Neues PA System

  • Hi bin leider etwas neu in dem Pa Thema. Hab mich allerdings schon etwas eingelesen bräuchte trotzdem ne Meinung von etwas erfahrenen ob meine erste Konfiguration so Sinn macht.


    Wir haben eine alte Bauernhofschäune in der wir öfters Party machen. Meist sind so 50-100 Leute da. Die Tanzfläche hat so 200m^2. Musik wird alles von Pop bis Elektro gehört. Aktuell haben wir noch so ne billig Anlage die nicht mehr sonderlich dolle klingt ( Stage Line STA 2400 amp 700 Watt an 8 Ohm mit Magnat Pa 112 pro 250W RMS an 8 Ohm ). Keine Ahnung ob da noch was zu gebrauchen ist. Ich bin jetzt mal von ner kompletten neu Konfiguration ausgegangen. Die Anlage sollte noch etwas Luft nach oben haben, das man sie unter Umständen auch an einer Hochzeit oÄ benutzen kann. Und wir haben uns wieder für eine passive Pa Anlage entschieden. Folgendes hab ich bei Thomann zusammen gestellt:


    Tops:

    2x RCF Art 312 MK IV (Alternative habe ich mir die EV ELX 112er angesehen hab aber schon mehrfach hier gelesen das die frequenzweiche bei der passiven box nicht so tolle ist)


    Sub (erstmal einen mit Option auf nen zweiten dann später mal):

    EV EKX 18S


    Amp:

    TSA 4-300


    DSP:

    DBX Driverack PA2

    mit Messmikrofon


    Mixer:

    Verhungern Xenyx q802 USB


    Was meint ihr zu der Konfiguration ?!

    Passt das so ?! irgendwas unter oder überdimensioniert ? Tipps oder Vorschläge für andere Bauteile ?! DSP übertrieben tust auch ne 90€ frequenzweiche ?!


    Ich danke euch schon mal ganz herzlich 😊

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  • hell&dunkel

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Ich würde Anfängern heute immer zu einem selfpowered System raten, wenn nicht gewichtige Argumente dagegen sprechen.

    Diese wären:

    Spaß am basteln und Spiel/Lerntrieb

    Witterung

    Komische Gäste die literweise Getränke auf die Boxen schütten.


    Die gleichen Komponenten gibt es mit integrierter Elektronik, das wird deutlich betriebssicherer.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr


    Application Support Engineer - HK Audio

  • Moin, die Konfiguration die ich mal oben aufgelistet habe liegt so ca bei 2000€ das ist auch so das was ich ausgeben möchte.


    Zweiter Sub hab ich auch aufm Schirm. In der Konfiguration würde dieser mit ca weiteren 600€ definitiv den Rahmen sprengen. Zur Diskussion steht natürlich den DSP durch ne 90€ weiche zu ersetzen und beim Sub auf nen günstigeren zu gehen dann komm ich mit 2 SUBs hin. Aber mir war wichtig das wenn ich schon Geld in die Hand nehme dann möchte ich auch das es gut klingt muss jetzt nicht high end sein aber gute Mittelklasse. Daher Fokus eher auf bessere quallität Und die Option auf nen 2 Sub up dafür offen lassen.


    Bei den Tops hab ich halt gelesen das RCF ein guter Hersteller ist und die aktiv Version ja recht gut sein soll. Zu der passive Version wie ich sie oben gelistet habe, gibts leider noch nicht so viel Erfahrung.


    Den EV Sub hab ich genommen weil er im Vergleich zum deutlich günstigeren ELX 18 Sub detaillierter ist und nicht einfach nur wums macht sondern man im Tieftöner ein gutes Klangbild hat.


    Zur DSP dachte ich halt was zum einmessen vom Raum ist vielleicht nicht schlecht. Die Scheune ist vermutlich mit ihrem Beton Boden und klapprigen Holzwänden nicht gerade ein Akustisches Highlight. ( bin zwar kein Ton Techniker aber der autowizzard mit so nem RCF Mikrofon sah schon recht einfach zu bedienen aus und man kann denk ich klanglich mit den EQs doch noch was raus hohlen.


    Zum amp da war ich mir nicht sicher ob der nicht etwas schwach auf der Brust ist für die Tops. Der größere Bruder TSA 4-700 wäre da stärker macht aber in der brückenschaltung 1400Watt an 8 Ohm was dann mein Sub unter Umständen grillen könnte wenn ich nicht aufpasse. Klar die DSP hätte ein limeter aber da tue ich mich noch etwas schwer den zu berechnen und richtig einzustellen.


