F218 MK2

  • Der erste Gedanke war primär zu vermieten. Aber da das bisher nicht so richtig läuft und ich nicht weiß wieso wollte ich auch selber mal Partys veranstalten. Aber primär würde es ums vermieten gehen.


    Das stimmt schon. Ich hätte die Anlage gerne nur irgendwann im Bereich das man auch größere Veranstaltungen wie mittlere Zelte beschallen kann bzw die Option hat sich noch was dazu zu holen also erweitern kann wenn nötig. Genau so von den Tops aber das ist wieder ein großes anderes Thema.


    Stimmt. Das wären Äpfel und Birnen die ich da vergleiche. Um zu erklären wie ich zu dem Eindruck komme... Ich habe 2 LBHs selbst gebaut und habe monate später ein doppel 18er Gehäuse von einem Veranstalter in meiner Nähe für 50€ abegkauft da dieser aufgehört hat. Der doppel 18er ist mit den gleichen Treibern wie die LBHs bestückt. Typisch 18-500 von thomann. Auf jedenfall ist der doppel 18er nicht so breit wie die beiden lbhs nebeneinander. Er ist auch nicht so tief und auch nicht so hoch. Aber er drückt etwas mehr auf der Brust als die LBHs zusammen und ist messtechnisch auch etwas lauter über nahezu den ganzen Frequenzgang. Er spielt zwar genau die die LBHs nicht sooo tief und nicht sooo hoch aber so war mein Gedanke das 2 dieser Kisten ja dann auch mehr machen als 4 Lbhs und die würde ich nicht ins Auto bekommen. Die doppel 18er schon. Deshalb kam ich zu dem Gedanken. Ich weiß leider nicht wie die doppel Kiste abgestimmt ist oder sonstige Daten.

    Zusammen können die aber spielen. Ich musste nur etwas mit dem delay arbeiten damit sie die zusammen nutzen konnte.

  • wenn du vermieten möchtest, dann geht das nur auf aller unterster schiene im privaten bereich, man kennt wen der jemand kennt, mit selbstbau mat.

    sonst muß da ein name drauf stehen!!

    da wirst dich bei dir in der gegend mal umsehen müssen, was da so verfügbar ist. eine f1 anlage macht nur sinn, wenn die so groß ist, das ein mieter dafür auch mal 100-150km fahren würde. des weiteren brauchst du schon etwas fachwissen denn du wirst nicht drum rum kommen, die leute auch kompetent zu beraten. wenn du selber weißt von was du redest, bringt dich in die position abzuschätzen was dein gegenüber kann und weiß. das ist bei hochwertigen pa schon wichtig, denn sonst schäden und ein schlechter ruf für die anlage und somit keine weitere vermietung !!


    stell dir das dry hire geschäft nicht so einfach vor!!


    wenn es erstmal einfach sein soll, dann kauf dir eine rcf aktiv anlage. damit kommen alle irgendwie klar.

  • Eine F1 kommt für das Vermieten nicht in frage, da muss man schon die richtige Verbindung zu Kunden haben die solche Anlagen für ihre Veranstaltungen unbedingt haben wollen.


    Für die 0815 Veranstaltungen wird kein Kunde den Mehrwert zahlen wollen.


    Der neue F218 MKII hat immer noch 2x 450W AES, wo andere 4000KW rein pusten. Klar ist das dann "lauter" und es ist Mode ein schlechtes Design mit mehr Leistung auszugleichen.


    Im Singlebetrieb kommt da nicht mehr heraus wie bei einer guten BR Kiste.


    Über Berghain wird viel erzählt vor allen von Leuten die nie drinnen waren weil sie an der Tür scheiterten ;) . Das F1 in diesem Räumlichkeiten nie wirklich gut aufgehoben. Die Marke wurde durch er durch diese Installation populär, aber Laden ist Akustisch einfach schwierig.


    In der Panorama Bar spielt zur Zeit eine Anlage von https://www.studt-akustik.de/, die Entscheidung kann ich bis heute nicht nachvollziehen.

