Elegante Stahlsockelstative mit Kurbel.

  • Moin,

    Ich nutze momentan häufiger meine d&b E9 auf ganz normalen Kurbelstativen und platziere diese dann auf der Bühnenvorderkante.

    Nun habe ich mir schon häufiger gedacht, dass es da doch eine Schönere Lösung geben muss, da die Dreibeine nicht gerade schön aussehen.

    Es gibt ja diverse Rund- und Stahlsockelstative, die genau dieses Problem lösen sollten. Jetzt sind die E9 mit Flugbügel zum Neigen allerdings ca. 30kg schwer und sollten bei den meisten Anwendungen auch möglichst hochgekurbelt werden.

    Bei meiner Suche konnte ich leider kein Sockelstativ mit Kurbel finden. Von K&M gibt es ein Rundsockelstativ, welches für 35kg zugelassen ist. Beim Testen wirkte mir das aber doch zu wackelig um es direkt an die Bühnenvorderkante zu stellen.

    Quadratische Stahlsockelstative, die über 20kg können, konnte ich keine finden.


    Hat einer von euch eine Lösung für dieses Problem?

  • Dreibeinstativ mit einem 30kg Lautsprecher drauf vorne auf der Bühnenkante ist auch schon aus Sicherheitsgründen ein no-go. Die Plattensockel sind da nur marginal besser von der Kippgefahr.

    Die Standardlösung für so was ist links und rechts je ein 18"-Sub auf die Bühne und M20 Distanzrohr mit Kurbel rein. Wenn die nicht vorhanden sind dann wenigstens ein Manfrotto 083, das kippt nicht ganz so leicht und lässt sich notfalls heimlich auf der Bühne anspaxen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Geh zum schlosser um die Ecke und lass dir ne 50kg Platte mit M20 Gewinde basteln. Dann braucht es nur noch ne Distanzstange mit ausrichend Länge, oder du lässt dir ne Verlängerung als Zwischenstück bauen. 35mm Rohr, M20 Innen und Außenewinde dran, fertig.

  • Es gibt von Gravity verschieden große Stahlbodenplatten mit z.T. mehreren M20 Einsätzen. Dazu Kurbeldistanzrohr mit M20, und ggf. gibt es zum verlängern M20 Extension. Schau mal bei Adam Hall nach.

    Dreibeinstativ mit einem 30kg Lautsprecher drauf vorne auf der Bühnenkante ist auch schon aus Sicherheitsgründen ein no-go. Die Plattensockel sind da nur marginal besser von der Kippgefahr.

    Die Standardlösung für so was ist links und rechts je ein 18"-Sub auf die Bühne und M20 Distanzrohr mit Kurbel rein. Wenn die nicht vorhanden sind dann wenigstens ein Manfrotto 083, das kippt nicht ganz so leicht und lässt sich notfalls heimlich auf der Bühne anspaxen.

    Warum ist das ein no go?

    Nicht jede Veranstaltung bestehlt aus Disco, R`n`R, Party, Tanzen, betrunkene Menschen und Dunkelheit.

    Wir machen so etwas häufig, wenn es kein neben der Bühne gibt, die Position dort zu weit außen ist, und vor oder neben der Bühne der Fluchtweg/Notausgang ist.

    Wenn ich auf der Bühne 3 Talkgäste im Sesel habe und sitzendes Publikum (habe ich fast immer) habe, dann ist das unkritisch.

    Da der Threadstarter auch keine Subs nutzt, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass da nicht so die wilde Party abgeht.

    mfG


    Uwe

  • K&M 21339 laut Hersteller mit bis zu 35 kg zentrischer (!) Last.
    Dazu die großen quadratischen Sockel 26706, die 3x M20 haben und die man so auch ausserzentrisch belasten kann.
    Und ein paar Bierdeckel, um das ganze zu nivellieren.
    P.S.: Zu einem Talk würde ich auf gar keinen Fall mit einem 30kg-Lautsprecher anrücken.

  • Es gibt von Gravity verschieden große Stahlbodenplatten mit z.T. mehreren M20 Einsätzen. Dazu Kurbeldistanzrohr mit M20, und ggf. gibt es zum verlängern M20 Extension. Schau mal bei Adam Hall nach.

    Warum ist das ein no go?

    Nicht jede Veranstaltung bestehlt aus Disco, R`n`R, Party, Tanzen, betrunkene Menschen und Dunkelheit.

    Anderswo gibts dafür Catering-Mitarbeiter die beim Abriss nach der VA mit einem Stuhlwagen, grossem zusammengeknüllten Haufen dreckige Tischdecken oder dem Beingestell eines runden Bankettisches im Vorbeirennen am Bein eines solchen Stativs einhaken und die 30kg dann aus 2,50m Höhe segeln gehen. Macht auch hässliche Beulen und Kopfplatzwunden. Stative die man nicht sinnvoll zusätzlich sichern kann (anratschen, anschrauben) haben an solchen Absturzkanten einfach nichts verloren.


