PA Schmeichler

  • Wir hatten schon einige Male das Thema Soundcheck-Songs (Tracks), wo es oft darum geht, Schwächen des Systems zu erkennen und die Entzerrung zu optimieren.


    Aber wenn der Kunde auftaucht, spielt man gerne einen Titel, der einfach geil klingt auf der PA.


    Welche Titel können die Vorteile von PAs gut zeigen und schmeicheln dieser? Habt ihr da auch Favoriten?

  • Katie Melua - Ghost Town

    Stella Starlight Trio - Tainted Love

    Dire Straits - Sultans of Swing (live at Hammersmith Odeon)

    Joe Bonamassa - Sloe Gin (Live from the Royal Albert Hall)

    Robbie Robertson - Unbound

    Hans Zimmer - One Day

    Johnny Cash - Streets of Laredo

    Billie Eilish - Everything I Wanted

    Andrea Bocelli & Ed Sheeran - Amo Soltanto Te


    Eher elektronisch:

    Rüfüs Du Sol - Valley of the Yuccas & Eyes (Live from Joshua Tree)

    Solee - And When We Dance We'll Dance Forever

    Julian Wassermann - Surreal

    Dominik Eulberg - Goldene Acht (Mind Against Remix)

    Rone - Parade (Dominik Eulberg Remix)

    Stephan Bodzin - Wir

    Worakls - Salzburg

    Township Rebellion - Aphrodite

  • Für mich ist ist Klassiker Beyoncé - Daddy Lessons vom "Lemonade" Album.

    Das hat zu Beginn eine coole Instrumental Section, und dann drückt ein ordentlicher Bass, während es eine sehr prominente Hi-Hat für die Höhen hat :)


    Da es für die meisten Genre-mäßig etwas Neues ist, hoffe ich, dass dementsprechend beeindruckt ;)

  • Da jede PA anders klingt und jeder Geschmack verschieden ist, gibt es kein Lied welches sofort überall schmeichelt.

    Es gibt aber durchaus gute bis sehr gute Aufnahmen, deren Vorzüge bei einer korrekt eingestellten, entsprechend dimensionierten PA deutlich hervortreten - und wenn die dann noch den Musikgeschmack des Kunden treffen, ist das Ziel doch schon erreicht :)

  • die Wave Datei mit ca. 70 MB könnte ich Dir mal zusenden über We-Transfer. Das ist dieser Test, den Meyer Sound & auch Westlab Audio als Referenz nehmen.


    "Giant tropical centipedes share theier territory with tarantalulas..."


    Schon erstaunlich


    Sonst klingt Sting ganz gut mit Fragile auf der Live CD


  • Lief gern im PA Showroom des MS. Da klingt noch die letzte Krücke passabel. Nur nicht zu viele Töne scheint mir bei Schmeichlern wichtig zu sein.

    Der Vorteil an elektronischer Musik allgemein ist sicher, dass es keine Referenz dazu gibt. Es gibt keinen Vergleich, wie es klingen sollte. Eine akustische Nummer mit Gesang ist da unter Umständen schon recht schonungslos.


    Als Beispiel:



    Wenn die PA etwas drückt im Bassbereich, kann man kaum sagen, wie gut die PA nun tatsächlich klingt, solange man den Track nicht gut kennt.

  • Der Vorteil an elektronischer Musik allgemein ist sicher, dass es keine Referenz dazu gibt.

    Gibt es überhaupt Referenzen bei der Wiedergabe? Neulich las ich einen Artikel eines Mitarbeiters von Dynaudio. Der Mann meinte das sie ihre Boxen so entwickeln würden das die Töne die aus der Box kommen so klingen wie das jeweilige Instrument.

    Was nun wenn ich meinen Bass erst an einen 90€ HB 10" Combo anschließe und anschließend an irgendwas das 10 mal so teuer ist? Oder gar gleich auf die PA spiele?

    Bei immer demselben Stück.

  • also früher, als ich noch öfter mal konferenzräume gebaut habe, haben wir bei der endabnahme der video/tonanlage gerne filmchen mit viel haut gezeigt, z.b. modeschauen... das hat immer gut funktioniert, denn auf die musik hat da keiner mehr geachtet ;-)

  • also früher, als ich noch öfter mal konferenzräume gebaut habe, haben wir bei der endabnahme der video/tonanlage gerne filmchen mit viel haut gezeigt, z.b. modeschauen... das hat immer gut funktioniert, denn auf die musik hat da keiner mehr geachtet ;-)

    So habe ich meine zweite Meisterprojektarbeit geschrieben... über die deutschen Cheerleader-Meisterschaften. Der geneigte Leser möge sich überlegen, was auf dem Deckblattbild zu sehen war; die Prüfer, drei Ingenieure deutlich jenseits der Mitte 50 prüften mich danach recht handzahm...


    BTT: Außer dem ubiquitären "Hunter" von Jennifer Warnes damals (also: seinerzeit) auch gerne genommen: Peter Gabriels "In your eyes" und für die bassbegeisterte Fraktion "Seven" von Princesymboltafkap.


    MfG Tobias Zw.

  • ich stehe in letzter Zeit total auf Christine and the Queens,

    bei ihren Produktionen kann der Profi wirklich viele raus hören was an der Anlage gut geht oder auch nicht so, für den Laien klingt es sehr schnell sehr gefällig.


    Geht Richtung Off-Topic, aber wenn man die aktuelle EP in "ihrem" Onlineshop kauft kann man auch den dazu gehörigen Kurzfilm in 4k25 herunterladen. Dann hat man den auch mal ohne YouTube Kompressionsartefakte.


    Die Frau ist als Gesamtkunstwerk für mich das Spannenste was es derzeit gibt.


    Kurze Anekdote dazu noch:

    "Semi"legaler Rave, lauer Sommerabend auf einer Waldlichtung, alles sehr kurzfristig und auf die Schnelle.

    Die ersten 50 Besucher waren schon da als wir angefangen hatten die PA aufzubauen. Größere, aktuelle Horn PA. Das hat keine 10min gedauert, danach einmal Christines "Tilted" durchlaufen lassen um Treiber zu checken, Pegel zu prüfen etc..

    Das Lied hört auf und es gibt spontanen Szenenapplaus von allen Besuchern.


    Übergabe an DJ, danach 10h Techno, aber die ersten 3:59min waren mein persönliches Highlite.

  • Christine and the Queens klingt wirklich sehr spannend auf dem Kopfhörer. Aber mir gefällt leider der Sound nicht. Trotzdem werde ich mir diese Titel mal im Hinterkopf behalten.