    Mit dem 4 Kanal amp kann ich halt schön erstmal alles betreiben und ich könnte parallel dazu auch mal testen wie mein Alter 2400er amp abschneidet vielleicht ist der ja noch zu gebrauchen ?! Das würde wiederum Budget frei machen…

  • Ja ist mir klar. Aber ein paar von deinen Argumenten treffen hier definitiv zu. Spaß am basteln und Lernstilen so wie komische Gäste 🤣🤣 also wir würden gerne bei passiv bleiben.

  • Und warum habt ihr euch für so eine Konfettianlage aus zig verschiedenen Herstellern bestehend entschieden? Möchtet ihr gerne den Crossoverpunkt und das Time alignment mit dem Messmikro selber anpassen? Warum nicht gleich was passendes...


    Generell würde ich ein System eines Herstellers wählen und in diesem Fall gerne aktiv. In Sachen Preisleistung ist das wesentlich günstiger und es klingt auch sofort im Rahmen des möglichen gut....




    Warum kauft ihr das System nicht zum Thomannpreis beim Fachhandel und lasst euch beraten?

    Ist das nicht von hinten durchs Knie geschossen, sich erst etwas zusammen zu stellen um es dann von den Teilnehmern eines Forums kostenlos zu zerlegen um es dann wiederrum neu zusammen zu stellen?

  • Das ist dann aber direkt mal das doppelte zum gedachten Budget…

    Etwas näher dran aber immer noch drüber, dafür Made in Germany:

    https://www.thomann.de/de/hk_a…fd2_118_sub_d2_bundle.htm


    Möchte wenigstens einmal meinen Arbeitgeber erwähnen ;)


    ich denke damit macht ihr einen derart großen Sprung zum jetzigen das alle zufrieden sein werden.


    Die Boxen kann man natürlich auch einzeln kaufen wenn es wirklich an den 600€ für den zweiten Sub scheitert.

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  • Ja ist mir klar. Aber ein paar von deinen Argumenten treffen hier definitiv zu. Spaß am basteln und Lernstilen so wie komische Gäste 🤣🤣 also wir würden gerne bei passiv bleiben.

    Das hatte ich bei meinem vorherigen Kommentar übersehen.


    Es gibt die von mir genannte Serie Premium P:R0 auch passiv, da hättet ihr den Vorteil das dass Topteil auch passiv im Bass getrennt werden kann, es entfällt also da schon mal die notwendige Anpassung.

    Außerdem würde ein 2 Kanal Verstärker mit entsprechender Leistung ausreichen.


    Dem Prozessor kann man dann immer noch davor schalten zur Anpassung an den Raum, somit ist die Lernkurve nicht ganz so steil und ihr könnt bei Bedarf später noch ausbauen.


    Das wäre ein möglicher Kompromiss wo sichergestellt ist das es hinterher gut klingt:


    https://www.thomann.de/de/hk_a…_pr_o_12_power_bundle.htm

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  • Okay erstmal danke für den Input. Tut mir leid das meine Antworten so spät kommen. Ich würde gerne schneller schreiben, da ich neu hier im Forum bin müssen meine Posts allerdings erst von einem Admin frei geschalten werden 🙁


    Dann Sorry wenn ich einigen hier mit meinem Thread offensichtlich auf die Nerven gehe ich kann’s verstehen, hier werden vermutlich täglich neue Fragen der gleichen Art von den selben Neulingen wie mir gestellt. Und mir ist natürlich klar das die einfachste Lösung ein schon abgestimmtes aktives Set ist. Natürlich kann ich auch zum nem Händler rennen aber ich würde gerne was lernen. Ich hab gerade mein Fernstudium zum Elektrotechniker angefangen und es ist nett mal etwas praktische Anwendung zu haben. Außerdem bin ich der Meinung Foren speziell wenn es hier ein Anfängerbereich gibt sind dafür da Wissen auszutauschen und es hat auch jeder die Freiheit bei Fragen die einen Nerven diesen Thread einfach zu ignorieren.


    So weiter im Text 😊 nein die Komponenten die ich eingangs aufgelistet habe sind alle passiv da musst du vielleicht aufpassen. Die RCB Art312 mk IV gibt es einmal als a Version (aktiv) und einmal passiv ohne a. Die passive hab ich bis jetzt auch nur bei Thomann gefunden.


