Tom Mikros

  • Guten Morgen.


    Wenn kein Platz für Stative ist greife ich gerne auf die MicroD Mics von Audix zurück. Wenn etwas mehr Platz ist bzw. der Aufbau des Schlagzeugs das hergibt könntest du, ebenfalls von Audix, die D2 bzw. D4 Mics mit der D-Flex Klemme in Betracht ziehen...

  • Beyerdynamic Opus 88: (Niere)

    + sehr offener Klang, tolle Mikrofonhalterung, in der Halterung eingebauter XLR-Stecker (nach unten gerichtet => Kabelanschluss optisch sehr unauffällig).

    - Einstellmöglichkeit begrenzt. Die Richtcharakteristik in den Höhen hat Ausreißer, so dass das Übersprechen der Becken in den Mics mir nicht so gefällt.

    Fazit: Bei hoch hängenden Becken oder disziplinierten Drummern nehm ich sie gern. Die hab ich aber nicht so häufig :)


    Audio-Technica ATM35: (Niere)

    + Klanglich sehr ausgewogen. Einfache aber gute Halterung der Kapsel.

    - Die Mini-Klemme ist o.k. aber nicht toll, der Schwanenhals unserer Mics ist wohl ausgeleiert, daher bleiben sie nicht immer an der gewünschten Position, langer Kabelsalat + Speiseadapter nervt.

    Fazit: Mit etwas Gaffa bleibt die Kapsel an der gewünschten Stelle. Das ist mir für Live aber zu frickelig. Sind daher unsere Tom-Mikrofone im Probe-/Aufnahmeraum.


    Sennheiser e604: (Superniere):

    + unkompliziert in Sachen Befestigung, Anschluss und Ausrichtung, auch klanglich gut. Superniere passt an den Hänge-Toms meist auch besser. Robust.

    - klanglich nicht so offen

    Fazit: Unkomplizertes Arbeitstier, ist daher live meist unser Standard.


    T-Bone RM-700 Bändchen (Acht):

    + Ein einzelnes Mikrofon zwischen den Hänge-Toms funktioniert gut. Satter Sound. Höhen der Becken nerven nicht, BD und Splash-Becken (hängt bei uns zentral über der BD) werden optimal ausgeblendet

    - Braucht ein Stativ oder eine andere Montage-Lösung, weil es kein Klemm-Mikrofon ist.

    Fazit: Funktioniert eigentlich echt gut. War für uns hilfreich, als uns bei einem großen Live-Gig die Kanäle ausgingen (X32).

  • Sehr gerne beyerdynamic TG D57. Unkompliziert, klingt vernünftig und lässt sich sehr gut befestigen und ausrichten. Ist mir wegen dem Schwanenhals etwas lieber wie das TG D58.

    Danke zegi für den Hinweis auf TG D35 - kannte ich bisher nicht, schaut auch sehr gut aus.

  • hach, immer diese schwierigen Fragen .. ;.) ich besitze drei Sets, und kann mich einfach nicht so richtig entscheiden, aber muss ich ja auch nicht ....


    Sennheiser 904: immer noch für mich der beste Kompromiss, klingen gut, simple aber gute Halterung, sehr robust, meine goto Drummics, und auch quasi immer verfügbar.


    Audix D2/4: klanglich etwas "moderner" und tiefer, Halterung nicht ganz so robust wie Sennheiser, dafür flexibler.


    Shure Beta98: klingen mehr gefärbt, und etwas unnatürlicher, aber gleichzeitig "passt" der Sound auch manchmal .... Yamaha Recording Custom & Progrock .... genau das richtige Mikro .. ;-) ... leider empfindlicher, auch die Schwanenhälse.

  • Ich schreibe in fast alle Rider e904/604, weil die (mich) am wenigsten nerven.


    Selbst habe ich D2 & D4, wobei mir das D4 tendenziell schon etwas zu viel Lowend hat.