  • da ampleistung heute ken kriterium mehr ist, ist die rms leistung der box irrelevant im bezug auf den amp. ein amp mit 2*1000w kostet nicht deutlich weniger als ein amp mit 2*2500w. insofern sollte der 1w/m wert und die untere grenzfrequenz, als der 3 oder 6 db punkt von interesse sein. dazu kommt dann die rms leistung. dann wäre es sicher hilfreich noch einen, nennen wir es 200l wert ermitteln.

    wieviel schalldruck und untere frequenz bekomme ich aus 200l raus. dazu käme dann sicher noch die frage, ob man das zur not alleine aufbauen kann.

    da ich immer noch nicht weiß was die kiste ungefähr kostet, vermute ich mal das die in der region wie ein coda scp liegt. das ist ein 2*18er bass. den würde ich gerne mal im vergleich zu dem 218er hören. mir hat der 218 mk i nämlich nicht so gefallen. der coda kostet inkl. einem systemamp kanal, den man muß!!

    so ungefähr 10.000e

  • des weiteren brauchst du schon etwas fachwissen denn du wirst nicht drum rum kommen, die leute auch kompetent zu beraten. wenn du selber weißt von was du redest, bringt dich in die position abzuschätzen was dein gegenüber kann und weiß. das ist bei hochwertigen pa schon wichtig, denn sonst schäden und ein schlechter ruf für die anlage und somit keine weitere vermietung !!

    So siehts aus. Aus meiner Sicht kommt der "nof1" Hinweis u.a. genau daher, weil viele "Beschaller" denken/dachten, man muss einfach nur lila Schachteln hinstellen und fertig ist der super Tekkno Sound.

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    Signatur?

  • sehr interessanten Diskussioin!

    hab in der letzten zeit viel KS28 und KS21 gehört und war meist eher enttäuscht oder traurig bei dem was Klanglich rauskam. ich weiß aber leider nicht was da fürn garbage rein ist oder obs einach murx aufgestellt war.

    es hat geschoben wie sau, aber wo da der basslauf und die Basedrum anfing und aufgehört hat konnte man mit Glück am Signal 2 Oktaven oben drüber erahnen.


    Das danley zeug hingegen brachial und mit allen Transienten.


    ich selbst hab schon ein paar mal mit den F121 Vom Engländer und entsprechenden tops dazu gearbeitet, das war nach ein wenig Einstellung (vor allem im MT/HT) immer sehr zur Zufriedenheit aller.


    und die F121 sind zu zweit echt entspannt zu handlen.

  • hab in der letzten zeit viel KS28 und KS21 gehört und war meist eher enttäuscht oder traurig bei dem was Klanglich rauskam. ich weiß aber leider nicht was da fürn garbage rein ist oder obs einach murx aufgestellt war.

    es hat geschoben wie sau, aber wo da der basslauf und die Basedrum anfing und aufgehört hat konnte man mit Glück am Signal 2 Oktaven oben drüber erahnen.

    Am Ende des Tages kann man egal ob mit Lacoustic, Meyer, D&B, F1, Void, Coda etc. etc. sehr gute Ergebnisse erzielen.

    Der versierte Tonmensch wird vermutlich auch mit ner Thomann-Eigenmarken PA einen besseren Sound hinkriegen als ein Anfänger mit einer PA der oben genannten Hersteller.

  • Der F218 MK2 kostet einen mittleren vierstelligen Betrag und ist daher vermutlich für die meißten Hobbybeschaller außerhalb des Finanzplans.

    Für das gleiche Geld bekommt man auch einen F121 (single 21") der in etwa den gleichen Lärm macht, aber kompakter ist und tiefer spielt und im Verleih deutlich weiter verbreitet ist.


    Wie einige richtig bemerken, hat der F218mk2 unter Umständen nicht genügend Tiefgang für moderne Musik. Sollte man aber nicht überbewerten, gab und gibt durchaus Clubs die für guten Basssound gelobt werden und nur F218mk2 haben.

    Dafür spielt er gut hoch, was interessant ist wenn man hoch zu den Tops trennen muss.

    Historisch für Resolution 4 und 5 wichtig.


    Funktion-One hatte für Oktave drunter den IB218 Infrabass gebaut. Vorsicht beim Gebrauchtkauf, es gab den mit verschiedenen Treibern mit teilweise unklarer Ersatzteillage.

    Heutzutage wäre dafür der F132 oder, mit Einschränkungen, der F124 geeignet.

    Das ist aber weder günstig noch trivial in der Abstimmung. Würde ich Anfängern ganz klar abraten.


    Die Bassreflex Kisten von Funktion-One wäre evtl. die bessere Wahl für den Kompaktverleiher, die sind auch allesamt eher trocken und präzise. BR118 kommen gerade gebraucht auf den Markt, da einige auf die neuen BR118.2 umsteigen.