    Bund gemischt aus den oben genannten Gründen. Ich bin rein von den Bewertungen der einzelnen Komponenten ausgegangen. Mir war zwar klar das die Komponenten

    Aus einer gleichen Klasse z.B Ev ELX Serie besser auf einander abgestimmt sind. Konnte mir jetzt aber auch nicht vorstellen das es so schlimm ist Tops und Subs von unterschiedlichen Herstellern und Linien zu kreuzen…. Kann mir das vielleicht nochmal einer erklären ?! Ich mein wenn ich Topteile mische versteh ich das ja. Oder wenn ich subs mische auch das. Aber wenn ich ein DSP habe und die Tops von unten her cute dann gibts halt einen kleinen Bereich in dem sich die Frequenzen von Sub und Top überlagern aber das war’s dann doch auch schon oder nicht ?!


    Zu dem HK set das ist auf jeden Fall interessant und danke für den tipp. Nur ohne deinem Arbeitgeber zu nahe zu treten hab ich erst in einem anderen Thread hier was gelesen von wegen „wer HK hat ist noch nicht lange im PA Geschäft. Ich kann jetzt auch nur ein schlechtes Vorurteil sein… 😊


    Ich tu mich generell eh schwer mit der Bewertung wie gut oder nicht gut ein Produkt ist. Ich muss mich da aktuell noch auf Empfehlungen verlassen die ich so durchlese. Mit den Datenblättern erkennt man zwar den Amplitudengang über die Frequenz, man sieht ob ne Box sich linear verhält oder nicht aber ich finde das sagt ja noch nicht viel aus ob eine Box jetzt im bestimmten Bereich lauter oder leiser ist. es gibt ja noch viel mehr Parameter. Und von den Empfehlungen hab ich halt immer RCF oder EV gelesen bei EV ist die ELX Serie wohl die einsteigerklasse und die EKX die etwas gehobenere.


    Also nochmal es ist natürlich ein schöner neben Effekt hier nachher eine Kaufentscheidung zu haben. Aber viel wichtiger ist es mir natürlich meine Wissenslücken zu schließen.


    Aktuell sind das wohl gerade: Welche Probleme kann es geben wenn man Subs und Tops unterschiedlicher Hersteller und Linien mischt. Und wie bewerte ich Boxen. (Aktuell weiß ich: 12“ sind meist nur in Verbindung mit nem Sub zu gebrauchen) ,15“ eher dann als fullrangebox ohne Sub ) die Größe der Chassis gibt an für welchen Frequenzbereich die jeweilige Box gedacht ist bzw. wo die Stärken sind. (Gerne auch links mit Lektüre). Für weitere Meinungen zu den ausgewählten Produkten wäre ich dennoch dankbar.


    Da ich nicht weiß wann mein nächster Beitrag freigeschaltet wird. Schon m

    Als danke für eure Antworten 😊

  • HK hat ist noch nicht lange im PA Geschäft

    Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Ich weiß zwar nicht, wie lange es HK schon gibt, aber nicht erst seit kurzem.


    Edit:

    Historie

    Die Brüder Hans und Lothar Stamer begannen 1979 in einer kleinen Werkstatt im Saarland mit der Produktion von Lautsprecherboxen. Sie weiteten ihre Produktion nach und nach aus. Die Stamer Brüder arbeiteten u.a. als OEM-Lieferanten für einige andere Hersteller von professionellem Audio-Equipment. Schließlich etablierten die beiden ihre eigene Marke HK Audio.


    Quelle: https://marjorie-wiki.de/wiki/HK_Audio


    Konnte mir jetzt aber auch nicht vorstellen das es so schlimm ist Tops und Substanz von unterschiedlichen Herstellern und Linien zu kreuzen…. Kann mir das vielleicht nochmal einer erklären ?

    Wo fangen wir den an? Es ist einfach so, dass z.B. die Übergangfrequenzen zwischen Tops und Subs in der Regel bei solchen Kombis passen.

    Dann sind die aktiven Kameraden

    - erstens meist mit einem DSP und daraus resultierend einer digitalen Weiche ausgestattet. Das bekommt man passiv nicht so einfach hin.

    - zweitens sind immer ein Limiter verbaut, der die Pappen optimal schützt und keine Leistung verschenkt.

    - und drittens hat man es tatsächlich einfacher. Wenn man mal nur ein Top (oder zwei) benötigt, muss ich auch nur das hinstellen und anschliessen.

    Wegen dem Lerneffekt: Nur weil du eine Endstufe dazwischen klemmst, wirst du nicht sehr viel mehr lernen (ist zumindest meine Meinung).

  • was heißt das die Übergangsfrequenzen passen?! meinst du damit das sie im übergangsbereich ähnlich klingen oder was anderes ?!


