Das Backup vom Backup

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  • RAID ... ganz üble Sache

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  • mir ist es vor etwa 15 jahren mal passiert, dass ich nach einem festplattendefekt das backup von einer anderen platte einspielen wollte... und bei dieser aktion auch die backup-platte die grätsche machte! =O

    zum schluss haben mir dann zum glück nur zwei wochen an daten gefehlt, aber mit so viel pech hatte ich einfach nicht gerechnet.

    heute mache ich backups auf verschiedene platten und die wichtigsten daten synchronisiere ich immer zusätzlich auf USB sticks.

  • ja, ja - das Backup vom Backup :)


    Ich hab' hier 'ne 1TB-Platte, die regelmäßig mit Backup vollgemacht wird, zu dem 'n Server (der gerade rumzickt), und für die Bürorechner ist alles primär in 'ner Online-Cloud drinne (und einiges auch noch auf den Rechnern)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

  • Das Ziehen eines Backups von einer alten Platte, scheint diese so gestresst zu haben, dass sie dabei abgeraucht ist *finger ...es war zum Glück nur ein alter WinXP-Notebook, das jetzt noch den P-Touch-Drucker bedienen darf (bei gleichzeitigem Internet-Verbot).


    Jeder hat hoffentlich seine Strategien zur Datensicherung, es ist wie mit C....a, ein "Restrisiko" bleibt <X

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ... und Vertrauen in den Anbieter der jeweils genutzten Cloud / Online-Lösung. Weil da kommt es nie vor, daß da plötzlich nicht mehr all die Daten vorhanden sind, die man kurz zuvor da noch 100% sicher meinte...


    Egal ob privat oder geschäftlich: Datensicherung und Restore im Bereich "nahezu 100% ausfallsicher" kostet Aufwand und Geld.

  • Ich habe 1TB im Notebook, das ist meine Arbeitsmaschine für Büro, einfaches CAD, Licht, etc.
    Büro ist auf einer externen HDD gesichert und auf dem Büro Backup PC.
    Das Musikarchiv ist auf vier externen HDD gesichert und noch mal vollständig auf dem CAD / Medienserver Rechner.
    Der CAD Rechner ist noch mal auf zwei externen Platten gesichert.

  • Ich habe hier zu Hause / meiner kleinen Firma:


    - alle Daten auf 2 HDDs (Daten und Archiv) im Rechner

    - ein Backup auf einem NAS

    - ein Backup auf USB - HDD

    - die ganz wichtigen Dokumente sind zudem mittels
    Dropbox online verfügbar und dadurch nochmals gesichert



    Im Betrieb (meiner Hauptbeschäftigung - Konstrukteur und IT- Mensch

    im Formen und Werkzeugbau)

    ist das ganze deutlich anspruchsvoller:


    - alle Daten auf einem Server (ca. 12 Clients mit CAD / CAM und 7 CNC - Maschinen)

    - der hat 4 Hdds in Raid 5 und eine zusätzlich als Hotswap

    - syncronisiert alle Daten mehrfach täglich mit einem 2. Server im Nebengebäude

    - erstellt nachts automatisch ein Backup auf ein NAS

    - zusätzlich 2 USB - HDDs, auf denen abwechselnd wöchentlich
    manuell Backups geschrieben werden


    Datenverlust würde hier aller Voraussicht nach zum Untergang der Firma führen.

    Daher ist das alles sehr genau geplant und geregelt,

    hab das ganze über Jahre hinweg immer weiter verfeinert.


    Es gibt da so viel zu bedenken...


    Hardware - Defekte

    Software - Fehlfunktionen

    Fehlbedienung

    Brand

    Krypto - Trojaner

    Blitzschlag

    Diebstahl

    Produktionsstillstand im Fehlerfall

    Geheimhaltung

    ...

  • er kann diese einträge gerne abkoppeln ;-)


    ich würde meine privaten daten nicht in fremde hände geben. deshalb kommt eine cloudlösung für mich nicht in betracht. da sich meine datenmengen in erträglichen grenzen halten, ist das auch gar kein problem.


    und geschäftlich muss man da auch sehr aufmerksam sein:
    die DSGVO gibt klare regeln vor: z.b. keine speicherung von geschäftsdaten auf servern in den USA!
    denn dieses land ist datenschutzrechtlich gesehen ein drittland und damit genau so sicher wie Kongo oder Russland. die amis geben das ja sogar zu: die daten der eigenen bürger dürfen nicht so ohne weiteres ausgespäht werden, die daten von nicht-amerikanern sind aber für die überwachung freigegeben.
    und weil die engländer aus der EU ausgestiegen sind, gelten sie jetzt ebenfalls als drittland. also darf man auch nach dort keine daten auslagern.


    für Lisa gilt das natürlich nicht, denn Neuseeland gehört ja bekanntlich nicht zur EU ;-)

  • Datenverlust würde hier aller Voraussicht nach zum Untergang der Firma führen.