    Daher wären meine Empfehlungen:

    F218mk2 kaufen wenn man unter 40Hz nicht viel braucht und sie günstig bekommt

    F121 kaufen, weil besser

    BR118 kaufen weil kompakt und gut


    Nicht empfehlen würde ich:

    F218mk2 kaufen wenn man tiefen und lauten Subbass braucht

    Infrabässe kaufen wenn man wenig Erfahrung hat

    Fälschungen

  • Nachtrag noch zu single vs. doppel Bässen:

    Es ist bei den Funktion-One Hornbässen akustisch und mechanisch völlig egal, ob man zwei single (F115mk2, F118mk2, F121) oder einen double (F215mk2, F218mk2, F221) nimmt. Wie Fux richtig sagt, beträgt der Unterschied nur 18mm durch die Wandstärke.

    Kann man akustisch und mechanisch kombinieren, man bekommt bei jeder Gehäuse Verdopplung 6db mehr Pegel und noch ein 1-3db geschenkt wegen der Effizienzsteigerung, die liegt dann auch eher im tieferen Frequenzbereich, sprich mehr Tiefgang.

    F124 und F132 gibt es nur einzeln, aus offensichtlichen Gründen.


    Anders ist es bei den Bass Reflex Kisten. Die haben zwar jeweils den gleichen Treiber, sind aber mechanisch nicht symmetrisch/halbiert. Zwei BR118 haben mehr Volumen als ein BR218. Dafür ist ein BR118 akustisch komplett identisch zu einem BR218, abzüglich 6dB.

    Bei den Single BRs gibt es mehr Volumen pro Treiber, dementsprechend sind zwei BR118 nen Tick lauter als ein BR218. Aber groß ist der Unterschied nicht.

    Das kann man akustisch kombinieren wenn man mag, nur mechanisch ist das manchmal doof.


    Dementsprechend immer doppelte kaufen wenn man Geld sparen möchte, einfache wenn man flexibel bleiben will oder Kraft/Platz sparen muss.

  • das stimmt zwar so, aber ohne EQ vielleicht besser nicht verwenden.


    mit EQ können die Topteile sehr gut klingen. aber die settings sind ein guter startpunkt. der rest ist dann per ohr und Messgerät auszutüfeln

    Gruß Luca

  • Erstmal Danke für die vielen Infos von allen.

    Ich hab gemerkt das mir doch noch ein paar Grundlagen fehlen und sich meine Interessen und Zukunftspläne diesbezüglich etwas beißen.

    Ich mag Tiefgang und finde dann ist der F218 vlt nicht die beste Wahl. Gerade bei den Preisen. Immerhin ist es bisher nur ein Hobby was noch nicht so läuft wie es soll.

    Auf der letzten Dorfparty bei mir habe ich auch feststellen müssen das die typischen Festzelt Besucher gar nicht viel Wert auf ausgewogenen oder klaren Klang legen sondern einfach abartig viel und Tiefen Bass wollen, so das der ganze Körper mit vibriert.

    Bei der Idee mit den doppel 18ern würde ich tendenziell trotzdem bleiben. Aber da muss ich mich noch mal dringendst informieren. Gerade was obere Trennfrequenzen angeht da ich auch "nur" 2x RCF Art912A besitze. Die können laut und bis zum gewissen Punkt auch noch schön klingen, aber irgendwann geht auch denen die Luft aus. Gerade draußen wenn ich da 4 potente Single Bässe oder 2 doppel drunter stelle. Da laufen die ziemlich nahe am Limit und das würde ich vermeiden wollen. Zumindest denke ich das. Wer anderer Ansicht ist bitte gerne sagen! Gerade bei der nächsten VA. Das ist ein kleines Zelt für ein Oktoberfest und die Veranstalter haben mir schon gesagt das sie richtig wumms unten rum und lauten Gesang wollen da die Anlage vom letzten Jahr nicht ausreichend war.

    Potente Horntops (z.B. 2x12 Zoll) welche laut gehen benötigen viel Ausbesserung mit dem EQ nach meinem Wissensstand. Zudem ist es mit der Ankopplung an die Bässe dann schon schwierig.


    Amps habe ich eine FP10 und FP14 falls das jemand wissen möchte.


    Kennt jemand zufällig die S218 von Eigtheensound mit dem NTLW5000 und hat die mal gehört? Das sind ja Bandpass Subwoofer welche extrem tief spielen sollen.


    Gruß Mika

  • In einem Festzelt wie beschrieben braucht es m.E. keine Tiefbass, sondern sehr viel "Nutzbass".

    (Das soll ja keine Kinobeschallung werden)

    Sehr tiefe Frequenzen sehr laut zu bekommen ist außerdem eine echte Materialschlacht.


    Mit einem 1" Treiber und einem einzelnen 12"er je Seite wirst du mitten- bzw. stimmentechnisch in einem Festzelt "verhungern".