    In meiner Konfiguration hab ich ja den DBX driverack aufgelistet. Da hab doch deine genannten Funktionen wie digitale frequenzweiche, limeter etc. doch mit drin oder unterscheiden sich die Funktionen grundlegend von den integrierten in den aktiven Brüdern (mal von dem einstellungsaufwand abgesehen).


    Der Lerneffekt entsteht gerade hier durch den Austausch indem ihr mich auf wissenslücken aufmerksam macht. Und eventuell dann später beim hoffentlich richtigen einstellen von dem soundmanager.


    Nochmal mir ist schon klar das die aktiven Kisten ihr offensichtlichen Vorteile haben. Aber auch die passiven Kisten werden wohl ihre Berechtigung haben sonst würden sie wohl nicht mehr verkauft werden. Und ich dachte eine Stärke wäre gerade darin die Freiheit zu haben Teile unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren bzw. auszutauschen. Der Nachteil natürlich der Mehraufwand im einstellen höheres Risiko was kaputt zu machen und das das Klangbild vermutlich nie so gut sein wird wie wenn ich alles von dem gleichen Hersteller der gleichen Linie zu beziehe.

  • was heißt das die Übergangsfrequenzen passen?! meinst du damit das sie im übergangsbereich ähnlich klingen oder was anderes ?!

    Nein, es geht darum, entweder hast du im schlimmsten Fall ein Frequenzloch oder eine Überhöhung.


    Zum Thema Aktiv- vs Passivsystem - schau mal hier:

    Aktiv <> Passiv

    Da wurde das auch schon diskutiert.


    Du kannst natürlich alles in passiv machen.

    Aber du wirst vermutlich nicht die optimale Einstellung finden, die der Hersteller bei aktiven Systemen mit viel Aufwand gefunden hat.


    Edit: Speziell dieser Post spricht alles an:

    RE: Aktiv <> Passiv

  • Hab’s mir durchgelesen. Will jetzt eigentlich nicht weiter auf der Grundsatzdiskussion rum reiten. Die genannten Argumente sind schon richtig. Der eigentliche Haupt Aspekt beim passiven System das man flexibel die Hardware tauschen kann darauf wurde allerdings nicht eingegangen.


    Im Prinzip ist das ja das gleiche wie mit Apple vs Windows offenes ca geschlossenes System.


    Zurück zu den eigentlichen Fragen. Warum kann ich mit ner passiven Anlage keine unterschiedlichen Hersteller nehmen. Dein Argument war das man entweder an gewissen Frequenzen Löcher oder ne überbetonend hat. Mit dem geplanten dbs bekomm ich das doch aber in den Griff. Ich kann doch genau den Bereich in dem dbx einstellen wann getrennt wird mit welcher Flanke und ich kann ja auch den Pegel an den Stufen anheben oder absenken. In Verbindung mit dem Messmikrophon kann ich mit der dbx ja auch nen Auto Wizzard starten welcher mir über Equalizer mein Pegel über alle Frequenzen ausbalanciert. kann man natürlich auch händisch machen.


    Also nochmal danke für die Info aber warum genau aus technischer Sicht sollte es nicht gehen bzw ist es schlecht Subs und Tops von unterschiedlichen Herstellern zu nehmen ?!

  • Hmm weiß nicht genau was du mit crossoverpunkt und Time alignment meinst. Vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge helfen.


    Wir wollten mit der dbx in Verbindung mit dem messmikro den autowizzard der dbx nutzen um das System mal grob einzustellen. Das Teil misst ja die Raumakustik mit nem Test Signal und bearbeitet den Frequenzbande mit Equalizer . Erfahrungen damit hab ich noch keine gemacht deswegen wollte ich hier ja fragen ob das nur ne Spielerei ist oder tatsächlich eine gute Geschichte um eine Anlage „einzumessen“. Wenn du mit crossoveepunkt den Trennbereich meinst, der ergibt sich doch aus den Angaben vom Hersteller der Subs oder nicht?! Die geben doch an trennfrequenz bei zb 200Hz



    Warum den ganzen Stress?! Sicher ich könnte es mit ner aktiven Anlage oder nem fertigen set eines Herstellers einfacher machen. Bin aber wie schon oben beschrieben zum einen Technik begeistert. Und ich möchte auf den Aspekt einzelne Komponenten gegen andere tauschen zu können schon sehr gut. Beispiel ich entschließe mich jetzt z.B für die EV Elx Serie (112 top und 18 Sub ) jetzt finde ich aber heraus das z.B die Tops ne schlechte Weiche haben. Die Subs finde ich aber recht gut. Dan hab ich mit so nem Setup was zugegeben sicher teuerer und aufwendiger ist trotzdem die Freiheit mir die guten Komponenten einer Serie raus zu picken. Oder wenn in 10 Jahren mal Boxen kaputt gehen und diese nicht mehr produziert werden. Dann kann ich die ganz entspannt durch andere ersetzen.


