Akkubetriebener PA-Lautsprecher

  • Guten Tag,


    ein Kumpel und ich möchten uns einem neuen Projekt widmen.

    Ob es letztendlich umgesetzt wird, steht noch in den Sternen.


    Idee:

    Ein Akkubetriebener Bluetooth Lautsprecher.

    Zwingend mit Bluetooth muss es jetzt nicht sein, darf auch mit Kabel funktionieren.


    Anlehnung an die Soundboks oder Teufel Rockster.

    Diesmal allerdings in einer etwas größeren Dimension.


    Als Tieftöner bzw. Subwoofer würden wir gerne einen 18 Zoll Lautsprecher nehmen, welcher dann später beim Konstrukt des Gehäuses getrennt sein soll. Ich setzte jetzt erstmal auf ein Bassreflexkonstrukt.


    Bei der Soundboks befinden sich alle Lautsprecher in einem nicht unterbrochenen Gehäuse, dies möchten wir nicht.

    Der 18er soll dann auch bei circa 100 HZ nach oben hin getrennt werden, sodass dieser nur seine Aufgabe übernimmt und nicht als Breites Band ausgenutzt wird, was mir persönlich klangtechnisch auch nicht gefällt.


    Über dem Tieftöner soll dann der Mittel-Hochton Part geschehen. (Das System wird aus einem Gehäuse bestehen.)

    Ob wir als Mitteltöner einen 15er verwenden werden, oder ob es mehr Sinn macht etwas kleinere Treiber zu verwenden wie z.b. 2 x 12er oder 10er, bin ich mir noch unsicher.


    1. Eventuell hätte jemand von euch eine Idee, welche Kombination aus 18er als Tieftöner, Mitteltöner und Hochtöner am besten wäre.

    Sodass diese Lautsprecher im Endeffekt gut harmonieren.

    Bezügich dessen würde ich mir gerne euren Rat einholen.

    Vielleicht mag mir jemand auch gerne eine Kombination nennen und eventuell ein Gehäuse für den Tieftöner und die Hoch-Mitteltöner berechnen.


    Das ganze soll am Ende auch Akkubetrieben sein, deshalb wäre es von Vorteil Treiber zu wählen, welche keine große Leistung schlucken und einen hohen Wirkungsgrad haben.

    Trotzdem soll der Lautsprecher am Ende ordentlich Wums haben.


    Bezüglich der Endstufe und Frequenzweiche und auch Bluetooth Modul würde ich mir auch gerne Eure Tips anhören.


    Den Bau des Akkus würde ich dann später einer Fachwerkstatt überlassen oder einen eventuell passenden kaufen.

    Für diese Bastlerei habe ich persönlich keine Motivation.


    Ich persönlich würde mich freuen, wenn jemand von euch Lust hätte mich und meinen Kumpel bei dieser Freizeitaktivität hier im Forum zu begleiten und zu unterstützen.

    Ich gehe mal davon aus, dass noch viele Fragen offen sind, gerne könnt ihr mir diese stellen.


    Preislich würde ich mich gerne für das gesamte Material an 2000 Euro halten, damit das ganze nicht zu sehr den Rahmen sprengt.


    Für die Treiber und Endstufe mit Frequenzweiche gehe ich schonmal von 1500 aus.


    Ich bedanke mich im Voraus schonmal für jede Hilfe und verbleibe mit freundlichen Grüßen


    Parday

  • Ob wir als Mitteltöner einen 15er verwenden werden, oder ob es mehr Sinn macht etwas kleinere Treiber zu verwenden wie z.b. 2 x 12er oder 10er, bin ich mir noch unsicher.

    Bei einem 18er Sub würde ich mal auf max 1x 12" setzen.


    Bezüglich der Endstufe und Frequenzweiche und auch Bluetooth Modul würde ich mir auch gerne Eure Tips anhören.

    Car HiFi

  • Car HiFi

    Da wird bei 12V der Strom allerdings recht hoch. Ich würde mich da eher nach was umschauen das mit 24-36V zurecht kommt. 36V wären dann nämlich schon wieder fertige E-Bike Akkus. Die Fallen übrigens auch günstig aus den überall rumstehenden Tretrollern raus ;) (Habe ich gehört.)

  • Ich verstehe die Zielsetzung noch nicht so 100%. Warum wollt ihr ein Akkusystem wenn ihr dann durch den 18er sowieso nicht sehr mobil seid? etwas mehr Kontext wäre diesbezüglich gut. Bedenkt auch desto Tiefer euer LS gehen soll desto mehr Energie wird auch verbraucht -> geringere Akkulaufzeit.

