Line-Array Tower aus F33- wo ist er hin?

  • Gibts auf Bestellung aus 30er 4-Punkt eigentlich bei allen gängigen Traversenherstellern. Sind halt diverse nicht ganz billige Sonderteile: Knoten, asymmetrischer Towerkopf, die Stützen und die Aufnahmen für die Spindelfüsse. Zudem lassen sich Tiptower für brauchbare Windlasten nicht mehr aus 2mm-Traversen bauen, da muss schwereres Material (3mm Gurtrohre) her. Und man muss als Anwender höllisch aufpassen dass das später keiner durcheinander bringt.

    Noch so ein Thema ist die Höhe; eigentlich sind die alle baubuchpflichtig...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Die Firma Bütec stellt Traversen im Global-Truss-Maß nach Kundenwunsch her - habe dort auch schon diverse Sonderteile geordert

    Und wer liefert dann die Statik?


    kleine Tiptower gibt's auch von Hof: https://www.h-of.de/de/product…/2830/vapato-pa-tower-set

    Wobei die kleinen Spindelchen für mich nicht outdoortauglich sind, die Lösung mit den 2 Stahlseilen als Anschlag mir reichlich umständlich vorkommt und auch hier die Frage ist wo bei der 6,4m-Version das Baubuch her kommt und was das extra kostet...

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  • Meinst du den Guil TMD-545/N ? Den gibt es ...

    Der ist meiner Meinung nach ein Fall für ´ne RAPEX-Meldung. Ich hab bis heute weder ein Baubuch noch eine ernstzunehmende Statik inkl. Windlastberechnung dafür gesehen. Würde mich angesichts der Werte (400 kg auf 6,43m Höhe, 240 kg Gegengewicht inkl. Ballast...) mal echt interessieren.

    Man muss sich nur mal die halbscharige "Übersicherung" des HKZ mit einem Fallweg von gut einem Meter auf dem Werbefoto des Herstellers ansehen um zu merken wie weit es bei denen mit dem Verständnis (nicht nur dem Zitieren...) von Normen und Vorschriften her ist.

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  • Im Prinzip sollen bei uns demnächst ca. 100kg auf max. 4m Höhe, Open Air.



    Jetziger Stand ist ein "mini" Karree. Nimmt halt viel Transportvolumen ein, besonders wegen dem Ballast.

    Das geht auch mit einem ganz normalen, senkrechten Tower. Basement mit Auslegern, 2 x 2m 4-Punkt Towertraverse, Scharniere, Towerkopf und kleiner D8+ Motor. Ohne Ballast wirst du allerdings auch da nicht auskommen weil das Drehmoment durch die Windlast ja irgendwo abgefangen werden muss. Wenn die entsprechende Logistik (grösserer Lkw, Stapler/Radlader) vorhanden ist kannst du mit Betongewichten statt Wassertanks hier viel Volumen einsparen.


    g* Ich merke schon, da ist recht viel komisches Zeug für teures Geld am Markt.


    Der Knackpunkt ist die 5m-Grenze zur Baubuchpflicht. Dadurch sind kleine Tiptower (6-7m Höhe) unmässig teuer und werden auch nicht in Stückzahlen verkauft die eine echte Serienfertigung rentabel machen.

    Wenn 5m Flughöhe reichen spart man sich in der Regel aus Kostengründen die Tower komplett und zimmert die PA an ein meist ohnehin vorhandenes Bühnendach/Trailer mit ran.

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  • @Marian Humann


    Ab 4,5m Baubuch ist totaler Quatsch. Eine Holzplatte liegt immer unter jeder Layher Spindel und die Höhe ist so geplant das man 20-30cm Spiel unterhalb 5m hat.

    Wir haben diverse Bühnen und Layherkonstruktionen die wir bis 4,99m bauen.

    Mit Baubuch kann man so kleine Konstruktionen gar nicht wirtschaftlich betreiben.

    Wie viele Baubücher hast du denn rechnen lassen für so kleine Konstruktionen?

  • Layher 1x1m Tower bis 4,99m. Fällt nich um, hält ewig und das Material kann für alles mögliche verwendet werden.

    Sieht aber auch aus wie weiland 1980, braucht viel Ballast, ist lästig zu transportieren und zu bestücken und verbrät viel Arbeitskraft beim Auf- und Abbau; vor allem wenn man nicht nur zwei von den Dingern braucht sondern 6 oder 10...

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  • Ab 4,5m Baubuch ist totaler Quatsch. Eine Holzplatte liegt immer unter jeder Layher Spindel und die Höhe ist so geplant das man 20-30cm Spiel unterhalb 5m hat.

    OK, wenn das Ding nicht auf 4,99 geplant ist dann OK. Ich kenne aber auch solche Konstruktionen aus dem mobilen Bühnenbau die auf absolut waagerechter Ebene nicht unter 4,95m aufzubauen waren (Spindeln auf Minimum). Jede kleine Unebenheit (5cm Höhendifferenz auf 8m Bühnenbreite ist ja nicht wahnsinnig viel) führt zur Notwendigkeit eines Prüfbuches. Der Hersteller verkauft die Bühne als "braucht kein Prüfbuch, braucht keine Ballastierung". Die Erstellung eines Prüfbuches hat dann deutliche Mängel an der Konstruktion ergeben und die Notwendigkeit von 2t Ballast herausgestellt, wofür natürlich noch eine passende Aufnahmeeinrichtung kosntruiert werden musste.



    Zitat


    Wie viele Baubücher hast du denn rechnen lassen für so kleine Konstruktionen?

    Selber 0, aber bei 5 mitgewirkt, diese umzusetzen (z.B. o.g. Umbauten für Ballastierungsaufnahmen für mehrere Konstruktionen)

  • OK ist mir so noch nicht untergekommen. Sowohl mit Layher als auch mit Truss kann ich auf jede Unebenheit reagieren. Feste Bauteile in 4,95m gibt es ja nicht.

    Und ob eine Konstruktion 4,99m oder 5,01m hoch ist habe ich auch noch nie jemanden messen sehen.

    Bei genehmigungsfreien fliegenden Bauten gibt es ja eh in den seltensten fällen Abnahmen.

  • Sieht aber auch aus wie weiland 1980, braucht viel Ballast, ist lästig zu transportieren und zu bestücken und verbrät viel Arbeitskraft beim Auf- und Abbau; vor allem wenn man nicht nur zwei von den Dingern braucht sondern 6 oder 10...

    Was braucht nicht viel Ballast? vor allem wenn es noch leichter ist. Sieht gut aus weil schön mit Gaze oder Werbung eingepackt. Bauen 2 Leute in 30min. OK Transport macht kein Spaß.