Low Budget CAT Cores

  • Kannst Du die Pin-Belegung mal messen guma ?

    Ich hab' mehrere Stairville DMX Split Boxen (also noch ein dritter Typ vom T), und kann deren Belegung nächste Woche mal rein stellen. Auch wenn die, wie auch Dein "Shuttle Snake" aus 2015 stammt, und vermutlich gleich belegt ist.


    Eine Übersicht über die unterschiedlichen Belegungen (auch hochwertiger CAT-Cores) ist IMHO deutlich konstruktiver als die reine Info "A geht nicht mit B", weil man anhand dessen dann auch weitere Entscheidungen zur Kompatibilität treffen kann.

  • sind nicht kompatibel belegt.

    das beruhigt mich. ^^

    ich habe mir vor vielen jahren mehrere solcher analogen CAT lösungen selbst gebaut. die hab ich nach wie vor im einsatz. und als ich mal schnell noch welche brauchte, hab ich mir noch welche von T dazubestellt. beim durchmessen stellte ich dann fest, dass der kanal 3 anders belegt ist wie bei meinen kabeln. ?(

    deshalb trenne ich diese auflösungen einfach strikt und umgehe diese problemstelle damit ganz elegant :D

  • Die Buchse ist die originale, wei sie kleiner als D-Flansch ist. Wirkt aber ganz solide.

    Benutzt hab ich das Teil bisher leider noch nicht.


    Original ist das übrigens alles auf einer Platine verlötet und sieht ganz gut verarbeitet aus.

    Die Kabelpeitsche ist auch auf so weiße Pfostenstecker gekrimpt und auf eine Platine gesteckt auf der auch die CAT-Buchse sitzt. Wirkt alles sehr zuverlässig.

  • So hab' mich jetzt mal richtig darüber her gemacht.


    Zwei Vorbemerkungen:

    1. Ich bin schon der Meinung, dass Thomann in der Lage sein sollte, bei zwei "Eigenmarken" also "the sssnake" und "stairville", 1:1 vergleichbaren Produkten und einer technisch relativ einfachen Sache wie diesen

    AES3/DMX/Analog-Cat-Cores 2x den selben Belegungsplan nach China zu schicken.


    2. Seit ich mal aus der t. Eigenmarke "millenium" 4 einfache 1 auf 2 Mic-Splitter bekommen habe, die sekundärseitig allesamt einfach gar kein Signal abgegeben haben, sei's weil das Löten einfach vergessen wurde oder die Trafos alle Kabelbrüche hatten, weiß ich, dass es da eindeutig sowohl "Chargenprobleme" als auch "keine Qualitätskontrolle" gibt. Das bedeutet, dass das, was ich jetzt über die Qualität der getesteten Produkte sage, in einem Monat wieder ganz anders aussehen kann. Damit sollte ganz klar sein, dass solche Produkte keinesfalls ‚Mainstage-tauglich‘ sein werden, auch wenn das Chinazeug langsam besser wird.


    Zur gefundenen Inkompatibilität:

    Tatsächlich ist es nur "mitteldoof". Also kein "cross-mismatch" sondern

    1. Die Farben sind vertauscht

    XLR-Kanal 1 the sssnake rot = STAIRVILLE blau

    XLR-Kanal 2 the sssnake grün = STAIRVILLE rot

    XLR-Kanal 3 the sssnake blau = STAIRVILLE grün

    XLR-Kanal 4 the sssnake gelb = STAIRVILLE gelb

    2. Bei allen vier Kanälen sind gleichermaßen pin 2 und 3 am XLR vertauscht


    Das Ganze lässt sich also durch durchgängiges Pin 2/3 umlöten am XLR + tauschen der Kodierringe oder der XLR-Tüllen korrigieren.


    Die 'STAIRVILLE' XLR-Kabelauflösungen nutze ich schon länger und habe bisher keine Probleme. Im Gegensatz zu dem, was 'Audiobo' gefunden hat, sitzen die vier Kabel in meinen 4 Stück male und 4 Stück female bombenfest in der PG-Verschraubung und sowohl der Ethercon-Stecker als auch die XLRs machen keine Spuchten. die Spleißlänge beträgt sowohl für das male wie auch das female Modell 80cm, (nicht 90, was die Thomannseite behauptet8)) was auch für größere Stageboxen kein Problem darstellt. Ich bin damit zufrieden, allerdings weist Borisens Erlebnis mindestens auf eine gewisse Chargeninkonsistenz hin. Die Stageböxchen fand ich nicht "blickstabil" und die Idee mit dem zentralen Ethercon finde ich blöd. Daher habe ich von STAIRVILLE nur das "Spleiß-Modell".


