Kaufentscheidung RCF aktiv-Sub

  • Für einen validen Pappentausch in einem Gesamtsystem mit aktiver, angepasster Elektronik kommen im dem Post recht viele wahrscheinlich und vermutlich drin vor.


    Muss ich nun beim Dry-Hire von RCF-Bässen immer 'ne Waage mitbringen, damit ich herausfinden kann, ob da irgendwelche gemoddeten Kisten dabei sind, die sich ggf. im Rudelbetrieb plötzlich anders verhalten und im Single-Betrieb ggf. anders klingen, als gewohnt oder erwartet?

  • diese kleinen bässe sind nach meiner Erfahrung eher selten in der Abteilung Rudel unterwegs. dafür nimmt man 2 18er.

    man kann das ja auch hinten draufschreiben. die ts Parameter der neodym zu den normalen ferst Chassis legen aber auch nicht himmelweit auseinander, so das da keine gravierenden unterschiede zu erwarten sind.

  • Der Grundsätzliche Gedanke bei einer Marken also auch bei einem der genannten Subs zu bleiben ist aber der Richtige? Oder gibt es in der Preisklasse einen Sub "an den kein Weg vorbei führt" oder den man sich unbedingt mal anschauen sollte?

    RCF passt da schon. Die Marke erfreut sich in der breiten Masse recht hoher Beliebtheit und du kriegst die oben genannten Kisten immer für nen guten Kurs wieder verkauft. Das darf man nicht vergessen.


    Meine persönlichen nächsten Favoriten in der Preiskategorie wären vermutlich der HK Audio 118 HPA oder der Seeburg GSUB 1801dp.

  • Darf man den TE Moritz169 denn fragen für was er sich entscheiden wird jetzt?

    Zum aktuellen Zeitpunkt wird es wahrscheinlich der Sub 18 AX, da der 8003 in naher Zukunft eingestellt werden soll.
    Da Thomann nicht ganz so weit von mir weg ist werde ich da die Möglichkeit nutzen um den Sub 18 AX gegen den 8004 zu Testen.

  • Ich verstehe nicht warum die in die teuren 18er keine neodym pappen setzen. Das wäre das erste was ich tauschen würde. Bei einem 38kg Bass auf vielleicht 32 runter zu kommen wäre für mich ein echtes Argument.

    das das für die mehr Gewinn bedeutet ist mir klar.

    Wenn ein Magnet zu heiß wird, dann beginnt er sich mehr und mehr zu entmagnetisieren.

    Diese kritische Temperatur liegt bei Neodymmagneten niedriger als bei klassischen Ferritmagneten.


    Wenn also ein Lautsprecher oft und auch länger mit viel Leistung und Programmmaterial mit hoher Energiedichte betrieben wird (soll bei Bässen ja tatsächlich vorkommen ;-), und die Wärmeabfuhr nicht gerade sehr gut ist, dann wird die Entmagnetisierung beim Ferritmagneten langsamer voranschreiten als beim Neodymmagneten.

    Nachteil: der Ferritmagnet ist natürlich bei gleicher Stärke schwerer.

    Vorteil: Er ist billiger als der Neodymmagnet und auch wie oben erläutert unempfindlicher gegen Entmagnetisierung durch hohe Temperaturen.


    Wenn also ein Herumtragen oder Hochheben des Lautsprechers ein wichtiges Kriterium darstellen (typischerweise Tops, Monitore und kompaktere Bassboxen z.T. ohne Räder), dann ist der Neodymmagnet m.E. für die Anwendung besser.

    Handelt es sich um eine Festinstallation oder um große Bassboxen mit Rädern, die ich eh nicht mehr heben kann, weil alleine das unbestückte Gehäuse schon zu schwer ist, dann kann man auch heute noch ohne Bedenken zu Chassis mit Ferritmagneten greifen.


    Spielt die Magnetgröße eine entscheidende Rolle (z.B. bei eingekippten Midbasschassis, oder mehreren Treibern direkt beisammen in Line-Array-Lautsprechern, dann kann das natürlich rein geometrisch schon den Einsatz von neodymmagnetbestückten Chassis vorgeben.

    Viele Grüße,
    Fux

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  • Da sie aber die Physik der nd Magneten besser im griff haben . Die Curie tempareratur liegt bei entsprechenden Legierungen bei 310“.

    Wäre das heute noch ein ernsthaftes Problem dann würde das kein namhafter Hersteller verbauen. Der Markt wäre voll von entmagnetisierten Pappen.

    Das Argument scheint wirklich 80e pro Pappe zu sein

  • ich wußte jetzt nicht, das wir hier in die physik von magneten einsteigen wollen.

    wie hoch die genaue betriebstemperatur maximal sein darf habe ich nicht nachgeschlagen. das ist aber im grunde unerheblich. hersteller wie rcf. beispielsweise, würden keine entsprechende lautsprecher anbieten, wenn das noch ein ernsthaftes problem wäre.

  • ich wußte jetzt nicht, das wir hier in die physik von magneten einsteigen wollen.

    Du hast damit angefangen hier mir Fachwörtern um Dich zu werfen.


    das ist aber im grunde unerheblich. hersteller wie rcf. beispielsweise, würden keine entsprechende lautsprecher anbieten, wenn das noch ein ernsthaftes problem wäre.

    Nun, da habe ich völlig andere Erfahrungen gemacht.


    test Deine häufigen Kommentare zu fast allem hier werden durch die Masse nicht besser. Ich finde Du kannst mehr auf die Qualität Deiner Beitrage wertlegen. Du kannst das besser, das weiß ich...

  • Auch falls es inzwischen technisch machbar sein sollte Neodymmagnete herszustellen, die sogar höhere Temperaturen als Ferritmagnete wegstecken können, bezweifle ich dass bei solchen Massenprodukten wie Lautsprecherchasssis immer das aktuell technisch machbare umgesetzt wird, anstatt dass wirtschaftlich rentablere zu fertigen. Auch wenn wir die aktuellsten Konuschassis oder Druckkammertreiber betrachten, ist das im Vergleich zu anderen Industriezweigen jetzt nicht unbedingt der aller heißeste Hightech. (würde ja auch keiner bezahlen wollen)

    Viele Grüße,
    Fux