Suche Meinung meiner Einmesserei

  • Wunderschönen guten Abend,


    ich habe mich aktuell wieder mit dem Thema Einmessen bisschen beschäftigt, um meine kleine Hobby PA bissel was umzusetzen.

    Ich hab halt entsprechend dem was ich von YouTube Videos und Eigentüftler erlernt habe mich bisschen gespielt.


    Lautsprecher die ich gemessen habe

    * 2x T.Box Pro Achat 118

    * 1x T.Box 212H-Sub (der ist bissl sehr weird, den habe ich für 200 Euro mal bekommen...... Knackpunkt ist, der der Vorbesitzer hat die Membranen abgeraucht und dann 15 Zoller reingebaut.....mit der Säge wurde der entsprechend gearbeitet.....funktioniert aber erstaunlicherweise....aber sicher nicht so wie er soll.

    * HK Premium Pr:o 12



    Betrieben wird das Ganze im Hochton von einem T.Amp E800, die Bässe werden von einer Prokustk FP10000Q betrieben. DSP nutze ich die Thomann 408er (ohne FIR leider)


    Ich hab da heute einfach bissel gemessen in der Hobbygarage von mir im Garagenpark. Die Hochtöner will ich morgen im Garten noch messen, damit ich da keine Reflexionen habe.

    Nun bin ich hier auf der Suche nach Meinungen von Leuten, die sich damit schon mehr beschäftigt haben, die mich vielleicht auf etwas hinweisen können, wo man sich halt denkt....wieso macht er das so. Ich suche also gezielt einfach nach Fehler, die ich ganz sicher hab.


    Delays hab ich auch mit Loopback gemessen.


    Legende dazu: Out 1+2 ist Hochton, Out 3+4 ist Achat 118, Out 5 ist Achat 212-H Sub(eig 215-H lol)

    Bilder sind auch in der Reihenfolge! Letzte Messung ist einfach nochmal von REW mit dem Messmikro(mit calc datei)


    Wurde mich freuen, wenn wer die Motivation findet über mein Chaos zu schauen

    Beste Grüße

  • Zitat: "Lausprecher die ich gemessen habe"

    Das einzige was mir nach Messung eines Lautsprecher mit Mikrofon ausschaut ist der letzte Graph.

    Ohne irgendeine Art von Skalierung ist da schwer etwas zu sagen.

    Was auffällt ist, dass das für eine reale Messung (noch dazu von jemanden, der von sich selbst sagt mit Messungen sich nicht auszukennen) viel zu gut ausschaut.

    Aber wie gesagt, ohne Skalierung kann man dazu nicht viel sagen.


    Was sich mir auch nicht ganz erschließt:

    Da werden die beiden verschiedenen Bässe mit Überlappung betrieben (was man durchaus machen kann) um dann dort, wo sie sich addieren (und typischerweise der Bass bei "normaler" Musik sitzt), bei 63 Hz um 7 dB rauszuziehen damit es wieder flat wird.


    Wie sah denn Dein Messaufbau (Wo befinden sich die Lautsprecher, wo das Mikrofon) bei der Messung des untereren Graphs überhaupt aus?

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux ()

  • Was sich mir auch nicht ganz erschließt:

    Da werden die beiden verschiedenen Bässe mit Überlappung betrieben (was man durchaus machen kann) um dann dort, wo sie sich addieren (und typischerweise der Bass bei "normaler" Musik sitzt), bei 63 Hz um 7 dB rauszuziehen damit es wieder flat wird.

    Das ist ja eigentlich eine gutes Zeichen, denn es bedeutet, das sich die beiden Speaker in dem wichtigen Bereich wohl gut addieren. Ich hoffe, es wurde an mehreren Stellen gemessen, denn gerade bei der Kombination von mehreren (unterschiedlichen) Bässen können sich da sehr unschöne Muster ergeben.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Ja, es bedeutet zumindest, dass an dem Ort wo das Mikrofon stand bei der gewählten Aufstellung der Lautsprecher zueinander und zum Mikrofon die unterschiedlichen Bässe bei um die 60 Hz zumindest die gleiche Phasenlage haben.

    Das kann aber bei andere Mikrofonposition oder andere Aufstellung der Lautsprecher zueinander wieder ganz anders aussehen.


    Daher bei solchen Messungen die Standorte immer variieren, um komplette Ausreißer außer acht zu lassen und über die verbleibenen 90% einen Kompromiß auzumitteln.


    Lautsprecher in unterschiedlichen Frequenzbereichen mit bewußter Überlappung zu betreiben (bei gleicher Phasenlage im Überlappungsbereich) kann natürlich auch durchaus gewünscht sein.


    z.B. wenn die Tops als "Fullrange Tops" bis 60 Hz runter laufen und systemseitig vom Hersteller auch bei Verwendung mit Subwoofern dann nicht höher getrennt werden, sondern bis zum oberen Ende des Tiefpasses vom Subwoofer parallel mitlaufen. Das gibt dann erst mal eine Überhöhung im Bass die ordentlich "Schub" vermittelt, aber wenn dieser nicht erwünscht ist per EQ glattgezogen werden kann.

    (Typisch z.B. bei Meyersound Systemen)


    Anderes Beispiel mit Überlappung:

    Bei "1,5-weg" Bässen wie z.B. im alten Martin Audio F2 mit Subwoofern laufen die 2x15" Basshörner F2B ganz normal mit einem Hochpass bei 40 Hz und die Subwoofer FSX (2x18" Bassreflex) laufen parallel zu diesen bis 80 Hz rauf, wo sie dann abgetrennt werden, wobei diese natürlich um den Laufzeitunterschied (bedingt durch die Hornlänge der F2B von 48") verzögert sind.

    Viele Grüße,
    Fux