    Korrigiere mich gerne wenn ich irgendwo einen Denkfehler habe.

  • Wie sieht es denn mit gebrauchtem Material aus?


    Scheune und Party, etwas lernen wollen. Das hört sich nach jung und belastbar an. Könntet euch also gutes altes schweres Holz in die Scheune stellen.


    Gibt es für wenig Geld bei eBay oder noch besser auf dieser Seite

    https://gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/category-5


    https://gebrauchte-veranstaltu…pel+12%E2%80%9C+Subwoofer


    die würde ich als Bass zB interessant finden.

    Und nein das ist keine Auktion von mir.


    Dazu noch Tops und amps und los geht's


    Wo steht denn eure Scheune? Eventuell hat ja auch jemand aus eurer Nähe etwas direkt anzubieten.

  • Hallo SWLP!


    Ich denke ganz ähnlich wie bei Dir hat das Interesse für die Beschallungstechnik bei einigen angefangen.

    Nach meinen Erfahrungen sind dies Stadel mit Betonbodenplatte und Einfachen Holzwänden gerade im Bass schon beinahe mit „im Freien“ gleichzusetzen.

    Das heißt, damit das schiebt, muß man da schon ganz schön was hinstellen. Was mich etwas irritiert, ist dass Du bevor Du überhaupt Deine erste Anlage beinander hast schon, jetzt über das tauschen von Komponenten nachdenkst.

    Ich würde das erst mal so ausführen, dass ich Moment damit zufrieden bin und nicht schon bevor der erste Ton rauskommt ich irgend etwas austauschen möchte. Da es Dir vermutlich mehr um den Spaß am Handling mit Deiner PA im Betrieb geht, und weniger die Freude am Selbstbau im Vordergrund steht, würde ich Dir zum Kauf eines gebrauchten Systems raten.

    Der Vorteil neuerer Systeme wie geringeres Gewicht, kompaktere Bauart etc. dürften bei der von Dir geschilderten Anwendung ja eher keine Rolle spielen.

    Ich würde daher eher eine Nummer größer, aber gebraucht kaufen, da in der Scheune/Halle für guten Druck schon durchaus etwas herzhafteres stehen darf, und da etwas gebrauchtes eher leistbar sein dürfte, wenngleich ich auch die „artgerecht“ Beschallung der erwähnten Location für 2000.- € für sehr sportlich halte.

    Übrigens ist es fast Wurst, ob in der Halle/Stadel 20 oder 400 Leute stehen. Nur weil da weniger drin stehen wird die Anlage sicher nicht druckvoller oder lauter werden.


    Viele Grüße!

  • Jung naja so wie man es sieht … 🤣 Anfang 30. also die ersten Hochzeiten stehen im Freundeskreis dann schon an.


    Die Scheune steht in Göppingen (Nähe Stuttgart).Ich hab da gerade 2 Doppel 10er Subs gesehen. Frage mich was da die vor und Nachteile Vx 18er Subs sind.


    Gebrauchte Anlagen wären vom Prinzip her kein Problem. Zumal wenn ich so bei Thomann schaue finde ich viele Boxen die schon seit über 10 Jahren produziert werden. Aber da stellt sich mir halt die gleiche Frage woher weiß ich was gute gebrauchte Anlagen sind ?!


    Selbstbau ist prinzipiell auch ne Überlegung. Von meinem Kumpel der dad hat schon erste Erfahrungen gesammelt und sich Boxen und Amps nach ner Anleitung von so nem Physiker gebaut. Die Teile sind auch ziemlich krass. Allerdings hat er halt allein Material pro Box auch schon 500€ hingelegt. Wir sind so ein bisschen zu dem Schluss gekommen das selbstbau vs Kauf sich nicht viel schenkt. War beim Bau meiner flightboxen für unser Lichtequipment ähnlich.


    Mir brennt aber immer noch die Frage ob es jetzt wirklich aus klanglicher Sicht ein Problem ist Hersteller von Tops und Subs zu mixen wenn ich ein digitales Soundmangememt System habe.


    Ich denk doch nicht sofort dran wieder was zu tauschen geht nur um die Freiheit die man halt mit nem passiven System hat. Was erweitern zu tauschen etc. War nur ein Argument bezüglich der aktiv vs passive Debatte auf die ich eigentlich nicht weiter rumreiten will….