Empfänger für Funkmikros (E-Band) und IEM-Sender (B-Band) im gleichen Rack?

  • Empfänger für Funkmikros und IEM-Sender soll man meines Wissens nicht im gleichen Rack betreiben, um Probleme zu vermeiden (jemand sagte mal was von einigen Metern Abstand).


    Gilt das auch, wenn die Geräte in völlig verschiedenen Frequenzbändern arbeiten (Funkmics im E-Band, IEM im B-Band) oder ist in diesem Fall davon auszugehen, dass keine relevanten Probleme zu erwarten sind?

  • Hab ich noch nichts von gehört und auch noch nie Probleme gehabt, auch im selben Frequenzband. Man muss halt ein gutes Frequenzmanagement machen (z.B. mit Wireless Workbench oder einem RF-Explorer) und auch mal schauen was sonst noch so wortwörtlich "dazwischenfunkt". Die räumliche Entfernung der Geräte zueinander ist ja wurscht wenn die Frequenzen sich gegenseitig stören.


    B- und E-Band sind Bereiche die Sennheiser definiert hat, wobei man beim E-Band aufpassen muss da man scheinbar auch in den LTE Uplink Bereich kommen kann? Das rauscht dann kräftig. Aber ansonsten sehe ich nichts was dagegen spricht die beiden Geräte in eine Kiste zu schrauben.

    Gruß

    Felix


    Unbefugte sind nicht befugt Unfug zu treiben.

    Der Befugte

  • Nimm abgesetzte, entsprechend verteilte Antennen und achte darauf, dass deine HF-Kabel in Ordnung sind - dann sollte das problemlos spielen.


    Einfach keine Stummelantennen im Pulk.

    Ah ja das kann natürlich ein Problem sein.


    Btw. spielt die Sendeleistung der IEM-Strecker natürlich noch eine Rolle.

    Inwiefern? Ist das bei IEM nicht auch 50mW?


    Habe bisher nur mit Shure gearbeitet und da nie Probleme gehabt.

    Gruß

    Felix


    Unbefugte sind nicht befugt Unfug zu treiben.

    Der Befugte

  • Das Problem bei zu nah aneinander platzierten Sende- und Empfangsantennen kann sein, dass die Eingangsstufen der Empfänger durch die Energie des Senders einfach "zugestopft" oder "überfahren" werden. Da spielt dann der Frequenzbereich auch keine Rolle mehr.

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • Das Problem bei zu nah aneinander platzierten Sende- und Empfangsantennen kann sein, dass die Eingangsstufen der Empfänger durch die Energie des Senders einfach "zugestopft" oder "überfahren" werden. Da spielt dann der Frequenzbereich auch keine Rolle mehr.

    Ah interessant, danke.

    Das erklärt auch warum ich nie Probleme hatte, immer abgesetzte Antennen mit ausreichend Abstand.

    Gruß

    Felix


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    Der Befugte

  • Wobei es schon reicht, wenn man Mikro vorne, und IEM hinten ins Rack schraubt.


    Ich hatte aber auch schon das Rack einer Acapella-Gruppe gesehen, da war ein ganzer Wald von Antennen auf einer 19" Blende und mitten drin die vom IEM-Sender. (Ja die hatten nur einen.)

    War eine Bunte Mischung von Geräten von Sennheiser und Shure in LTE-Duplex und ISM. Dazu kam noch eine Duplex-Funke von mir. Hat auch funktioniert. War allerdings auch erst zuverlässig, als ich denen mal passende Frequenzen gerechnet habe. Vorher hatten sie wohl öfter Probleme.

  • Trotz allem ist es immer noch keine gute Idee Sender und Empfänger päpp in ein Rack zu montieren, wenn man die Antennen nicht absetzen kann/will/möchte.


    Je nachdem wie empfindlich und vor allem abgeschirmt die Geräte sind, insbesondere der HF Empfangsteil kann bei schlampiger Bauweise komisch reagieren und eben - wie schon erwähnt wurde - übersteuern, egal welche Frequenz der naheliegende Sender hat.


    Wenn's betriebssicherer sein soll, dann Antennen absetzen oder auf zwei Racks aufteilen und die eben örtlich auseinander stellen.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.