n bissel was anderes reden würd ich einfach mal ausprobieren, wie sehr die CPU ins Schwitzen kommt und wie stabil der Yoga ist. Hängt natürlich von den verwendeten Plugins ab, Reverb X ist ressourcenschonender als Reverb Y.


    Solltest du noch mehr Input brauchen oder Fragen haben, weiterhin her damit :)

  • wora

    Ich melde mich noch mal dazu, weil Deine Anforderungen da etwas diskrepant waren:

    Am Thread-Anfang wolltest Du nur einen externen Edelhall. Das wäre mit der reverb 4000 Lösung gut zu erschlagen. Für die im Threadverlauf gewünschte 'Kette' bietet das natürlich keine Lösung. Was mich ein bisschen wundert, ist, dass für die gewünschte Distortion das Pult selbst, respektive das pulteigene Röhren-Deep-Plug keine Option darstellt.

    Bei DiGiCo ist das so gelöst, dass es für die Röhren-Emulation zwei Pfade gibt:

    - entweder man schaltet 'digitube' an und hat über 'drive' und 'bias' zwei Parameter, die Gitarrenamp-ähnliche Verzerrung zulassen oder

    - man schaltet auf 'warmth' und hat dann ein plug, das einfach ohne weitere Parametrierung nur einen subtilen Oberton angereicherten Sound ohne richtige 'Zerre' z.B. für Vocals bietet.

    Ansonsten finde ich es super, dass die Kollegen hier mit wirklich zielführenden Lösungen für Deine Aufgabenstellung aufwarten.:thumbup:

  • guma :

    ja, zu beginn sprach ich "nur" von einem hochwertigen hall. aber ich habe schon immer von plugins gesprochen. und wenn man sowas benutzt, dann sollte es doch auch die möglichkeiten geben, mehrere davon zu kaskadieren ;-)


    die röhren-emulationen gibt es in der dLive in den preamps der inputs. da ist es zwar egal, ob das inputsignal von einer analogen XLR buchse kommt, oder von irgend einem digitalen stream. aber man benötigt dazu eben erstmal einen eingang. wenn ich ein signal vor dem verhallen verzerren will, dann wird das wieder eine wilde matrix-kurbelei. natürlich kann man das machen, aber ehrlich gesagt hab ich da wenig lust drauf, weil ich das dann in ganz verschiedenen showfiles und dort dann in verschiedenen szenen wiederholen müsste.
    deshalb würde mir hier eine externe lösung gefallen, die ich ja sowieso benötige.


    @Katash
    ich werde sicher noch fragen haben, aber ich brauch erstmal ein bisschen zeit. zunächst muss ich ja noch "nebenher" meine jobs erledigen, ausserdem hab ich mir gerade noch ein neues windows tablet gekauft, welches ich auch noch an den start bringen möchte... also, ich denke erstmal noch drüber nach, welche lösung es sein sollte. aber Liveprofessor ist für mich im augenblick erstmal weit vorne, weil es eben einen erheblich geringeren investitionsbedarf nach sich zieht. denn kein kunde wird mir den mehraufwand jemals bezahlen ;-)


    noch ne info: von der DAW lösung komme ich wieder weg, weil ich da einen Dongle habe, der mich manchmal ärgert. ich hatte den fest im rack in meinem recording-rechner eingebaut - und da hat er doch glatt vergessen, sich korrekt am system anzumelden. erst als ich ihn abgezogen und wieder aufgesteckt habe, hat er funktioniert. das kann ich nicht gebrauchen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von wora ()

  • Für die jüngeren unter uns oder auch als Inspiration für alle anderen hier mal ein schönes Beispiel was man mit Hall so alles machen kann.

    Genau weiß ich es natürlich nicht, aber ich zähle in der Nummer ca. 5 verschiedene Reverb Typen/Längen:


    Überhaupt sind die beiden Alben von Christine and the Queens sehr nett wenn es um das Thema Räumlichkeit/Reverb geht :)