Zuverlässiger CD- oder Mediaplayer

  • Unser Verein ist auf der Suche nach einem zuverlässigen CD-/Mediaplayer für Tanzdarbietungen (so die denn irgendwann wieder stattfinden). Unser bewährter Denon hat uns leider in dieser saison einmal im Stich gelassen, (Spingen beim Abspielen ist halt für eine Tanzgruppe nicht gut;(; der fehler war auch nicht zu reproduzieren (Medien oder Brennfehler eher unwahrscheinlich)). Ich habe mir das Angebot in den einschlägigen Internetseiten mal angeschaut, dort sind die Geräte aber nicht immer gut vergleichbar.

    Wichtig wäre uns, so es denn ein CD-Spiele werden soll, ein zuverlässiges Laufwerk mit geringer Erschütterungsempfindlichkeit. Anderer Media-Player ohne CD wäre auch möglich. Wünschenswert wäre darüber hinaus ein Fade-out, wies unser Denon bislang bietet.

    500 € wären kein Problem, darüber hinaus müsste ich mit dem Kassier diskutieren.

    Variable Gewschwindigkeit, Bluetooth etc brauchen wir nicht. Hat da jemand eine Idee?


    LG Rainer

    Ja, das Mischpult MUSS da stehen.

    Und nein, das geht nicht über WEHLAN.

  • Mir wäre das Risiko zu hoch, der "Schuldige" zu sein, wenn eine Tanzgruppe eine selbstgebrannte CD daherbringt. Und bei manchen Hallen ist es echt die Meute, die den Boden zum schwingen bringt und dem CD-Player Probleme macht.

    Ich würde daher einen ausgemusterten Laptop mit einer Freeware zum Rippen der CD verwenden, eine Freeware zum Abspielen und Faden der gerippten Datei und eher das Geld in eine gutes externes Audiointerface mit symmetrischen Outs investieren, z.B. Mackie MDB-USB, Radial USB-Pro oder ARX Audio-Box.

    Oder den Leuten sagen, dass sie Dir und sich selbst die Arbeit erleichtern, wenn ein Tag vorher das File per eMail kommt...

  • Das Blöde ist nur, dass es eine von uns selbst erstellte CD war, welche in den beiden ersten Veranstaltungen auf dem gleichen CD-Spieler klaglos ihren Dienst versehen hatte. Auch bei anschließenden tests war der fehler, wie gesagt, nicht mehr zu reproduzieren. Vielleicht wars wirklich eine Erschütterung oder ein Zufall, keien Ahnung.

    Mit Fremd-CDs habe ich (bislang) eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Im gegenteil, in den Jahren, in denen die Tanzgruppen USB-Sticks oder ihre Mobiltelefone anschleppten ("Des is da irgendwo drauf, musste gucken"), wars deutlich unentspannter.

    Die Idee mit dem Laptop ist mir auch gekommen, nutze ich auch regelmäßig bei anderen Veranstaltungen.

    Wenn ich dann bei den Tanzveranstaltungen aber auch noch nen zweiten Toni brauche, der das laptop bedient, wirds auch nicht unbedingt einfacher. Vor allem, wenn dann das laptop hängt und neu gebootet werden muss... (Murphy lässt grüßen)

    Ja, das Mischpult MUSS da stehen.

    Und nein, das geht nicht über WEHLAN.

  • Als Zuspieler verwende ich schon seit Jahren Michas Jingle Player auf einem steinalten Netbook. Das hat mich bisher tatsächlich noch nie im Stich gelassen.

    Das Verwenden von CDs (auch von mir gebrannte) erscheint mir da nach wie vor unsicherer.

  • Das mit dem Laptop ist ne lustige Idee, aber nicht umsetzbar bei vielen events.
    zum einen kommen (zumindest im rheinischen Karneval und außer im Jahr 2021) die Tanzgruppen und sonstige zuspielnutzer kurz vor knapp, das Medium noch entsprechend später und zum anderen stellt sich teilweise erst während der Show raus, ob nun 1 , 2 , 3 oder 1 , 2 , 4 gebraucht wird. Auch haben viele individuelle Mixe und wollen nicht, dass sich die jemand worauf auch immer kopiert...


    mit dem tascam scheint man gut aufgestellt zu sein. Wir nutzen dafür einen cdj2000nxs2. Es ist nach wie vor der amtlichste cd Player auf dem Markt und wenn darauf was nicht läuft, liegt es zu 99 Prozent nicht am Player und jeder akzeptiert das. Hätten wir jetzt einen von [beliebige Billigmarke eintragen] gäbe es ggfs noch Diskussionen wenn der Tonträger nicht so läuft wie er soll.


    am Rande: mangels cd Laufwerk kommt mir auch der neue cdj erstmal nicht ins Haus. Ist nur was für DJs...