    Die Originalhalterungen fallen für mich aber eher in die Kategorie "gut gemeint". Ich verwende wenn möglich K&M 24030, sonst auch mal ne gute, alte LP claw.


    beta98 haben mit klanglich bisher nur sehr selten gefallen und vom Handling her.... naja ;)

  • als eingefleischter AT nutzer benutze ich natürlich hauptsächlich ATM350 oder Pro35.

    diese mikros liebe ich, weil sie einen guten sound liefern, den ich mir nach bedarf und musikrichtung so zurecht biegen kann wie ich es brauche.

    und wenn mal ein tom partout nicht klingen möchte, dann weiß ich: es liegt definitiv nicht am mikro ;-)


    von diesen mikros ist mir persönlich in über 20 jahren der nutzung auch noch keines kaputt gegangen.

    doch es kommt wohl auch darauf an, wie man damit umgeht: bei je einem trompeter und einem saxophonisten habe ich aber schonmal kaputte kabel erlebt. und das würde dann auch andere mikros betreffen, an denen so ein kleines kabel dran ist. dafür können die mikros aber nix, solche defekte passieren durch grobe misshandlung oder unachsamkeit im eifer des gefechts. vor allem auf kleinen bühnen kann es schonmal vorkommen, dass ein musiker mit dem kabel irgendwo hängen bleibt. und dann ist es ja besser wenn das kabel kaputt geht, statt das mikro oder gar das instrument.


    ansonsten mag ich für rock an den toms auch gerne meine alten e604 ;-)

    und mit den Audix mikros bin ich früher auch immer gut klar gekommen.



    und dann gibt es ja noch die stativ-mikros ... danach hat Gert aber nicht gefragt ;-)

    und schlussendlich stellt sich mir nur die frage, warum er nach unseren gewohnheiten fragt - jetzt, wo wir sie gar nicht benutzen können 8)

  • und schlussendlich stellt sich mir nur die frage, warum er nach unseren gewohnheiten fragt - jetzt, wo wir sie gar nicht benutzen können 8)

    Naja, ich nutze die Zeit um in der Bucht mir mein Mikroset zusammenzukaufen. Das geht gut mit der Idee, so im Monat eins im Schnitt zu finden. Bis auf das Kondensator Vocal ( vielleicht 2 ) fehlen mir nur noch Toms und Snare.

    Eine Seite denkt. Warum soll ich das anschaffen was jeder Club eh hat. Und was bewährt sich eben in Kneipen und bei Minigigs halt gut. Ich bin ja seit einiger Zeit auch Pultbesitzer und will mir mein Hobby eben schön einrichten. Die Bands sind Amateur bis Semi und es geht nur um Spass haben. ( Also wenn wir wieder dürfen. ).

    Bin auch großer Fan von Beyerdynamic und AT. Habe aber in meiner berflichen Zeit damit nicht genug zu tun gehabt.

    Wenn ich alles zusammen habe bringe ich die gesamte Verkabelung, Stative und Mikros mit. Das einzige was ich dann noch örtlich brauch sind Monitore und PA. Das kann man dann schön im Proberaum vobereiten und Abends auch eine gute Aufnahme machen.

  • beta98 haben mit klanglich bisher nur sehr selten gefallen und vom Handling her.... naja

    Welches Derivat denn? Die Zahnbürste? ;)


    Ich denke an alles was ohne Stativ auskommt.

    Je nach Kessel funktionieren die Klemmlösungen bei Sennheiser, Shure, Audix oder Beyerdynamic von gut über schlecht bis gar nicht. Mit einem LP Z-Rod (592) (gibt es das auch noch von anderen Herstellern?) bekommt man aber fast jedes Mikrofon an fast jeder Position montiert. Vielleicht wäre das auch eine Idee?

  • e904,

    TG D57,

    e604.
    in dieser Reihenfolge, je nachdem, was noch da ist, oder Kundenwunsch.
    Die hiesigen Mitkollegen haben alle nur 604er, die sind mir für schöne Musik gegenüber den 904ern etwas zu punkig/mittig.

    Ausnahme große Standtom: Hier ist das e602 mein Favorit (noch vor e904!) und hält sich obendrein auch noch souverän auf der Sennheiser-Tomklemme.

    Die Krise ist ein ungemein produktiver Prozess, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen...

  • Audio-Technica ATM35: (Niere)

    + Klanglich sehr ausgewogen. Einfache aber gute Halterung der Kapsel.

    - Die Mini-Klemme ist o.k. aber nicht toll, der Schwanenhals unserer Mics ist wohl ausgeleiert, daher bleiben sie nicht immer an der gewünschten Position, langer Kabelsalat + Speiseadapter nervt.

    ATM35 ist ein sehr altes Modell, welches inzwischen 2x geupdatet wurde. Am besten entsorgst Du die alte Halterung komplett und steckst das Mikro in die passende Halterung aus dem aktuellem ATM350 System. Die sind hervorragend und gibt es einzeln passend zum jeweiligen Instrument zu kaufen.

