• Hallo, ich würde gerne in der Wing Copilot App EQs z.B. von einem Bus auf einen anderen kopieren (Anwendung zB Monitor Setup via I Pad Remote auf der Bühne), finde aber im Gegensatz zum Pult in der App nichts, oder habe ich was übersehen?

  • Kann man beim Fullsize mit dem BUS SPILL auf den beiden Faderbänken (die 12+8 Fader) die Inputkanäle anzeigen lassen, also 20 Inputs zugleich?

    Gerade noch mal gecheckt:


    Es geht beim Full nur eine Bank, also 12er oder 8-er oder 4-er, in welche gespillt wird. Dafür kann man z.B.

    8 Busse daneben aufliegen haben mit dem Vorteil gegenüber SOF, dass auf der 12-er Bank nur tatsächlich im selektierten Bus aktive Kanäle präsentiert werden. Wenn dafür 12 nicht reichen. muss man halt die Scrolltasten bedienen.

  • Mein Wing Compact schickt leider nur mehr Blubbern/Rauschen oder verzerrte Signale am lokalen und am SoundConnect-Ausgang. [...]

    Ich darf den Wing zum Händler zurückschicken - in dem Fall zum großen T. Dauert vielleicht 15-20 Arbeitstage. Zefix. Mir ist beim Verpacken aufgefallen, daß da im Inneren was herumfällt, könnten mehrere (!) Schrauben oder sowas in der Größe sein. Und das trotz Schaumstoff-Case nach 4 Monaten. Zefix!

  • Gerade noch mal gecheckt:


    Es geht beim Full nur eine Bank, also 12er oder 8-er oder 4-er, in welche gespillt wird. Dafür kann man z.B.

    8 Busse daneben aufliegen haben mit dem Vorteil gegenüber SOF, dass auf der 12-er Bank nur tatsächlich im selektierten Bus aktive Kanäle präsentiert werden. Wenn dafür 12 nicht reichen. muss man halt die Scrolltasten bedienen.

    Man kann aber bspw. auch auf der 4er Bank die Busse auflegen und SOF aktivieren. Dann spillt er auch bis zu 20 Kanäle - 12er und 8er Bank - insofern da eben entsprechende Inputs / Busse liegen.

  • Jupp, der Unterschied ist halt, dass im Zweifelsfall etilche Kanäle aufliegen, die im gewünschten Bus keine aktiven Sends haben. Ich denke, es wird von Augabe zu Aufgabe und von Anwender zu Anwender unterschiedlich sein, welche Methode gerade die geschicktere ist. Schön, dass man beides machen kann.

  • Da ich nun mehrfach von freundlichen örtlichen Dienstleistern gefragt wurde:

    Wie ist denn der aktuelle Sachstand zum Thema AES50 über Glasfaser?

    Meines letzter Stand war: Geht nur mit 2x Klark DN9620 Konvertern.


    Gruß & Dank

    7

  • Appsys hat noch was im Angebot um auf optisch zu konvertieren


    FLX-AES50


    Ansonsten würde es auch mit dem Multiverter über Dante und dann mit Ethernet-Glasfaser converter gehen

  • Es soll Medienkonverter geben, mit dehnen das geht. Ich finde leider den Link nicht mehr zu dem funktionierenden Modell, aber der war recht einfach gehalten. Die Dinger sind ja auch nicht so teuer.

    Gruß
    Marcus

  • Mal kurz eine OT-Frage hier in die Runde, wo wir grad über den Multiverter sprechen.

    Weiß eigentlich einer genau, was aus dem "Madi-TP" (so wie er im Multiverter oder auch in irgendwelchen RME Interfaces implementiert ist) passiert ist?
    Es gibt paar alte Forenbeiträge wo der Rolf von Appsys auf AES-X 213 verweist.

    Ich habe auf der AES Seite mal nachgesehen -> es scheint wohl eine Arbeitsgruppe zu Madi-over-TP zu geben aber die aktuellste Revision die ich zu Madi finden konnte (AES10-2020) referenziert bis heute nur Optisch und Coax als offiziell unterstützte Interfaces...
    Hat Madi-TP mal irgendwer in freier Wildbahn genutzt?

  • Mal kurz eine OT-Frage hier in die Runde, wo wir grad über den Multiverter sprechen.

    Weiß eigentlich einer genau, was aus dem "Madi-TP" (so wie er im Multiverter oder auch in irgendwelchen RME Interfaces implementiert ist) passiert ist?
    Es gibt paar alte Forenbeiträge wo der Rolf von Appsys auf AES-X 213 verweist.

    Ich habe auf der AES Seite mal nachgesehen -> es scheint wohl eine Arbeitsgruppe zu Madi-over-TP zu geben aber die aktuellste Revision die ich zu Madi finden konnte (AES10-2020) referenziert bis heute nur Optisch und Coax als offiziell unterstützte Interfaces...
    Hat Madi-TP mal irgendwer in freier Wildbahn genutzt?

    mWn war das immer nur eine proprietäre Variante, herstellerübergreifend spezifiziert wurde es nie. Soundcraft Depression und viele der günstigeren DigiCo Pulte nutz(t)en das. Zuverlässigkeit so mittel (besser als AES50, aber gelegentlich gab es auch da mal Probleme mit bestimmten Kabeltypen) und natürlich nicht Layer 2 transportierbar. Für Neugeräte obsolet.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Mal kurz eine OT-Frage hier in die Runde, wo wir grad über den Multiverter sprechen.