    Ein durchentwickeltes Horntop braucht auch nicht mehr "Ausbesserung" mit dem EQ wie jede andere Box, ansonsten hat sich da einer verkonstruiert. (ich gehe jetzt mal davon aus, dass man da mit einem Controller und dem zugehörigen Preset arbeitet)

    Vorteil von Horntops in Festzelten ist vor allem, dass Du weniger unerwünschte Reflektionen von den Zeltplanen bekommst als bei weniger stark bündelnden Systemen.

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux ()

  • jetzt kommt bestimmt gleich wieder das Argument mit dem lernen :)

    vergiß den Selbstbau und kauf dir etwas das in deine Preisklasse passt. für 3000e je box bekommst du nicht die top line, aber auch auf keinen fall Schrott.

    ich habe gerade eine hk contour anlage hier. die schiebt schon gut und klingt auch out of the Pappkarton mit den werkspresets sehr brauchbar. mit der würde ich mich auch in ein Zelt stellen.

    im Zelt wirst du sicher ein Delay brauchen, das könnten dann deine 912a, die ich auch habe, machen.

    wie hoch ist denn dein Budget, was du ausgeben kannst und möchtest?

  • Das ist ein kleines Zelt für ein Oktoberfest


    Was verstehst Du denn unter "kleines Zelt"


    8x10m oder 15x40m?


    "Bass im Zelt" ist eh "kompliziert" - und "richtig wumms unten rum und lauten Gesang" - bedingt auf jeden Fall ordentlich Tops aus der Kategorie TW-Audio T24 + entsprechendes Material drunter - also so oder so Richtung 2x 218 _pro Seite_.

  • Festzelt ohne Linearray ?

    Dann (wie teilweise schon erwähnt) TW Audio T24, HK Linear5 LTS, HK Linear 9 LTA oder Harmonic Design HLS24, wegen mir noch Seeburg K24 oder so - jeweils mit 'ner guten Hand voll passender Subs des gleichen Herstellers im Rudel auf Zahnlücke unter der Bühne ;)

    Wobei Horntops (in meinen Augen) deutlich geeigneter sind in Festzelten (und auch MuFu-Hallen), als Linearrays (Gewicht, Abstrahlcharakteristik, EK-Preis, Zeit beim Auf- & Abbau).

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Was verstehst Du denn unter "kleines Zelt"


    8x10m oder 15x40m?


    "Bass im Zelt" ist eh "kompliziert" - und "richtig wumms unten rum und lauten Gesang" - bedingt auf jeden Fall ordentlich Tops aus der Kategorie TW-Audio T24 + entsprechendes Material drunter - also so oder so Richtung 2x 218 _pro Seite_.

    Ein kleines Zelt geht bei mir eher in Richtung 8x10 Meter :D

    Für sowas sollten meine Tops meines erachtens dicke schicken. Ich weiß nur nicht wie die sich das vorstellen. Beim Gespräch klang das für mich so als wollen die am anderen Ende des Zelts sich nicht mehr unterhalten bzw. verstehen können. So wie im Club. Deswegen werden die Getränke auch draußen verkauft.


    Festzelt ohne Linearray ?

    Dann (wie teilweise schon erwähnt) TW Audio T24, HK Linear5 LTS, HK Linear 9 LTA oder Harmonic Design HLS24, wegen mir noch Seeburg K24 oder so - jeweils mit 'ner guten Hand voll passender Subs des gleichen Herstellers im Rudel auf Zahnlücke unter der Bühne ;)

    Wobei Horntops (in meinen Augen) deutlich geeigneter sind in Festzelten (und auch MuFu-Hallen), als Linearrays (Gewicht, Abstrahlcharakteristik, EK-Preis, Zeit beim Auf- & Abbau).

    Ich schaue auch seit geraumer Zeit schon nach Horntops. Allerdings sind das ja wirklich immense Preise wenn man etwas Richtung 140db Peak haben will. Zudem habe ich dann wieder das Problem mit den Trennfrequenz und der Anbindung an die Bässe. Bräuchte ich da nicht ein kicker um das Loch zwischen 90 und 150 Hz zu füllen? Ich hab schon öfter gehört das z.B. die T24n bei weitem nicht so weit runter spielen wie angegeben.



    Will dem Verein beim Oktoberfest halt zeigen was ich so kann. Gerade wenn die letzte Anlage nichts war. Das war aber auch nur ein Säulensystem vom EV. Nicht schlecht aber für deren Zwecke wohl zu wenig. Wenn ich das gut hin bekomme, wollen die dann über andere VAs wie Faschingseröffnung, umzugswagen, Vereinsfeiern etc reden. Wäre ein großer Schritt für mich.