  • Was feststeht ist, das das groß und schwer wird, mit Akku & Verstärker deutlich >100kg schätze ich ... und wie Alex geschrieben hat eher nur kurz Alarm macht, da dann der Akku leer ist ...

  • nimm einfach eine 200ah Autobatterie und einen Wandler, der so 1500w macht. das sollte dann alles antreiben können, was du so an 230v Technik dran hast. bis auf die batterie, die man z.b. beim örtlichen kfz Schreiber leihen kann und den Wandler, der auch nicht die welt kostet, ist alles Standart und es muß nichts gebastelt werden.

    mach euch mal den spaß und meßt mal was euere pa tatsächlich so an strom verbraucht.

  • Moin,


    wenn der Spass wirklich was kosten darf würde das Pflichtenheft so angehen:


    PreAmp und DSP:


    Up2Stream Pro - Multiroom Wireless Receiver Board (No Amp)
    Check our wifi stereo receiver, upgrade your wired speaker into wireless system by WIFI, Bluetooth, Airplay and Spotify Connect.
    www.arylic.com



    Akku:


    Fertiger E-Bike Akku 48V


    -> Am besten ein Markenprodukt, damit das es nicht so leicht zum eingebaute Pyroeffect kommt und die Bude abfackelt ;)



    Amping:


    Was dickes 2 kanaliges aus dem Hause Wondom


    WONDOM OFFICIAL SHOP - Bluetooth Amplifier Board - Sure Electronics - ADAU1701 - 18650 charger - Sigmastudio - T-AMP


    Chassies:


    18zöller in 4 Ohm, mit relativ leichter Pappe


    z.B:


    18FH510 (4Ω) by FaitalPRO
    FaitalPRO combined the latest R&D methods and technologies with the most advanced industrial automation techniques and all FaitalPRO drivers are made in Italy…
    faitalpro.com


    Obenrum dann, 12"/1" oder auch 10"/1" und fertig ist die Laube.




    -> Gut fertig ist die Laube erst, wenn das jemand mit Fachverstand in Mechanik,& Elektronik, sowie Lautsprecherentwicklung zusammengebraten hat ;)


    MfG S.Pechmann (P&M Acustics)

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Bei einem 18er Sub würde ich mal auf max 1x 12" setzen.

    Okay. Ich habe irgendwie Bedenken, ob der hinterherkommt, aber eigentlich sollte das kein Problem sein, "klein" ist der 12er jetzt auch nicht und von vielen Herstellern kennt man das ja aus Lautsprechern, die dann ordentlich "Krach" machen.


    danke.



    Ich verstehe die Zielsetzung noch nicht so 100%. Warum wollt ihr ein Akkusystem wenn ihr dann durch den 18er sowieso nicht sehr mobil seid? etwas mehr Kontext wäre diesbezüglich gut. Bedenkt auch desto Tiefer euer LS gehen soll desto mehr Energie wird auch verbraucht -> geringere Akkulaufzeit.

    Zielsetzung würde ich jetzt eher mal auf Freizeitvertreib, Spaß an der Sache und darauf setzen, etwas zu bauen, was es so noch nicht in dieser Anwendung gibt.

    Das Problem mit dem Akku ist uns auch bewusst, je nachdem wie groß dieser sein wird, kann man am Ende auch auf einige Stunden Lautzeit kommen, was durchaus für unsere Ansprüche reichen wird.

    Wir wollen einen Lautsprecher bauen, der sich von Soundboks und Teufel abhebt, qualitativ besser klingt, viel mehr wums hat und auch bei niedrigeren Lautstärken dynamisch klingt, da kann man mit einem 18er im Outdoorbereich eigentlich ganz gut arbeiten, um es untenrum auszubauen.


    Wann kann es auch wie bei Rötger Feldmann sehen, es muss mehr, es muss lauter und es muss mehr knallen.


    Oder wie Dieter hier sagt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    "Das muss drücken im Gesicht, sonst taucht das nix"

    (Bitte mit Humor nehmen)


    Ich kann auch einen meiner passiven 18er unter meine Soundboks klemmen, was dann aber wegen der Endstufen noch aufwendiger wäre.

    Was feststeht ist, das das groß und schwer wird, mit Akku & Verstärker deutlich >100kg schätze ich ... und wie Alex geschrieben hat eher nur kurz Alarm macht, da dann der Akku leer ist ...

    Ja, dass das Ding Richtung 100 Kilo gehen wird, das haben wir auch schon einberechnet.

    Gibt einem aber nochmal ein schönes Gefühl, hahaha.

    Bezüglich der Akkudauer, hängt es letztendlich vom Nutungsverhalten und der Größe des Akkus ab.

    Wenn das Teil am Ende mit 1000 bis 1500 watt max versorgt werden kann, dann wird es nicht unsere Intention sein das ständig auf vollast laufen zu lassen.