    Das 'the sssnake' Produkt macht einen mittel-soliden Eindruck. Die Stageboxen und die darin befindlichen XLRs sind ordentlich verschraubt, nix genietet oder verpresst, allerdings lediglich in ins Blech geschnittene Gewinde ohne Kontermuttern. Sehr schön die von den deutschen/kanadischen Vorbildern kopierten Löcher und Schlitze am Gehäuse, um die Dinger mit Klett oder Kabelbinder irgendwo fixieren zu können. Die Verriegelungen der female XLR Einbaubuchsen der Chinaware gelten ja als "XLR-Piranjas", die die male Kabelstecker nicht mehr hergeben wollen. Das hier genutzte Produkt gibt aber den bei uns verbreiteten Neutrik ganz geschmeidig wieder her und die Kontaktierung macht einen zuverlässigen Eindruck. Lediglich den 'Ratsound-Sniffer' wollte das Weibchen nicht so gerne wieder los lassen ...;). Gut finde ich, dass bei diesem Produkt die Blechkante der Seitenwangen der Stageboxen über die XLR-Verriegelung übersteht, was einen gewissen Schutz gegen Verbiegen oder Abreißen darstellt. Das Innenleben also die Lötarbeiten und die kleine Platine sind ebenfalls von mittlerer Qualität. Die handgelöteten XLRs würden wahrscheinlich etliche von uns eleganter hinkriegen aber es sieht erst mal blickstabil aus, die Verarbeitung an der Platine und dem rj45 ist ebenfalls sicher nicht oberes Level, sollte allerdings auch seinen Dienst tun.

    Die Kabelauflösungen sitzen satt und fest in den PG-Verschraubungen, die Kabelqualität ist deutlich dicker als bei 'STAIRVILLE' und macht einen soliden Eindruck. Was mich echt stört, ist der mit 40cm zu kurze Spleiß. Das macht bei größeren Hauptstageboxen oder Splittern so keinen Sinn.

    Für mich bedeutet das, dass ich definitiv die 'thesssnake' Stageböxchen mit den Stairville Kabelauflösungen wegen des längeren Spleiß kombinieren will/muß und die deshalb umkonfektionieren werde und zwar so, dass ich die STAIRVILLE XLR-Spleiß-Seite ändere. (...es sei denn ihr habt jetzt gute Einwände dagegen;))

  • Ein Grund bei mir für den Kauf der DMX-Shuttles war die Grösse: mit gekürzten Kabeln und evtl. kürzerem Gehäuse (kann man tauschen, das Neutrik Housing ist z.B. ca. 2/3 so lang und das ursprüngliche eignet sich wunderbar zum Bau von Mini-DIs) nimmt ein Set im Toolcase quasi keinen Platz weg.

    In eine FX4 SplitBox habe ich sogar noch 4 NTE-Trafos und 4 Cinchbuchsen reinwürgen können, so als Im-Notfall-schnell-mal-was-zur-Videoregie-werfen-können-Lösung. Funzt super (Also für die meist übliche Filmeinspielerqualität zumindest reicht das dicke).

    Weitere Bastelmöglichkeit: Rednerpultauflösung 2x Direkt XLR + 1x St-3.5mm mit Trafo.




    Das grösste Problem im praktischen Toolcase-Einsatz lag in den letzten 3 Jahren darin, dass es bei sehr vielen kleineren Produktionen (gerade dort sehe ich eigentlich die Stärke dieser Adapterlösung) so gut wie keine Cat-Kabel vor Ort gab. Auch bei einer Firma, die beispielsweise selber einen Schwung Cat-Core gekauft hat...


    P.S. Die Farbringe habe selbstredend bei allen getauscht, damit RGBY am Böxli 1-2-3-4 entspricht - die spinnen, die Chinesen ;-)