Freiberuflich als Lichttechniker Nebenbei

  • Moin,


    Ich spiele mit einem Gedanken, mich als Freiberuflicher Lightoperator (Lichtkünstler) selbstständig (Ansässig Dortmund) zu machen und zwar neben meinem Hauptjob (Angestellter)


    Es geht mir um die reine Dienstleistung mit meinem Werkzeug(Pult).


    Besprechungen, Ideensammlung usw. und dann das durchführen der Show.


    Ich möchte nichts Verkaufen, nichts Vermieten und kein Alu zusammen kloppen.


    ist das der richtige Weg?


    Ich habe das Forum schon durchsucht und einige Beiträge von 2003 gefunden.


    Vielen dank im vor raus.


    mit freundlichen grüßen


    Jens

  • hell&dunkel

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Für mein Verständnis und allem was ich bisher gelehrt bekommen habe kann ein Lichtoperator nicht unter die freien Berufe fallen.


    Was natürlich geht ist ein triviales Nebengewerbe anzumelden und dabei Dienstleistungen anzubieten.

    Das Bedarf dann der Zustimmung des Arbeitgebers und du musst aufpassen, nicht Scheinselbstständig unterwegs zu sein.


    Das sollten ausreichend hinweise sein um erstmal die Basics zu googlen.

  • die frage ist, ob du genug nachfrage findest. es ist immer die das problem, das die üblichen verdächtigen eben die pulte haben, aber nicht die Leute. insofern wäre es fast wichtiger auf den 2-3 üblichen Plattformen fit zu sein. dazu ist eine gute Portion Netzwerk wissen hilfreich.

    du kannst natürlich auch versuchen Lichtmann für eine feste band zu werden.


    da du ja keinen bock auf auf und abbau hast, wird das schwieriger, da du somit nur für die größeren jobs infrage kommst. da stehen aber meist die Leute schlange für die pult jobs. auf und abbauen will keiner mehr :)

  • Ich frag mich gerade wie groß wohl die Schnittmenge aus den zwei nachfolgenden Komponenten ist:


    - der Job ist klein genug dass er neben einer Anstellung (bzw am Wochenende) erledigt werden kann ohne dass der Hauptarbeitgeber meckert


    Und

    -der Job ist groß genug, dass man einen externen Operator antanzen lässt, der aber lediglich Knöpfe drückt und sich dann wieder verdünnisiert.


    Als Diagramm dargestellt vermute ich dass es sich um zwei Kreise mit jeweils Radius r handelt, deren Mittelpunkte 2r+1 auseinanderliegen.

  • Ich frag mich gerade wie groß wohl die Schnittmenge aus den zwei nachfolgenden Komponenten ist:

    Jepp. :thumbup:


    Dazu ein Zitat vom Oktober 2015 aus Beiträgen meiner Wenigkeit, damals ging es um einen Abbauhelfer für eine Veranstaltung in Hamburg:

    Wobei ich die Entlohnung heute auf -450,00€ erhöhen würde... :D


    Kurz:

    Wenn du statt dessen das Geld und Know-How in Modellbahn investierst, hast du den selben ROI (Return of Investment). :D

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

    Einmal editiert, zuletzt von hell&dunkel () aus folgendem Grund: Text ergänzt - beim Zitieren ging Text unter.

  • Wenn du sowas machen willst, einfach beim Club / der Disco / dem Theater / der Band deiner Vorliebe anfragen ob sie Leute brauchen. Sprich: irgendwo wo das Zeug schon hängt, wenn man hinkommt und nur ein Operator gebraucht wird.


    Beim klassischen Verleiher gibt's selten reine Operatorjobs und wenn du für diese in Frage kommen würdest, wüsstest du es. Wie hier schon oben steht, sind das dann große Jobs für die erfahrene Kollegen herangezogen werden und die meist auch zeitlich umfangreich sind.

  • da du ja keinen bock auf auf und abbau hast, wird das schwieriger, da du somit nur für die größeren jobs infrage kommst. da stehen aber meist die Leute schlange für die pult jobs. auf und abbauen will keiner mehr :)

    Sehe ich auch so. Als Anfänger musst du dich nach oben arbeiten, und da gehört das buckeln auch dazu.

