Harman Gerüchteküche

  • Also auf den von uns beackerten Festival- und Stadtfestbühnen gibt's zwischen FOH- und Monitormix immer einen Analogsplit. Auf das Gainsharing oderwiedasjetzthierallesheißt z.B. bei YAMAHA und mit Fremdtechnikern zu vertrauen ist zu riskant. Diese Ansicht teilen auch viele Kollegen nach wie vor. Und ich gestehe: wir verwenden die Square One Splitter ;-(

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

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  • Gainsharing ist einfach ein zu heisses Eisen.

    Aber abgesehen davon gibt es Situationen wo man ohne Splitter gar nicht mal die Chance hat eine Show zu fahren.

    1. Du hast am FOH eine andere Pultmarke als am Monitor.

    2. Du hast ein Recording Mobile bzw. einen ÖR Sender mit am Start.

    3. Du musst unter allen Umständen Redundant fahren (Hauptversammlung).

    4. Du hast ein Pult, das Gainsharing gar nicht unterstützt.

  • Es könnte auch dran liegen das der Markt für Pro Geräte uninteressant wird.

    Das ist er schon lange. Keiner der "Grossen" kann mehr allein von seiner "pro audio" Produktlinie leben. Die müssen die dort anfallenden Entwicklungskosten mit dem Verkauf von Festinstallationsmaterial und/oder MI-Massenelektronik wieder rein holen.


    Von den Margen her ist eher der Amateur Bereich uninteressant geworden.

    Wir reden hier von Herstellern, nicht Vertrieben (gern als Nebenerwerb von Vermietfirmen) oder Musikgeschäften. Da machen in der Tat die grossen Onlinehändler immer mehr platt, auch im b2b. Ist aber ein anderes Thema.

    Warum finden alle UB scheiße ?

    Ich finde den nicht scheisse. Behringer hat einen massiven Innovationsdruck aufgebaut der die Entwicklung von Pulten wie A&H Qu oder Avid S3L erst notwendig machte. Da wären wir sonst noch immer bei 01V96.

    Ausserdem muss man (leider) neidlos anerkennen dass das X32 global mehr zur Soundverbesserung auf Livekonzerten beigetragen hat als jedes andere moderne Pult. Die Kiste hat nämlich in ganz vielen Fällen uralte, völlig zerlederte Marken-Analogpulte mit rudimentären Sideracks und unzuverlässiger Verkabelung in Rente geschickt. Da brauchts nicht mal ein Digicore dafür...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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  • Behringer hat einen massiven Innovationsdruck aufgebaut...

    Was war daran innovativ in der Anfangszeit frech andere Hersteller, nur in billig, zu kopieren, dann Markennamen aufzukaufen um sie regelrecht herunter zu wirtschaften und wenn sie mal was Eigenes machen, wenn du schon das X32 ansprichst, es mit so einer grottigen Software zu versehen, das selbst Yamaha als Bedienungswunder da steht?

    Zitat

    Da wären wir sonst noch immer bei 01V96.

    Das wird von Yamaha auch immer noch hergestellt und in ansehbaren Stückzahlen verkauft. :D

  • Hmm, da fängt das ganze damit an was wohl aus Harman wird und wir landen beim Uli. Mann oh Mann.

    Und dann äußern sich bekennende Nichtanwender darüber was der eohl alles nicht zusammen bekommt. Für mich ist da gerade das X32 ein blendendes Beispiel dafür wie man ein brauchbares Gerät mit hoher Qualität zu bezahlbaren Preisen auf den markt wirft.

    Es wird hier von fehlender Innovationskraft gesprochen. Nur hat der Mitbewerb es in den letzten Jahren nicht geschafft auch nur annähernd ein Produkt aufzustellen das dem XM32 nahe kommt. Die Depression, TF, SQ, Qu, Studiolive sind vielleicht für sich in dem einen oder anderen Punkt im Vorteil aber in seiner Gesamtheit nicht.

    Qualitativ steht es für mich auch sehr gut da. Viele Berichte über Fehler stellen sich als massive Defizite im Layer 8 heraus, und bei der Verbreitung (ich schätze inzwischen an die 500.000 Geräte) sind echte Probleme echt rar. Selbst in den Anfängen war es B-untypisch extrem ruhig. Da lesen sich andere Beriche über „Qualitäts-Pro-Geräte“ deutlich besorgniserregender.