  • Das mit dem Laptop ist ne lustige Idee, aber nicht umsetzbar bei vielen events.

    Das hatten wir schonmal in einem anderen Faden.

    Entweder gibt es dann einen Tonknecht, der sich um die Zuspieler und deren Regieanweisungen (vom 4. Lied die letzten 30 Sekunden, dann das erste bis 0:53 und dann das 7. mit Fade out) kümmert (und der wird dann auch dafür bezahlt!).

    Zweite Möglichkeit: Es gibt einen Klinkenanschluss, der Rest ist Sache der Gruppe.

    Dritte Möglichkeit: Was eine Stunde vorher nicht da ist, wird nicht gespielt.


    Da trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen. Wer in der heutigen Zeit nicht in der Lage ist, eine qualitativ brauchbare Sounddatei an einen Ansprechpartner zeitnah zu schicken, ist für mich nicht vertrauenswürdig genug, als dass er auch in der Lage ist, pünktlich und leistungsfähig seinen Beitrag bei so einem Abend zu leisten.


    Andere haben auch einen Laptop für PPT-Aufarbeitung, weil manche Referenten dazu wirklich fachlich nicht in der Lage sind. Das wird dann aber auch dementsprechend abgerechnet oder der Tagessatz ist so, dass eine weitere Person da eben noch reinpasst...

  • Da trennt sich eher die Spreu vom Weizen, was den Dienstleister angeht.

    Wenn der Veranstalter den topact xy gebucht hat, der exakt 5 Minuten vor seinem geplanten Auftritt in der Halle ankommt, und du dann den Spruch raushaust mit der einen stunde vor her sonst Pech gehabt, dann war es das für die Zukunft.
    ich weiß nicht wo du herkommst, aber im professionellen rheinischen Karneval bist du vermutlich seit Jahren nicht (mehr) unterwegs.


    man ist als techniker Dienstleister und nicht der König auf dem Event...(leider). Versucht man dies zu seinen Gunsten zu verschieben, kommen andere, die Service orientierter sind. Gut, es gibt Sachen, die faktisch unmöglich sind. Aber da sollten die Ursachen eher bei der Physik als bei nem divenhaften Veranstaltungstechniker liegen ;-)


    scnr...

  • wobei der gebuchte TopAct mit produktionstauglichen Fertig-Material kommt, daß außer Start, Stop (ggf. Fade-Out) der einzelnen Takes nichts braucht - oder halt ein fertig bereitliegendes XLR-, Klinken- oder Cinch-Kabel.


    Bastel-Tapes mit sekundengenauer Regieanweisung kommen überlichweise eher von der Schmetterlingsgruppe des örtlichen Kindergartens.

  • Bastel-Tapes mit sekundengenauer Regieanweisung kommen überlichweise eher von der Schmetterlingsgruppe des örtlichen Kindergartens.

    Und genau das sind dann die, die genau auf deinem Abspieler nicht sauber laufen. Unverständnis und böse Blicke allerorten - wieso kann der doofe Tontechniker nicht mal sowas Einfaches wie ne Kassette abspulen?


    Wenn dann tatsächlich was professionelles zugebucht ist, ist das tatsächlich eher problemlos.


    Was gar nicht geht (aber immer wieder vorkommt): Trainer(in) drückt mir nen USB-Stick in die Hand mit den Worten: "Zum Einzug das dritte, dann zum Tanz das fünfte, zum Auszug das Zweite". Wenn ich dann nur wüsste, wie die zum Training verwendete USB-Bluetooth-MP3-Box die Dateien sortiert...


    Daher hab ich mir das für Karneval auch so angewöhnt und meine Pappenheimer dahingehend erzogen - alles vereininterne und hobbymäßige ist gefälligst einen Tag vorher da und wird von mir ins Showcue eingepflegt und auch von dort abgefeuert - nach mindestens grober Pegelanpassung, damit der Fader in der -5dB-Stellung halbwegs richtig parkt. Was nicht da ist, spielt nur (und wirklich nur) dann, wenn ich während eines vorherigen Programmpunktes die Zeit finde, da mal wenigstens grob mit KH reinzuhören, ob das läuft. Die findet man bei so einer VA halt auch nicht immer...


    Und klar: Mit professionalisiertem rheinischem Karneval hat das genau 0,0% zu tun. ;-)