    Produktionen, bei denen es reine Pult Leute gibt (egal ob Ton oder Licht) sind dann doch eher in der professionellen Liga, wo es eigentlich kaum Nebenberufler gibt.

    Wenn man Glück hat, dann findet man vielleicht aber eine Ausnahme.

    mfG


    Uwe

  • Freiberuflich geht schon mal gar nicht.

    Du weist aber schon, was er eigentlich meint !!!


    Das ist leider seit Jahrzehnten eine Unart, dass sich viele Techniker unserer Branche "Freiberufler" o . "Freelancer" nennen, obwohl sie ein ganz normales Gewerbe mit allen Steuerarten, IHK etc. angemeldet haben (oder seit Corona "Soloselbstständig" heißen). Das muss sich mal irgendwann in den 70er eingebürgert haben.


    Dicht gefolgt ist dieser Blödsinn wenn Menschen von Bütecs oder Schnakies reden. Das stimmt auch nur selten.

    mfG


    Uwe

  • Das mit dem Arbeitgeber ist kein Thema.

    Da ich als Software Entwickler tätig bin.


    Ich bin kein Anfänger in dem Bereich,

    ich habe Einiges an Lasershow Erfahrungen sammeln können und auch durchgeführt als Laser noch leuchtende Durchlauferhitzer waren.


    Alu Kloppen habe ich schon hinter mir, aber aufgrund Gesundheitlichen Einschränkungen schließe ich das von vornherein aus.


    Und jetzt reizt es mich wieder in die VT Branche zu gehen als Lightoperator


    Viele Grüße

  • Am einfachsten wird es wohl wirklich in Discos/Clubs gehen, wo die Sachen schon hängen. Ich kenne da in der Nähe von Dortmund auch durchaus Clubs, die so schlecht zahlen, dass die immer wieder welche suchen, die das nebenbei für den kleinen Taler machen ;)

  • ja von den Leuten die nur die schönen Seiten der Arbeitswelt anschauen wollen gibt es viele.

    Dazu fällt mir dieser ein.


    Was ist der Unterschied zwischen einem Lichtdesigner und einem Lichttechniker?


    Der Lichttechniker wäscht sich die Hände vor dem Pinkeln.

    Practice, Practice, Practice

  • Wenn man meinen Beitrag von vor 3 Stunden liest, habe ich mir auch die Hände schon schmutzig gemacht.


    Aber aufgrund körperlicher Beeinträchtigung kann ich dieses nicht mehr leisten.



    Deswegen kam mir die Idee doch mal wieder in das Vt Leben einzusteigen aber als Lightoperator, da mir dass damals als ich noch mit Lasertechnik unterwegs war sehr viel Spaß gemacht hat.


    Also wenn würde ich ein Kleingewerbe anmelden. Aber da es wohl kein Bedarf gibt in dem Bereich werde ich die Idee verwerfen.

  • Die Operatoren die man so dazu bucht, die bringen meist nicht auch noch Ihr Pult mit, sondern arbeiten mit dem was da ist - und das ist etwas von den 2-3 Marken für solche Jobs. Wahlweise bringt man sein eigenes nur noch mit, weil das a) beim Preis eh egal ist und eigenes gutdünken ist - dann ist die MA3 von der Aufbaucrew halt das Backup b) man gerade Glück hat und in der Hochsaison gerade kein Pult mehr frei ist.


    Für die Idee mit Pult Geld zu verdienen sehe ich wenig Chancen.

    Vielleicht freut sich ne kleine Band oder örtliche Vereine wenn sie jemanden zum Knöpfedrücken haben. Damit aus der Liebhaberecke zu kommen ist ambitioniert und geht nicht über Nacht.


    Oder man hat einen Schal und die passenden Freunde - nur halt mehr bei den Auftragsvergebern als bei den netten Menschen vor Ort.


    Meistens ist der Weg eher umgekehrt, der Spruch "wenn Du in Frage kommst, dann weißt Du es" bringt es gut auf den Punkt. Man hat meistens eher die Aufträge und Anfragen und weil das dann nicht mehr gelegentlich ist, sondern mit Gewinnerzielungsabsicht, meldet man dann ein Gewerbe an...