Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

  • daß ... im magnetischen Feld im Trafo eine Menge Energie gespeichert ist,

    So viel ist im Trafo nicht gespeichert. Bei klassischen 50Hz Trafos und Flusswandlern optimalerweise gar nichts. Und selbst in nem Flyback hält sich die Energie in Grenzen. Die soll ja innerhalb einer Periode der Schaltfrequenz fast komplett rein und raus. Abgesehen davon ist eine Induktivität eher träge. Sie hält den Strom stabil. Wenn du da schlagartig mehr zeihen willst, bricht die Spannung zusammen.

  • DerAudioingenieur Auch Trafos haben keine "unendliche", nur durch Hitze limitierte Übertragungsleistung. Da machen vorher magnetische Sättigung und Streuverluste dicht.

    Dass bei einem (50Hz) Trafo gilt, "je schwerer, desto mehr Leistung" ist der begrenzten Leistungsfähigkeit des Kernmaterials ("Trafoblech") geschuldet. Hätte man maximal permeables Material, und könnte darin höchste Feldstärken bereitstellen, dann wären Trafos klein, leicht, wahnsinnig stark und würden weniger Energie verheizen.

    Wer hat flüssiges Helium zum Trafo kühlen? Nein? Dann gibt's eben kein supra-leitendes Mega-Trafo-Netzteil :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • DerAudioingenieur Auch Trafos haben keine "unendliche", nur durch Hitze limitierte Übertragungsleistung. Da machen vorher magnetische Sättigung und Streuverluste dicht.

    Dass bei einem (50Hz) Trafo gilt, "je schwerer, desto mehr Leistung" ist der begrenzten Leistungsfähigkeit des Kernmaterials ("Trafoblech") geschuldet. Hätte man maximal permeables Material, und könnte darin höchste Feldstärken bereitstellen, dann wären Trafos klein, leicht, wahnsinnig stark und würden weniger Energie verheizen.

    Wer hat flüssiges Helium zum Trafo kühlen? Nein? Dann gibt's eben kein supra-leitendes Mega-Trafo-Netzteil :D

    Ja - fair point - das natürlich der magnetische Fluss im Transformator nicht unendlich ist und irgendwann in die Sättigung geht, stimmt natürlich.
    Zumindest von den Praxiserfahrungen und wie ich es immer wahrgenommen habe, scheint es aber im Rahmen der Leistungsgrößen von PA-Amps nicht das Problem gewesen zu sein. Aber vielleicht kann hier zB mal rockline einen Kommentar dazu abgeben wie er die Sache sieht.

  • W= 1/2*L+I²

    Bei großen Trafos kann da schon was zusammenkommen :)

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Transformator wirklich Energie speichert. Diese Formal die du hier schreibst gilt soweit ich weiß nur für Induktivitäten und Gleichstrom-Anwendung für die Nutzung von z.B. Buck- oder Boost Converter wo tatsächlich aktiv Energie einer Spule zur Aufrechterhaltung des Stromflusses genutzt wird.
    Bei einem Trafo wird ja wegen AC ständig hin- und hergeladen. Da sollten die Elkos eigentlich nach meinem Verständnis der einzigste Energiepuffer sein.

  • Wechselstrom an sich lässt sich nicht speichern - man kann mit dem Umweg über rotierende (Schwungmassenspeicher) oder "magnetische Spannungskonstanthalter" eine Wechselspannung über längere (rotierende) oder kürzere (magnetische) Zeiträume möglichst konstant halten.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!