    Weiß eigentlich einer genau, was aus dem "Madi-TP" (so wie er im Multiverter oder auch in irgendwelchen RME Interfaces implementiert ist) passiert ist?
    Es gibt paar alte Forenbeiträge wo der Rolf von Appsys auf AES-X 213 verweist.

    Ich habe auf der AES Seite mal nachgesehen -> es scheint wohl eine Arbeitsgruppe zu Madi-over-TP zu geben aber die aktuellste Revision die ich zu Madi finden konnte (AES10-2020) referenziert bis heute nur Optisch und Coax als offiziell unterstützte Interfaces...
    Hat Madi-TP mal irgendwer in freier Wildbahn genutzt?

    Ich nutze bei meinen Digicos Madi-TP. Mit der S21 mache ich relativ viel Touring in kleineren bis mittleren Häusern, das spielte jetzt bis auf zwei Ausnahmen eigentlich immer. Wenn es nicht spielte waren es fest verlegte Leitungen bei denen Niemand wusste wie lang genau die Leitung war und ob es noch zusätzliche Patchstellen dazwischen gab. Äusserte sich dann immer direkt mit Dropouts. Für diese Fälle habe ich immer noch ne 75m CAT Trommel im Auto.

    Das Madi TP am Multiverter ist gemäß der RME Standards belegt. Für Soundcraft oder Digico gibt es einen kleinen Konverter der sich zwischen den Formaten umschalten lässt, ausserdem ermöglicht der einen RX/TX Swap.

  • Ich hatte mit DiGiCo MADI-TP genauso keine Aussetzer wie mit AES50 und dem besagten Klotz RamCAT5e. ;)


    EDIT

    Was ich aber schon bei MADI-BNC sofort verstanden habe, ist, dass digitale Audioübertragungsprotokolle über Kupfer gerne bestimmte physikalische Kabeleigenschaften möchten. Danach wars auch mit dem Klingeldraht/Telefonkabel nimmer so schwer zu verstehen.

  • Guten Abend,


    welche Wing (Fullsize oder Compact) nutzt ihr denn lieber (ich muss damit nicht fliegen, hätte immer mein Auto dabei für Pult und Core und Stageboxen)?

    Oder vielleicht anders gefragt, welche Konsole ist universeller?

    Ich hatte je gesagt, ich stehe vor dem Kauf einer Wing und bin im Moment unentschieden.

    Wenn es mein Pult wird, werde ich mich auch mit der Compact schnell sein können.

    Aber die Fullsize hat zB mehr Fader. Hat sie auch dadurch einige Geschwindigkeitsvorteile?

    Einen 2.Bildschirm (ob Tribe App oder Mixing Station oder Editor) werde ich sowieso verwenden...


    Die Compact hat für mich eigentlich nur 2 Vorteile:

    -kleinerer Footprint (manchmal hilfreich, weniger Platz zu benötigen oder ein leichteres Pult)

    -24 XLR INs onboard.


    Vielleicht bekomme ich hier noch ein paar Tips von euch, danke.



    VG Stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Wir haben beide in der Firma.


    Die Compact bekommst du (mit dem richtigen Case) alleine auf den Tisch gehoben. Die Fullsize (im Case) im Leben nicht.


    Ich bin auf der Fullsize noch etwas schneller, da man sich durch die 3 Faderbänke viel gleichzeitig nach oben holen kann und dieses auch Kombinieren kann. Bei der Compact siehst du halt immer nur einen Layer gleichzeitig.



    Viele nutzen die Channelstripsektion der Fullsize oben rechts nicht, aber ich hab da Gain und Pan im Muscle Memory sodass ich da auch schneller bin.


    Bei der Custom Controls Sektion fehlen der Compact die Drehencoder. Hier kannst du die Parameter die einen Drehencoder brauchen durch gedrückthalten des entsprechenden Knopfes und drehen am Touch n Turn Encoders bedienen, ist also auch ein bisschen langsamer.


    mMn kommt es am ehesten darauf an wofür du das Pult verwendest:


    Für feste Bandsetups als mitreisender Toni nehm ich gerne die Compact, da klein und leicht und ich kann mir die Layer haargenau vorher zurechtlegen, sodass alles nötige trotzdem im schnellen Zugriff ist.


    Bei Jobs wie z.B. ein kleine Festivals mit wechselnden Bands, ggf Monitore aus der Front und spontanen Änderungen nehmen wir die Fullsize mit.

    Genauso auch für mir komplett unbekannte Künstlerinnen wo man sehr spontan (re)agieren muss (und das Pult nicht alleine aufbauen muss).


    Vielleicht hilft dir das bei der Entscheidungsfindung.

    Wir haben übrigens eine Fullsize der ersten Stunde und auch eine relativ frühe Compact und keine Probleme oder Ausfälle zu beklagen.

  • Die Compact bekommst du (mit dem richtigen Case) alleine auf den Tisch gehoben. Die Fullsize (im Case) im Leben nicht.

    Nun ja. Ich habe die Fullsize im Case und trage die auch mal einige Treppenstufen alleine und auch auf den Tisch bekomme ich sie alleine.


    Wenn ich nicht alleine bin, frage ich für beide Fälle jemanden um Hilfe.

    Der Ton macht die Musik.