A&H Avantis

  • Zugegeben, der Kontrast vom Foto ist krasser als die Realität - aber die Beschriftung bis zum oberen Faderende "lesen" geht nur wenn ich die Hand drüber halte, so dass das reflektierte Licht drauf scheint...


    Für normale Gigs hätte ich auch kein Problem damit, aber hier die ganze Zeit die DCAs zielgenau zu fahren fand ich tatsächlich ohne Orientierungshilfe problematisch. ich lag da doch öfter mal 3-5dB daneben.


    Kann es sein das dann die Augen eher das Problem sind?

    Also nicht als Angriff oder so gemeint, ich habe selber schlechte Augen :)

    Bei unserer Konsole ist aber alles super lesbar und das auch wenn es sehr dunkel ist.

  • wenn man schnell zur 0dB linie will, ist eine gute beschriftung eine sehr gute lösung.


    andererseits: es gibt doch da sicher die gleiche funktion wie in der dLive und der SQ: reset drücken und fader von unten anschubsen... und schwupps, steht der fader exakt bei 0dB ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Magst dir den dB Wert nicht im Display anzeigen lassen? Damit ist's wirklich punktgenau möglich

    Bei so einem Tempo?

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    (sorry, ich habe mich selber am Pult noch nicht so gut filmen können)


    Kann es sein das dann die Augen eher das Problem sind?

    Ja, ich bin Brillenträger und mit Mitte 40 waren meine Augen schon mal besser - und?

    Davon abgesehen ist es ein Unterschied, ob ich gezielt auf die Skala blicke oder das Script lese und die Faderposition mehr aus dem Augenwinkel anvisieren muss.

    Erfahrungsgemäss weiss ich, dass es Arbeitsgeräte gibt die einem das Orientieren erleichtern und ich gelobe Besserung, dass ich in Zukunft im Vorfeld mehr auf solche Sachen achten werde.


    Genau aus solchen Gründen teile ich hier ja meine Erfahrungen, damit andere sich u.U. RECHTZEITIG damit auseinandersetzen können.


    Ich finde diese Diskussion irgendwie recht müssig.

  • Ja, und die Orchestermusiker bitte durch Roboter ersetzen, damit die Lautstärke immer passt und sich die Leute, die auf dem Balkon in Sichtlinie zum Orchester sitzen, nicht ab und an beschweren müssen, dass sie den Gesang nicht verstehen, während der Mix für den Rest des Saals ok ist.


    Und das die Beschwerde annehmende Personal bitte durch einen Automaten ersetzen, damit derlei Infos nicht erst nach 1 Monat bei mir ankommen, weil man sich denkt „ist halt so“… 🙄

  • Heute wieder was gelernt. Danke!

    es gibt diese funktion übrigens auch im Director und hilft beim vorbereiten von shows:

    dort drückt man den "Reset" button, sodass er rot leuchtet. dann den fader mit der maus (oder per touchscreen) noch oben ziehen: er rastet bei 0dB ein.

    oder nach unten ziehen: dann rastet er bei minus unendlich ein.


    danach aber nicht vergessen, den reset button wieder AUS zu schalten ;)

    wenn man das vergisst, kann man sich einige unnötige arbeit machen... am pult kann das ja nicht passieren, denn sobald man den reset knopf loslässt, wir diese funktion automatisch deaktiviert.


    am pult geht das natürlich viel schneller, vor allem wenn man mehrere fader auf die 0dB linie bringen will... dann fährt man einfach mit dem finger an den fadern entlang und sie flitzen nacheinander auf 0dB. im director muss man natürlich jeden fader einzeln anklicken.


    wie gesagt: das feature gibt es auch in der SQ serie.

    funktioniert das auch an der Avantis?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hahaha

    C3500 ganz links unten.

    Ich schaue konzentriert auf die Bühne und drücke unbemerkt dieses böse kleine rote Ding.

    Dann wollte ich einen Regler von ungefähr -25db um ca. 2 db hochschieben.