    Ich hab keine Ahnung woher die erfahrung „grottige Software“ kommt. Klar hat jedes Produkt andere Workflowkonzepte, damit ist ein einmaliger Umstieg auf ein anderes Pult nie wirklich einfach. Nur untter „grottig“ fällt für mich Software nur wenn sich Bugs häufen. Und da liegt das Teil für mich ganz gut. Zumal es jetzt schon einige Zeit ausentwickelt ist. Andere schaffen nicht mal halbwegs zeitnahe Release Termine.

    Unterm Strich kommt für mich raus dass es im Preisbereich unter 5000 nach wie vor nichts zu befürchten hat, einen Nachfolger hats derzeit also nicht nötig auch wenn es wünschenswert wäre. Selbst über den 5k haben manche Produkte dem S32 gegenüber noch Nachholbedarf.

    Und ja, neben dem X32 arbeite ich auch oft mit dem dLive, CL/QL und, wenn es nicht anders geht, mit Digico. Soundcraft greif ich nur analog an. Wenn da eins steht, egal welches, nehm ich mein X32 mit;-)

  • Was war daran innovativ in der Anfangszeit frech andere Hersteller, nur in billig, zu kopieren, dann Markennamen aufzukaufen um sie regelrecht herunter zu wirtschaften und wenn sie mal was Eigenes machen, wenn du schon das X32 ansprichst, es mit so einer grottigen Software zu versehen, das selbst Yamaha als Bedienungswunder da steht?

    Das wird von Yamaha auch immer noch hergestellt und in ansehbaren Stückzahlen verkauft. :D

    Die Art, wie du dich jetzt schon zum wiederholten male pauschal und unsachlich vernichtend über das X32 äusserst legt für mich den Schluss nahe, dass es bei dir nicht nur um das Pult geht.


    Hat dein ärgster Mitbewerber dir Jobs weggeschnappt, indem er mit einem X32 die gleiche Qualität zum günstigeren Preis offeriert hat?


    Weil jetzt gerade die Software beim X32 ist gut. Wenn man den Editor und die Remote-App mitrechnet, müssen sich sogar sehr viel teurere Produkte sehr warm anziehen. Ausserdem wurde der Editor mehrfach überholt und sogar sehr stark überarbeitet, so dass ich heute soweit bin, dass ich den total gelungen finde.

  • Was war daran innovativ in der Anfangszeit frech andere Hersteller, nur in billig, zu kopieren, dann Markennamen aufzukaufen um sie regelrecht herunter zu wirtschaften und wenn sie mal was Eigenes machen, wenn du schon das X32 ansprichst, es mit so einer grottigen Software zu versehen, das selbst Yamaha als Bedienungswunder da steht?

    Es fällt sehr schwer jemanden ernst zu nehmen, der einerseits dem X32 "grottige Software" unterstellt, andererseits Soundcraft-Mischbretter lobt.

  • Es fällt sehr schwer jemanden ernst zu nehmen, der einerseits dem X32 "grottige Software" unterstellt, andererseits Soundcraft-Mischbretter lobt.

    Der Streit ist ziemlich sinnlos, weil verschieden Bedienkonzepte einfach Fans und Hasser haben, und jeder verschieden ist. OBJEKTIV gesehen ist weder die VI noch das X32 schlecht oder kompliziert zu bedienen.

  • Der Streit ist ziemlich sinnlos, weil verschieden Bedienkonzepte einfach Fans und Hasser haben, und jeder verschieden ist. OBJEKTIV gesehen ist weder die VI noch das X32 schlecht oder kompliziert zu bedienen.

    Software und Bedienkonzept sind zwei paar Schuhe. Wenn man seine persönliche Meinung zum Bedienkonzept äußern möchte, dann sollte man vielleicht nicht von "grottiger Software" sprechen. Insbesondere da die Software (nicht das Bedienkonzept) bei Soundcraft im Gegensatz zu Behridas nunmal wirklich grottig ist.

  • Hmm, da fängt das ganze damit an was wohl aus Harman wird und wir landen beim Uli. Mann oh Mann.

    Ja, das hätte ich vielleicht nicht einflechten sollen.