    Die Gravity-Dinger sind auch Mist, das wackelt schon mit einer E3 wie ein Kuhschwanz.


    M20 in Heavy Base Plate klingt zunächst nach einer guten Idee, aber meiner Erfahrung nach machen das bei 30kg die M20 Gewindestummel unten in den Rohren nicht lange mit wenn man das weit genug ausfährt. Da traut K&M ihrem eigenen Material einfach etwas zu viel zu.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Ich hatte mal bei einer Vortragsveranstaltung vorne und als Delaylines d&b E8 auf K&M 26734 gehabt.

    Die sind natürlch viel leichter, aber das stand recht stabil und die kleinen E8 waren für Sprache dicke ausreichend.

    Bei 30kg hätte ich bei einer Platte, die noch halbwegs kompakt ist, statisch wirklich bedenken, wobei wenn man das auch noch höher kurbeln möchte, das die ganze Sache noch viel instabiler macht. (längerer Hebelarm --> Außermittigkeiten wesentlich problematischer)

    Wie hoch soll die Box denn kommen?

    Da kommt m.E. schon eine sehr flächige Stahlplatte dabei heraus, die nicht mehr kommod zu transportieren ist.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Bei klassischen Bühnenpodesten kann man so eine Stahlplattendistanzstangenkombination auch einfach mit einer großen Schraubzwinge nach unten sichern, vorrausgesetzt die Platte ist auf der Bühne.

    Ist fest, bleibt fest und ist vergleichsweise dezent.


    Wenn das Ganze AN der Bühne sein soll, würde ich mit den Geländeraufnahmen was basteln, die kann man ja auf Halbschelle adaptieren und damit die Distanzstange zusätzlich fixieren.

  • Da wo Excellent Line Zeugs üblicherweise rumsteht ist das ganz sicher keine Option.


    Äh, ernsthaft? Wo ist da ein zweiter Bass für den Höhengewinn keine Option? So sieht das einfach nur scheiße aus. es sieht auch mit nur einer E8 scheiße aus.


    Als Linearray Flugtower (P-Line) lasse ich das noch durchgehen, als Display, Projektor, Lichtständer sowieso.

  • Der Vorschlag oben mit dem

    Schlosser des Vertrauens ist doch absolut zielführend!

    Eine andere Alternative wäre eine Metallplatte mit besagtem m20 Gewinde, die man mit 4 Eierbechern auf einer Standard Bodenplatte für

    Traversenstempel montiert. Je nachdem welche Varianten ihr davon in der Firma habt (rund, eckig, schwarz, weiß, Silber…) kann man dann die jeweils richtige für den Job mitnehmen. Sie sollte eben schwer und groß genug sein.

  • Alles klar,

    Danke für die vielen Rückmeldungen.


    Die Lösung mit dem Schlosser ist ganz gut. Da werde ich mal nachfragen. Bass drunter wäre auch eine Option. Ich habe selber nur Doppel18er, die haben keinen Flansch oder ein M20 Gewinde. Momentan nutze ich bei der Location die Vorhandenen Apogee Doppel15“ Bässe, bei denen sieht das genau so aus. Die Bühnenkante dort hat übrigens eine Kante mit 10cm hohem Geländer nach vorne (Ist die Vorbühne eines Theaters). Nach vorne runterrutschen kann das alles nicht, nur die Kippgefahr ist noch vorhanden.

    Die Lautsprecher müssten an sich auch nur ca. 1,80 hoch, da sie ja schon auf der Bühne stehen. Vor die Bühne geht eben nicht, weil dort schon direkt bestuhlt ist.


    Taugen die E18 was? Hatten die damals in der Berufsschule zusammen mit den E9. Da klangen die Bässe gruselig. Ist das heutzutage immer noch ein brauchbarer Bass oder decken sich eure Erfahrungen mit meiner? Ansonsten lieber nen QSub?

  • Wenn dieses 10cm hohe Geländer 1.) auch seitlich und 2.) sehr stabil ist, könnte man das ggfs auch so aufdoppeln / verstärken, dass an der Unterkante eine Art Nut entsteht. wenn du da die Stahlplatte reinschiebst, verhindert das sehr elegant alles kippeln. Vorraussetzung ist natürlich, dass das niemand versehentlich rauszieht und dann umschubst.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Wäre es vielleicht eine Alternative, eine ausreichend dimensionierte Bodenplatte und 20er Dreipunktruss zu nehmen? Oben eine Kopfplatte mit zwei Schrauben direkt an die Box, und das ist alles bombenfest verbunden. Den Tower dann einfach liegend montieren und hochkippen.