    Jesses bin ich erschrocken! Shocked

    scham*


    Ich frage mich heute noch wie man den Taster an so eine Stelle bauen kann! :cursing:

  • Ich schaue konzentriert auf die Bühne und drücke unbemerkt dieses böse kleine rote Ding.

    du sollst dich nicht auf das pult legen ... frech*


    also ganz ehrlich:

    ich arbeite seit 2015 mit den pulten, diesen taster hab ich noch nie aus versehen berührt.


    was ich allerdings schonmal aus versehen umgeschaltet habe, waren szenen an der iLive. dort war die szenenumschaltung recht weit unten, auf der rechten seite. das konnte man aber deaktivieren ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Bei der SQ bin ich auch schon des öfteren ungewollt auf Layer F gelandet. Die Stelle ist halt so ähnlich wie im Auto der Bereich links von der Kupplung eine bequeme Ruheposition... Früher gab es da bei LKWs jedoch gerne mal den "Ausschalter" für den Motor (ich weiss die genaue Bezeichnung nicht mehr, irgendwas mit Luftstromventil...) - da habe ich mich mal auf der Autobahn auch plötzlich gewundert, weil ich das gar nicht bemerkt hatte, dass mein Fuss da drauf lag... 8)


    Avantis finde ich ja von der Oberflächenaufteilung nahezu perfekt - zumal die ganzen Menübuttons im Touchscreen integriert wurden und damit besser lesbar sind und auch noch doppelt zur Verfügung stehen. Bei meinen wenigen Dlive-Kontakten war ich hingegen ständig irgendwelche Funktionstasten am suchen, weil die so schön über die ganze Oberfläche verteilt wurden.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo ()



  • weder VCA noch DCA signale enthalten audioinformationen. es sind reine "stellwerte".


    wenn also eine DCA gruppe einen audiopegel anzeigt, dann wird das irgendwie über umwege eingespeist. es handelt sich dabei um einen audiopegel von einem der kanäle, die über diese DCA gesteuert werden.

    aber in der DCA gruppe selbst gibt es kein audiosignal, sondern nur ein steuersignal.


    Hallo!


    Ich klinke mich hier mal mit einer Verständnissfrage ein:


    In den letzten drei Monaten habe zwei Musicals technisch betreut und auch selbst am GLD 112 gemischt.


    Über den "PAFL" Knopf vom Pult schicke ich bei diversen Gelegenheiten das Signal des "VOX"-DCAs an den PAFL Bus, welcher in einem meiner Analyzer auf einem scrolling Spectrogram landet. Mit dem Sinn, Kabelbrüche schnell optisch zu erkennen. Das mache ich schon sehr lange so. Wenn ich mir diesen "DCA-generierten" Bus anhöre, dann ist dies das Summensignal aller Kanäle im DCA, ohne reale Pegelung über die Fäder (als ob "0 dB Fader Stellung").


    Keine Ahnung, wie dies generiert wird, aber es ist da. Insofern konterkariert das ja deine Aussage von oben, oder nicht? 🤔


    Liebe Grüße,


    HP

  • Keine Ahnung, wie dies generiert wird, aber es ist da. Insofern konterkariert das ja deine Aussage von oben, oder nicht? 🤔

    ich denke, dass diese "abhörsumme" einfach nur dann generiert wird, wenn sie abgehört wird.

    wie genau das gemacht wird, entzieht sich meiner kenntnis. aber vermutlich werden dann einfach alle kanäle, die der jeweilige DCA steuert, auf den PAFL-bus gelegt. das würde auch erklären, warum die signale hier völlig unabhängig von den faderstellungen erscheinen. also leise kanäle bleiben in dieser PAFL-schiene immer leise, laute kanäle immer laut.


    das ändert aber ja nichts an der tatsache, dass DCAs (die ja die digitalen nachfolger der alten VCAs bei analogpulten sind) normalerweise eben keine audiosignale haben. es sind einfach steuerpegel, die "virtuelle fader" hoch oder runter bewegen.


    wenn man nach dieser logik alle DCAs mit pegelanzeigen ausstatten möchte, müsste man für jede DCA einen unabhängigen abhörbus generieren. das wären z.b. in der dLive 24 zusätzliche abhörbusse. oder man muss sich irgend einen anderen trick einfallen lassen, auf den ich gerade nicht komme...


    Über den "PAFL" Knopf vom Pult schicke ich bei diversen Gelegenheiten das Signal des "VOX"-DCAs an den PAFL Bus, welcher in einem meiner Analyzer auf einem scrolling Spectrogram landet. Mit dem Sinn, Kabelbrüche schnell optisch zu erkennen. Das mache ich schon sehr lange so.

    das liest sich spannend und interessiert mich jetzt auch:

    kannst du näher erklären, wie du da kabelbrüche erkennen kannst?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang