Roland M200i Digitalpult (kleines Review)

  • Aber in die Welt der FoH-Mischer werden sie wohl nie eindringen.

    Ich sehe schon die Möglichkeit für einen neuen Hersteller (und gänzlich "neu" ist Roland ja nicht) sich zu etablieren, auch im Profi-Bereich.

    Aber das muss eben durch mehrere positive Aspekte geschehen, sowohl Features als auch Preis und Support.


    Sollte ein neues System auf den Markt kommen, das erstmal alle möglichen Wünsche incl. ordentlichem Workflow erfüllt, preislich absolut konkurrenzfähig ist und dann noch gut supportet wird, halte ich es schon für möglich.

    Allerdings erfordert das eben all diese Punkte + Marketing und ist dementsprechend kostspielig und für eine kleine Firma wohl schwer zu stemmen.


    Das Problem bei Roland ist denke ich, dass sie auf so vielen unterschiedlichen Hochzeiten tanzen und der Pro Audio Markt halt n netter Ausflug war, ohne 100% Commitment sich da zu etablieren.


    Wenn das Budget dann nicht gegen unendlich geht, muss man irgendwann entscheiden, ob Pro Audio oder Keys, E-Drums, Gitarrenzeug (Boss) mehr bekommt. Ergo steht dann (nachhaltiger) Support und Marketing hinten an und damit ist's zum Scheitern verurteilt.

  • ... wobei das bei (z.B.) Yamaha auch bestens Klappt mit den Hochzeiten, dass Portfolio ist dort noch um einiges größer. Aber ja, am Ende ist es Marketing, die Pulte hätten durchaus das Zeug dazu und der Support auch, wie auch der Preis. In den USA sind sie auch deutlich weiter verbreitet als hierzulande. Aber ob hier nach der 5000er überhaupt noch neue Pulte auf den Markt kommen (zumindest in Deutschland), bleibt halt abzuwarten. Ich würde mir aber schon etwas mehr Vielfalt wünschen, nicht nur im unteren oder Hobby/Musiker- Preissegment. Und Techniker die sich auch drauf einlassen würden :-)