    Und ich muss auch zugeben das ich auf den Mann nicht gut zu sprechen bin da mir seine Firmenphilosophie noch nie zusagte und ich einige Geräte habe von Firmen, die er jetzt in sein Portfolio einverleibt hat und ich nicht zufrieden bin was er daraus gemacht hat.

    Zitat

    Für mich ist da gerade das X32 ein blendendes Beispiel dafür wie man ein brauchbares Gerät mit hoher Qualität zu bezahlbaren Preisen auf den markt wirft.

    Über die Qualität kann ich tatsächlich keine Aussage machen da ich nur einmal mit diesem Pult zu tun hatte.

    Aber ich weiss eben von 2 meiner Kollegen, die bei kleineren Festivals ihr Pult mitnehmen, darüber hadern, das sie ihr Netzwerk Kabel mitnehmen müssen da die Chance auf ein bereits verlegtes Kabel zu treffen welches zwar mit Midas Pro und Dante spielt aber nicht mit dem X/M32.

    Zugegebenermassen hat Soundcraft durch ihr Madi Protokoll bei Längen >70m da auch echte Probleme da es eben nicht auf Netzwerk basiert und damit auf einen gesunden Durchmesser der Leiter angewiesen ist.

    Für mich ein Grund gleich auf Glas zu gehen und da gab es nie ein Problem mit einer fremd LWL.

    Zitat

    Ich hab keine Ahnung woher die erfahrung „grottige Software“ kommt.

    Grottig ist vielleicht das falsche Wort, ersetzen wir es durch unintuitiv, das trifft es besser.

    Wenn man im Laufe der Jahre an so vielen, neuen Pulten gesessen ist, wo man keine Schulung zuvor bekommen hatte und mit einer kleinen Einweisung nach einer Viertelstunde klar kommt und dann plötzlich vor einem X/M32 sitzt (OK, ich hatte nicht mal eine Einweisung) und ohne Bedienungsanleitung, in die ich bei jedem Bedienungsschritt ständig schauen musste, nichts ging, dann hinterlässt dieses Meneuführungskonzept bei mir schon einen schalen Geschmack.

    OK, Geschmack, vielleicht geht es auch nur darum aber selbst ein SSL hinterlies bei mir weniger Fragezeichen als dieses Behringer Pult. ;)

    Ob es mit der App besser gegangen wäre weiss ich nicht, da nicht vorhanden.


    Das ich bei diesen Verkaufszahlen hier in ein Wespennest gestochen habe ist mir erst zu spät gekommen sonst hätte ich mir diese Bemerkung gespart. :)


    Auf meiner Wunschliste wird es dieses Pult jedenfalls nie schaffen aber da gibt es ganz andere Pulte, die da auch nicht draufstehen und trotzdem Marktführer sind. ;)

  • Aber ich weiss eben von 2 meiner Kollegen, die bei kleineren Festivals ihr Pult mitnehmen, darüber hadern, das sie ihr Netzwerk Kabel mitnehmen müssen da die Chance auf ein bereits verlegtes Kabel zu treffen welches zwar mit Midas Pro und Dante spielt aber nicht mit dem X/M32.

    Hmm, Ich habe gehört von einem Kollegen, der selber mal erfahren haben soll...... Hmm, Ich kann nur sagen dass ich in den Jahren mit meinen 70m Cat-Leitungen (Klotz) mit keinem Pult Probleme hatte. Nur einmal mit einem im Haus verlegten Kabel (Installationsmaterial) da wollte meine dLive gar nicht obwohl sonst immer alles toll funktioniert haben sollte(ebenfalls Hörensagen). Also selber Kabel ziehen. Nun ja. Urban Legends sind halt was sie sind. Allerdings kann ich eben auch nur auf meine Erfahrungen zurückgreifen.

    ersetzen wir es durch unintuitiv

    Das liegt für mich im Auge des Betrachters. Ich finde die Bedienung einiger anderen Pulte auch persönlich fragwürdig und grenzwertig. So lange ich die Basic-Jobs (Mehrere Signale in eine bzw mehre Mischungen zu vereinen und wieder ausgeben) recht flüssig machen kann bin ich schon zufrieden. Advanced Dinge wie Pult-Konfig und Routing kann dann ruhig etwas dauern und individueller gestaltet sein. So lange man sich nicht damit auskennt sind alle Pulte erstmal diesbezüglich nicht intuitiv. Finde ich zumindest.