    Wenn es sich um den uralten „Beltpack“ Speiseadapter handelt, verstehe ich Dich wenn nicht zum Kabel/Adapter-Thema ein entschiedenes 'Häh?' von mir.

    Audix D2/4: klanglich etwas "moderner" und tiefer, Halterung nicht ganz so robust wie Sennheiser, dafür flexibler.


    Selbst habe ich D2 & D4, wobei mir das D4 tendenziell schon etwas zu viel Lowend hat.

    Die Originalhalterungen fallen für mich aber eher in die Kategorie "gut gemeint". Ich verwende wenn möglich K&M 24030, sonst auch mal ne gute, alte LP claw.

    Ja die Audix-Halterung ist echt übel... ne 'Wanderniere' sozusagen. Es spricht aber überhaupt nichts dagegen, die Mikros mit MKV 87 oder AT8665 oder deren unverschämter t.bone Kopie zu paaren.


    Zu den ATs:

    Leider nicht ganz.

    Geht immer (klanglich): ja.

    Geht nicht kaputt: nein.

    Wir haben aktuell 3 defekte Mikrofone, alle haben wohl etwas am Kabel...

    Zu den pro35 habe ich mal einen Thread verfasst, wo man einen Teil der Defekte zu suchen hat und manche davon sehr einfach und zuverlässig selbst beheben kann. Wenns wirklich das Kabel ist ... zu AT Deutschland schicken und das Kabel tauschen lassen. Die machen das.

    ATM350 hatte ich noch nie Ausfälle.

    Naja, ich nutze die Zeit um in der Bucht mir mein Mikroset zusammenzukaufen. Das geht gut mit der Idee, so im Monat eins im Schnitt zu finden. Bis auf das Kondensator Vocal ( vielleicht 2 ) fehlen mir nur noch Toms und Snare.

    Eine Seite denkt. Warum soll ich das anschaffen was jeder Club eh hat. Und was bewährt sich eben in Kneipen und bei Minigigs halt gut. Ich bin ja seit einiger Zeit auch Pultbesitzer und will mir mein Hobby eben schön einrichten. Die Bands sind Amateur bis Semi und es geht nur um Spass haben. ( Also wenn wir wieder dürfen. ).

    Bin auch großer Fan von Beyerdynamic und AT. Habe aber in meiner berflichen Zeit damit nicht genug zu tun gehabt.

    Wenn ich alles zusammen habe bringe ich die gesamte Verkabelung, Stative und Mikros mit. Das einzige was ich dann noch örtlich brauch sind Monitore und PA. Das kann man dann schön im Proberaum vobereiten und Abends auch eine gute Aufnahme machen.

    Ja, so ein 'was es Vorort nicht gibt - Koffer' ist was schönes... :) und wenn der nicht so schwer ist und wenig Stative braucht ...noch schöner ;)

    Ich habe alle möglichen dynamischen Tommikrosets (e904, ATM230, D35d, ND408, ATM23HE, D2/4), die in 90% der Fälle zu Hause bleiben obwohl ich mir immer wieder vornehme, sie mit zu nehmen. Statt dessen habe ich fast immer die AT350/pro35 Garnitur dabei, weil die super klingen und schön unauffällig klein und leicht sind. Bei den pro35 die aktuellere Variante mit dem robusteren Kabel und dem trennbaren Speiseadapter bevorzugen. Bevor man von einem dynamischen auf die ATs wechselt, gerne mal den Kanal-EQ flatten, nur den Hochpass setzen und anhören. ;)

    Zu den 'was es im Club nicht gibt' - Snare-Alternativen gibt es den 'Die kompakten Dynamischen ...' Thread ...

  • ATM35 ist ein sehr altes Modell, welches inzwischen 2x geupdatet wurde. Am besten entsorgst Du die alte Halterung komplett und steckst das Mikro in die passende Halterung aus dem aktuellem ATM350 System. Die sind hervorragend und gibt es einzeln passend zum jeweiligen Instrument zu kaufen.

    Wenn es sich um den uralten „Beltpack“ Speiseadapter handelt, verstehe ich Dich wenn nicht zum Kabel/Adapter-Thema ein entschiedenes 'Häh?' von mir.

    Genau die Variante haben wir. Klanglich mag ich die sehr, aber Halterung und Kabel sind nicht toll.