Wir haben ein Messgerät, prüfen aber nicht so häufig wie wir sollten. Bei bekannten Aufbauten mit unserer eigenen Verkabelung machen wir hin und wieder Stichproben. Die Hausinstallation wird durch externe Firmen geprüft. Der neuere Elektrofachbetrieb dafür ist da zum Glück auch nicht so schludrig wie seine ganzen Vorgänger - die meisten Unterverteilungen sind letztes Jahr nämlich durchgefallen. Aus verschiedensten Gründen, die meisten hätten seit mindestens 10 Jahren behoben gehört. So hat man aber jetzt wenigstens endlich einen Grund zur Sanierung, und damit zum Einbau von RCDs. Von denen gibt es nämlich fast keine im ganzen Haus (Eröffnung 1987) und wir behelfen uns mit einem Case voll Einsteck-RCDs für CEE und Schuko.
Protokollieren tun wir aber auch selten - im Sinne von - nur für das Azubiprojekt.
Selber bin ich keine Elektrofachkraft, ich hatte noch die alte Prüfungsordnung und sehe für mein tägliches Arbeiten kein Grund darin, die SQQ für mich nachzuholen. Dafür haben wir zwei Elektrofachkräfte, einer mit Elektrikerausbildung, der andere FfVT nach neuer Prüfungsordnung.
Wie ich messe und wie ich die Werte zu interpretieren habe weiß ich deswegen genauso. Ich kann halt keine selbsthaltende Schützschaltung aus dem FF selber verdrahten und müsste mich erst wieder einlesen... Da das aber nicht zu meinen Tätigkeitsfeldern zählt dürfen das gerne die dafür bestellten Fachkräfte.
Noch nie habe ich von einer externen Produktion bei uns eine Errichterbescheinigung bekommen, dafür hat ja auch niemand Zeit.
