Einhörmusik 2019

  • Ich habe da so eine Regel: PA Tuning nur mit Songs von Künstlern, die aus dem Land kommen, in dem ich gerade bin und mit denen oder für die ich bereits gearbeitet habe. Das sind dann Songs, die ich gut kenne und mag und die Locals freuen sich manchmal darüber, daß man ihnen Ehre erweist.

    In Norwegen bedeutet das aktuell:
    Kari Bremnes - Per og Pål og Janus

    Thea Hjelmeland - Perfume

    Bernhoft - Choices

  • Ich habe da so eine Regel: PA Tuning nur mit Songs von Künstlern, die aus dem Land kommen, in dem ich gerade bin und mit denen oder für die ich bereits gearbeitet habe. Das sind dann Songs, die ich gut kenne und mag und die Locals freuen sich manchmal darüber, daß man ihnen Ehre erweist.

    In Norwegen bedeutet das aktuell:
    Kari Bremnes - Per og Pål og Janus

    Thea Hjelmeland - Perfume

    Bernhoft - Choices

    Mein lokaler Kollege in Oslo hat gestern alle 3 erkannt und gewürdigt.

  • Ich habe mir schon gedacht, dass ich das zwar ein schöner Gedanke finde, aber ob das auch so funktioniert?


    Würdet ihr euch geehrt fühlen, wenn ich in Deutschland zum Einhören mit Max Giesinger, Modern Talking und Gottlieb Wendehals ankomme?


    Ich benutze hier in der Schweiz keinen einzigen schweizer Song für den Soundcheck - ausser ich habe von der Band, die ich betreue eine gute CD, bzw. ein gutes File. Dann kommt das zum Finale zum Zug.


    Und wenn jetzt jemand von euch Deutschen hier mit schweizer Musik (also mundart, nicht englisch gesungene schweizer Musik) EInhören würde an einem Event, den ich mitbetreue, wäre der reflexartige erste Gedanke (falls es mir überhaupt auffallen würde): "wieso zum Geier hört der solche Musik?".

  • Naja. Manchmal kennt man den Veranstalter gut und baut einen Track ein, den er cool findet. Das kann manchmal richtig wertvolle Vorteile haben, wenn derjenige, der dich bezahlt zum FOH kommt und mit dem Grinsen im Gesicht sagt, dass es geil klingt. Da ist man dann schonmal der Held und wird mit dieser Brille gesehen.


    Andersrum habe ich auch schon Soundchecktracks weggelassen, weil ich davon ausging, dass die dort nicht gut ankommen würden. Mann will ja nicht den Kunden nerven, bevors angefangen hat.

  • In der Schweiz würde ich mit "The Scratches" kommen. Das wäre dann auf Englisch. Und ich bin mir nicht sicher, ob das oft als Schweizer Act erkennt werden würde. Wenn nicht, finde ich es auch nicht schlimm.

    Diese Angewohnheit ist ja zunächst nur für mich, um Abwechslung zu haben. Es langweilt mich, auf längeren Touren jeden Tag das Gleiche zu hören. Schon die Show ist ja jeden Tag fast gleich. Bzw. sollte gleich klingen.