    Für die letzten 3 db die Leistung nochmal zu verdoppelln ist jetzt nicht zwingen notwendig, da wird die Akkulaufzeit nach unten hin exponentiell länger.


    Auch wenn wir am Ende auf einem ähnlichen Schallpegel wie mit der Soundboks hören werden, wird der Gesamtklang anders, da der 18er noch im Spiel ist, und so müsste man auch je nach Akku auf einige Stunden Spielzeit kommen, sonst besorgen wir uns noch einen zweiten und tauschen den dann aus.


    Wie gesagt, reines Spaßprojekt.

    Erinnerungen an so etwas sind in Zukunft dann ja auch was schönes.


    danke sehr!


    Danke erstmal an alle!

    Vielleicht bringt euch diese Nachricht noch was.


    Hier werde ich einmal paar weitere Infos reinstellen.

    Vielleicht fällt euch dazu noch was ein, beziehungsweise zu den Lautsprechern.


    Ich habe mir jetzt drei Modelle rausgesucht, welche eventuell zusammenarbeiten könnten.


    Einmal der 18er: https://www.precision-devices.…/all-products/pd-185c001/


    Einmal der 12er: https://www.precision-devices.…/all-products/pd-123c001/


    Und der 2er Hochtöner: https://www.precision-devices.…ucts/all-products/pd-cd2/


    Mit diesem Horn: https://bcspeakers.com/en/print/horn/2-0/0/me60

    Thomann Link: https://www.thomann.de/de/bc_me_60.htm


    Vielleicht mag mir jemand noch dazu paar Infos geben und vielleicht hätte jemand auch Lust ein entsprechendes Gehäuse zu berechnen.

    Das letzte Mal ist bei mir 8 Jahre her und ich hätte das gerne nochmal eine Meinung eines Meisters, hahaha.


    Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.


    Liebe Grüße

    Parday

  • Hm,...


    Du suchst passende LS, willst am Gehäuse nicht viel selbst machen (sondern eher "berechnet mir bitte mal", das Budget ist eher eingeschränkt.


    Klingt für mich eher danach, als ob man alles unnötige weg lässt, mit dem ihr euch eh scheinbar nicht beschäftigen wollt - und damit dann einfach auf ein passives Sub/Sat-System von der Stange zurückgreift und den Hirnschmalz eher in die "Konstruktion" einer Bluetooth-tauglichen, Akku-betriebenen Endstufe legt, welche man dann in ein hübsches Kistchen packt und via Speakon an jede beliebige Box anstöpselt...

  • Eine weiter Möglichkeit, wenn man sich die für einen Selbstbau nötigen Grundlagen nicht aneignen möchte, wäre einfach einen aktiven 18" Bass und ein aktives 12/2 Top in der Preisklasse von Mackie oder Alto sich zuzulegen, wobei man darauf achten sollte, dass eine Trennung des Tops von den Bässen hier schon bereits vom Hersteller vorgesehen ist.

    Das kann dann z.B. so aussehen, dass man mit seinem Linesignal in die aktive Bassbox geht, diese sich den Bassanteil schnappt und an den 18"er verstärkt weiterleitet und bei einem XLR Ausgang dann nur noch das Linesignal ohne Bassanteil anliegt, wo man das aktive Top anschließen kann.


    Dann braucht's nur noch einen Akku, am einfachsten gleich in Personalunion mit einem Wechselrichter

    aka "Powerstation", wo ihr die beiden Schukostecker der Aktivlautsprecher anstecken könnt.


    Das ist einfach, geht schnell und lässt sich im Gegensatz zu anderen Lösungen, falls das Interesse einmal nachlassen sollte, einzeln auch gut gebraucht weiterverkaufen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Ich bin grundsätzlich ein großer Freund derartiger Projekte, allein: die Motivation ist mir noch nicht klar.

    Man nehme ein kompaktes, potentes, selfpowered System, z.B. Voice-Acoustic Paveosub-118-sp*, 25 cm Distanzstange und darauf einer Score-8 oder eine passende 12"/1,4" MuFu, betreibe die Nummer mit einem Instagrid und man hat für weniger Geld, als man für eine gleichwertige Eigenbau-Lösung aufwenden müsste, eine Lösung, die 95-98% aller vergleichbaren Systeme in der Pfeife raucht. Und das ganze innerhalb weniger Tage für überschaubares Geld angesichts der Ansprüche.


    Ich würde meine Zeit hier vielmehr in ein Trägergestell, eine Transportlösung, eine Photovoltaik-Unterstützung oder oder oder stecken.


    Aber jeder Jeck ist anders...


    *) oder alternativ jeder andere persönlich bevorzugte Anbieter amtlichen Materials