Liebes Forum
Ich darf demnächst einen Einsteigerkurs zum Thema "PA" i.w.S. geben. Es soll die absoluten Basics abdecken und die Teilnehmenden an einen Punkt bringen, wo sie ein rudimentäres Verständnis für die Materie haben und in der Lage sind, eine sehr simple PA aufzubauen und beispielsweise einen Laptop und ein Mikrofon dazu in Betrieb zu nehmen.
Der Kurs soll genug Theorie enthalten, dass gewisse Dinge nachvollziehbar werden und trotzdem sehr praktisch sein. Für mich ist die Schwierigkeit aktuell, was ich weglassen soll im ersten Schritt. Die Idee ist es, dass es zwei Kurse à je einem Morgen (ca. 4 Stunden) sein sollen.
Ein paar Experimente sollen auch gezeigt werden. Viele werden dieses hier vermutlich kennen:
Hierzu eine erste konkrete Frage:
Auf dem Kopfhörer ist der Effekt sehr gut zu hören, wie die Lokomotive lauter und leiser wird, abhängig von der Position. Das Mikrofon liegt auf einem Schaumstoffwürfel. So kann ich die Ausrichtung präzise definieren und der Abstand (Gitter zur Lok) bleibt bei allen Mikrofonen gleich. Leider hört man die tieffrequenten Anteile der Geräusche durchgehend. Das ist zu einem Teil sicher dem Umstand geschuldet, dass der Körperschall auf die Unterlage übertragen wird. Zum anderen ist es in quasi allen Polardiagrammen ersichtlich, dass bei tiefen Frequenzen eine Tendenz in Richtung Kugel besteht.
Der Analogmixer, den ich im Lager benutzt habe, hatte einen Trittschallfilter aktiv und den Bass auf minus Maximum (weiss gerade nicht, wieviele dB das waren).
Ist es schlauer, die Geleise zu entkoppeln und ggf. mit einem parametrischen EQ die tiefen Frequenzen so weit wie möglich zu eliminieren, damit man die Charakteristik besser hören kann, oder ist es schlauer (aber halt etwas komplexer), dass die Teilnehmer*innen diesen Unterschied im Frequenzsprektrum hören?