    Darum auch immer ein vom Netzwerk unabhängiges Backup haben. Erst neulich einen Bericht gesehen in dem es um Cyber Attacken ging. Die haben schon ganze Mittelständler mit Verschlüsselung lahm gelegt.

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  • Ja, das ist eine furchtbare Vorstellung.SO ein Trojaner verschlüsselt alle Daten auf dem Server und bevor es einer merkt sind alle automatischen Backups auch überschrieben oder infiziert ...


    Für sowas sind ordinäre USB Hdds gut.


    Die zwei, die ich dazu nutze liegen im Tresor. Und es wird immer max. eine herausgenommen und zum Backup angesteckt.


    Es liegt also immer min. 1 Backup offline im Tresor.

  • Eine korrekte und verhältnismässige Backupstrategie sollte da nichts anbrennen lassen. Grundsätzlich gilt:

    Backup über eine entsprechende Software in regelmässigen Intervallen auf ein 2. Medium welches örtlich getrennt vom Hauptdatenbestand ist. Bitte dabei auch die Vorhaltezeit der Backups einplanen und welche Strategie (Voll, Inkrementell, Differenziell) gewählt wird.

    Von dem Backup ein Offsitebackup anfertigen und dies am besten im Wechsel, wie hier schon geschrieben wurde (ext. HDD und diese im Tresor verwahren). Nur so kann man auch Ransomeware vorbeugen.


    Egal was die DSGVO sagt, die Daten sind bei mir im Keller und auf meinen Servern/Medien am sichersten, da ich alleine den Datenzugriff kontrolliere. Cloudlösungen können gut sein, müssen es aber nicht. Vor allem bei großen Datenmengen und einer begrenzten Bandbreite ist das auch zeitlich eine schlechte Idee (nächstes Backup fängt an, obwohl das aktuelle noch nicht abgeschlossen ist).

    Allerdings bin ich dann auch für den ganzen anderen Kram zuständig: Betrieb und Sicherheit. Da sind viele dann überfordert.


    Zu den externen HDDs: Diese sollten in regelmässigen Abständen geprüft und umkopiert werden. Wird auch immer wieder vergessen. Ebenso ein Desaster Recovery Szenarie testen oder zumindest mal Daten ab und an wiederherstellen, um zu prüfen ob dies im Fehlerfalle auch schnell, stressfrei und zuverlässig funktioniert.


    Leider muss ich immer wieder feststellen, dass gerade bei den Backups wenig materieller Wert gelegt wird oder anders herum es oftmals sehr vernachlässigt wird.

    Deswegen sollte man sich immer fragen: Wieviel sind mir meine Daten wirklich wert?

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • gerade die Kosten sind spannend. Selbst und in der Bekanntschaft sind Leute bereit, alles Geld der Welt zu investieren sobald eine Datenpanne oder ein Verlust eingetreten ist. Davor ironischerweise nicht. Daher mahne ich im Bekanntenkreis an, sich (auch privat) Gedanken über funktionierende Backupstrategien zu machen und warte, bis der erste Verlust da ist. Dann kann man ganz anders diskutieren.
    Ideelle Werte sind privat das, was in den Unternehmen die Existenz sind. Oft sind diese Daten gar nicht so groß. Layout-, Steuer- oder Programmierfiles sind halt oft in jahrelanger Arbeit entstanden und verfeinert worden. Privat sind sowas Bilder und Erinnerungen, die man nicht einfach wieder herstellen kann...

  • Ja, da Predigt man gegen die Wand


    Ich lasse oft den Spruch


    " Keine Backup bedeutet kein Mitleid. "


    fallen. Manche kommen dadurch immerhin mal zum nachdenken..


    Und wenn es sie mit Datenverlust erwischt hat man eine ganz besondere Diskussionsgrundlage. frech*


    Shit happens .... auch mit Backups, aber wer es wider besseren Wissens provoziert, der hat eine bewusste Entscheidung getroffen ...